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Die beanspruchte Erfindung bezieht sich auf die Konstruktion von Feuerwaffen, insbesondere auf Abzugsmechanismen für Feuerwaffen mit verschiebbarem Verschlussbolzen, wie z. B. Jagdgewehre.
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In der Regel lassen sich alle vorhandenen Abzugsmechanismen in zwei Typen unterteilen: solche mit einstufigem Abzug oder solche mit zweistufigem Abzug. Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Abzugstypen besteht darin, dass der Schütze durch Betätigung eines einstufigen Abzugs eine sofortige Schussabgabe auslösen kann. Da die geringste Betätigung des Abzugs zur Schussabgabe führt, ist es wichtig, dass der Abzug richtig eingestellt ist.
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Aus dem Stand der Technik ist der Abzugsmechanismus bekannt, der in dem am
24.03.2015 veröffentlichten deutschen Gebrauchsmuster DE 20 2015 101 485 U1 beschrieben ist, das als nächstliegender Stand der Technik anzusehen ist. Dieser Abzugsmechanismus verfügt über einen einstellbaren Abzug mit vier Abzugsoptionen. Die Einstellungen werden mit einem Sechskantschlüssel vorgenommen. Die Aufnahme, in die der Schlüssel eingeführt wird, dreht sich in vier Positionen, wodurch sich der Druck der Abzugsfeder ändert.
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Der Nachteil dieses bekannten Abzugsmechanismus' liegt darin, dass zum Ändern des Abzugsgewichts und zur Bestimmung der Größe des Abzugsgewichts der Abzugsmechanismus von dem Schaft entfernt werden muss.
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Aus dem Stand der Technik ist ferner der in dem am
03.10.2023 veröffentlichten Patent US 11 774 201 B2 beschriebene Abzugsmechanismus bekannt. Dieser Abzugsmechanismus enthält ein Gehäuse, einen Abzug, eine Stange, eine Abzugsfeder und ein Steuerelement. Das Abzugsgewicht wird durch ein Führungselement eingestellt, das in die Nuten des Gehäuses eingreift und die Abzugsfeder in drei Positionen zusammendrückt oder entspannt.
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Der Nachteil dieses Abzugsmechanismus' liegt in der Tatsache, dass der Abzugsmechanismus aus der Aufnahme entfernt werden muss, um das Abzugsgewicht zu ändern und eine Anzeige der Größe des Abzugsgewichts zu erhalten.
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Zielsetzung der vorliegenden Erfindung ist die Erhöhung der Zuverlässigkeit und Sicherheit des Abzugsmechanismus' und in der Vereinfachung der Funktion zur Einstellung seiner Härte und seiner Qualität.
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Gelöst wird diese Zielsetzung durch den Abzugsmechanismus nach Anspruch 1. Das technische Ergebnis der beanspruchten Erfindung wird somit dadurch erreicht, dass der Abzugsmechanismus der Feuerwaffe ein Gehäuse, einen federbelasteten, um eine Achse drehbaren Stollen, eine Abzugsgewicht-Einstellschraube und einen Abzug enthält. Der Abzugsmechanismus enthält einen Zwischenstollen, der mit dem federbelasteten Stollen und einer Stange zusammenwirkt und der sich unter der Einwirkung eines mit einer Abzugsskala verbundenen flexiblen Elements dreht. Das flexible Element ist als Zwischenstollenfeder ausgeführt. Die Zwischenstollenfeder enthält einen mit einem Druckstift verbundenen Stößel dergestalt, dass der Stößel bei zunehmender Betätigungskraft des Abzugs die Zwischenstollenfeder zusammendrückt und sie bei abnehmendem Abzugsgewicht dekomprimiert; d.h. der Zwischenstollen ist mit der Abzugsskala durch eine Feder (die Zwischenstollenfeder), einen Stößel und einen Druckstift verbunden.
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Der Schütze kann die richtige Einstellung des Abzugs jederzeit visuell kontrollieren. Diese Funktion ermöglicht den Einsatz der Waffe unter verschiedenen Bedingungen, z. B. beim Präzisionsschießen, bei der Jagd usw. Damit löst die vorliegende Erfindung das beim Stand der Technik bestehende technische Problem, nämlich das Fehlen einer zugänglichen Abzugsgewichtanzeige und einer zugänglichen Abzugsgewicht-Einstellvorrichtung.
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Das technische Ergebnis wird auch dadurch begünstigt, dass der federbelastete Stollen mit einer Einrastung versehen ist, die ihn im Gegenstück des Zwischenstollens sichert.
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Das technische Ergebnis wird auch dadurch begünstigt, dass der federbelastete Stollen mit einer Nase versehen ist, die ihn in seine Ausgangsstellung zurückbringt.
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Das technische Ergebnis wird auch dadurch begünstigt, dass der Druckstift mit einer Einstellschraube verbunden ist und sich in einer Nut des Gehäuses bewegt.
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Das technische Ergebnis wird auch dadurch begünstigt, dass das Verbindungsglied zwischen dem Zwischenstollen und der Zwischenstollenfeder eine Druckkugel ist.
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Das technische Ergebnis wird auch dadurch begünstigt, dass die Zwischenklinkenfeder einen mit einem Druckstift verbundenen Stößel enthält.
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Das technische Ergebnis wird auch dadurch begünstigt, dass die Schraube zum Einstellen des Abzugsgewichts auf den Druckstift wirkt.
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Das technische Ergebnis wird auch dadurch begünstigt, dass der Druckstift die Abzugsskala um ihre eigene Achse dreht.
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Das technische Ergebnis wird auch dadurch begünstigt, dass der Abzug über ein stangenförmiges Verbindungselement mit dem Zwischenstollen verbunden ist.
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Der Abzugsmechanismus umfasst ein Gehäuse, einen federbelasteten Stollen (Abzugstollen), der als Hebel mit einer Nase für die Zwangsrückstellung bei Kontakt mit dem Spannmechanismus ausgebildet ist, einen Zwischenstollen mit einer Druckfeder und eine Abzugsgewichtsskala zur Anzeige des Abzugsgewichts. Der federbelastete Stollen ist als Hebel mit einem zahnförmigen Haken ausgebildet, der über sein Gegenzahn-Hakenelement in den Zwischenstollen eingreifen kann. Der federbelastete Zwischenstollen ist auf der Rückseite mit einem Zahn versehen, und bei einem Aufprall, wenn das Gewehr fallen gelassen wird, zwingt der Stollen, an dem Zahn anliegend, den Zwischenstollen zum Einrasten in den Stollen. Die Abzugsgewicht-Einstellschraube wirkt mit einem Druckstift zusammen, der die Abzugsgewichtsskala um ihre eigene Achse dreht und gleichzeitig, über einen Stößel, die Zwischenstollenfeder zusammendrückt, wenn die Betätigungskraft des Abzugs zunimmt, und sie umgekehrt dekomprimiert, wenn das Abzugsgewicht abnimmt. Der Abzug ist so konstruiert, dass er mit einer stiftförmigen Stange in Kontakt kommt, die auf der anderen Seite mit dem Zwischenstollen zusammenwirkt.
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Die Konstruktionsmerkmale des Geräts gewährleisten Zuverlässigkeit, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Dies beruht auf der Tatsache, dass der Abzug auf der Oberseite eine Abzugsgewichtsskala hat, die anzeigt, wie viel Kraft auf den Abzug auszuüben ist. Durch die Verwendung des rückseitigen Zahns an dem Zwischenstollen wird das Risiko, dass sich der Stollen beim Fallenlassen löst, minimiert. Das Risiko, dass der Mechanismus im Falle einer Verschmutzung, eines Einfrierens oder eines Federbruchs klemmt, wird ebenfalls minimiert, da die Klinke über eine Rückstellnase verfügt.
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Das Wesentliche der beanspruchten Erfindung wird durch die folgenden Abbildungen verdeutlicht:
- Abb. 1: Längsschnitt durch den Abzugsmechanismus;
- Abb. 2: Querschnitt durch den Abzugsmechanismus;
- Abb. 3: Längsschnitt durch den Abzugsmechanismus in der Mitte der Abzugsgewichtsskala.
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Die Abzugsmechanik besteht aus: Gehäuse 1, Stollen 2, rückseitige Rückstellnase 2.1, Anschlag 2.2, Eingriffspunkt mit Zwischenstollen 2.3, Stollenfeder 3, Stollenachse 4, Zwischenstollen 5, rückseitiger Zahn 5.1, Zwischenstollenfeder 6, Zwischenstollenachse 7, Druckkugel 8, Stößel 9, Druckstift 10, Abzugsgewichtsskala 11, Anzeigefenster 11.1, Abzugsgewichtsskalaachse 12, Abzugsgewichts-Einstellschraube 13, Stange 14, Abzug 15, Abzugsnase 15.1, Abzugsfeder 16, Abzugsachse 17.
Funktionsprinzip des Abzugsmechanismus'
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Das Gehäuse 1 ist fest mit dem Gewehr verbunden und nimmt die beweglichen Elemente des Abzugsmechanismus' auf. Im freien Zustand des Abzugsmechanismus' dreht sich der Stollen 2 unter der Wirkung der Stollenfeder 3 um die Stollenachse 4, bis der Anschlag 2.2 das Gehäuse 1 berührt. Sollte die Stollenfeder 3 verschmutzt, gebrochen oder eingefroren sein, reicht die Kraft der Stollenfeder 3 nicht aus, um den Stollen 2 automatisch in seine Ausgangsstellung zurückzubringen, so dass die hintere Rückstellnase 2.1 zur Wirkung kommt. Bei der Rückwärtsbewegung in Längsrichtung drückt der Spannbolzen (in der Abbildung nicht dargestellt) auf die hintere Rückstellnase 2.1, wodurch der Stollen 2 im Uhrzeigersinn gedreht wird, bis er die Eingriffsposition mit dem Zwischenstollen 5 erreicht.
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In der gespannten Stellung drückt der Spannbolzen von oben auf den Stollen 2. Der Stollen 2 kann sich durch die Kraft des Spannbolzens nicht drehen, da er an dem Eingriffspunkt 2.3 mit dem Zwischenstollen 5 gesichert ist. Der Zwischenstollen 5 dreht sich um seine eigene Achse 7 und nimmt unter der Wirkung der Zwischenstollenfeder 6 selbsttätig die Eingriffsstellung ein. Das Verbindungsglied zwischen dem Zwischenstollen 5 und dem flexiblen Element in Form der Zwischenstollenfeder 6 ist die Druckkugel 8. Am anderen Ende der Zwischenstollenfeder 6 befindet sich ein Stößel 9, der mit dem Druckstift 10 verbunden ist. Durch die Bewegung des Druckstifts 10 entlang der Nut des Gehäuses 1 wird die Zwischenstollenfeder 6 komprimiert oder dekomprimiert, wodurch das Abzugsgewicht erhöht oder verringert wird. Der Druckstift 10 ändert seine Position unter der Wirkung der Abzugsgewicht-Einstellschraube 13. An seinem anderen Ende greift der Druckstift 10 in die Abzugsgewichtsskala 12 ein, die sich um die Abzugsgewistsskalaache 12 dreht. Auf der Oberseite der Abzugsgewichtsskala 12 befindet sich das Anzeigefenster 11.1.
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Wenn die Abzugsgewicht-Einstellschraube 13 gedreht wird, ändert sich die Position der Abzugsgewichtskala 12, wodurch sich der sichtbare Wert der Abzugskraft auf dem Anzeigefenster 11.1 ändert.
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Bei einem kräftigen Schlag auf das Gewehr beginnen sich die Abzugsteile aufgrund der Trägheit zu drehen, was dazu führen könnte, dass der Eingriff von Stollen 2 und Zwischenstollen 5 sich löst. Infolge dieses Ausrastens würde die Waffe abgefeuert. Um dies zu verhindern, befindet sich auf dem Zwischenstollen 5 der rückwärtige Zahn 5.1, der bei einem Trägheitsstoß des Stollens 2 verhindert, dass sich der Zwischenstollen 5 in die Richtung dreht, in der er sich vom Stollen 2 löst.
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Die vom Abzug 15 ausgehende Kraft wird über die Abzugsnase 15.1 mit Hilfe der Stange 14 auf den Zwischenstollen 5 übertragen. Der Abzug ist durch die Abzugsfeder 16 federbelastet und dreht sich um die Abzugsachse 17.