EP4714850A1 - Verpackungsbeutel mit thermischer isolierung - Google Patents

Verpackungsbeutel mit thermischer isolierung

Info

Publication number
EP4714850A1
EP4714850A1 EP25202699.2A EP25202699A EP4714850A1 EP 4714850 A1 EP4714850 A1 EP 4714850A1 EP 25202699 A EP25202699 A EP 25202699A EP 4714850 A1 EP4714850 A1 EP 4714850A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
thermal
front part
area
packaging bag
back part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP25202699.2A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Markus Koprek
Christian Falk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weber Verpackungen & Co KG GmbH
Original Assignee
Weber Verpackungen & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weber Verpackungen & Co KG GmbH filed Critical Weber Verpackungen & Co KG GmbH
Publication of EP4714850A1 publication Critical patent/EP4714850A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/04Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with multiple walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/12Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with two or more compartments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/16End- or aperture-closing arrangements or devices
    • B65D33/18End- or aperture-closing arrangements or devices using adhesive applied to integral parts, e.g. to flaps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbeutel mit einem Rückenteil (1) und einem Vorderteil (2), vorzugsweise die jeweils vollständig oder zumindest überwiegend aus Papier ausgebildet sind, die an den Seiten miteinander klebend verbunden sind, und mit deren unteren Endbereichen ein Boden gebildet ist, vorzugsweise die auch an deren unteren Endbereichen klebend verbunden sind, wobei im Bereich des oberen Endes des Vorderteils (2) zwischen dem Vorderteil (2) und dem Rückenteil (1) eine mit einer Lasche (13) verschließbare Öffnung (4) ausgebildet ist, wobei das Rückenteil (1) einen Überstandsbereich (1a) umfasst, der zum Vorderteil (2) an den Seiten keine Verbindung aufweist und der die Lasche (13) umfasst, die in Richtung zum Vorderteil (2) klappbar ist, vorzugsweise die mittels einer Kleberspur sicherbar ist, wobei ein Thermoteil (5) vorgesehen ist, welches um die unteren Endbereiche (9) herumgefaltet ist und das Vorderteil (2) und Rückenteil (1) zumindest bereichsweise überdeckt. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zu dessen Herstellung.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbeutel mit einem Rückenteil und einem Vorderteil, vorzugsweise die jeweils vollständig oder zumindest überwiegend aus Papier ausgebildet sind, die an den Seiten miteinander klebend verbunden sind, und mit deren unteren Endbereichen ein Boden des Verpackungsbeutels gebildet ist, vorzugsweise die auch an deren unteren Endbereichen klebend verbunden sind, wobei im Bereich des oberen Endes des Vorderteils zwischen dem Vorderteil und dem Rückenteil eine mit einer Lasche überdeckbare Öffnung ausgebildet ist, wobei das Rückenteil einen Überstandsbereich umfasst, der zum Vorderteil an den Seiten keine Verbindung aufweist und der die Lasche umfasst, die in Richtung zum Vorderteil klappbar ist, vorzugsweise die mittels einer Klebespur sicherbar ist.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines Verpackungsbeutels mit einer thermischen Isolierung, insbesondere eines Verpackungsbeutels mit einem Thermoteil, welches ein Vorderteil und ein Rückenteil mit einem eine Lasche bildenden Überstandsbereich zumindest bereichsweise umgibt, welche im Bereich ihrer Überdeckung zwischen sich einen Aufnahmebereich für eine Ware umgrenzen.
  • Vorderteil und Rückenteil sind dabei vorzugsweise flächige, insbesondere bogenförmige Elemente, vorzugsweise bereichsweise gefaltete Elemente, vorzugsweise die vollständig oder zumindest überwiegend aus Papier oder aus einem Papier umfassenden Verbundmaterial ausgebildet sind.
  • Die seitliche Verbindung und vorzugsweise eine Verbindung an den unteren Endbereichen zwischen Vorderteil und Rückenteil liegt in einem Bereich des Verpackungsbeutels vor, in welchem eine Ware in das Innere des Verpackungsbeutels aufnehmbar ist. Durch die seitlich und vorzugsweise unten, insbesondere klebend verbundenen Bereiche, sowie die obere Öffnung wird so das Volumen des Verpackungsbeutels umgrenzt.
  • Am unteren Endbereich von Vorderteil und Rückenteil wird der Boden des Verpackungsbeutels gebildet. Dort können Vorderteil und Rückenteil bei der hier beschriebenen Erfindung vorzugsweise auch klebend verbunden sein, dies ist jedoch nicht zwingend nötig, z.B. können die beiden Teile dort auch ohne Verklebung untereinander in Kontakt gehalten werden, was einen geschlossenen Boden ermöglicht.
  • Der Überstandsbereich des Rückenteils ist ein Bereich des Rückenteils, der vom Vorderteil nicht überdeckt ist, insbesondere weist der Überstandsbereich keinerlei Verbindung zum Vorderteil auf.
  • Insbesondere ist der Überstandbereich nach oben über das obere Ende des Vorderteils, insbesondere somit auch über die Öffnung, überstehend, zumindest, wenn die Lasche nicht zum Überdecken der Öffnung über diese herübergeklappt ist. Vorzugsweise wird somit das füllbare Volumen des Verpackungsbeutels von diesem Überstandsbereich nicht oder im überdeckten Zustand der Öffnung nur nach oben umgrenzt.
  • Ein Verpackungsbeutel gemäß diesen Merkmalen ist aus der Publikation DE 10 2022 131 182 A1 derselben Anmelderin bekannt.
  • Problematisch ist es bei diesem Verpackungsbeutel, dass bei Befüllung eines solchen Verpackungsbeutels mit einer heißen Ware, z.B. einer Speise, die Finger eines Nutzers hohen Temperaturen ausgesetzt sein können, was die Handhabung eines solchen Verpackungsbeutels je nach Temperaturniveau unkomfortabel machen kann.
  • Es ist somit eine Aufgabe der Erfindung einen Verpackungsbeutel der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass dessen Nutzung mit einer heißen Ware, wie z.B. einer Speise, verbessert ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein warmes Produkt besser warmhalten zu können.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Verpackungsbeutel ein Thermoteil umfasst, welches um die unteren Endbereiche von Vorderteil und Rückenteil herumgefaltet ist und welches das Vorderteil und Rückenteil zumindest bereichsweise überdeckt. Vorzugsweise ist es dabei vorgesehen, dass das Thermoteil mit dem Vorderteil und dem Rückteil jeweils bereichsweise klebend verbunden ist, insbesondere wodurch das Thermoteil einen integralen unverlierbaren Bestandteil des Verpackungsbeutels bildet.
  • Bevorzugt ist es vorgesehen, dass das Thermoteil rückseitig und/oder vorderseitig sich vom unteren Boden des Verpackungsbeutels über mehr als 50%, vorzugsweise mehr als 70% der Gesamthöhe des Verpackungsbeutels erstreckt. Die rückseitige Erstreckung ist vorzugsweise höher als die vorderseitige.
  • Vorzugsweise wird unter einem Thermoteil ein Element, insbesondere ein flächiges bogenförmiges Element, vorzugsweise aus demselben Material wie Vorderteil und/oder Rückenteil, verstanden, welches durch seine Anwesenheit alleine und/oder in Zusammenwirkung mit anderen Elementen, wie z.B. Vorderteil und/oder Rückenteil, eine verbesserte thermische Isolierung bewirkt im Vergleich zu einem Verpackungsbeutel ohne ein solches Thermoelement.
  • Vorzugsweise wird mit der Erfindung erzielt, dass zwischen Thermoteil und dem von diesem überdeckten Rückenteil sowie dem von diesem überdeckten Vorderteil eine Luftschicht eingeschlossen wird, welche zusätzlich zum Thermoteil selbst eine isolierende Wirkung entfaltet. Insbesondere ist es aus diesem Grund vorgesehen, dass Thermoteil nicht vollflächig mit dem Rückenteil und/oder Vorderteil klebend zu verbinden, sondern nur bereichsweise, um die Existenz einer Luftschicht zu ermöglichen.
  • Ein Nutzer, welcher den Verpackungsbeutel ergreift, fasst das Vorderteil und Rückenteil aufgrund der Überdeckung durch das Thermoteil nicht direkt an, sondern jeweils nur mittelbar über das Thermoteil, wodurch die Finger des Nutzers einem geringeren Wärmeeinfluss durch warme Inhalte im Beutel ausgesetzt sind, weil das Thermoteil und vorzugsweise die eingeschlossene Luftschicht eine thermisch isolierende Wirkung entfalten.
  • Eine bevorzugte Weiterbildung sieht es vor, dass in einem Zustand, in welchem die Lasche die Öffnung überdeckt, insbesondere in Richtung zum Vorderteil geklappt ist, die Lasche auch den das Vorderteil überdeckenden Bereich des Thermoteils zumindest bereichsweise überdeckt.
  • Vorzugsweise wird dadurch erzielt, dass im geschlossenen Zustand des Verpackungsbeutels, wenn z.B. der Nutzer eine warme Speise mit sich herumträgt noch eine weitere isolierende Luftschicht zwischen Lasche und Thermoteil eingeschlossen ist, vorzugsweise auch die Lasche selbst eine isolierende Wirkung hat. Vorzugsweise kann es vorgesehen sein, dass die Lasche im die Öffnung überdeckenden Zustand zwischen ihrer Faltungsachse und der gegenüberliegenden unteren Kante eine Höhe aufweist, die mindestens 50% der Gesamthöhe des Verpackungsbeutels beträgt.
  • Die Erfindung sieht es vorzugsweise vor, dass der das Vorderteil überdeckende Teilbereich des Thermoteils an seinem oberen Rand über die gesamte Breite des Verpackungsbeutels mit dem Vorderteil verklebt ist. Alternativ, aber auch kumulativ zum vorgenannten Merkmal ist vorzugsweise vorgesehen, dass der das Rückenteil überdeckende Teilbereich des Thermoteils an seinem oberen Rand über die gesamte Breite des Verpackungsbeutels mit dem Rückenteil in einem Klebebereich verklebt ist. So wird vorderseitig und/oder rückseitig am Verpackungsbeutel ein konvektives Entweichen der Luftschicht nach oben aus dem Bereich zwischen Thermoteil und Vorderteil bzw. zwischen Thermoteil und Rückenteil verhindert, was die Isolationswirkung verbessert.
  • Die Erfindung kann auch bevorzugt vorsehen, dass zwischen dem das Vorderteil überdeckenden Teilbereich des Thermoteils und dem Vorderteil und/oder zwischen dem das Rückenteil überdeckenden Teilbereich des Thermoteils und dem Rückenteil eine Tasche, insbesondere eine nach oben offene Tasche ausgebildet ist.
  • Insbesondere hierfür, aber auch unabhängig von der vorgenannten Ausführung kann vorgesehen sein, dass der das Rückenteil überdeckende Teilbereich des Thermoteils und/oder der das Vorderteil überdeckende Teilbereich des Thermoteils an seinem oberen Rand zumindest bereichsweise, insbesondere über die gesamte Breite oder zumindest über die überwiegende Breite des Verpackungsbeutels, keine Verklebung mit dem Rückenteil aufweist.
  • Eine so gebildete Tasche, insbesondere eine nach oben offene Tasche kann z.B. mit einer Serviette gefüllt werden.
  • Vorzugsweise wird so erreicht, dass bei Verkauf einer warmen Speise durch das Mitgeben einer Serviette in dieser Tasche eine nochmals verbesserte Wärmeisolierung erzielt wird.
  • Weiterhin kann es bevorzugt vorgesehen sein, dass der das Vorderteil überdeckende Teilbereich des Thermoteils an seinem seitlichen Rand vollständig oder nur bereichsweise mit dem Vorderteil verklebt ist, und/oder dass der das Rückenteil überdeckende Teilbereich des Thermoteils an seinem seitlichen Rand vollständig oder nur bereichsweise mit dem Rückenteil verklebt ist, insbesondere dass am seitlichen Rand um wenigstens einen verklebten Bereich herum unverklebte Bereiche angeordnet sind.
  • Es besteht aber auch die Möglichkeit das Thermoteil und das Vorderteil seitlich über die gesamte Höhe des Teilbereichs des Thermoteils zu verkleben, welcher das Vorderteil überdeckt, bzw. das Thermoteil und das Rückenteil seitlich über die gesamte Höhe des Teilbereichs des Thermoteils zu verkleben, welcher das Rückenteil überdeckt, wodurch eine zumindest seitlich geschlossene Tasche mit einer eingeschlossenen Luftschicht gebildet wird oder wobei sogar eine allseitig geschlossene Kammer mit eingeschlossener Luft gebildet wird, wenn zusätzlich der das Vorderteil überdeckende Teilbereich des Thermoteils an seinem oberen Rand über die gesamte Breite des Verpackungsbeutels mit dem Vorderteil in einem Klebebereich verklebt ist und/oder wenn der das Rückenteil überdeckende Teilbereich des Thermoteils an seinem oberen Rand über die gesamte Breite des Verpackungsbeutels mit dem Rückenteil in einem Klebebereich verklebt ist.
  • Eine bevorzugte Ausführung sieht es vor, dass das Vorderteil an seinem unteren Endbereich in einer Faltung um den unteren Endbereich des Rückenteils herumgeführt ist. Vorzugsweise ist dabei das Vorderteil an seinem herumgeführten Ende mit dem Rückenteil verklebt. Diese Faltung des Vorderteils liegt dabei vorzugsweise in der Faltung des Thermoteils, mit welcher das Thermoteil um den unteren Endbereich von Vorderteil und Rückenteil herumgefaltet ist.
  • Weiter bevorzugt ist es vorgesehen, dass in der Faltung des Vorderteils eine Faltung, vorzugsweise eine verklebte Faltung, des unteren Endbereichs des Rückenteils auf sich selbst eingeschlossen ist. Hierbei ist vorzugsweise das Vorderteil im Bereich seines Endes mit dem auf sich selbst gefalteten Bereich des Rückenteils klebend verbunden.
  • Es ist bevorzugt vorgesehen, dass das umgefaltete Ende des Vorderteils in derselben Höhe endet, wie der auf sich selbst umgefaltete Bereich des Rückenteils oder darunter endet oder über das Ende des auf sich selbst umgefalteten Rückenteils nach oben übersteht. Im einem ggfs. überstehenden Bereich kann dann z.B. das umgefaltete Ende des Vorderteils über dem auf sich selbst umgefalteten Bereich des Rückenteils mit dem Rückenteil klebend verbunden sein.
  • Alle vorgenannten Faltungen, insbesondere die im Bereich des Bodens des Verpackungsbeutels ausgeführt sind, können vorzugsweise um dieselbe Faltungslinie ausgeführt sein.
  • Die eingangs genannte Aufgabe wird in einem Verfahren zur Herstellung eines Verpackungsbeutels dadurch gelöst, dass in diesem Verfahren zunächst ein einziger Bogen aus einem Material bereitgestellt wird, aus welchem der Verpackungsbeutel hergestellt wird.
  • Es ist sodann vorgesehen, dass der Bogen zwischen zwei sich gegenüberliegenden Enden in einen ersten endseitigen Teilbogen, einen zweiten endseitigen Teilbogen und einen zwischen den beiden endseitigen Bögen liegenden Zwischenbogen zerteilt wird, z.B. durch Schneiden, wobei durch die zerteilten Bestandteile des Bogens, das Thermoteil, das Vorderteil und das Rückenteil gebildet werden, insbesondere wobei der erste endseitige Bogen das Thermoteil bildet, der zweite endseitige Bogen das Rückenteil mit Überstandsbereich bildet und der Zwischenbogen das Vorderteil bildet.
  • Insbesondere erfolgt das Zerteilen jeweils über die volle Breite des Bogens in einer Richtung senkrecht zur Richtung der Beabstandung der sich gegenüberliegenden Enden des Bogens.
  • Vorzugsweise weist das so gebildete Thermoteil eine größere Länge als das Vorderteil und eine geringere Länge als das Rückenteil mit Überstandsbereich auf, jeweils betrachtet in der Richtung der Beabstandung der ursprünglichen Enden des Bogens.
  • Das Verfahren sieht dann weiterhin vor, das Vorderteils auf das Thermoteil aufzulegen mit dazwischenliegenden Klebebereichen unter Ausbildung eines vom Vorderteil nicht überdeckten Teilbereichs des Thermoteils und das Rückenteils mit Überstandsbereich auf das Vorderteil aufzulegen mit dazwischenliegenden Klebebereichen unter Ausbildung eines vom Vorderteil nicht überdeckten Teilbereichs des Rückenteils, welcher den Überstandsbereich bildet, wodurch das Vorderteil zwischen dem Thermoteil und dem Rückenteil angeordnet wird.
  • Die beiden genannten Schritte des Auflegens können dabei in einer beliebigen Reihenfolge erfolgen.
  • Bei Auflegen des Vorderteils auf das Thermoteil wird vorzugsweise auch ein vom Thermoteil nicht überdeckter Teilbereich des Vorderteils gebildet, der kleiner ist als der vom Vorderteil nicht überdeckte Teilbereichs des Thermoteils.
  • Die Klebebereiche zwischen Thermoteil und Vorderteil umfassen vorzugsweise eine Klebespur, welche über die gesamte Breite des Thermoteils an dessen Randbereich verläuft, der vollständig vom Vorderteil überdeckt ist und/oder der nahe der späteren Öffnung des Verpackungsbeutels liegt. Weiter bevorzugt ist an jedem der zwei Seitenbereiche zwischen Thermoteil und Vorderteil, die sich in Richtung der Breite gegenüberliegen, wenigstens ein Klebebereich vorgesehen.
  • Beim Auflegen des Rückenteils mit Überstandsbereich auf das Vorderteil wird vorzugsweise auch ein vom Rückenteil nicht überdeckter Bereich des Vorderteils gebildet, der kürzer ist als der Überstandsbereich.
  • Die Klebebereiche zwischen Thermoteil und Rückenteil liegen vorzugsweise so positioniert, dass Vorderteil und Rückenteil in deren Überdeckungsbereich an den späteren Seitenrändern des Verpackungsbeutels verbunden sind, insbesondere über die überwiegende oder gesamte Höhe der Seitenränder. Vorzugsweise wird an jedem Seitenrand eine einzige Klebespur verwendet.
  • Vorzugsweise sind weiterhin die beiden vorgenannten nicht überdeckten Teilbereiche auf sich gegenüberliegenden Seiten des Vorderteils angeordnet bzw. grenzen an sich gegenüberliegenden Kanten des Vorderteils an, die in der Richtung der Beabstandung der ursprünglichen Enden des Bogen beabstandet sind.
  • Weiterhin sieht es das Verfahren vor, den vom Vorderteil nicht überdeckten Teilbereich des Thermoteils auf dem Rückenteil klebend zu befestigen unter Bildung einer Falte zumindest im Thermoteil. Hierdurch wird erzielt, dass das Thermoteil um den unteren Boden des Verpackungsbeutels herum das Vorderteil und das Rückenteil umschließt. Vorzugsweise wird die Falte so gebildet, dass diese den späteren Boden des Verpackungsbeutels umgibt.
  • Vorzugsweise erfolgt die klebende Befestigung des Thermoteils am Rückenteil nur bereichsweise in Bereichen des späteren Seitenrandes der Verpackungsbeutels, so dass eine insbesondere nach oben offene Tasche gebildet wird, die vorangehend z.B. zur Aufnahme einer Serviette benannt wurde.
  • Eine bevorzugte Weiterbildung des Verfahrens sieht es vor, dass bei Bildung der Falte im Thermoteil auch eine Falte im Vorderteil, insbesondere in einem vom Rückenteil nicht überdeckten Teilbereich des Vorderteils gebildet wird, welcher einen Endbereich des Vorderteils darstellt, der dem späteren Boden des Verpackungsbeutel nahe ist oder diesen bildet.
  • Weiter bevorzugt wird dabei der vom Rückenteil nicht überdeckte Teilbereich des Vorderteils klebend, insbesondere über die gesamte Breite, mit dem Rückenteil verbunden.
  • Weiterbildend ist vorzugsweise vorgesehen, dass bei Bildung der Falte im Thermoteil und der Falte im Vorderteil auch eine Falte im Rückenteil gebildet wird, mit welcher das Rückenteil auf sich selbst gefaltet wird, insbesondere hierbei auch auf sich selbst verklebt wird.
  • Besonders bevorzugt werden alle Falten, die in der Faltung des Thermoteils liegen, um dieselbe Faltungsachse gebildet und vorzugsweise gleichzeitig in demselben Faltungsvorgang gebildet.
  • Die Erfindung kann bevorzugt vorsehen, dass zur Überführung des Verpackungsbeutels in einen Auslieferungszustand der die Lasche bildende Überstandsbereich auf den das Rückenteil überdeckenden Teilbereich des Thermoteils gefaltet wird.
  • Besonders bevorzugt liegt die Faltungslinie des die Lasche bildenden Überstandsbereichs in einem Abstand zur Öffnung, insbesondere in einem solchen Abstand, der es gestattet, den Verpackungsbeutel in einem Zustand, in welchem die Öffnung nicht von der Lasche überdeckt ist, in dem Abstandsbereich mit der Hand zu fassen, vorzugsweise ohne mit einem Finger durch die Öffnung in das Innere des Verpackungsbeutel zu gelangen. Vorzugsweise weist der Abstand ein Maß von mehr als 2 Zentimetern, vorzugsweise mehr als 3 Zentimeter auf.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figuren beschrieben.
  • Figur 1 zeigt:
    einen erfindungsgemäßen Verpackungsbeutel in einem seitlichen Schnitt durch die Ebene des Seitenbereichs, an dem einen Verklebung vorliegt,
    Figur 2 zeigt:
    Die Verfahrensdurchführung zur Herstellung anhand mehrerer Schritte
  • In dem seitlichen Schnitt der Figuren 1 und 2 werden zwischen den nachfolgend beschriebenen Elementen Abstände gezeigt, die beim realen Verpackungsbeutel nicht vorliegen und hier nur dazu dienen die Elemente vereinzelt deutlicher darstellen zu können. Alle nachfolgend und vorangehend genannten Richtungsangaben, wie z.B. oben, unten oder seitlich sind bezogen auf einen Nutzungszustand des Verpackungsbeutels, in welchem die Öffnung über dem Boden des Verpackungsbeutels liegt.
  • Die Figur 1 zeigt hierbei ein Rückenteil 1 und ein Vorderteil 2, die an deren Seitenrändern mittels eines zwischen diesen Teilen in Höhenrichtung des Verpackungsbeutels liegenden Klebebereichs 3 verbunden sind. Es kann dabei bevorzugt vorgesehen sein, dass dieser Klebebereich 3 am unteren Ende von Vorderteil 2 und Rückenteil 1 bis an deren Enden geführt ist.
  • Zwischen den so verbundenen Teilen wird ein Aufnahmebereich gebildet, der zur Aufnahme einer hier nicht gezeigten erwärmten Ware dient.
  • Der Aufnahmebereich ist an der Öffnung 4 nach oben hin offen und am unteren Endbereich von Rückenteil 1 und Vorderteil 2 durch einen Bodenbereich 9 verschlossen, in welchem sich Vorderteil 2 und Rückenteil 1 zumindest kontaktieren und in Kontakt zueinander gehalten werden. Dazu können diese Teile in deren unteren Endbereichen vorzugsweise verklebt sein, dies ist jedoch nicht zwingend.
  • Vorliegend können die Teile auch ergänzend oder alleinig dadurch in Kontakt gehalten werden, dass das Vorderteil 2 in seinem unteren Endbereich in Richtung zum Rückenteil 1 und um dessen unteren Endbereich herum umgefaltet ist und diese Faltung durch Einbindung in eine darüber oder darum herum liegende Falte stabilisiert ist. Eine Verklebung kann vorzugsweise ergänzend vorgesehen sein.
  • Hier ist das Ende des umgeschlagenen Vorderteils 2 an einem auf sich selbst umgeschlagenen Ende des Rückenteils 1 klebend befestigt, insbesondere in einem Klebebereich 10 über die volle Breite des Verpackungsbeutels. Der Klebebereich 10 kann in die seitlichen Klebebereiche 3 übergehen, wenn diese - wie vorgenannt - bis an das jeweilige Ende von Vorderteil 2 und Rückenteil 1 geführt sind. Der mit einer Falte auf sich selbst umgeschlagene Endbereich des Rückenteils 1 ist hier vorzugsweise in der Falte mit einem Klebebereich 16 verklebt. Dieser kann vorzugsweise über die gesamte Breite des Verpackungsbeutels verlaufen.
  • In der Figur 1 sind das umgeschlagene Ende des Vorderteils 2 und das umgeschlagenen Ende des Rückenteils 1 in derselben Höhenlage angeordnet.
  • Es kann aber auch vorgesehen sein, dass das Ende des umgeschlagenen Vorderteils 2 über das Ende des auf sich selbst umgeschlagenen Rückenteils 1 nach oben übersteht. Insbesondere kann ein solches überstehendes Ende des Vorderteils 2 über dem auf sich selbst umgeschlagenen Endbereich des Rückenteils 1 am Rückenteil 1 klebend befestigt sein. Dies ist hier nicht gezeigt.
  • Vorliegend ist die Konstruktion so, dass in zumindest bereichsweise, vorzugsweise überwiegender Überdeckung mit dem Vorderteil 2 ein Thermoteil 5 angeordnet, dass um die unteren Endbereiche von Vorderteil 2 und Rückenteil 1 herum bis auf das Rückenteil 1 umgeschlagen ist und auch das Rückteil 1 zumindest bereichsweise, vorzugsweise überwiegend überdeckt.
  • Im unteren Umschlagsbereich ist das Thermoteil 5 in einer Falte 6 gefaltet, welche die zuvor genannte Faltung vom unteren Bereich des Vorderteils 2 auf das Rückenteil 1 und auch eine Faltung des unteren Endbereichs des Rückenteils 1 auf sich selbst umgibt und diese Faltungen stabilisiert.
  • Vorzugsweise ist das Thermoteil 5 an den seitlichen Rändern mit dem Rückenteil 1 in Klebebereichen 7 klebend verbunden, insbesondere nur bereichsweise, wobei zwischen Rückenteil 1 und Thermoteil 5 eine nach oben offene Tasche 8 gebildet wird, in die z.B. eine Serviette eingelegt werden kann, wenn in dem Verpackungsbeutel eine Speise verkauft wird. Die seitlichen Klebebereiche 7 können aber auch über die gesamte Höhe ausgebildet sein, in der das Thermoteil 5 das Rückenteil 1 überdeckt.
  • Das Thermoteil 5 kann auch in Klebebereiche, vorzugsweise nur seitlich am Rand angeordneten Klebebereichen mit dem auf das Rückenteil 1 umgefalteten Ende des Vorderteils 2 verbunden sein, dies ist hier aber nicht gezeigt.
  • Der Teilbereich des Thermoteils 5, welcher das Vorderteil 2 überdeckt ist vorzugsweise an seinem oberen, zur Öffnung 4 nahen Randbereich mittels eines Klebebereichs 11 über die volle Breite des Verpackungsbeutels verbunden. Entlang des Seitenrandes ist das Thermoteil 5 vorliegend mit dem Vorderteil 2 nur bereichsweise in wenigstens einem Klebebereich 12 klebend verbunden, wobei hier zwei Klebebereiche 12 gezeigt sind, kann aber auch über die gesamte seitliche Höhe klebend verbunden sein.
  • Es ergibt sich so erfindungsgemäß eine verbesserte thermische Isolierung dadurch, dass das Thermoelement 5 vorderseitig und rückseitig des Verpackungsbeutels und unten um dessen Boden herum angeordnet ist und zwischen sich und den überdeckten Teilen 1, 2 eine Luftschicht zumindest bereichsweise umschlossen oder sogar eingeschlossen wird.
  • In dem hier gezeigten Zustand ist die Öffnung 4 durch eine Lasche 13 überdeckt, die angrenzend an das Ende des über der Öffnung 4 in einer Faltung 14 gefalteten Überstandsbereichs 1a des Rückenteils 1 ausgebildet ist. Der Überstandsbereich 1a erstreckt sich somit im Rückenteil 1 ausgehend von der Öffnung 4 zunächst nach oben und nach der Faltung 14 zurück nach unten und bildet vorzugsweise mit dem nach unten erstreckten Bereich die Lasche 13.
  • Im überdeckten Zustand der Öffnung 4 wird vorzugsweise auch der Teilbereich des Thermoteils 5 zumindest bereichsweise von der Lasche 13 überdeckt, welcher in Überdeckung mit dem Vorderteil 2 angeordnet ist.
  • Die Faltung 14 des Überstandsbereichs 1a liegt in einem Abstand zur Öffnung 4, so dass ein Abstandbereich 15 des Rückenteils 1 über der Öffnung 4 gebildet wird, an dem der Verpackungsbeutel im geöffneten Zustand manuell ergriffen werden kann, insbesondere wenn die Lasche 13 an der Faltung in Richtung zum Rückenteil 1 und dem dieses überdeckenden Teilbereich des Thermoteils 5 umgeschlagen wird. Die Figur 2 verdeutlicht ein vorteilhaftes Herstellungsverfahren in mehreren Schritten, mit dem der zuvor beschriebene Verpackungsbeutel aus einem einzigen Bogen, z.B. aus Papier hergestellt werden kann.
  • Es wird hierzu ein einziger Bogen z.B. aus Papier bereitgestellt, der im Schritt I durch Schnitte 20 in drei Bestandteile zerteilt wird, welche Rückenteil 1, Vorderteil 2 und Thermoteil 5 bilden.
  • Im Schritt II wird das Vorderteil 2 auf das Thermoteil 5 gelegt unter Zwischenfügung von Klebebereichen, die z.B. auf dem Thermoteil 5 appliziert werden. Vorzugsweise handelt es sich dabei um die zur Figur 1 genannten Klebebereiche 11 und 12. Auf das aufgelegte Vorderteil 2 werden in den Seitenbereichen Klebebereiche appliziert, insbesondere die zur Figur 1 genannten seitlichen Klebebereiche 3, und im Schritt III das Rückenteil 1 auf das Vorderteil 2 klebend aufgelegt, wobei das Rückenteil 1 mit einem Überstandsbereich 1a über das Vorderteil 2 (hier in der Darstellung nach oben) übersteht, der später die Lasche 13 bildet.
  • Im Schritt IV wird der Teilbereich des Thermoteils 5, der vom Vorderteil 2 nicht überdeckt wird, und der hier in der Darstellung nach unten weist, um den unteren Endbereich von Rückenteil 1 und Vorderteil 2 in einer Faltung 6 herumgelegt, so dass dieser Teilbereich auf dem Rückenteil 1 zu liegen kommt und dort verklebt wird, insbesondere nur seitlich und bereichsweise, vorzugsweise zumindest in den vorgenannten Klebebereichen 7, so dass die nach oben offene Tasche 8 erzeugt wird.
  • Bevorzugt wird im Schritt IV mit der Faltung 6 des Thermoteils 5 auch gleichzeitig eine Faltung des unteren Endbereichs des Vorderteils 2 auf das Rückenteil 1 und des unteren Bereichs des Rückenteils 1 auf sich selbst erzeugt, insbesondere wobei in der Faltung des Rückenteils auf sich selbst ein Klebebereich 16 appliziert wird.
  • Am Endbereich des Überstandsbereichs 1a, der die Lasche 13 bildet, kann bevorzugt ein Klebebereich vorgesehen werden, um die Lasche 13 bei Überdecken der Öffnung 4 auf dem Thermoteil 5 festkleben zu können.
  • Eine Weiterbildung kann vorsehen, dass für einen Auslieferungszustand des Verpackungsbeutels im Schritt V die Lasche 13 zunächst auf das Rückenteil 1 bzw. das dieses überdeckende Thermoteil 5 umgefaltet wird, so dass der Verpackungsbeutel eine nicht überdeckte Öffnung 4 aufweist.
  • Für die Benutzung kann die Öffnung 4 durch Umfalten der Lasche 13 in Richtung zum Vorderteil 2 überdeckt werden, wie es der Schritt VI zeigt, insbesondere der nicht zum Herstellungsverfahren gehört, sondern bei der Nutzung erfolgt.

Claims (13)

  1. Verpackungsbeutel mit einem Rückenteil (1) und einem Vorderteil (2), vorzugsweise die jeweils vollständig oder zumindest überwiegend aus Papier ausgebildet sind, die an den Seiten miteinander klebend verbunden sind, und mit deren unteren Endbereichen ein Boden gebildet ist, vorzugsweise die auch an deren unteren Endbereichen klebend verbunden sind, wobei im Bereich des oberen Endes des Vorderteils (2) zwischen dem Vorderteil (2) und dem Rückenteil (1) eine mit einer Lasche (13) verschließbare Öffnung (4) ausgebildet ist, wobei das Rückenteil (1) einen Überstandsbereich (1a) umfasst, der zum Vorderteil (2) an den Seiten keine Verbindung aufweist und der die Lasche (13) umfasst, die in Richtung zum Vorderteil (2) klappbar ist, vorzugsweise die mittels einer Kleberspur sicherbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Thermoteil (5) vorgesehen ist, welches um die unteren Endbereiche (9) herumgefaltet ist und das Vorderteil (2) und Rückenteil (1) zumindest bereichsweise überdeckt.
  2. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (13) in einem Zustand, in welchem die Lasche (13) die Öffnung (4) überdeckt, insbesondere in Richtung zum Vorderteil (2) geklappt ist, den das Vorderteil (2) überdeckenden Bereich des Thermoteils (5) zumindest bereichsweise überdeckt.
  3. Verpackungsbeutel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der das Vorderteil (2) überdeckende Teilbereich des Thermoteils (5) an seinem oberen Rand über die gesamte Breite des Verpackungsbeutels mit dem Vorderteil (2) in einem Klebebereich (11) verklebt ist und/oder dass der das Rückenteil (1) überdeckende Teilbereich des Thermoteils (5) an seinem oberen Rand über die gesamte Breite des Verpackungsbeutels mit dem Rückenteil (1) in einem Klebebereich (11) verklebt ist.
  4. Verpackungsbeutel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem das Vorderteil (2) überdeckenden Teilbereich des Thermoteils (5) und dem Vorderteil (2) und/oder zwischen dem das Rückenteil (1) überdeckenden Teilbereich des Thermoteils (5) und dem Rückenteil (1) eine Tasche, insbesondere eine nach oben offene Tasche ausgebildet ist.
  5. Verpackungsbeutel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der das Rückenteil (1) überdeckende Teilbereich des Thermoteils (5) und/oder der das Vorderteil (2) überdeckende Teilbereich des Thermoteils (5) an seinem oberen Rand zumindest bereichsweise, insbesondere über die gesamte Breite des Verpackungsbeutels oder zumindest über die überwiegende Breite des Verpackungsbeutels, keine Verklebung mit dem Rückenteil (1) aufweist, insbesondere wodurch zwischen dem Rückenteil (1) und dem dieses überdeckenden Teilbereich des Thermoteils (5) die nach oben offene Tasche (8) nach Anspruch 4 ausgebildet ist, insbesondere die mit einer Serviette füllbar ist.
  6. Verpackungsbeutel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der das Vorderteil (2) überdeckende Teilbereich des Thermoteils (5) an seinem seitlichen Rand vollständig oder nur bereichsweise mit dem Vorderteil (2) verklebt ist, und/oder das der das Rückenteil (1) überdeckende Teilbereich des Thermoteils (5) an seinem seitlichen Rand vollständig oder nur bereichsweise mit dem Rückenteil (1) verklebt ist, insbesondere dass am seitlichen Rand um wenigstens einen verklebten Bereich herum unverklebte Bereiche angeordnet sind.
  7. Verpackungsbeutel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorderteil (2) an seinem unteren Endbereich in einer Faltung um den unteren Endbereich des Rückenteils (1) herumgeführt ist, insbesondere an seinem Ende mit dem Rückenteil (1) verklebt ist.
  8. Verpackungsbeutel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Faltung des Vorderteils (2) eine Faltung, vorzugsweise eine verklebte Faltung, des unteren Endbereiches des Rückenteils (1) auf sich selbst eingeschlossen ist, insbesondere wobei das Vorderteil (2) im Bereich seines Endes mit dem auf sich selbst gefalteten Bereich des Rückenteils (1) klebend verbunden ist, insbesondere auch über dem auf sich selbst gefalteten Bereich des Rückenteils (1) mit dem Rückenteil (1) klebend verbunden ist
  9. Verfahren zur Herstellung eines Verpackungsbeutels mit einem Thermoteil (5), welches ein Vorderteil (2) und ein Rückenteil (1) mit einem eine Lasche (13) bildenden Überstandsbereich (1a) zumindest bereichsweise umgibt, welche im Bereich ihrer Überdeckung zwischen sich einen Aufnahmebereich für eine Ware umgrenzen, insbesondere nach einem der vorherigen Ansprüche, umfassend folgende Schritte:
    a. Bereitstellen eines einzigen Bogens, vorzugsweise aus Papier,
    b. Zerteilen des Bogens zwischen zwei sich gegenüberliegenden Enden in einen ersten endseitigen Teilbogen, einen zweiten endseitigen Teilbogen und einen zwischen den beiden endseitigen Bögen liegenden Zwischenbogen, wobei durch die zerteilten Bestandteile des Bogens, das Thermoteil (5), das Vorderteil (2) und das Rückenteil (1) gebildet werden, insbesondere wobei der erste endseitige Bogen das Thermoteil (5) bildet, der zweite endseitige Bogen das Rückenteil (1) mit Überstandsbereich (1a) bildet und der Zwischenbogen das Vorderteil (2) bildet,
    c. Auflegen des Vorderteils (2) auf das Thermoteil (5) mit dazwischenliegenden Klebebereichen (11, 12) unter Ausbildung eines vom Vorderteil (2) nicht überdeckten Teilbereichs des Thermoteils (5) und Auflegen des Rückenteils (1) mit Überstandsbereich (1a) auf das Vorderteil (2) mit dazwischenliegenden Klebebereichen (3) unter Ausbildung eines vom Vorderteil (2) nicht überdeckten Teilbereichs des Rückenteils (1), welcher den Überstandsbereich (1a) bildet, wodurch das Vorderteil (2) zwischen dem Thermoteil (5) und dem Rückenteil (1) angeordnet wird,
    d. klebende Befestigung des vom Vorderteil (2) nicht überdeckten Teilbereichs des Thermoteils (5) auf dem Rückenteil (1) unter Bildung einer Falte (6) zumindest im Thermoteil (5).
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei Bildung der Falte (6) im Thermoteil (5) auch eine Falte im Vorderteil (2), insbesondere in einem vom Rückenteil (1) nicht überdeckten Teilbereich des Vorderteils (1) gebildet wird, weiter bevorzugt wobei der vom Rückenteil (1) nicht überdeckte Teilbereich des Vorderteils (2) klebend, insbesondere über die gesamte Breite, mit dem Rückenteil (1) verbunden wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei Bildung der Falte (6) im Thermoteil (5) und der Falte im Vorderteil (2) auch eine Falte im Rückenteil (1) gebildet wird, mit welcher das Rückenteil (1), insbesondere dessen unterer Endbereich, auf sich selbst gefaltet wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass alle Falten um dieselbe Faltungsachse, insbesondere gleichzeitig gebildet werden.
  13. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überführung des Verpackungsbeutels in einen Auslieferungszustand der die Lasche (13) bildende Überstandsbereich (1a) auf den das Rückenteil (1) überdeckenden Teilbereich des Thermoteils (5) gefaltet wird.
EP25202699.2A 2024-09-20 2025-09-17 Verpackungsbeutel mit thermischer isolierung Pending EP4714850A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102024127306.2A DE102024127306A1 (de) 2024-09-20 2024-09-20 Verpackungsbeutel mit thermischer Isolierung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4714850A1 true EP4714850A1 (de) 2026-03-25

Family

ID=97026806

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP25202699.2A Pending EP4714850A1 (de) 2024-09-20 2025-09-17 Verpackungsbeutel mit thermischer isolierung

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP4714850A1 (de)
DE (1) DE102024127306A1 (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0858951A1 (de) * 1997-02-13 1998-08-19 Fer Cart & C. s.n.c. Behälter zum Servieren von essfertigen Lebensmitteln
US20100086238A1 (en) * 2008-10-02 2010-04-08 Victoria Sprehe Bag with a pocket for a thermal insulating material and method of making same
WO2011154353A1 (de) * 2010-06-11 2011-12-15 Elag Ast Gmbh Mit einer serviette bestückter verpackungsbeutel
DE202015003827U1 (de) * 2015-05-26 2015-07-17 Till Felber Lebensmittel-Beutel mit Serviettenbeschichtung
DE102022131182A1 (de) 2022-11-25 2024-05-29 Weber Verpackungen GmbH & Co. KG Verpackungsbeutel

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1942917A (en) * 1931-07-25 1934-01-09 Jiffy Pad And Excelsior Inc Heat-insulated paper bag and method of making the same
WO1986005162A1 (fr) * 1985-03-08 1986-09-12 Nakamura Seitai Co., Ltd. Sac d'emballage

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0858951A1 (de) * 1997-02-13 1998-08-19 Fer Cart & C. s.n.c. Behälter zum Servieren von essfertigen Lebensmitteln
US20100086238A1 (en) * 2008-10-02 2010-04-08 Victoria Sprehe Bag with a pocket for a thermal insulating material and method of making same
WO2011154353A1 (de) * 2010-06-11 2011-12-15 Elag Ast Gmbh Mit einer serviette bestückter verpackungsbeutel
DE202015003827U1 (de) * 2015-05-26 2015-07-17 Till Felber Lebensmittel-Beutel mit Serviettenbeschichtung
DE102022131182A1 (de) 2022-11-25 2024-05-29 Weber Verpackungen GmbH & Co. KG Verpackungsbeutel

Also Published As

Publication number Publication date
DE102024127306A1 (de) 2026-03-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH638153A5 (de) Schachtel fuer stabfoermige raucherartikel.
DE3150147A1 (de) Kaffeepulververpackung
DE69303012T2 (de) Verpackung hergestellt aus einem dünnen gefaltenen zuschnitt zur bildung eines beutels für schüttgut
EP1113968B1 (de) Aufgussbeutel, insbesondere zur bereitung von tee
DE3032683A1 (de) Behaelter
DE69723471T2 (de) Abdecksystem für patienten
EP0547424B1 (de) Verpackung für Papier-Taschentücher
DE202017006954U1 (de) Zweiteilige, stapelbare Transportverpackung für Speisen
EP4714850A1 (de) Verpackungsbeutel mit thermischer isolierung
DE102007026807A1 (de) Beutel zur Aufnahme von Lebensmitteln, enthaltend eine Perforationsnaht
DE2947716A1 (de) Ofenfester pappkarton zur verwendung in einem mikrowellenofen und in konventionellen oefen
DE202011050415U1 (de) Substratzuschnitt zum Falten zu einer Backform
AT6214U1 (de) Faltschachtel für feingebäck und torten, hergestellt aus einem ausschnitt aus einem blatt in einem einzigen stück
DE202018102151U1 (de) Transportverpackung für Speisen mit faltbarem Deckelelement
EP0019783B1 (de) Faltbare Backform
EP2700592A2 (de) Beutel zur Aufnahme eines Brötchens, Sandwiches oder dergleichen
CH674795A5 (de)
DE3233670A1 (de) Verfahren zum verpacken eines hochviskosen, sich verfestigenden fuellgutes und behaelter
WO2010097097A1 (de) Faltschachtel-verpackung, insbesondere für zigaretten oder dergleichen
EP2700591B1 (de) Behältnis, insbesondere aus Papier, einem Papierverbundmaterial, einer Folie oder dergleichen zur Aufnahme eines insbesondere rollenförmigen Lebensmittels, wie Wrap oder dergleichen
EP3954625B1 (de) Tütenverpackung für einen imbiss
EP0072931A2 (de) Verpackung sowie Verfahren zu deren Herstellung
DE60027678T3 (de) Verpackungsbeutel
DE10252847A1 (de) Flacher Schlauchbeutel
DE202010004435U1 (de) Papierbeutel

Legal Events

Date Code Title Description
PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE APPLICATION HAS BEEN PUBLISHED

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR