EP4698714A1 - Heissfluidgeräteaufsatz und heissfluidgerät sowie verwendungen hiervon - Google Patents
Heissfluidgeräteaufsatz und heissfluidgerät sowie verwendungen hiervonInfo
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- EP4698714A1 EP4698714A1 EP24718795.8A EP24718795A EP4698714A1 EP 4698714 A1 EP4698714 A1 EP 4698714A1 EP 24718795 A EP24718795 A EP 24718795A EP 4698714 A1 EP4698714 A1 EP 4698714A1
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Abstract
Um einen Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) mit Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Verwendung eines Heißfluidgeräteaufsatzes (210) und/oder Verwendung eines Heißfluidgeräts (100) mit einem Heißfluidgeräteaufsatz (210) zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass der Heißfluidgeräteaufsatz (210) eine Heißfluidführung (252) zum Führen eines Heißfluids umfasst und wobei die Heißfluidführung (252) zumindest abschnittsweise verwinkelt ausgebildet ist.
Description
HEIßFLUIDGERÄTEAUFSATZ UND HEIßFLUIDGERÄT SOWIE VERWENDUNGEN HIERVON
Die Erfindung betrifft einen Heißfluidgeräteaufsatz und ein Heißfluidgerät sowie Verwendungen hiervon.
Die EP 3 051 994 Bl offenbart eine Flächenreinigungsvorrichtung, umfassend
- einen Tuchaufnahmekörper, welcher ein Mittelstück aufweist, an welchem gegenüberliegend ein erstes Seitenstück um eine erste Schwenkachse schwenkbar und ein zweites Seitenstück um eine zweite Schwenkachse schwenkbar gelagert sind, und eine Fixierungseinrichtung aufweist, über welche eine Fixierungs-Schwenkstellung des ersten Seitenstücks und des zweiten Seitenstücks an dem Mittelstück fixierbar sind, wobei in der Fixierungs-Schwenkstellung eine Unterseite des ersten Seitenstücks, eine Unterseite des Mittelstücks und eine Unterseite des zweiten Seitenstücks mindestens näherungsweise in einer Ebene liegen, und
- einen Halter, welcher den Tuchaufnahmekörper hält und welcher schwenkbar um eine dritte Schwenkachse an dem Mittelstück gelagert ist, wobei in einem ersten Schwenkstellungsbereich des Halters zu dem Mittelstück der Halter von der Fixierungseinrichtung entkoppelt ist und in einem zweiten Schwenkstellungsbereich der Halter auf die Fixierungseinrichtung einwirkt und durch Schwenkung des Halters in den zweiten Schwenkstellungsbereich und/oder in dem zweiten Schwenkstellungsbereich eine Fixierung des ersten Seitenstücks und des zweiten Seitenstücks an dem Mittelstück lösbar ist.
Die DE 10 2017 107 345 Al offenbart eine Bodendüse für einen Dampfreiniger.
Die WO 2008/065619 Al offenbart ein Dampfgerät.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Heißfluidgeräteaufsatz und ein Heißfluidgerät sowie Verwendungen hiervon zu verbessern.
Die zugrunde liegende Aufgabe wird bei Ausführungsformen der Erfindung durch ein Heißfluidgeräteaufsatz und/oder ein Heißfluidgerät mit einem Heißfluidgeräteaufsatz und/oder durch eine Verwendung eines Heißfluidgeräteaufsatzes und/oder durch eine Verwendung eines Heißfluidgeräts mit einem Heißfluidgeräteaufsatz gelöst, wobei der Heißfluidgeräteaufsatz eine Heißfluidführung zum Führen eines Heißfluids, beispielsweise von einem Einlass und/oder zu einem Austrittsbereich, umfasst und wobei die Heißfluidführung zumindest abschnittsweise verwinkelt ausgebildet ist.
Die zugrunde liegende Aufgabe wird bei Ausführungsformen der Erfindung durch ein Heißfluidgeräteaufsatz und/oder durch ein Heißfluidgerät und/oder durch eine Verwendung eines Heißfluidgeräteaufsatzes und/oder durch eine Verwendung eines Heißfluidgeräts mit einem Heißfluidgeräteaufsatz gelöst, wobei der Heißfluidgeräteaufsatz eine Heißfluidführung zum Führen eines Heißfluids und eine Abscheideeinrichtung insbesondere zum zumindest teilweisen Abscheiden von flüssigen Bestandteilen in einem durch die Heißfluidführung geführten Heißfluids aufweist. Insbesondere ist die Heißfluidführung zum Führen des Heißfluids von einem Einlass und/oder zu einem Austrittsbereich ausgebildet.
Vorteilhafterweise ist die Abscheideeinrichtung zumindest teilweise in der günstigerweise zumindest abschnittsweise verwinkelt ausgebildeten Heißfluidführung angeordnet. Vorzugsweise wird das Heißfluid zumindest abschnittsweise in verwinkelten Abschnitten durch die Abscheideeinrichtung geführt.
Bei besonders günstigen Ausführungsformen sind Kombinationen der voranstehend und nachstehend erläuterten Merkmale ausgebildet.
Insbesondere ist ein Vorteil bei Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Lösung, dass das zu dem Austrittsbereich gelangende Heißfluid zumindest weniger flüssige Bestandteile aufweist, da das Heißfluid durch zumindest einen
verwinkelt ausgebildeten Abschnitt, vorzugsweise durch mehrere verwinkelt ausgebildete Abschnitte, und/oder durch die Abscheideeinrichtung geströmt ist und dabei günstigerweise flüssige Bestandteile aus dem Heißfluid abgetrennt wurden.
Insbesondere wird das Heißfluid in dem Austrittsbereich einer Anwendung zugeführt und insbesondere auf eine Sache appliziert.
Bei vorteilhaften Ausführungsformen wird das Heißfluid für eine Behandlung von Kleidungsstücken, insbesondere für ein zumindest teilweises Glätten eines Kleidungsstückes und beispielsweise bei einigen Ausführungsformen für ein zumindest teilweises Reinigen eines Kleidungsstückes, zumindest im Wesentlichen in dem Austrittsbereich auf ein Kleidungsstück appliziert. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn ein möglichst gasförmiges Heißfluid, insbesondere Wasserdampf, mit höchstens einem sehr geringen Anteil an flüssigen Bestandteilen, also insbesondere ein möglichst trockener Wasserdampf, auf das Kleidungsstück appliziert wird.
Bei bevorzugten Ausführungsformen ist zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass in zumindest einem verwinkelt ausgebildeten Abschnitt, insbesondere in zumindest einigen verwinkelt ausgebildeten Abschnitten, eine Führungsrichtung für ein Heißfluid einer Änderung ihrer Ausrichtung um zumindest 70°, insbesondere um zumindest näherungsweise 90°, unterworfen ist; und/oder
- dass in zumindest einem verwinkelt ausgebildeten Abschnitt, insbesondere in zumindest einigen verwinkelt ausgebildeten Abschnitten, eine Führungsrichtung für ein Heißfluid einer Änderung ihrer Ausrichtung um mehr als 100°, insbesondere um zumindest näherungsweise mehr als 110°, unterworfen ist; und/oder
- dass in der Heißfluidführung zumindest ein Abscheideelement der Abscheideeinrichtung angeordnet ist und wobei insbesondere an zumindest einem Abscheideelement, insbesondere an zumindest einigen
Abscheideelementen, eine Führungsrichtung für ein Heißfluid einer Änderung ihrer Ausrichtung unterworfen ist und/oder ein geführtes Heißfluid umgelenkt wird; und/oder
- dass die Heißfluidführung von einem Einlass und/oder zu einem Austrittsbereich führt.
Beispielsweise können gasförmige Bestandteile des Heißfluids bei einer derart verwinkelten Ausbildung besser vorbeiströmen als flüssige Bestandteile des Heißfluids, sodass zumindest einige flüssige Bestandteile aus dem Heißfluid abgetrennt werden.
Günstigerweise sind zumindest drei, vorzugsweise zumindest vier, insbesondere zumindest fünf, beispielsweise zumindest sechs, Abschnitte mit einer Änderung der Ausrichtung der Führungsrichtung um zumindest 70°, insbesondere um zumindest näherungsweise 90°, vorgesehen.
Günstigerweise sind zumindest zwei Abschnitte mit einer Änderung der Ausrichtung der Führungsrichtung um zumindest 100°, insbesondere um zumindest näherungsweise mehr als 110°, vorgesehen.
Insbesondere wird der Winkel der Änderung der Ausrichtung der Führungsrichtung zwischen dem Vektor der Führungsrichtung vor der Änderung und dem Vektor der Führungsrichtung nach der Änderung gemessen.
Bei vorteilhaften Ausführungsformen ist in der Heißfluidführung zumindest eine Aufprallplatte angeordnet. Insbesondere ist zumindest eine Aufprallplatte als ein Abscheideelement Teil der Abscheideeinrichtung. Vorzugsweise wird ein entlang der Heißfluidführung geführtes Heißfluid zumindest im Wesentlichen senkrecht auf die Aufprallplatte geführt.
Beispielsweise ist ein Vorteil hiervon, dass flüssige Bestandteile in dem Heißfluid bei einem Aufprall auf die Aufprallplatte in ihrer Geschwindigkeit verlangsamt
werden und günstigerweise die verlangsamten flüssigen Bestandteile besser aus dem Heißfluid abgetrennt werden können und/oder die verlangsamten flüssigen Bestandteile zerstäubt werden und/oder verdampfen.
Vorzugsweise ist zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass seitlich der Aufprallplatte zumindest ein insbesondere großräumiger freier Ra umabschnitt in einen Führungsraum der Heißfluidführung ausgebildet ist; und/oder
- dass ein entlang der Heißfluidführung geführtes Heißfluid bezogen auf die Führungsrichtung hinter der Aufprallplatte zumindest näherungsweise senkrecht von der Aufprallplatte hinweggeführt wird; und/oder
- dass eine Führungskontur der Heißfluidführung an der Aufprallplatte vorbeiführt und wobei insbesondere eine Führungsrichtung der Führungskontur entlang eines zu der Aufprallplatte führenden Abschnitts der Führungskontur und entlang eines von der Platte hinweg führenden Abschnitts der Führungskontur zumindest näherungsweise gleich ausgerichtet ist; und/oder
- dass die Aufprallplatte in der Heißfluidführung entlang des Verlaufs der Führungskontur bezogen auf die Führungsrichtung das erste Element ist, an welchem die Führungsrichtung einer Änderung ihrer Ausrichtung unterworfen ist, und/oder dass entlang der Führungskontur bezogen auf die Führungsrichtung die Aufprallplatte das zuerst angeordnete Element der Abscheideeinrichtung ist; und/oder
- dass ein bei dem Einlass in einer Einlassrichtung zugeführtes Heißfluid zuerst auf die Aufprallplatte geführt wird und insbesondere in dieser Einlassrichtung zumindest näherungsweise senkrecht auf die Aufprallplatte geführt wird.
Insbesondere ist ein Vorteil hiervon, dass die gasförmigen Bestandteile des Heißfluids ein Vorbeiführen an der Aufprallplatte und/oder ein zumindest näherungsweise senkrecht von der Platte Hinwegführen besser vollziehen können
und zumindest teilweise flüssige Bestandteile hierdurch aus dem Heißfluid abgetrennt werden.
Insbesondere ist ein Vorteil von zumindest einem insbesondere großräumigen freien Ra umabschnitt seitlich der Aufprallplatte, dass flüssige Bestandteile des Heißfluids, welche zu der Aufprallplatte zugeführt werden und insbesondere an dieser abprallen, einen Freiraum haben, in welchen sie gelangen können. Beispielsweise werden die in den Freiraum gelangten flüssigen Bestandteile zumindest teilweise aus dem Heißfluid abgetrennt. Besonders günstig ist es, wenn die in den Freiraum gelangten flüssigen Bestandteile zumindest teilweise in dem Freiraum verdampfen und/oder zerstäuben und so zerstäubt und/oder verdampft weiter entlang der Führungskontur strömen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn zumindest ein insbesondere großräumiger freier Raumabschnitt sich seitlich von der Aufprallplatte mit einer Ausdehnung erstreckt, welche zumindest so groß ist, vorzugsweise mindestens doppelt so groß ist, wie die Ausdehnung der Aufprallplatte. Insbesondere wird die Ausdehnung der Aufprallplatte senkrecht zu der Richtung, in welcher das Heißfluid auf die Aufprallplatte geführt wird, gemessen.
Vorzugsweise ist zumindest ein insbesondere großräumiger freier Raumabschnitt und besonders bevorzugt sind zwei insbesondere großräumige freie Raumabschnitte vorgesehen, welcher/welche sich zumindest näherungsweise halbkreisförmig seitlich von der Aufprallplatte hinweg erstrecken.
Insbesondere ist es vorteilhaft, das Heißfluid zuerst auf die Aufprallplatte zu führen, da häufig das Heißfluid mit einer hohen Geschwindigkeit zugeführt wird, beispielsweise von einer Heißfluidzuführungsvorrichtung bei dem Einlass zugeführt wird. Günstigerweise wird so die hohe Zuführungsgeschwindigkeit des Heißfluids bei der Aufprallplatte reduziert und vorteilhafterweise wird das Heißfluid mit reduzierter Geschwindigkeit weiter durch die Heißfluidführung vorzugsweise zu weiteren Abscheideelementen zugeführt.
Bei bevorzugten Ausführungsformen ist in der Heißfluidführung zumindest eine Abscheideplatte angeordnet, wobei insbesondere die Abscheideplatte als ein Abscheideelement Teil der Abscheideeinrichtung ist.
Insbesondere ist ein Vorteil hiervon, dass an der Abscheideplatte flüssige Bestandteile zumindest teilweise aus dem Heißfluid herausgetrennt werden.
Vorzugsweise ist dabei zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass zumindest eine Abscheideplatte insbesondere mit einem spitzen Winkel schräg zu der Führungsrichtung eines an die Abscheideplatte herangeführten Heißfluid ausgerichtet ist; und/oder
- dass bei zumindest einer Abscheideplatte ein entlang der Führungskontur geführtes Heißfluid zumindest abschnittsweise entlang der Abscheideplatte geführt wird, wobei insbesondere eine Führung entlang der Abscheideplatte zumindest teilweise flüssige Bestandteile des Heißfluids abscheidend ausgebildet ist; und/oder
- dass zumindest eine Abscheideplatte einen Strömungswiderstand ausübend ausgebildet und/oder angeordnet ist, wobei der ausgeübte Strömungswiderstand auf ein entlang der Führungskontur geführtes Heißfluid ausgeübt wird; und/oder
- dass bei zumindest einer Abscheideplatte an einem Ende der Führung entlang der Abscheideplatte das Heißfluid entlang der Führungskontur winklig an der Abscheideplatte vorbeigeführt wird, wobei vorzugsweise die Heißfluidführung entlang eines überstumpfen Winkels an der Abscheideplatte vorbeigeführt wird und/oder die Führungsrichtung einer Änderung ihrer Ausrichtung um einen überstumpfen Winkel unterworfen ist; und/oder
- dass bei zumindest einer Abscheideplatte bei der Führung entlang der Abscheideplatte eine Komponente der Führungsrichtung entgegengesetzt zu
der Führungsrichtung des an die Abscheideplatte herangeführten Heißfluids orientiert ist; und/oder
- dass zumindest eine Abscheideplatte schräg zu einer Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes ausgerichtet angeordnet ist.
Vorteilhafterweise wird hierdurch ein Abscheiden von flüssigen Bestandteilen aus dem Heißfluid verbessert.
Beispielsweise ist ein Winkel, mit welchem eine Abscheideplatte schräg zu der Höhenrichtung ausgerichtet ist, mindestens 10°, insbesondere mindestens 20°, beispielsweise mindestens 30°, groß und/oder höchstens 70°, beispielsweise höchstens 60°, groß.
Bei besonders vorteilhaften Ausführungsformen ist in der Heißfluidführung insbesondere als ein Abscheideelement der Abscheidevorrichtung zumindest ein Filter angeordnet.
Insbesondere ist ein Vorteil hiervon, dass der Filter ein Hindurchströmen von flüssigen Bestandteilen des Heißfluids zumindest reduziert. Beispielsweise werden flüssige Bestandteile zumindest teilweise an einem Hindurchfließen durch den Filter insbesondere durch sein Filtermaterial gehindert. Beispielsweise werden flüssige Bestandteile des Heißfluids beim Hindurchfließen durch den Filter insbesondere durch sein Filtermaterial aus dem hindurchfließenden Heißfluid herausgetrennt.
Vorzugsweise ist dabei zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass zumindest ein Filter ein hydrophobes Filtermaterial aufweist; und/oder
- dass bei zumindest einem Filter Filterdurchtrittsöffnungen, insbesondere Filterdurchtrittsöffnungen in dem Filtermaterial des Filters, quer zu einer Durchtrittsrichtung eine Ausdehnung von zumindest lpm und/oder eine
Ausdehnung von höchstens 500|jm, beispielsweise eine Ausdehnung von zumindest näherungsweise 50pm, aufweisen; und/oder
- dass bei zumindest einem Filter bezogen auf die Führungsrichtung entlang der Führungskontur vor dem zumindest einen Filter, insbesondere zwischen dem Einlass und dem Filter, zumindest ein Abscheideelement und/oder ein verwinkelt ausgebildeter Abschnitt angeordnet ist und/oder nach dem zumindest einen Filter, insbesondere zwischen dem Filter und dem Austrittsbereich, zumindest ein Abscheideelement und/oder ein verwinkelt ausgebildeter Abschnitt angeordnet ist; und/oder
- dass eine Stützstruktur zumindest einen Filter, insbesondere ein Filtermaterial des Filters, in seiner Position hält, wobei insbesondere die Stützstruktur den Filter, insbesondere ein Filtermaterial des Filters, zumindest gegen eine Positionsveränderung in der Führungsrichtung sichert und/oder wobei insbesondere die Stützstruktur den zumindest einen Filter, insbesondere ein Filtermaterial des Filters, an einer Austrittsseite des Filters zumindest teilweise abstützt, wobei ein durch den Filter hindurch strömendes Heißfluid an der Austrittsseite wieder aus dem Filter austritt.
Insbesondere ist ein Vorteil eines hydrophoben Filtermaterials, dass eine Gefahr des Ansammelns von insbesondere abgeschiedenen flüssigen Bestandteilen in dem Filtermaterial zumindest verringert wird und so günstigerweise damit einhergehende Risiken wie beispielsweise Verunreinigungen und/oder Fäulnis zumindest vermindert werden.
Insbesondere ist ein Vorteil eines vor dem Filter angeordneten Abscheideelementes und/oder verwinkelt ausgebildeten Abschnittes, dass vor dem Filter eine Geschwindigkeit des zugeführten Heißfluids zumindest reduziert wird und/oder bereits flüssige Bestandteile aus dem Heißfluid abgetrennt sind, sodass eine Gefahr einer Überlastung des Filtermaterials des Filters zumindest reduziert ist.
Besonders günstig ist es, wenn zumindest ein Filter an einem freien Raumabschnitt bei der Aufprallplatte angrenzend angeordnet ist, sodass beispielsweise der Filter ein Entweichen der flüssigen Bestandteile aus dem freien Raumabschnitt in Richtung der Führungskontur zumindest verringert.
Beispielsweise ist ein Vorteil eines nach dem Filter angeordneten Abscheideelementes und/oder eines verwinkelt ausgebildeten Abschnittes, dass der Filter vorzugsweise bereits einige flüssige Bestandteile aus dem Heißfluid heraustrennt und nachfolgend noch restliche verbliebene flüssige Bestandteile durch zumindest ein Element und/oder einen Abschnitt, welches/welcher vorzugsweise hierauf gezielt ausgerichtet ausgebildet ist, zumindest teilweise abgeschieden werden.
Beispielsweise ist bezogen auf die Führungsrichtung entlang der Führungskontur die Abscheideplatte nach einem Filter angeordnet.
Beispielsweise ist ein Filtermaterial in einem Rahmen angeordnet und günstigerweise befestigt.
Vorzugsweise ist die zumindest eine Stützstruktur zusätzlich zu dem Rahmen vorgesehen, insbesondere um eine zusätzliche Sicherung und/oder Befestigung auszubilden.
Bei günstigen Ausführungsformen weist der Heißfluidgeräteaufsatz einen Austrittsabschnitt mit Austrittsdurchbrüchen auf. Die Austrittsdurchbrüche führen fluidführend von einem Abschnitt der Heißfluidführung, insbesondere einem Führungsabschnitt, zu dem Austrittsbereich.
Insbesondere führen die Austrittsdurchbrüche von einem in dem Gehäuseinneren des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes gelegenen Abschnitt der Heißfluidführung zu dem außerhalb des Gehäuses gelegenen Austrittsbereich.
Insbesondere ist dabei zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass an dem Austrittsabschnitt bezogen auf das Gehäuse des Heißfluidgeräteaufsatzes innenseitig gelegen eine Austrittskammer ausgebildet ist, dass also insbesondere der Abschnitt der Heißfluidführung, von welchem die Austrittsdurchbrüche zum Austrittsbereich führen, als Austrittskammer ausgebildet ist; und/oder
- dass bezogen auf eine Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes die Austrittsdurchbrüche in einem oberen Bereich des Austrittsabschnittes ausgebildet sind und/oder in einen oberen Bereich der Austrittskammer münden; und/oder
- dass die Austrittsdurchbrüche bezogen auf eine Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes oberhalb eines Kumulationsraumes ausgebildet sind, wobei insbesondere der Kumulationsraum in der Austrittskammer und insbesondere in einem unteren Bereich der Austrittskammer ausgebildet ist; und/oder
- dass das Heißfluid entlang der Führungskontur bezogen auf die Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes zumindest im Wesentlichen auf der Höhe der Austrittsdurchbrüche und/oder von oberhalb der Austrittsdurchbrüche zu den Austrittsdurchbrüchen geführt wird; und/oder
- dass das Heißfluid entlang der Führungskontur in einem bezogen auf die Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes im oberen Bereich der Austrittskammer geführt wird und/oder dass das Heißfluid entlang der Führungskontur bezogen auf die Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes oberhalb des Kumulationsraumes zu den Austrittsdurchbrüchen geführt wird.
Beispielsweise ist eine Ausbildung der Austrittsdurchbrüche in einem oberen Bereich und/oder eine Führung des Heißfluids in einem oberen Bereich und/oder von oberhalb zu den Austrittsdurchbrüchen vorteilhaft, da günstigerweise so flüssige Bestandteile in dem Heißfluid zumindest teilweise nach unten sinken und so nicht durch die Austrittsdurchbrüche zu dem Austrittsbereich gelangen.
Beispielsweise ist das Vorsehen eines Kumulationsraumes bei dem Austrittsabschnitt vorteilhaft, da beispielsweise in diesem vor dem und/oder an dem Austrittsabschnitt abgetrennte flüssige Bestandteile sich in dem Kumulationsraum sammeln können.
Insbesondere ist der obere Bereich des Austrittsabschnittes in einer bezogen auf die Höhenrichtung oberen Hälfte, vorzugsweise in einem oberen Drittel, des Austrittsabschnittes gelegen.
Insbesondere ist der obere Bereich der Austrittskammer in einer bezogen auf die Höhenrichtung oberen Hälfte, vorzugsweise in einem oberen Drittel, beispielsweise in einem oberen Viertel, der Austrittskammer gelegen.
Insbesondere ist der untere Bereich der Austrittskammer in einer bezogen auf die Höhenrichtung unteren Hälfte, beispielsweise in einem unteren Drittel, der Austrittskammer gelegen.
Bei einigen vorteilhaften Ausführungsformen ist zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass der Austrittsabschnitt aus einem metallischen Werkstoff ausgebildet ist; und/oder
- dass ein Randabschnitt den Austrittsabschnitt zumindest teilweise umrandet, wobei insbesondere der Austrittsabschnitt gegenüber zumindest einem Teilabschnitt des Randabschnittes zurückversetzt gelegen ist, wobei insbesondere der Austrittsabschnitt zumindest im Wesentlichen in einer geometrischen Ebene sich ausdehnt und zumindest ein Teilabschnitt des Randabschnittes über diese geometrische Ebene hervorsteht, wobei insbesondere der Randabschnitt zumindest teilweise aus einem Gehäuseteil des Heißfluidgeräteaufsatzes ausgebildet ist.
Beispielsweise ist ein Vorteil eines metallischen Austrittsabschnittes, dass dieser gut wärmeleitend ist und so beispielsweise von dem Heißfluid an den Austritts-
abschnitt abgegebene Wärme über den Austrittsabschnitt in den Austrittsbereich übertragen wird.
Beispielsweise ist ein Vorteil eines zurückversetzt gelegenen Austrittsabschnittes, dass bei einer Anwendung des Heißfluidgeräteaufsatzes eine Gefahr des Berührens des Austrittsabschnittes mit einer Sache, auf welcher das Heißfluid appliziert wird, insbesondere ein Berühren des Austrittsabschnittes mit einem beispielsweise sensiblen Kleidungsstück, zumindest verringert wird.
Insbesondere ist der Austrittsabschnitt vorzugsweise fluidabdichtend an zumindest einem Gehäuseteil angeordnet und beispielsweise an diesem befestigt. Günstigerweise bildet das zumindest eine Gehäuseteil, an welchem der Austrittsabschnitt angeordnet ist, den Randabschnitt zumindest abschnittsweise aus.
Bei vorteilhaften Ausführungsformen umfasst der Heißfluidgeräteaufsatz eine Flüssigkeitssammeleinrichtung mit zumindest einem Sammelraum insbesondere für abgeschiedene Flüssigkeitsbestandteile aus dem Heißfluid.
Vorteilhafterweise können so beispielsweise in der verwinkelten Ausbildung und/oder in der Abscheideeinrichtung abgeschiedene Flüssigkeitsbestandteile gesammelt werden.
Günstigerweise ist der Sammelraum beabstandet zu der Heißfluidführung und vorzugsweise beabstandet zu dem Führungsraum derselben ausgebildet.
Günstigerweise ist der Sammelraum in dem Gehäuseinneren des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes angeordnet.
Günstigerweise ist diese Flüssigkeitssammeleinrichtung so ausgebildet, dass abgeschiedene Flüssigkeitsbestandteile aus der Heißfluidführung und/oder aus der Abscheideeinrichtung durch die Flüssigkeitssammeleinrichtung zu dem Sammelraum geführt werden.
Vorzugsweise ist bei der Flüssigkeitssammeleinrichtung zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass zumindest ein Abschnitt der Heißfluidführung und/oder zumindest ein Bereich um zumindest ein Abscheideelement der Abscheideeinrichtung mit dem zumindest einen Sammelraum fluidführend verbunden ist, wobei insbesondere die zumindest eine fluidführende Verbindung bezogen auf eine Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes in Richtung zu dem Sammelraum zumindest im Wesentlichen nach unten orientiert ist; und/oder
- dass der Sammelraum bezogen auf eine Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes in einem unteren Bereich des Heißfluidgeräteaufsatzes und/oder in einem unteren Bereich des Gehäuseinneren des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes angeordnet ist.
Insbesondere ist dies für ein Abführen von flüssigen Bestandteilen aus der Heißfluidführung und/oder von der Abscheideeinrichtung hinweg vorteilhaft.
Insbesondere wird ein Abführen der flüssigen Bestandteile und/oder ein Sammeln derselben zumindest teilweise durch die Schwerkraft unterstützt, wenn die fluidführende Verbindung zumindest im Wesentlichen nach unten orientiert ist und/oder der Sammelraum unten angeordnet ist.
Insbesondere ist der untere Bereich des Heißfluidgeräteaufsatzes in einer bezogen auf die Höhenrichtung unteren Hälfte des Heißfluidgeräteaufsatzes gelegen.
Insbesondere ist der untere Bereich des Gehäuseinneren in einer bezogen auf die Höhenrichtung unteren Hälfte des Gehäuseinneren gelegen.
Bei besonders vorteilhaften Ausführungsformen weist die Flüssigkeitssammeleinrichtung zumindest einen Entlüftungskanal auf, welcher in den
Sammelraum mündet. Günstigerweise führt der Entlüftungskanal von dem Sammelraum hinweg.
Insbesondere ist dabei zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass der Entlüftungskanal in einen bezogen auf die Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes oberen Bereich des Sammelraumes mündet; und/oder
- dass der Entlüftungskanal zu einem Abschnitt der Heißfluidführung führt und insbesondere in diesen Abschnitt mündet, wobei insbesondere dieser Abschnitt der Heißfluidführung die Austrittskammer ist.
Insbesondere ist ein Entlüftungskanal ein von einem Sammelkanal separater Kanal.
Insbesondere ist ein Vorteil des Entlüftungskanals, dass durch diesen ein Gasgemisch aus dem Sammelraum entweichen kann, wenn durch einen Sammelkanal flüssige Bestandteile dem Sammelraum zugeführt werden.
Insbesondere ist ein Vorteil eines in einen oberen Bereich mündenden Entlüftungskanals, dass eine Gefahr des Entweichens von flüssigen Bestandteilen aus dem Sammelraum durch den Entlüftungskanal hierdurch zumindest verringert ist.
Insbesondere ist der obere Bereich des Sammelraums in einer bezogen auf die Höhenrichtung oberen Hälfte, vorzugsweise in einem oberen Drittel, beispielsweise in einem oberen Fünftel, des Sammelraums gelegen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Entlüftungskanal an einer bezogen auf die Höhenrichtung oberen Seite des Sammelraums in diesen mündet.
Insbesondere ist ein Vorteil eines in die Heißfluidführung mündenden Entlüftungskanals, dass in den Sammelraum gelangte gasförmige Bestandteile des Heißfluids zurück zur Heißfluidführung gelangen können.
Bei günstigen Ausführungsformen ist zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass die Flüssigkeitssammeleinrichtung zumindest eine Anzeigeeinheit zur zumindest teilweisen Anzeige eines Füllstandes einer Flüssigkeit in dem Sammelraum umfasst; und/oder
- dass ein Ablass bei dem Sammelraum ausgebildet ist.
Insbesondere ist ein Vorteil einer Anzeigeeinheit für den Füllstand, dass ein Benutzer des Heißfluidgeräteaufsatzes und/oder des Heißfluidgerätes den Füllstand in dem Sammelraum zumindest teilweise erkennen kann und zumindest erkennt, dass ein tolerierbarer Schwellenwert des Füllstandes überschritten ist und der Sammelraum geleert werden müsste.
Insbesondere ist eine Anzeige der Anzeigeneinheit von einer Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes sichtbar.
Bei einigen günstigen Ausführungsformen ist ein Gehäuseabschnitt bei dem Sammelraum so ausgebildet, dass durch diesen hindurch der Füllstand in dem Sammelraum zumindest teilweise erkennbar ist.
Bei einigen besonders vorteilhaften Ausführungsformen weist die Flüssigkeitssammeleinrichtung mehrere Anzeigeeinheiten auf, wobei vorzugsweise zumindest zwei Anzeigeeinheiten an entgegengesetzten Seiten des Heißfluidgeräteaufsatzes zumindest ihre Anzeige aufweisen. Insbesondere ist ein Vorteil hiervon, dass ein Benutzer aus verschiedenen Blickrichtungen den Füllstand zumindest teilweise erkennen kann.
Ein Ablass bei dem Sammelraum ist insbesondere vorteilhaft, um den Sammelraum entleeren zu können.
Bei bevorzugten Ausführungsformen wird die zugrunde liegende Aufgabe (alternativ und/oder ergänzend) durch ein Heißfluidgeräteaufsatz und/oder durch ein Heißfluidgerät und/oder durch eine Verwendung eines Heißfluidgeräteaufsatzes und/oder durch eine Verwendung eines Heißfluidgeräts mit einem Heißfluidgeräteaufsatz gelöst, wobei der Heißfluidgeräteaufsatz eine Heißfluidführung zum Führen eines Heißfluids und beispielsweise eine Flüssigkeitssammeleinrichtung umfasst, wobei die Heißfluidführung, insbesondere zumindest deren Führungsraum, und/oder die Flüssigkeitssammeleinrichtung, insbesondere zumindest deren Sammelraum, in dem Gehäuseinneren des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes zumindest teilweise zumindest wärmeübertragungsreduzierend relativ zu einer Außenwand des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes angeordnet ist und/oder beabstandet zu einer Außenwand des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes angeordnet ist.
Insbesondere ist dabei zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass zumindest der Führungsraum der Heißfluidführung und/oder zumindest der Sammelraum der Flüssigkeitssammeleinrichtung zumindest abschnittsweise, insbesondere zumindest größtenteils, doppelwandig von einer Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes abgetrennt ist; und/oder
- dass zumindest abschnittsweise zwischen der Heißfluidführung, insbesondere zumindest deren Führungsraum, und/oder der Flüssigkeitssammeleinrichtung, insbesondere zumindest deren Sammelraum, einerseits und einer Außenwand des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes, insbesondere einem Außenwandabschnitt, welcher nächstliegend zu dem Führungsraum und/oder Sammelraum angeordnet ist, andererseits zumindest ein Zwischenraum ausgebildet ist; und/oder
- dass die Flüssigkeitssammeleinrichtung einen Sammelbehälter umfasst, wobei in einem Inneren des Sammelbehälters der zumindest eine Sammelraum ausgebildet ist und wobei der Sammelbehälter in dem Gehäuseinneren des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes angeordnet ist.
Insbesondere ist ein Vorteil hiervon, dass eine Wärmeleitung beispielsweise von dem Heißfluid in dem Führungsraum und/oder von dem Heißfluid in dem Sammelraum zu einer Außenwand des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes zumindest reduziert ist. Beispielsweise erhitzt hierdurch die Außenwand zumindest weniger stark und vorzugsweise erwärmt sie sich höchstens leicht, sodass ein Risiko für einen Benutzer bei der Verwendung des Heißfluidgeräteaufsatzes zumindest verringert ist. Beispielsweise ist so zumindest der Führungsraum und/oder der Sammelraum zu einer Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes besser wärmeisoliert angeordnet, sodass dem Heißfluid darin weniger Wärme entzogen wird.
Insbesondere umfasst die Heißfluidführung eine Führungseinrichtung, wobei die Führungseinrichtung insbesondere zumindest den Führungsraum der Heißfluidführung und den Führungsraum begrenzende Teile umfasst.
Bei besonders günstigen Ausführungsformen ist vorgesehen, dass zumindest die Führungseinrichtung der Heißfluidführung und/oder die Abscheideeinrichtung und/oder die Flüssigkeitssammeleinrichtung als Einrichtungseinsatz, der in dem Gehäuseinneren des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes angeordnet ist, ausgebildet ist/sind und/oder als Einsatzbaugruppe ausgebildet ist/sind, vorzugsweise als gemeinsame Einsatzbaugruppe ausgebildet ist/sind.
Beispielsweise ist ein Vorteil hiervon, dass die Einrichtung konstruktiv günstig entsprechend ihren Anforderungen ausgebildet werden kann und dann insbesondere als von dem Gehäuse separate Baugruppe in dem Gehäuseinneren angeordnet werden kann. Beispielsweise wird hierbei der Einrichtungseinsatz in das Gehäuseinnere eingesetzt und/oder aus Gehäuseteilen das Gehäuse um den Einrichtungseinsatz herum montiert.
Beispielsweise können die Einrichtungen bei einem integral ausgebildeten Einrichtungseinsatz und/oder einer integralen Einsatzbaugruppe gemeinsam kompakt ausgebildet werden.
Günstigerweise kann so das Gehäuse insbesondere separat von den darin angeordneten Einrichtungen gezielt gemäß den Anforderungen für das Gehäuse ausgebildet werden.
Bei günstigen Ausführungsformen ist zumindest eines der Folgenden vorgesehen:
- dass der Austrittsbereich und der Einlass an entgegengesetzten Seiten des Heißfluidgeräteaufsatzes, insbesondere an entgegengesetzten Seiten des Gehäuses des Heißfluidgeräteaufsatzes, ausgebildet sind, wobei insbesondere die entgegengesetzten Seiten bezogen auf eine Längsrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes entgegengesetzte Seiten sind; und/oder
- dass bei dem Einlass eine Aufnahme für eine Heißfluidzuführungsvorrichtung ausgebildet ist; und/oder
- dass der Heißfluidgeräteaufsatz so ausgebildet ist, dass bei einer ordnungsgemäßen Anwendung des Heißfluidgeräteaufsatzes die Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes etwas schräg und/oder zumindest im Wesentlichen parallel zu der Schwerkraftrichtung orientiert ist.
Insbesondere verlaufen die Längsrichtung und die Höhenrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes zumindest im Wesentlichen senkrecht zueinander.
Insbesondere weist der Heißfluidgeräteaufsatz eine Ausdehnung in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung und in einer Querrichtung auf, wobei die Längsrichtung und die Höhenrichtung und die Querrichtung jeweils zueinander zumindest im Wesentlichen senkrecht verlaufen.
Insbesondere kann das Heißfluid bei der Führung entlang der Führungskontur zumindest abschnittsweise eine laminare Strömung und/oder zumindest abschnittsweise eine turbulente Strömung aufweisen.
Beispielsweise ist das Gehäuse des Heißfluidgeräteaufsatzes aus zumindest einem Gehäuseteil ausgebildet. Insbesondere ist zumindest ein Gehäuseteil und günstigerweise sind zumindest einige Gehäuseteile aus Plastik ausgebildet.
Je nach Ausführungsform kann der Heißfluidgeräteaufsatz für unterschiedlichste Anwendungen und Applikationen ausgebildet sein.
Bei einigen vorteilhaften Ausführungsformen ist der Heißfluidgeräteaufsatz zur Applikation von Heißfluid an Kleidungsstücken ausgebildet.
Bei günstigen Ausführungsformen umfasst das Heißfluidgerät eine Heißfluiderzeugungseinheit und insbesondere eine Heißfluidzuführungsvorrichtung, wobei Heißfluid, welches von der Heißfluiderzeugungseinheit bereitgestellt wird, vorzugsweise über die Heißfluidzuführungsvorrichtung, dem Heißfluidgeräteaufsatz zuführbar ist.
Beispielsweise umfasst die Heißfluiderzeugungseinheit einen Durchlauferhitzer.
Beispielsweise umfasst die Heißfluiderzeugungseinheit eine Kesseleinrichtung, welche einen Kessel umfasst, in welchem Heißfluid erzeug wird.
Bei besonders günstigen Verwendungen wird der Heißfluidgeräteaufsatz und/oder das Heißfluidgerät zur Behandlung von Kleidungsstücken, vorzugsweise zum Glätten und/oder beispielsweise bei einigen Ausführungsformen zum zumindest teilweisen Reinigen von Kleidungsstücken verwendet.
Insbesondere ist das Heißfluid ein Fluidgemisch und beispielsweise ein Fluidgemisch mit einer gasförmigen Phase und einer flüssigen Phase.
Vorzugsweise umfasst das Fluidgemisch, insbesondere zumindest größtenteils, Wasser, beispielsweise Wasserdampf und/oder flüssiges Wasser.
Günstigerweise beträgt eine Temperatur des Heißfluids zumindest 60° Celsius, vorzugsweise zumindest 70° Celsius, insbesondere zumindest 80° Celsius, beispielsweise zumindest 90° Celsius.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Temperatur des Heißfluids zumindest näherungsweise 100° Celsius und/oder mehr beträgt.
Voranstehend und nachstehend ist bei zumindest näherungsweise vorgesehenen Merkmalen zu verstehen, dass insbesondere Abweichungen von beispielsweise bis zu ±20%, vorzugsweise von bis zu ±10% mitumfasst sind und/oder dass die Merkmale zumindest im Wesentlichen vorgesehen sind.
Bei zumindest im Wesentlichen vorgesehenen Merkmalen sind insbesondere technisch bedingte und/oder technisch irrelevante Abweichungen von dem angegebenen Merkmal mitumfasst.
Insbesondere ist unter der Angabe, dass ein Merkmal zumindest größtenteils beispielsweise bei einer Bezugsgröße vorgesehen ist, zu verstehen, dass das Merkmal bei zumindest der Hälfte, vorzugsweise bei zumindest 70%, insbesondere bei zumindest 80% und besonders günstigerweise bei zumindest 90% beispielsweise der Bezugsgröße ausgebildet ist und/oder dass technisch bedingte und/oder technisch irrelevante Abweichungen mitumfasst sind.
Voranstehend und nachstehend sind Elemente und Merkmale, welche als insbesondere und/oder günstigerweise und/oder vorteilhafterweise und/oder vorzugsweise und/oder bevorzugt und/oder in Varianten vorgesehen beschrieben sind, optionale Merkmale, welche beispielsweise erfinderische Weiterentwicklungen darstellen, aber für den Erfolg der grundlegenden erfinderischen Idee nicht zwingend erforderlich sind.
Bevorzugte Ausbildungen und Merkmale der Erfindung und beispielsweise
Vorteile derselben sind Gegenstand der nachfolgenden Detailbeschreibung und
der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels in unterschiedlichen Varianten.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Heißfluidgerätes mit einer Heißfluidzuführungsvorrichtung und einem Heißfluidgeräteaufsatz;
Fig. 2 eine Schnittansicht des Heißfluidgeräteaufsatzes und der Zuführungsvorrichtung, wobei die Zuführungsvorrichtung in eine Aufnahme des Heißfluidgeräteaufsatzes aufgenommen ist;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht auf eine seitliche Seite des Heißfluidgeräteaufsatzes und einen Austrittsbereich;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht auf eine andere seitliche Seite des Heißfluidgeräteaufsatzes und auf den Austrittsbereich;
Fig. 5 eine Schnittansicht des Heißfluidgeräteaufsatzes ähnlich wie in Fig. 2;
Fig. 6 eine Schnittansicht gemäß dem in Fig. 5 eingezeichneten Schnitt VI-VI, wobei eine Schnittebene dieses Schnitts senkrecht zu einer Höhenrichtung verläuft und der Schnitt bezogen auf die Höhenrichtung nach oben orientiert genommen ist;
Fig. 7 eine Schnittansicht gemäß dem in Fig. 5 eingezeichneten Schnitt VII- VII, wobei eine Schnittebene dieses Schnitts senkrecht zu der Höhenrichtung verläuft und der Schnitt bezogen auf die Höhenrichtung nach unten orientiert ist;
Fig. 8 eine ausschnittsweise vergrößerte Darstellung der Schnittdarstellung der Fig. 5 im Bereich einer Heißfluidführung des Heißfluidgeräteaufsatzes;
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht auf einen Einrichtungseinsatz von schräg vorne; und
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht auf eine seitliche Seite des Einrichtungseinsatzes.
Ein Ausführungsbeispiel eines als Ganzes mit 100 bezeichneten Heißfluidgerätes umfasst insbesondere ein Gerätegehäuse 112 und in dem Gerätegehäuse 112 angeordnete Gerätetechnik.
Beispielhaft ist ein Heißfluidgerät 100 in der Fig. 1 dargestellt.
Insbesondere umfasst das Heißfluidgerät 100 eine Heißfluiderzeugungseinheit, welche vorzugsweise in einem Innenraum des Gerätegehäuses 112 angeordnet ist. Günstigerweise umfasst das Heißfluidgerät 100 einen Vorratstank, insbesondere zur Bevorratung einer Flüssigkeit. Beispielsweise umfasst die Flüssigkeit zumindest größtenteils Wasser mit oder ohne Zusatzbestandteile.
Insbesondere umfasst das Heißfluidgerät 100 eine Heißfluidzuführungsvorrichtung 122. Günstigerweise ist die Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 mit der Heißfluiderzeugungseinheit fluidführend zumindest verbindbar und in einem zusammengebauten Zustand fluidführend verbunden. Insbesondere ist die Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 zumindest größtenteils außerhalb des Gerätegehäuses 112 ausgebildet.
Beispielsweise weist das Heißfluidgerät 100 einen Anschluss 126 für die Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 auf, wobei der Anschluss 126 an dem Gerätegehäuse 112 angeordnet ist. Günstigerweise ist in dem Inneren des Gerätegehäuses 112 der Anschluss 126 fluidführend mit der Heißfluiderzeugungseinheit verbunden. Insbesondere umfasst die Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 ein Anschlussteil 132, mit welchem die Heißfluid-
Zuführungsvorrichtung 122 fluidführend mit dem Anschluss 126 verbunden werden kann.
Insbesondere umfasst die Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 eine Zuführungseinheit 134. Günstigerweise ist die Zuführungseinheit 134 zumindest über ein Verbindungsteil 136, welches beispielsweise als Schlauch ausgebildet ist, fluidführend mit dem Anschlussteil 132 verbunden.
Beispielsweise umfasst die Zuführungseinheit 134 eine Betätigungseinrichtung 142 mit zumindest einem Betätigungselement 144 zur zumindest teilweisen Betätigung der Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 und insbesondere zur zumindest teilweisen Betätigung des Heißfluidgerätes 100. Insbesondere ist es mit der Betätigungseinrichtung 142 beispielsweise durch Betätigung zumindest eines Betätigungselementes 144 ermöglicht, eine Abgabe von Heißfluid frei zu geben und eine Abgabe von Heißfluid zu unterbinden.
Insbesondere umfasst die Zuführungseinheit 134 ein Abgabeelement, über welches bei einer freigegebenen Abgabe Heißfluid von der Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 abgegeben wird. Beispielsweise ist das Abgabeelement 148 als Abgabestutzen ausgebildet.
Insbesondere umfasst das Abgabeelement 148 eine Austrittsdüse 154, über welche die Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 das Heißfluid abgibt und durch welche das Heißfluid austritt.
Beispielhaft ist ein Abgabeelement 148 in der Fig. 2 dargestellt.
Insbesondere ist ein im Ganzen mit 210 bezeichneter Heißfluidgeräteaufsatz vorgesehen.
Beispielhaft ist ein Heißfluidgeräteaufsatz 210 in einem mit der Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 des Heißfluidgeräts 100 zusammengebauten Zustand
in den Fign. 1 und 2 dargestellt und der Heißfluidgeräteaufsatz 210 ist in den Fign. 3 bis 8 separat dargestellt.
Bei einigen günstigen Varianten ist die Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 zumindest teilweise integral bei dem Heißfluidgeräteaufsatz 210 ausgebildet.
Insbesondere umfasst bei solchen Varianten der Heißfluidgeräteaufsatz 210 zumindest die Betätigungseinrichtung 142 und/oder das Anschlussteil 132 günstigerweise mit einem Verbindungsteil 136.
Insbesondere umfasst der Heißfluidgeräteaufsatz 210 ein im Ganzen mit 214 bezeichnetes Gehäuse, welches vorzugsweise aus mehreren Gehäuseteilen 216 ausgebildet ist. Beispielsweise sind die Gehäuseteile 216 Plastikteile und/oder Schalenteile.
Günstigerweise definiert das Gehäuse 214 ein Gehäuseinneres 218, wobei das Gehäuseinnere von den Gehäuseteilen 216 umgeben wird.
Günstigerweise ist zumindest die meiste technische Ausstattung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 zumindest größtenteils in dem Gehäuseinneren angeordnet.
Insbesondere umfassen die Gehäuseteile 216 jeweils zumindest einen Außenwandabschnitt 224. Die Außenwandabschnitte 224 bilden eine Außenwand des Gehäuses 214 aus, wobei die Außenwand das Gehäuseinnere 218 von einer Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 trennt.
Insbesondere ist bei dem Heißfluidgeräteaufsatz 210, beispielsweise durch dessen Gehäuse 214 und/oder durch dessen technische Ausstattung und/oder durch eine vorgesehene ordnungsgemäße Anwendung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210, eine Höhenrichtung 232 und/oder eine Längsrichtung 234 und/oder eine Querrichtung 236 definiert.
Insbesondere verlaufen die Höhenrichtung 232 und die Längsrichtung 234 und die Querrichtung 236 jeweils senkrecht zueinander.
Insbesondere ist die Höhenrichtung 232 durch die ordnungsgemäße Anwendung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 und/oder durch die Ausbildung der technischen Ausstattung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 derart definiert, dass bei einer ordnungsgemäßen Anwendung die Höhenrichtung 232 zumindest im Wesentlichen parallel zu der Schwerkraftrichtung und/oder innerhalb eines geeigneten Neigungsbereiches schräg zu der Schwerkraftrichtung orientiert ist.
Beispielsweise weist das Gehäuse 214 eine Standfläche 242 auf. Günstigerweise ist die Standfläche 242 an einer Unterseite des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 ausgebildet, wobei die Unterseite bezogen auf die Höhenrichtung 232 unten bei dem Heißfluidgeräteaufsatz 210 ausgebildet ist. Günstigerweise ist die Standfläche 242 zumindest im Wesentlichen eben ausgebildet und erstreckt sich in einer geometrischen Ebene, welche zumindest näherungsweise parallel zu der Längsrichtung 234 und der Querrichtung 236 verläuft.
In dem Heißfluidgeräteaufsatz 210 ist eine im Ganzen mit 252 bezeichnete Heißfluidführung ausgebildet.
Die Heißfluidführung 252 ist ausgebildet, um das Heißfluid, beispielsweise von einem Einlass 256 des Heißfluidgeräteaufsatzes 210, zu einem Austrittsbereich 258 des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 insbesondere entlang einer Führungskontur 264 in einer Führungsrichtung 266 zu führen.
Bei einigen günstigen Varianten weist die Führungskontur 264 zumindest abschnittsweise mehrere Äste auf.
Insbesondere wird das Heißfluid bei der Heißfluidführung 252 entlang der Führungskontur 264 durch einen im Ganzen mit 268 bezeichneten Führungsraum geführt. Dabei ist günstigerweise der Führungsraum 268 ein Raumbereich, welcher mehrere insbesondere zusammenhängende Raumabschnitte umfasst.
Beispielhaft ist die Heißfluidführung 252 vergrößert in Fig. 8 dargestellt.
Günstigerweise umfasst der Heißfluidgeräteaufsatz 210 eine im Ganzen mit 272 bezeichnete Abscheideeinrichtung.
Insbesondere ist die Abscheideeinrichtung 272 ausgebildet, um flüssige Bestandteile aus dem Heißfluid, welches insbesondere durch die Heißfluidführung 252 geführt wird, zumindest teilweise abzuscheiden.
Günstigerweise umfasst die Abscheideeinrichtung 272 mehrere Abscheideelemente.
Günstigerweise ist eine Führungseinrichtung 274 vorgesehen, welche die Heißfluidführung 252 zumindest mit ausbildet. Günstigerweise umfasst die Führungseinrichtung 274 mehrere Führungselemente.
Vorzugsweise umfassen die Abscheideeinrichtung 272 und die Führungseinrichtung 274 zumindest teilweise die gleichen Elemente.
Beispielsweise ist die Führungseinrichtung 274 zumindest teilweise durch die Abscheideeinrichtung 272 ausgebildet. Günstigerweise ist die Abscheideeinrichtung 272 zumindest teilweise durch die Führungseinrichtung 274 ausgebildet.
Günstigerweise ist die Heißfluidführung 252 zumindest abschnittsweise verwinkelt ausgebildet. Vorteilhafterweise werden flüssige Bestandteile in einem durch die Heißfluidführung 252 geleiteten Heißfluid zumindest teilweise durch die verwinkelte Ausbildung abgeschieden, sodass insbesondere zumindest insoweit die Heißfluidführung 252 auch Teil der Abscheideeinrichtung 272 ist.
Insbesondere ändert sich bei einem Abschnitt der Heißfluidführung 252 mit einer verwinkelten Ausbildung eine Ausrichtung der Führungsrichtung 266 entlang der Führungskontur 264.
Insbesondere ist bei dem Einlass 256 eine Aufnahme 282 für die Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 ausgebildet. Insbesondere ist die Aufnahme 282 zur zumindest teilweisen Aufnahme der Zuführungseinheit 134, insbesondere zur Aufnahme von deren Abgabeelement 148 ausgebildet.
Vorzugsweise umfasst die Aufnahme 282 eine Aufnahmekammer 284 für die Austrittsdüse 154 der Zuführungseinheit 134. Insbesondere schließt sich der Führungsraum 268 an die Aufnahmekammer 284 an und die Führungskontur 264 verläuft ausgehend von der Aufnahmekammer 284 durch den Führungsraum 268.
Insbesondere ist in der Heißfluidführung 252 zumindest eine Aufprallplatte 312 angeordnet.
Günstigerweise wird dabei das Heißfluid entlang der Führungskontur 264 auf eine Auftrefffläche 313 der Aufprallplatte 312 geführt.
Vorzugsweise wird das entlang der Führungskontur 264 in der Führungsrichtung 266 geführte Heißfluid zumindest näherungsweise senkrecht auf die Auftrefffläche 313 geführt.
Vorteilhafterweise ist die Aufprallplatte 312 in einem an die Aufnahmekammer 284 anschließenden Abschnitt des Führungsraumes 268 angeordnet und günstigerweise so ausgerichtet, dass von der Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 zugeführtes Heißfluid, welches insbesondere aus der Austrittsdüse 154 beispielsweise geradlinig austritt, auf die Aufprallplatte 312 geführt wird.
Insbesondere erstreckt sich die Aufprallplatte 312 zumindest im Wesentlichen in einer geometrischen Plattenebene 314 und/oder günstigerweise verläuft die
Auftrefffläche 313 zumindest näherungsweise parallel zu der geometrischen Plattenebene 314.
Beispielsweise wird die Aufprallplatte 312 an einem Stegabschnitt 316 der Führungseinrichtung 274 an einem die Aufnahmekammer 284 ausbildenden Abschnitt gehalten. Günstigerweise ist dabei der Stegabschnitt 316 schmal ausgebildet, um ein Strömen des Heißfluids möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Günstigerweise verläuft zumindest eine Führungsfläche 322 beispielsweise eines die Aufprallplatte 312 ausbildenden Elementes schräg von der Aufprallplatte 312 nach hinten hinweg. Dabei ist ein sich nach hinten Hinwegerstrecken derart auf eine Richtung des auf die Aufprallplatte 312 auftreffenden Heißfluid, bezogen, dass die zumindest eine Führungsfläche 322 sich an einer Seite der Aufprallplatte 313, die der Seite mit der Auftrefffläche 313 entgegengesetzt ist, von der Aufprallplatte 312 hinweg erstreckt.
Insbesondere sind so die Auftrefffläche 313 der Aufprallplatte 312 und die Führungsfläche 322 auf entgegengesetzten Seiten der geometrischen Plattenebene 314 ausgebildet.
Insbesondere erstreckt sich die Führungsfläche 322 ausgehend von der Aufprallplatte 312 schräg nach außen hinweg, wobei hierbei außen beispielsweise auf eine Sicht in Richtung des auftreffenden Heißfluids bezogen ist und in dieser Blickrichtung die Führungsfläche sich seitlich nach außen von der Abscheideplatte 322 hinweg erstreckt.
Beispielsweise ist das die Aufprallplatte 312 ausbildende Element kegelstumpfförmig ausgebildet, wobei die Aufprallplatte 312 mit ihrer Auftrefffläche 313 bei der Deckfläche des Kegelstumpfes ausgebildet ist und die Mantelfläche des Kegelstumpfes die Führungsfläche 322 ausbildet. Dabei ist die Deckfläche des Kegelstumpfes kleiner als die Grundfläche des Kegelstumpfes.
Vorzugsweise erstreckt sich der Führungsraum 268 seitlich von der Aufprallplatte 312 weit hinweg, sodass seitlich von der Aufprallplatte 312, vorzugsweise in zumindest zwei näherungsweise halbkreisförmig ausgebildeten Raumabschnitten, ein freier Raum ausgebildet ist. In den freien Raum kann günstigerweise das auf die Aufprallplatte 312 auftreffende und abgelenkte Heißfluid sich ausbreiten.
Eine weite Ausdehnung hat der Freiraumbereich dabei insbesondere, wenn sich dieser ausgehend von der Aufprallplatte 312 zumindest mit einer Länge ausdehnt, welche zumindest der Ausdehnung der Aufprallplatte 312 entspricht und vorzugsweise zumindest doppelt so lang ist wie die Ausdehnung der Aufprallplatte 312 in ihrer seitlichen Erstreckung.
Insbesondere wird bei der Aufprallplatte 312 eine Strömung des Heißfluids um zumindest näherungsweise 90° abgelenkt, da das auf die Aufprallplatte 312 auftreffende Heißfluid zur Seite hin abgelenkt wird.
Insbesondere ändert sich die Ausrichtung der Führungsrichtung 266 in dem seitlich von der Aufprallplatte 312 gelegenen Führungsabschnitt erneut um zumindest näherungsweise 90°. Günstigerweise verläuft die Führungskontur 264 seitlich hinweg von der Aufprallplatte 312 und dabei zumindest näherungsweise parallel zu der geometrischen Plattenebene 314 und dann wird die Führungskontur umgelenkt, um zumindest näherungsweise senkrecht zu der Plattenebene 314 zu verlaufen und insbesondere an der Aufprallplatte 312 vorbei zu verlaufen.
Insbesondere wird dabei zumindest global betrachtet auch die Strömung des Heißfluids um zumindest näherungsweise 90° umgelenkt, da das Heißfluid zumindest global entlang der Führungskontur 264 strömt. Detaillierter betrachtet kann das Heißfluid dabei beispielsweise zumindest abschnittsweise eine laminare Strömung und/oder zumindest abschnittsweise eine turbulente Strömung aufweisen.
Vorzugsweise ist zumindest ein Filter 332 in der Heißfluidführung 252 beispielsweise als Teil der Abscheideeinrichtung 272 angeordnet.
Der Filter 332 umfasst ein Filtermaterial mit Filterdurchtrittsöffnungen. Beispielsweise ist eine Ausdehnung der Filterdurchtrittsöffnungen quer zu einer Durchtrittsrichtung im Mikrometerbereich, beispielsweise ist sie zwischen lpm und 500pm groß.
Vorzugsweise ist das Filtermaterial ein hydrophobes Material.
Günstigerweise verläuft die Führungskontur 264 durch den Filter 332 und insbesondere durch dessen Filtermaterial.
Günstigerweise ist der Filter 332 entlang der Führungskontur 264 nachfolgend zu der Aufprallplatte 312 angeordnet.
Vorzugsweise ist der Filter 332 angrenzend angeordnet an den freien Raumabschnitt 324, welcher bei der Aufprallplatte 312 ausgebildet ist.
Beispielsweise ist das Filtermaterial des Filters 332 in einem Teil der Führungseinrichtung 274 eingesetzt und vorzugsweise an dieses befestigt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Stützstruktur 336 zumindest das Filtermaterial des Filters 332 und insbesondere zumindest im Wesentlichen den gesamten Filter 332 zumindest in einer Richtung gegen eine Positionsveränderung sichert. Insbesondere stützt sich der Filter 332 zumindest teilweise, beispielsweise stützt sich zumindest dessen Filtermaterial teilweise, an der Stützstruktur 336 ab.
Vorzugsweise ist die Stützstruktur 336 an einer Austrittsseite 338 des Filters 332 zumindest teilweise anliegend angeordnet, wobei ein durch den Filter 332 hindurchströmendes Heißfluid an der Austrittsseite 338 wieder aus dem Filter 332, insbesondere aus dessen Filtermaterial, austritt. Insbesondere ist so
die Austrittsseite 338 jene Seite des Filters 332, an welcher die Führungskontur 264 aus dem Filter 332, insbesondere seinem Filtermaterial, heraus verläuft.
Insbesondere ist die Stützstruktur 336 aus einem Teil der Führungseinrichtung 274 und/oder der Abscheideeinrichtung 272 ausgebildet.
Vorteilhafterweise ist zumindest eine Abscheideplatte 342 insbesondere als Teil der Abscheideeinrichtung 272 und/oder als Teil der Führungseinrichtung 274 vorgesehen.
Günstigerweise ist die Abscheideplatte 342 so in der Heißfluidführung 252 angeordnet, dass die Abscheideplatte 342 abscheidend auf ein entlang der Führungskontur 264, beispielsweise laminar und/oder turbulent, strömendes Heißfluid einwirkt. Vorteilhafterweise werden dabei durch die abscheidende Einwirkung der Abscheideplatte 342 flüssige Bestandteile in dem Heißfluid zumindest teilweise aus dem Heißfluid abgeschieden und bleiben insbesondere zumindest zeitweise an der Abscheideplatte 342 hängen.
Insbesondere ist die Abscheideplatte 342 schräg angeordnet, sodass eine Strömung eines insbesondere entlang der Führungskontur 264 strömenden Heißfluids an der Abscheideplatte 342 umgelenkt wird und vorzugsweise um einen Winkel WU abgelenkt wird, welcher größer ist als 90°. Insbesondere wird dabei der Winkel WU zwischen den Vektoren der Strömungsrichtung und/oder Führungsrichtung 266 entlang der Führungskontur 264 zum einen vor der Umlenkung und zum anderen nach der Umlenkung gemessen.
Günstigerweise ist die Abscheideplatte 342 so ausgerichtet angeordnet, dass eine Komponente 266K der Führungsrichtung 266 und/oder der Strömungsrichtung des Heißfluids entlang der Führungskontur 264 nach der Umlenkung entgegengesetzt zu der Führungsrichtung 266 und/oder der Strömungsrichtung des Heißfluids vor der Umlenkung ausgerichtet ist und die andere Komponente 266T der Richtung nach der Umlenkung senkrecht zu der Führungsrichtung 266
und/oder Strömungsrichtung des Heißfluids entlang der Führungskontur 264 vor der Umlenkung orientiert ist.
Insbesondere ist die Abscheideplatte 342 schräg orientiert zu der Höhenrichtung 232 angeordnet.
Insbesondere steigt das Heißfluid zumindest im Wesentlichen entlang der Schwerkraftrichtung nach oben und somit bei einer ordnungsgemäßen Ausrichtung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 in der Höhenrichtung 232 und/oder schräg zu dieser nach oben. Durch die schräg orientierte Anordnung der Abscheideplatte 342 wird dieses Bestreben des Heißfluids nach oben zu steigen zumindest teilweise durch die Abscheideplatte 342 beeinträchtigt und so wird das insbesondere entlang der Führungskontur 264 strömende Heißfluid entlang der Abscheideplatte 342 geführt und die Abscheideplatte 342 übt einen zumindest kleinen Strömungswiderstand auf die Strömung des Heißfluids aus.
Insbesondere ist nach dem Abschnitt, in welchem die Führungskontur 264 entlang der Abscheideplatte 342 verläuft, ein Führungsabschnitt angeordnet, welcher verwinkelt ist, in welchem also insbesondere die Führungsrichtung 266 ihre Ausrichtung ändert und zwar günstigerweise hier zumindest näherungsweise um zumindest 90° ändert und vorzugsweise um mehr als 90° ändert.
Günstigerweise verläuft die Führungskontur 264 entlang der Abscheideplatte 342 bis zu einem Ende 346 der Abscheideplatte und um das Ende 346 der Abscheideplatte 342 herum.
Insbesondere wird nach dem Führungsabschnitt entlang der Abscheideplatte 342 die Strömung des Heißfluids so umgelenkt, dass eine Komponente 266K der Führungsrichtung 266 und/oder der Strömung des Heißfluids entgegengesetzt orientiert ist zu der Ausrichtung der Führungsrichtung 266 und/oder der Strömungsrichtung des Heißfluids entlang der Abscheideplatte 342 und eine Komponente 266T der Führungsrichtung 266 und/oder der Strömungsrichtung des Heißfluids in dem Führungsabschnitt nach der Abscheideplatte 342 senkrecht
zu der Ausrichtung der Führungsrichtung 266 und/oder der Strömungsrichtung des Heißfluids entlang der Abscheideplatte 342 orientiert ist. Insbesondere erfolgt diese Änderung der Ausrichtung in dem Führungsabschnitt, welcher um das Ende 346 der Abscheideplatte 342 herum verläuft. Insbesondere ist ein Winkel WU zwischen dem Vektor der Führungsrichtung 266 und/oder der Strömungsrichtung entlang der Abscheideplatte 342 einerseits und dem Vektor der Führungsrichtung 266 und/oder der Strömungsrichtung des Heißfluids in dem Führungsabschnitt, welcher nachfolgend zu der Abscheideplatte 342 ausgebildet ist, größer als 90°.
Beispielsweise erstreckt sich die Stützstruktur 336 zwischen dem Filter 332 und der Abscheideplatte 342. Beispielsweise ist die Stützstruktur 336 mit der Abscheideplatte 342 einstückig ausgebildet.
Insbesondere weist der Heißfluidgeräteaufsatz 210 einen Austrittsabschnitt 352 mit Austrittsdurchbrüchen 354 auf. Beispielhaft sind in den Fign. 3 und 4 lediglich einige der mehreren Austrittsdurchbrüche 354 mit einem Bezugszeichen versehen.
Die Austrittsdurchbrüche 354 führen zu dem Austrittsbereich 258, wobei der Austrittsbereich 258 außerhalb des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 angrenzend an den Austrittsabschnitt 352 gelegen ist.
Insbesondere ist innenseitig bei dem Heißfluidgeräteaufsatz 210 an dem Austrittsabschnitt 352 angrenzend eine Austrittskammer 358 ausgebildet und die Austrittsdurchbrüche 354 führen fluidverbindend von der Austrittskammer 358 zu dem Austrittsbereich 258. Insbesondere verlaufen Äste der Führungskontur 264 jeweils durch einen jeweiligen Austrittsdurchbruch 354.
Vorzugsweise ist der Austrittsabschnitt 352 aus einem insbesondere metallischen Element ausgebildet. Günstigerweise ist das den Austrittsabschnitt 352 ausbildende Element an zumindest einem Gehäuseteil 216 angeordnet und günstigerweise fluidabdichtend mit diesem verbunden.
Insbesondere umrandet ein Randabschnitt 362 den Austrittsabschnitt 352 zumindest teilweise umfangsseitig. Beispielsweise ist der Randabschnitt 362 umfangsseitig in sich geschlossen den Austrittsabschnitt 352 umrandend ausgebildet.
Insbesondere ist dabei umfangsseitig dahingehend zu verstehen, dass die Ausbildung bezüglich einer Achse umfangsseitig ausgebildet ist, wobei die Achse durch einen der Austrittsdurchbrüche 354 hindurch verläuft und deren axiale Richtung zumindest im Wesentlichen parallel zu der Führungsrichtung 266 verläuft.
Günstigerweise ist der Randabschnitt 362 durch zumindest ein Gehäuseteil 216 ausgebildet, wobei der Austrittsabschnitt 352 und insbesondere das den Austrittsabschnitt 352 ausbildende Element an dem Randabschnitt 362 an dem Gehäuseteil insbesondere fluiddicht angeordnet ist.
Vorzugsweise ist der Austrittsabschnitt 352 zumindest zu einer nach außen orientierten Oberfläche des Randabschnittes 362 zurückversetzt ausgebildet. Insbesondere ragt so der Randabschnitt 362 zumindest teilweise in Richtung der aus den Austrittsdurchbrüchen 354 zu dem Austrittsbereich 258 orientierten Führungsrichtung 266 über den Austrittsabschnitt 352 hervor.
Günstigerweise sind die Austrittsdurchbrüche 354 in einem bezogen auf die Höhenrichtung 232 bezogenen oberen Bereich des Austrittsabschnitt 352 ausgebildet. Insbesondere ist dabei der obere Bereich in einer bezogen auf die Höhenrichtung 232 oberen Hälfte des Austrittsabschnitts 352 und beispielsweise in einem oberen Drittel des Austrittsabschnitts 352 gelegen.
Vorzugsweise mündet ein der Austrittskammer 358 direkt vorangehend ausgebildeter Führungsabschnitt der Heißfluidführung 252 in einen bezogen auf die Höhenrichtung 232 oberen Bereich der Austrittskammer 358. Insbesondere ist der obere Bereich der Austrittskammer 358 in einer bezogen auf die
Höhenrichtung 232 oberen Hälfte der Austrittskammer 358 gelegen und beispielsweise in einem oberen Endbereich der Austrittskammer 358 gelegen.
Insbesondere mündet der der Abscheideplatte 342 nachfolgende Führungsabschnitt in die Austrittskammer 358. Insbesondere strömt so das Heißfluid nach der Umlenkung um die Abscheideplatte 342 in die Austrittskammer 358 und insbesondere in deren oberen Bereich.
Vorzugsweise führen die Austrittsdurchbrüche 354 aus dem oberen Bereich der Austrittskammer 358 heraus zu dem Austrittsbereich 258.
Vorzugsweise mündet der Führungsabschnitt, der der Austrittskammer 358 direkt vorangehend ausgebildet ist, bezogen auf die Höhenrichtung 232 oberhalb der Austrittsdurchbrüche 354 in die Austrittskammer 358.
Insbesondere ist in einem bezogen auf die Höhenrichtung 232 unteren Bereich der Austrittskammer 358 ein Kumulationsraum 368 ausgebildet. Insbesondere umfasst der Kumulationsraum 368 zumindest ein bezogen auf die Höhenrichtung 232 unteres Drittel der Austrittskammer 358 und vorzugsweise zumindest die untere Hälfte der Austrittskammer 358.
Insbesondere ist der obere Bereich der Austrittskammer 358 bezogen auf die Höhenrichtung 232 oberhalb des unteren Bereichs und/oder des Kumulationsraums 368 der Austrittskammer 358 gelegen.
Günstigerweise mündet der Führungsabschnitt, welcher der Austrittskammer 358 direkt vorangehend ausgebildet ist, bezogen auf die Höhenrichtung 232 oberhalb des Kumulationsraums 368 in die Austrittskammer 358. Vorzugsweise führen die Austrittsdurchbrüche 354 bezogen auf die Höhenrichtung 232 oberhalb des Kumulationsraums 368 aus der Austrittskammer 358 heraus. Insbesondere verläuft die Führungskontur 264 bezogen auf die Höhenrichtung 232 oberhalb des Kumulationsraums 368 durch die Austrittskammer 358.
Vorteilhafterweise umfasst der Heißfluidgeräteaufsatz 210 zumindest eine Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 insbesondere zum Sammeln von beispielsweise abgeschiedenen flüssigen Bestandteilen des durch die Heißfluidführung 252 geführten Heißfluids. Vorzugsweise umfasst die Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 zumindest einen Sammelraum 416 zum Aufnehmen und Sammeln von insbesondere abgeschiedenen Flüssigkeitsbestandteilen des Heißfluids.
Günstigerweise umfasst die Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 einen Sammelbehälter 418, in dessen Inneren der zumindest eine Sammelraum 416 ausgebildet ist.
Vorteilhafterweise ist der Sammelraum 416 mit zumindest einem Abschnitt der Heißfluidführung 252 und/oder mit zumindest einem Bereich um zumindest ein Abscheideelement der Abscheideeinrichtung 272 herum fluidführend verbunden.
Beispielsweise umfasst die Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 zumindest einen Sammelkanal 422, welcher zum einen in einen Abschnitt der Heißfluidführung 252 und zum anderen in den Sammelraum 416 mündet.
Vorzugsweise mündet zumindest ein Sammelkanal 422 in einen Raumbereich, in welchem ein Abschnitt der Heißfluidführung 252 zwischen dem Filter 332 und der Abscheideplatte 342 hindurch verläuft.
Vorzugsweise mündet der Sammelkanal 422 in einen bezogen auf die Höhenrichtung 232 unteren Bereich und insbesondere einen untersten Bereich des Raumbereichs mit dem Führungsabschnitt.
Günstigerweise ist in dem Sammelkanal 422 zumindest eine Ventileinheit 424 angeordnet, wobei die Ventileinheit 424 zumindest ein Fließen einer Flüssigkeit durch den Sammelkanal 422 in Richtung aus dem Sammelraum 416 heraus, beispielsweise zu dem Raumbereich mit dem Führungsabschnitt, zumindest erschwert und vorzugsweise zumindest im Wesentlichen verhindert.
Beispielsweise ist die Ventileinheit 424 zumindest in der Art eines Rückschlagventils ausgebildet.
Günstigerweise ist ein Ablass 432 ausgebildet, bei welchem ein Ablassdurchgang zum einen in den Sammelraum 416 mündet und zum anderen in eine Umgebung nach außerhalb des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 mündet. Vorzugsweise ist bei dem Ablass 432 ein Verschlussteil 436 vorgesehen, mit welchem der Ablassdurchgang des Ablasses 432 verschlossen und freigegeben werden kann.
Vorzugsweise ist bei der Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 zumindest ein Entlüftungskanal 442 vorgesehen, welcher in den Sammelraum 416 mündet.
Insbesondere ist der Entlüftungskanal 442 ein von dem Sammelkanal 422 separater Kanal.
Günstigerweise mündet der Entlüftungskanal 442 zumindest in einen bezogen auf die Höhenrichtung 232 oberen Bereich des Sammelraums 416 und insbesondere mündet der Entlüftungskanal 442 an einer bezogen auf die Höhenrichtung 232 oberen Seite in den Sammelraum 416.
Günstigerweise führt der Entlüftungskanal 442 zu einem Führungsabschnitt der Heißfluidführung 252 und mündet in diesen. Beispielsweise mündet der Entlüftungskanal 442 in die Austrittskammer 358 und vorzugsweise dort in deren oberen Bereich.
Vorzugsweise umfasst die Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 zumindest eine Anzeigeeinheit 452 zur zumindest teilweisen Anzeige eines Füllstandes einer Flüssigkeit in dem Sammelraum 416.
Beispielsweise umfasst die Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 zwei Anzeigeeinheiten 4521 und 452II, wobei günstigerweise die zwei Anzeigeeinheiten
4521,11 an bezogen auf die Querrichtung 236 entgegengesetzten seitlichen Seiten des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 ausgebildet sind.
Beispielhaft sind zwei Anzeigeeinheiten 4521,11 in den Fign. 3 und 4 dargestellt, welche im Wesentlichen gleich ausgebildet sind, wobei bei Varianten unterschiedlich ausgebildete Anzeigeeinheiten 452 vorgesehen sind.
Günstigerweise ist das Gehäuse 214 und insbesondere ein Gehäuseteil 216 im Bereich der Anzeigeeinheit 452 so ausgebildet, dass aus einer Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 zumindest teilweise in den Sammelraum 416 gesehen werden kann und zumindest teilweise dort ein Füllstand einer Flüssigkeit direkt erkennbar ist.
Beispielsweise ist bei einigen Varianten ein Gehäuseteil 216 im Bereich einer Anzeigeeinheit 452 transparent und/oder transluzent ausgebildet. Beispielsweise weist bei einigen Varianten das Gehäuse 214 im Bereich einer Anzeigeeinheit 452 eine Aussparung auf, durch welche der Sammelraum 416 zumindest teilweise erkennbar ist.
Insbesondere ist bei der Anzeigeeinheit 452 zumindest erkennbar, ob ein Füllstand einer Flüssigkeit in dem Sammelraum 416 größer oder kleiner ist als ein tolerierbarer Schwellenwert des Füllstandes.
Vorzugsweise ist die Heißfluidführung 252 im Gehäuseinneren 218 zumindest größtenteils von der durch die Außenwandabschnitte 224 ausgebildeten Außenwand des Gehäuses 214 beabstandet angeordnet. Insbesondere ist eine technisch bedingte Ausnahme von der größtenteils beabstandeten Anordnung, dass die Heißfluidführung 252 aus dem Gehäuseinneren 218 zu dem Austrittsbereich 258 und in eine Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 hinausführt und so dort keine beabstandete Ausbildung möglich ist. Insbesondere ist also so bei dem Austrittsabschnitt 352 keine beabstandete Ausbildung möglich.
Insbesondere ist so zwischen der Heißfluidführung 252 und insbesondere der Führungseinrichtung 274 und/oder Abscheideeinrichtung 272 einerseits und der Außenwand des Gehäuses 214 andererseits ein Zwischenraum 462 ausgebildet.
Günstigerweise ist der Zwischenraum 462 zumindest abschnittsweise zwischen einem dem Führungsraum 268 der Heißfluidführung 252 begrenzenden Teil und einem Außenwandabschnitt 224 ausgebildet.
Beispielsweise ist ein Zwischenraum 462 im Bereich des Sammelraums 416 zwischen dem Sammelbehälter 418 und einem dort angeordneten Außenwandabschnitt 224 ausgebildet.
Vorteilhafterweise ist der Führungsraum 268 der Heißfluidführung 252 und/oder der Sammelraum 416 von einer Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 doppelwandig abgetrennt.
Insbesondere sind dabei zwischen dem Führungsraum 268 und/oder dem Sammelraum 416 einerseits und der Umgebung andererseits beispielsweise entlang einer direkten Verbindungslinie zumindest zwei Wandabschnitte angeordnet. Insbesondere umfassen die zumindest zwei Wandabschnitte zumindest einen Außenwandabschnitt 224 des Gehäuses 214 und einen den Führungsraum 268 und/oder den Sammelraum 416 begrenzenden Wandabschnitt, wobei diese beiden Wandabschnitte unterschiedliche Wandabschnitte sind.
Insbesondere ist eine Ausnahme von der doppelwandigen Ausbildung technisch bedingt vorgesehen bei dem Einlass 256, bei welchem die Aufnahme 282 für die Heißfluidzuführungsvorrichtung 122 ausgebildet ist. Dort ist beispielsweise entlang einer direkten Verbindungslinie, wenn diese durch die Aufnahme 282 verläuft, keine doppelwandige Ausbildung möglich, da typischerweise die Aufnahme 282 zur Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 geöffnet sein muss. Insbesondere ist bei dem Austrittsbereich 258 keine doppelwandige Ausbildung technisch möglich, sondern insbesondere lediglich der Austritts-
abschnitt 352 ausgebildet, welcher die inwärtsliegende Austrittskammer 358 von dem außerhalb des Gehäuses 214 gelegenen Austrittsbereich 258 trennt.
Günstigerweise sind mehrere Abstandshalter 464 vorgesehen, welche die Führungseinrichtung 274 und/oder die Abscheideeinrichtung 272 in dem Gehäuseinneren 218 beabstandet zu den Außenwandabschnitten 224 halten.
Bei einigen bevorzugten Varianten sind zumindest einige Abstandshalter 464 aus Teilen der Führungseinrichtung 274 ausgebildet, wie beispielhaft in den Fign. 5 bis 7 dargestellt ist. Bei einigen günstigen Varianten sind zumindest einige Abstandshalter 464 aus Gehäuseteilen 216 ausgebildet, wobei beispielsweise die Anordnung der Abstandshalter 464 zumindest bezüglich der grundsätzlichen Funktion des beabstandeten Haltens analog angeordnet sind wie die in den Fign. 5 bis 7 beispielhaft dargestellten Abstandshalter 464, sodass diese Darstellungen auch für solche Varianten repräsentativ sind.
Besonders günstig ist es, wenn die Führungseinrichtung 274 und/oder die Abscheideeinrichtung 272 und/oder die Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 als Einrichtungseinsatz 472 ausgebildet sind und insbesondere als zusammenhängende Einsatzbaugruppe ausgebildet sind.
Beispielhaft ist ein Einrichtungseinsatz 472 in den Fign. 9 und 10 separat dargestellt.
Günstigerweise ist der Einrichtungseinsatz 472 in einem zusammengebauten Zustand des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 in dem Gehäuseinneren 218 angeordnet, wie beispielhaft in den Fign. 2 bis 8 dargestellt ist.
Insbesondere ist der Einrichtungseinsatz 472 in dem von den Gehäuseteilen 216 ausgebildeten Gehäuse 214 einsetzbar und/oder sind die Gehäuseteile um den Einrichtungseinsatz 472 zur Ausbildung des Gehäuses 214 montierbar.
Insbesondere sind die Gehäuseteile 216 mit dem Einrichtungseinsatz 472 insbesondere zumindest über die Abstandshalter 464 fest verbindbar und insbesondere aneinander befestigt.
Insbesondere sind bevorzugte Ausgestaltungen und deren günstige Funktion und beispielsweise Vorteile hiervon kurz zusammengefasst wie folgt.
Der Heißfluidgeräteaufsatz 210 umfasst insbesondere einen Einlass 256 beispielsweise mit einer Aufnahme 282 für eine Heißfluidzuführungsvorrichtung 122, wobei bei dem Einlass 256 ein Heißfluid zugeführt werden kann.
Insbesondere umfasst das Heißfluid Wasser. Günstigerweise beträgt eine Temperatur des Heißfluids zumindest 60° Celsius und insbesondere zumindest 80° Celsius und vorteilhafterweise zumindest 95° Celsius.
Insbesondere ist das Heißfluid ein Fluidgemisch mit insbesondere gasförmigen und flüssigen Bestandteilen. Beispielsweise ist also das Heißfluid ein Zweiphasen- Fluidgemisch. Insbesondere umfassen die flüssigen Bestandteile Wasser, beispielsweise Wassertröpfchen. Insbesondere umfassen die gasförmigen Bestandteile Wasserdampf.
Eine Heißfluidführung 252 ist vorgesehen, um ein Heißfluid, beispielsweise ein bei dem Einlass 256 zugeführtes Heißfluid, zu einem Austrittsbereich 258 zu führen.
In dem Austrittsbereich 258 kann das Heißfluid angewendet werden, beispielsweise auf ein Kleidungsstück, insbesondere ein Hemd oder dergleichen, appliziert werden, insbesondere zum Glätten des Kleidungsstückes und beispielsweise bei einigen Varianten zum zumindest teilweisen Reinigen.
Insbesondere ist vorgesehen, bei der Anwendung Wasserdampf zu applizieren, sodass vorteilhafterweise zu dem Austrittsbereich 258 hauptsächlich Wasserdampf umfassendes Heißfluid gelangen soll.
Günstigerweise wird ein Anteil von flüssigen Bestandteilen in dem Heißfluid entlang der Heißfluidführung 252 zumindest reduziert, sodass vorteilhafterweise zu dem Austrittsbereich 258 ein Heißfluid mit höchstens geringem Anteil an flüssigen Bestandteilen gelangt.
Zur Reduktion der Anteile von flüssigen Bestandteilen in dem Heißfluid ist die Heißfluidführung 252 zumindest abschnittsweise verwinkelt ausgebildet und/oder in dieser eine Abscheideeinrichtung 272 ausgebildet.
Insbesondere ist eine Aufprallplatte 312 vorgesehen, wobei diese günstigerweise in einem an den Einlass 256 anschließenden Führungsabschnitt angeordnet ist.
Günstigerweise ist die Aufprallplatte 312 so angeordnet, dass das herangeführte Heißfluid zumindest im Wesentlichen direkt auf die Aufprallplatte 312 trifft. Vorteilhafterweise wird hierdurch eine Geschwindigkeit von zumindest flüssigen Bestandteilen des Heißfluids durch den Aufprall reduziert. Günstigerweise werden durch den Aufprall zumindest teilweise flüssige Bestandteile aus dem Heißfluid abgetrennt und/oder zumindest teilweise zerstäubt und/oder vorzugsweise zumindest teilweise verdampft.
Vorteilhafterweise sind seitlich der Aufprallplatte 312 großräumige freie Raumbereiche ausgebildet. Insbesondere können so gasförmige Bestandteile des Heißfluids günstig um die Aufprallplatte 312 herumgeführt werden. Insbesondere bieten die freien Raumbereiche Platz für abprallende flüssige Bestandteile, sodass diese sich günstigerweise verstäuben können und/oder zumindest teilweise verdampfen können.
Vorzugsweise ist zumindest ein Filter 332 vorgesehen. Vorteilhafterweise werden flüssige Bestandteile eines Heißfluids beim Hindurchströmen durch das insbesondere engmaschige Filtermaterial des Filters 332 zumindest teilweise aus dem Heißfluid abgeschieden.
Günstigerweise ist das Filtermaterial hydrophob ausgebildet, sodass aus dem Heißfluid abgetrennte flüssige Bestandteile sich zumindest weniger in dem Filtermaterial ansammeln und zumindest größtenteils aus dem Filtermaterial abfließen.
Günstigerweise ist zumindest eine Abscheideplatte 342 vorgesehen.
Insbesondere ist die Abscheideplatte 342 so ausgebildet und angeordnet, dass aus dem entlang der Abscheideplatte 342 strömenden Heißfluid zumindest teilweise flüssige Bestandteile an der Abscheideplatte abgeschieden werden.
Insbesondere ist ein Austrittsabschnitt 352 mit Austrittsdurchbrüchen 354 vorgesehen, wobei die Austrittsdurchbrüche 354 zu dem Austrittsbereich 258 führen.
Insbesondere ist bei dem Austrittsabschnitt 352 innenliegend eine Austrittskammer 358 ausgebildet. Die Austrittsdurchbrüche 354 führen von der Austrittskammer 358 zu dem außenliegenden Austrittsbereich 258.
Vorzugsweise wird das Heißfluid durch einen oberen Bereich der Austrittskammer 358 geführt. Insbesondere mündet ein Führungsabschnitt der Heißfluidführung 252 in den oberen Bereich. Insbesondere münden die Austrittsdurchbrüche 354 in den oberen Bereich der Austrittskammer 358.
Vorteilhafterweise wird so ein Anteil an flüssigen Bestandteilen in dem Heißfluid reduziert, da die flüssigen Bestandteile schwerer sind und aus dem oberen Bereich der Austrittskammer nach unten beispielsweise in einen Kumulationsraum 368 der Austrittskammer 358 sinken und nicht zu dem Austrittsbereich 258 gelangen.
Insbesondere ist eine Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 mit zumindest einem Sammelraum 416 vorgesehen. Insbesondere können so aus dem Heißfluid abgetrennte flüssige Bestandteile in dem Sammelraum 416 gesammelt werden. Insbesondere führt ein Sammelkanal 422 von zumindest einem Führungs-
abschnitt der Heißfluidführung 252 und/oder von zumindest einem um ein Abscheideelement gelegenen Bereich zu dem Sammelraum 416. Insbesondere mündet der Sammelkanal 422 in einen Raumbereich, in welchem zumindest angrenzend der Filter 332 und/oder die Abscheideplatte 342 angeordnet sind, sodass vorteilhafterweise an diesen Abscheideelementen abgetrennte flüssige Bestandteile durch den Sammelkanal 422 aus dem Raumbereich abgeführt werden können.
Vorzugsweise umfasst die Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 zumindest eine Anzeigeeinheit 452, durch welche für einen Benutzer ein Füllstand einer Flüssigkeit in dem Sammelraum 416 zumindest teilweise erkennbar ist. Vorteilhafterweise erkennt so ein Benutzer, wann es erforderlich ist, den Sammelraum 416 beispielsweise durch einen Ablass 432 zu entleeren.
Insbesondere führt zumindest ein Entlüftungskanal 442 aus dem Sammelraum 416 heraus. Vorzugsweise mündet der Entlüftungskanal 442 zumindest in einen oberen Bereich und insbesondere an einer oberen Seite in den Sammelraum 416. Vorteilhafterweise kann so ein insbesondere gasförmiges Fluid aus dem Sammelraum 416 durch den Entlüftungskanal 442 entweichen, wenn durch den Sammelkanal 422 flüssige Bestandteile in den Sammelraum 416 zugeführt werden.
Besonders günstig ist es, wenn der Entlüftungskanal 442 in einen Führungsabschnitt der Heißfluidführung 252 mündet, sodass vorteilhafterweise aus dem Sammelraum 416 entweichende gasförmige Bestandteile des Heißfluids wieder zurück in die Heißfluidführung 252 geleitet werden. Beispielsweise mündet der Entlüftungskanal 442 in die Austrittskammer 358 und dort vorzugsweise in einen oberen Bereich derselben.
Beispielsweise ist in dem Sammelkanal 422 eine Ventileinheit 424 angeordnet, welche ein Fließen von insbesondere flüssigen Bestandteilen aus dem Sammelraum 416 durch den Sammelkanal 422 zumindest erschwert. Vorteilhafterweise wird so eine Gefahr zumindest reduziert, dass in dem Sammelraum 416
angesammelte flüssige Bestandteile wieder zurück in die Heißfluidführung 252 gelangen. Vorzugsweise ist die Ventileinheit 424 so ausgebildet, dass ein Fließen von einem Fluid durch den Sammelkanal in den Sammelraum 416 möglichst unbeeinträchtigt erfolgen kann.
Vorzugsweise ist die Heißfluidführung 252 in dem Gehäuseinneren 218 zumindest im Wesentlichen von einer Außenwand des Gehäuses 214 des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 beabstandet angeordnet.
Vorzugsweise ist ein Führungsraum 268 für das Heißfluid der Heißfluidführung 252 zumindest größtenteils doppelwandig von einer Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 abgetrennt.
Vorzugsweise ist der Sammelraum 416 zumindest größtenteils doppelwandig von einer Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210 abgetrennt. Beispielsweise ist hierfür der Sammelraum 416 in einem Inneren eines Sammelbehälters 418 ausgebildet, wobei der Sammelbehälter 418 in dem Gehäuseinneren 218 angeordnet ist.
Günstigerweise sind Zwischenräume 462 zwischen einerseits dem Führungsraum 268 und/oder dem Sammelraum 416 begrenzenden Teilen und Außenwandabschnitten 224 andererseits ausgebildet.
Vorteilhafterweise ist so eine Wärmeübertragung von der Heißfluidführung 252 und/oder von dem Sammelraum 416 zu der Außenwand des Gehäuses 214 zumindest reduziert, sodass sich die Außenwand des Gehäuses 214 durch das hindurchströmende Heißfluid und/oder die in dem Sammelraum 416 angesammelten flüssigen Bestandteilen zumindest weniger stark erhitzt und vorzugsweise höchstens leicht erwärmt. Günstigerweise erhöht dies eine Sicherheit eines Benutzers bei der Verwendung des Heißfluidgeräteaufsatzes 210, da die Außenwand des Gehäuses 214 sich weniger stark erwärmt und so ein hierdurch bedingtes Risiko verringert wird.
Günstigerweise werden eine die Heißfluidführung 252 zumindest teilweise ausbildende Führungseinrichtung 274 und/oder eine Abscheideeinrichtung 272 durch Abstandshalter 464 beabstandet zu Außenwandabschnitten 224 in dem Gehäuseinneren 218 gehalten.
Vorzugsweise wird die Führungseinrichtung 274 und/oder die Abscheideeinrichtung 272 und/oder die Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 zumindest größtenteils durch einen Einrichtungseinsatz 472 ausgebildet. Insbesondere bildet der Einrichtungseinsatz 472 eine zusammenhängende Baugruppe.
Insbesondere ist so eine konstruktiv günstige Lösung zur Ausbildung der Heißfluidführung 252 gegeben.
Vorteilhafterweise wird durch den Einrichtungseinsatz 472 eine konstruktiv einfache Lösung der beabstandeten Anordnung in dem Gehäuseinneren 218 der Führungseinrichtung 274 und/oder der Abscheideeinrichtung 272 und/oder der Flüssigkeitssammeleinrichtung 412 ermöglicht.
Insbesondere ist der Sammelbehälter 418 und/oder die den Führungsraum 268 begrenzenden Teile und/oder die Abscheideelemente der
Abscheideeinrichtung 272, insbesondere die Aufprallplatte 312 und/oder der Filter 332 und/oder die Abscheideplatte 342, und beispielsweise der Entlüftungskanal 442 Teil des Einrichtungseinsatzes 472.
BEZUGSZEICHENLISTE
Heißfluidgerät Gerätegehäuse Heißfluidzuführungsvorrichtung Anschluss Anschlussteil Zuführungseinheit
Verbindungsteil Betätigungseinrichtung Betätigungselement Abgabeelement Austrittsdüse Heißfluidgeräteaufsatz Gehäuse Gehäuseteil
Gehäuseinneres Außenwandabschnitt Höhenrichtung Längsrichtung Querrichtung Standfläche
Heißfluidführung Einlass
Austrittsbereich Führungskontur Führungsrichtung Führungsraum Abscheideeinrichtung Führungseinrichtung Aufnahme
Aufnahmekammer
312 Aufprallplatte
313 Auftrefffläche
314 geometrische Plattenebene
316 Stegabschnitt
322 Führungsfläche
324 freier Raumabschnitt
332 Filter
336 Stützstruktur
338 Austrittsseite
342 Abscheideplatte
346 Ende Abscheideplatte
352 Austrittsabschnitt
354 Austrittsdurchbruch
358 Austrittskammer
362 Randabschnitt
368 Kumulationsraum
412 Flüssigkeitssammeleinrichtung
416 Sammelraum
418 Sammelbehälter
422 Sammelkanal
424 Ventileinheit
432 Ablass
436 Verschlussteil
442 Entlüftungskanal
452 Anzeigeeinheit
462 Zwischenraum
464 Abstandshalter
472 Einrichtungseinsatz
WU Winkel zwischen Richtungen vor und nach einer Umlenkung
Claims
1. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) mit Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Verwendung eines Heißfluidgeräteaufsatzes (210) und/oder Verwendung eines Heißfluidgeräts (100) mit einem Heißfluidgeräteaufsatz (210), wobei der Heißfluidgeräteaufsatz (210) eine Heißfluidführung (252) zum Führen eines Heißfluids umfasst und wobei die Heißfluidführung (252) zumindest abschnittsweise verwinkelt ausgebildet ist.
2. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung eines Heißfluidgeräteaufsatzes (210) und/oder Verwendung eines Heißfluidgerätes (100) mit einem Heißfluidgeräteaufsatz (210), insbesondere nach Anspruch 1, wobei der Heißfluidgeräteaufsatz (210) eine Heißfluidführung (252) zum Führen eines Heißfluids und eine Abscheideeinrichtung (258) insbesondere zum zumindest teilweisen Abscheiden von flüssigen Bestandteilen in einem durch die Heißfluidführung (252) geführten Heißfluids aufweist und wobei insbesondere die Abscheideeinrichtung (272) zumindest teilweise in der insbesondere zumindest abschnittsweise verwinkelt ausgebildeten Heißfluidführung (252) angeordnet ist und/oder das Heißfluid zumindest abschnittsweise in verwinkelten Abschnitten durch die Abscheideeinrichtung (272) geführt wird.
3. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche gekennzeichnet durch zumindest eines der Folgenden:
- dass in zumindest einem verwinkelt ausgebildeten Abschnitt, insbesondere in zumindest einigen verwinkelt ausgebildeten Abschnitten, eine Führungsrichtung (266) für ein Heißfluid einer Änderung ihrer Ausrichtung um zumindest 70°, insbesondere um zumindest näherungsweise 90°, unterworfen ist;
- dass in zumindest einem verwinkelt ausgebildeten Abschnitt, insbesondere in zumindest einigen verwinkelt ausgebildeten Abschnitten, eine Führungsrichtung (266) für ein Heißfluid einer Änderung ihrer Ausrichtung um mehr als 100°, insbesondere um zumindest näherungsweise mehr als 110°, unterworfen ist;
- dass in der Heißfluidführung (252) zumindest ein Abscheideelement (312, 332, 342) der Abscheideeinrichtung (272) angeordnet ist und wobei insbesondere an zumindest einem Abscheideelement (312, 332, 242), insbesondere an zumindest einigen Abscheideelementen (312, 332, 342), eine Führungsrichtung (266) für ein Heißfluid einer Änderung ihrer Ausrichtung unterworfen ist und/oder ein geführtes Heißfluid umgelenkt wird;
- dass die Heißfluidführung von einem Einlass (256) und/oder zu einem Austrittsbereich (258) führt.
4. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Heißfluidführung (252) zumindest eine Aufprallplatte (312) angeordnet ist, wobei insbesondere die Aufprallplatte (312) als ein Abscheideelement (312, 332, 342) Teil der Abscheideeinrichtung (272) ist, wobei ein entlang der Heißfluidführung (252) geführtes Heißfluid zumindest im Wesentlichen senkrecht auf die Aufprallplatte (312) geführt wird.
5. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eines der Folgenden:
- dass seitlich der Aufprallplatte (312) zumindest ein insbesondere großräumiger freier Ra umabschnitt in einem Führungsraum (268) der Heißfluidführung (252) ausgebildet ist;
- dass ein entlang der Heißfluidführung (252) geführtes Heißfluid bezogen auf die Führungsrichtung (266) hinter der Aufprallplatte (312) zumindest näherungsweise senkrecht von der Aufprallplatte (312) hinweggeführt wird;
- dass eine Führungskontur (264) der Heißfluidführung (252) an der Aufprallplatte (312) vorbeiführt und wobei insbesondere eine Führungsrichtung (266) der Führungskontur (264) entlang eines zu der Aufprallplatte (312) führenden Abschnitts der Führungskontur (264) und entlang eines von der Aufprallplatte (312) hinweg führenden Abschnitts der Führungskontur (264) zumindest näherungsweise gleich ausgerichtet ist;
- dass die Aufprallplatte (312) in der Heißfluidführung (252) entlang des Verlaufs der Führungskontur (264) bezogen auf die Führungsrichtung (266) das erste Element ist, an welchem die Führungsrichtung (266) einer Änderung ihrer Ausrichtung unterworfen ist, und/oder dass
entlang der Führungskontur (264) bezogen auf die Führungsrichtung (266) die Aufprallplatte (312) das zuerst angeordnete Element der Abscheideeinrichtung (272) ist;
- dass ein bei dem Einlass (256) in einer Einlassrichtung zugeführtes Heißfluid zuerst auf die Aufprallplatte (312) geführt wird und insbesondere in dieser Einlassrichtung zumindest näherungsweise senkrecht auf die Aufprallplatte (312) geführt wird.
6. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Heißfluidführung (252) zumindest eine Abscheideplatte (342) angeordnet ist, wobei insbesondere die Abscheideplatte (342) als ein Abscheideelement (312, 332, 342) Teil der Abscheideeinrichtung (272) ist, wobei zumindest eines der Folgenden vorgesehen ist:
- dass zumindest eine Abscheideplatte (342) insbesondere mit einem spitzen Winkel schräg zu der Führungsrichtung (266) eines an die Abscheideplatte (342) herangeführten Heißfluids ausgerichtet ist;
- dass bei zumindest einer Abscheideplatte (342) ein entlang der Führungskontur (264) geführtes Heißfluid zumindest abschnittsweise entlang der Abscheideplatte (342) geführt wird, wobei insbesondere eine Führung entlang der Abscheideplatte (342) zumindest teilweise flüssige Bestandteile des Heißfluids abscheidend ausgebildet ist;
- dass zumindest eine Abscheideplatte (342) einen Strömungswiderstand ausübend ausgebildet und/oder angeordnet ist, wobei der ausgeübte Strömungswiderstand auf ein entlang der Führungskontur (264) geführtes Heißfluid ausgeübt wird;
- dass bei zumindest einer Abscheideplatte (342) an einem Ende der Führung entlang der Abscheideplatte (342) das Heißfluid entlang der
Führungskontur (264) winklig an der Abscheideplatte (342) vorbeigeführt wird, wobei vorzugsweise die Heißfluidführung (252) entlang eines überstumpfen Winkels an der Abscheideplatte (342) vorbeigeführt wird und/oder die Führungsrichtung (266) einer Änderung ihrer Ausrichtung um einen überstumpfen Winkel unterworfen ist;
- dass bei zumindest einer Abscheideplatte (342) bei der Führung entlang der Abscheideplatte (342) eine Komponente der Führungsrichtung (266) entgegengesetzt zu der Führungsrichtung (266) des an die Abscheideplatte (342) herangeführten Heißfluids orientiert ist;
- dass zumindest eine Abscheideplatte (342) schräg zu einer Höhenrichtung (232) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) ausgerichtet angeordnet ist.
7. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Heißfluidführung (252) insbesondere als ein Abscheideelement (312, 332, 342) der Abscheidevorrichtung (258) zumindest ein Filter (332) angeordnet ist, wobei insbesondere zumindest eines der Folgenden vorgesehen ist:
- dass zumindest ein Filter (332) ein hydrophobes Filtermaterial aufweist;
- dass bei zumindest einem Filter (332) Filterdurchtrittsöffnungen quer zu einer Durchtrittsrichtung eine Ausdehnung von zumindest lpm und/oder eine Ausdehnung von höchstens 500pm aufweisen;
- dass bei zumindest einem Filter (332) bezogen auf die Führungsrichtung (266) entlang der Führungskontur (264) vor dem zumindest einen Filter (332) zumindest ein Abscheideelement (312, 332, 342) und/oder ein verwinkelt ausgebildeter Abschnitt angeordnet ist,
und/oder nach dem zumindest einen Filter (332) zumindest ein Abscheideelement (312, 332, 342) und/oder ein verwinkelt ausgebildeter Abschnitt angeordnet ist;
- dass eine Stützstruktur (336) zumindest einen Filter (332), insbesondere zumindest sein Filtermaterial, in seiner Position hält, wobei insbesondere die Stützstruktur (336) den Filter (332) zumindest gegen eine Positionsveränderung in der Führungsrichtung (266) sichert und/oder wobei insbesondere die Stützstruktur den zumindest einen Filter (332) an einer Austrittsseite (338) des Filters (332) zumindest teilweise abstützt.
8. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Heißfluidgeräteaufsatz (210) einen Austrittsabschnitt (352) mit Austrittsdurchbrüchen (354) aufweist, wobei die Austrittsdurchbrüche (354) von einem Abschnitt der Heißfluidführung (252) fluidführend zu dem Austrittsbereich (258) führen, wobei insbesondere zumindest eines der Folgenden vorgesehen ist:
- dass an dem Austrittsabschnitt (352) bezogen auf das Gehäuse (214) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) innenseitig gelegen eine Austrittskammer (358) ausgebildet ist;
- dass bezogen auf eine Höhenrichtung (232) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) die Austrittsdurchbrüche (354) in einem oberen Bereich des Austrittsabschnittes (352) ausgebildet sind und/oder in einen oberen Bereich der Austrittskammer (358) münden;
- dass die Austrittsdurchbrüche (354) bezogen auf eine Höhenrichtung (232) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) oberhalb eines Kumulationsraumes (368) ausgebildet sind, wobei insbesondere der Kumulationsraum (368) in der Austrittskammer (358) und insbesondere in einem unteren Bereich der Austrittskammer (358) ausgebildet ist;
- dass das Heißfluid entlang der Führungskontur (264) bezogen auf die Höhenrichtung (232) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) zumindest im Wesentlichen auf der Höhe der Austrittsdurchbrüche (354) und/oder von oberhalb der Austrittsdurchbrüche (354) zu den Austrittsdurchbrüchen (354) geführt wird;
- dass das Heißfluid entlang der Führungskontur (264) in einem bezogen auf die Höhenrichtung (232) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) oberen Bereich der Austrittskammer (358) geführt wird und/oder dass das Heißfluid entlang der Führungskontur (264) bezogen auf die Höhenrichtung (232) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) oberhalb des Kumulationsraumes (368) zu den Austrittsdurchbrüchen (354) geführt wird.
9. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eines der Folgenden:
- dass der Austrittsabschnitt (352) aus einem metallischen Werkstoff ausgebildet ist;
- dass ein Randabschnitt (362) den Austrittsabschnitt (352) zumindest teilweise umrandet, wobei insbesondere der Austrittsabschnitt (352) gegenüber zumindest einem Teilabschnitt des Randabschnittes zurückversetzt gelegen ist, wobei insbesondere der Austrittsabschnitt (352) zumindest im Wesentlichen in einer geometrischen Ebene sich ausdehnt und zumindest ein Teilabschnitt des Randabschnittes (362) über diese geometrische Ebene hervorsteht, wobei insbesondere der Randabschnitt (362) zumindest teilweise aus einem Gehäuseteil des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) ausgebildet ist.
10. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Heißfluidgeräteaufsatz (210) eine Flüssigkeitssammeleinrichtung (412) mit zumindest einem Sammelraum (416) insbesondere für abgeschiedene Flüssigkeitsbestandteile aus dem Heißfluid umfasst, wobei insbesondere zumindest eines der Folgenden vorgesehen ist:
- dass zumindest ein Abschnitt der Heißfluidführung (252) und/oder zumindest ein Bereich um zumindest ein Abscheideelement (312, 332, 342) der Abscheideeinrichtung (272) mit dem zumindest einen Sammelraum (416) fluidführend verbunden ist, wobei insbesondere die zumindest eine fluidführende Verbindung bezogen auf eine Höhenrichtung (232) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) in Richtung zu dem Sammelraum zumindest im Wesentlichen nach unten orientiert ist;
- dass der Sammelraum (416) bezogen auf eine Höhenrichtung (232) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) in einem unteren Bereich des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) und/oder in einem unteren Bereich des Gehäuseinneren (218) des Gehäuses (214) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) angeordnet ist.
11. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitssammeleinrichtung (412) zumindest einen Entlüftungskanal (442) aufweist, welcher in den Sammelraum (416) mündet, wobei insbesondere zumindest eines der Folgenden vorgesehen ist:
- dass der Entlüftungskanal (442) in einen bezogen auf die Höhenrichtung (232) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) oberen Bereich des Sammelraums (416) mündet;
- dass der Entlüftungskanal (442) zu einem Abschnitt der Heißfluidführung (252) führt und insbesondere in diesen Abschnitt mündet, wobei insbesondere dieser Abschnitt der Heißfluidführung (252) die Austrittskammer (358) ist.
12. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eines der Folgenden:
- dass die Flüssigkeitssammeleinrichtung (412) zumindest eine Anzeigeeinheit (452) zur zumindest teilweisen Anzeige eines Füllstandes einer Flüssigkeit in dem Sammelraum (416) umfasst;
- dass ein Ablass (432) bei dem Sammelraum (416) ausgebildet ist.
13. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung insbesondere nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Heißfluidführung (252), insbesondere zumindest deren Führungsraum (268), und/oder die Flüssigkeitssammeleinrichtung (412), insbesondere zumindest deren Sammelraum (416), in dem Gehäuseinneren (218) des Gehäuses (214) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) zumindest teilweise zumindest wärmeübertragungsreduzierend relativ zu einer Außenwand des Gehäuses (214) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) angeordnet ist und/oder beabstandet zu einer Außenwand des Gehäuses (214) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) angeordnet ist, wobei insbesondere eines der Folgenden vorgesehen ist:
- dass zumindest der Führungsraum (268) der Heißfluidführung (252) und/oder zumindest der Sammelraum (416) der Flüssigkeitssammeleinrichtung (412) zumindest abschnittsweise, insbesondere zumindest größtenteils, doppelwandig von einer Umgebung des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) abgetrennt ist;
- dass zumindest abschnittsweise zwischen der Heißfluidführung (252), insbesondere zumindest deren Führungsraum (268), und/oder der Flüssigkeitssammeleinrichtung (412), insbesondere zumindest deren Sammelraum (416), einerseits und einer Außenwand des Gehäuses (214) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) andererseits zumindest ein Zwischenraum (462) ausgebildet ist;
- dass die Flüssigkeitssammeleinrichtung (412) einen Sammelbehälter (418) umfasst, wobei in einem Inneren des Sammelbehälters (418) der zumindest eine Sammelraum (416) ausgebildet ist und wobei der Sammelbehälter (418) in dem Gehäuseinneren (218) des Gehäuses (214) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) angeordnet ist.
14. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Führungseinrichtung (274) der Heißfluidführung (252) und/oder die Abscheideeinrichtung (272) und/oder die Flüssigkeitssammeleinrichtung (412) als Einrichtungseinsatz (472), der in dem Gehäuseinneren (218) des Gehäuses (214) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) angeordnet ist, ausgebildet ist/sind und/oder als Einsatzbaugruppe ausgebildet ist/sind.
15. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eines der Folgenden:
- dass der Austrittsbereich (258) und der Einlass (256) an entgegengesetzten Seiten des Heißfluidgeräteaufsatzes (210), insbesondere an entgegengesetzten Seiten eines Gehäuses (214) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210), ausgebildet sind, wobei insbesondere die entgegengesetzten Seiten bezogen auf eine Längsrichtung (234) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) entgegengesetzte Seiten sind;
- dass bei dem Einlass (256) eine Aufnahme (282) für eine Heißfluidzuführungsvorrichtung (122) ausgebildet ist;
- dass der Heißfluidgeräteaufsatz (210) so ausgebildet ist, dass bei einer ordnungsgemäßen Anwendung des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) die Höhenrichtung (232) des Heißfluidgeräteaufsatzes (210) etwas schräg und/oder zumindest im Wesentlichen parallel zu der Schwerkraftrichtung orientiert ist.
16. Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Heißfluidgeräteaufsatz (210) zur Applikation von Heißfluid an Kleidungsstücken ausgebildet ist.
17. Heißfluidgerät (100) und/oder Verwendung eines Heißfluidgerätes (100) mit einem Heißfluidgeräteaufsatz (210) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Heißfluidgerät (100) eine Heißfluiderzeugungseinheit umfasst und insbesondere eine Heißfluidzuführungsvorrichtung (122) umfasst, wobei Heißfluid, welches von der Heißfluiderzeugungseinheit bereitgestellt wird, dem Heißfluidgeräteaufsatz (210) zuführbar ist.
18. Verwendung nach einem der voranstehenden auf eine Verwendung gerichteten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Heißfluidgeräteaufsatz (210) und/oder das Heißfluidgerät (100) zur Behandlung von Kleidungsstücken verwendet wird.
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