EP4669809B1 - Schneeräumleiste für den räumschild eines schneepfluges - Google Patents
Schneeräumleiste für den räumschild eines schneepflugesInfo
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- EP4669809B1 EP4669809B1 EP24805430.6A EP24805430A EP4669809B1 EP 4669809 B1 EP4669809 B1 EP 4669809B1 EP 24805430 A EP24805430 A EP 24805430A EP 4669809 B1 EP4669809 B1 EP 4669809B1
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- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
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- E01H5/04—Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
- E01H5/06—Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades
- E01H5/061—Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades by scraper blades
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Schneeräumleiste für den Räumschild eines Schneepfluges mit einer vorderen Stahlplatte und einer hinteren Stahlplatte, die gemeinsam mithilfe von Befestigungsmitteln an der Unterkante des Räumschildes festlegbar sind und zwischen denen ein elastischer Gummikörper einvulkanisiert ist, wobei in diesem Gummikörper begrenzt beweglich eine oder mehrere metallische Verschleißleisten eingebettet sind, die eine die zu räumende Straßenoberfläche berührende Räumkante aufweisen, die durch eine oder mehrere Hartmetalleinlagen verstärkt ist.
- Schneeräumleiste der genannten Art sind beispielsweise aus der
US 7 765 726 B2 , derDE 10 2005 040 705 B4 oder derDE 10 2016 114 457 A1 bekannt. Die aus diesen Druckschriften hervorgehenden Schneeräumleisten haben sich im praktischen Einsatz außerordentlich gut bewährt, und zwar insbesondere dort, wo durch die Einsatzbedingungen des Schneepfluges (z. B hohe Fahrgeschwindigkeit und Schwarzräumung) ein besonders intensiver Verschleiß und damit kurze Standzeiten zu befürchten sind. Die bessere Verschleißfähigkeit resultiert vor allem aus der hohen Abriebfestigkeit der z. B. aus Wolframkarbid bestehenden Hartmetalleinlagen in den metallischen Verschleißleisten. Durch Hartmetalleinlagen verstärkte Schneeräumleisten sind beispielsweise in der beschrieben.CH 550 897 - Bei der Serienherstellung der oben genannten, nach dem Stand der Technik bekannten Schneeräumleisten hat sich jedoch herausgestellt, dass insbesondere die Herstellung der mit den Hartmetalleinlagen verstärkten metallischen Verschleißleisten außerordentlich arbeitsaufwendig ist und zu Problemen bei Verschleißfestigkeit führen kann. Die metallischen Verschleißleisten müssen nämlich vor dem Einbetten der in die Gummimasse des Gummikörpers Stück für Stück mit den Hartmetalleinlagen versehen werden. Hierzu müssen zunächst genau passende Aufnahmeöffnungen für die Hartmetalleinlagen in die zumeist aus Stahl bestehenden metallischen Verschleißleisten eingebracht werden, was mit spanabhebenden Bearbeitungsvorgängen (Schneiden, Bohren, Fräsen, Schleifen etc.) verbunden ist. In diesen Aufnahmeöffnungen müssen sodann passgenau die Hartmetalleinlagen eingesetzt werden und mithilfe eines speziellen Hartlötverfahrens fixiert werden.
- Durch die intensive Erwärmung beim Hartlöten können sich im Einbettungsbereich der Hartmetalleinlagen schädliche Gefügeveränderungen im Material der Verschleißleisten ergeben, die deren Verschleißfestigkeit beeinträchtigen. Wenn man versucht, diese Gefügeveränderungen durch eine nachträgliche Vergütung des Materials der Verschleißleisten zu eliminieren, können die dazu erforderlichen Vergütungsschritte zu unerwünschten Rissbildungen im Material der Hartstoffeinlagen führen.
- Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die Schneeräumleiste der eingangsgenannten Art dahingehend weiterzubilden, dass deren Fertigung ohne Beeinträchtigung von deren Verschleißfestigkeit erheblich vereinfacht wird.
- Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von einer Schneeräumleiste der eingangsgenannten Art vor, dass die metallischen Verschleißleisten jeweils als aus Eisen-Hartguss hergestellte Formgussteile ausgebildet sind, und dass die Hartmetalleinlagen durch Umgießen mit dem Eisen-Hartguss in den Verschleißleisten fixiert sind.
- Durch die Lehre der Erfindung werden einerseits sämtliche oben erläuterten Herstellungsschritte für die Herstellung der mit Hartmetalleinlagen verstärkten metallischen Verschleißleisten in einem einzigen Arbeitsvorgang zusammengefasst, nämlich in der Herstellung eines Formgussteiles aus Eisen-Hartguss, und andererseits das für die Stabilität und die Verschleißfestigkeit nachteilige Einlöten der Hartmetalleinlagen in die metallischen Verschleißleisten vermieden.
- Aus der
US 5 027 878 A ist es zwar generell bekannt, die Oberflächen von Metallkörpern mit einer verschleißfesten Schicht aus Hartmetallpartikeln zu versehen. Dabei werden die Hartmetallpartikel zunächst zur Bildung von entsprechend geformten Schichtkörpern miteinander verbunden und anschließend im Verbund mit Eisen oder anderen Metallen umgossen. Diese Druckschrift bezieht sich jedoch nicht auf Schneeräumleisten und gibt auch keine Hinweise darauf, dass ein formgebundenes Einbetten von Hartmetallkörpern in Eisen-Hartguss derart erfolgen kann, dass eine extrem widerstandsfähige Verschleißschiene entsteht, die für Schneeräumleisten der eingangsgenannten Art geeignet ist. Im Gegenteil, die dort offenbarten flachen Schichten aus Hartmetallpartikel sind nur geringfügig tief in den Metallkörper eingegossen, sodass davon auszugehen ist, dass die dort offenbarten Produkte zur Erhöhung der Verschleißfestigkeit von Verschleißschienen in Schneeräumleisten der eingangsgenannten Art nicht geeignet sind. - Aus der
ist es schließlich bekannt, in die Verschleißkante einer Schneeräumleiste, die insgesamt aus Metall besteht, Lamellen aus Hartmetall einzugießen. Derartige, seit langer Zeit bekannter Schneeräumleisten haben sich indessen in der Praxis nicht bewährt, weil die ganz aus Metall bestehende Schneeräumleisten weitestgehend unnachgiebig sind, sodass beim Aufprall der Verschleißkante auf feststehende Hindernisse in der Straßenoberfläche die Hartmetall-Lamellen aus der Verschleißkante der Schneeräumleiste herausgebrochen werden. Das ist bei den Schneeräumleisten gemäß der Erfindung grundsätzlich anders, weil dort die Verschleißleisten in einem nachgiebigen, zwischen zwei Stahlplatten einvulkanisierten Gummikörper eingebettet sind, sodass die aus Eisen-Hartguss bestehenden und durch die Hartmetalleinlagen verstärkten Verschleißleisten etwaigen Stößen ausweichen könnenGB 1 480 057 A - Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Hartmetalleinlagen zur Herstellung eines zusätzlichen Formschlusses im Volumen der metallischen Verschleißleisten mit Vorsprüngen und/oder Vertiefungen und/oder Durchbrüchen versehen sind. Diese zusätzliche Sicherung der Hartmetalleinlagen durch Formschluss ist auf besonders einfache Art und Weise möglich, wenn nach der Lehre der Erfindung die Hartmetalleinlagen durch Umgießen mit dem Eisen-Hartguss in den metallischen Verschleißleisten fixiert werden. Mit dem nach dem Stand der Technik bekannten, lediglich stoffschlüssig wirkenden Einlöten der Hartmetalleinlagen in die metallischen Verschleißleisten wäre diese zusätzliche Sicherung der Hartmetalleinlagen in den metallischen Verschleißleisten nur schlecht zu erreichen.
- Das Umgießen der Hartmetalleinlagen gelingt besonders gut, wenn die Hartmetalleinlagen jeweils an ihrer Vorderseite und an ihrer Rückseite mit Stützvorsprüngen versehen sind, die mindestens bis an die Vorderseite und die Rückseite der metallischen Verschleißleiste reichen. Mit diesen Stützvorsprüngen kann man die Hartmetalleinlage während des Gießvorganges an der Innenwand der Gießform abstützen, ohne dass hierzu besondere Einrichtungen notwendig sind.
- Zusätzlich kann es zweckmäßig sein, wenn die Stützvorsprünge um das Maß einer beim Gießen verwendeten Schlichte-Beschichtung der Wände der Gießform über die Vorderseite und die Rückseite der metallischen Verschleißschiene vorstehen. Hierdurch wird eine absolut genaue Fixierung der Hartmetallanlage während des Gießvorganges auch dann gewährleistet, wenn die Innenwände der verwendeten mit einer Schlichte-Beschichtung versehen werden. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Schneeräumleiste gemäß der Erfindung sieht weiterhin vor, dass die die metallischen Verschleißleisten in ihrem Einbettungsbereich im Gummikörper der Schneeräumleiste mit Vorsprüngen und/oder Vertiefungen(5b) und /oder Durchbrüchen versehen sind, die als formschlüssige Verankerung in der Gummimasse des Gummikörpers (4) dienen und einstückige Bestandteile der als Formgussteil ausgebildeten metallischen Verschleißleisten sind.
- Hierdurch wird erreicht, dass zugleich mit der Herstellung der metallischen Verschleißleisten als Formgussteile auch deren Verankerungselemente als geeignete Formgestaltungen des jeweiligen Formgussteiles hergestellt werden.
- Durch diese Maßnahmen entfällt insbesondere die arbeitsaufwendige und umständliche Anbringung von Verankerungselementen an den metallischen Verschleißleisten. Außerdem wird durch diese Maßnahme auch das Zusammenfügen aller Einzelteile der Schneeräumleiste vor dem Vulkanisieren des Gummikörpers erleichtert, weil die Anzahl der zusammenzufügenden Teile deutlich kleiner wird.
- Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für den dem jeweiligen Schneepflug nachfolgenden Straßenverkehr ist weiterhin vorgesehen, dass die vordere Stahlplatte und/oder die hintere Stahlplatte mit Öffnungen versehen sind, in welche die in die Gummimasse des Gummikörpers eingebetteten Vorsprünge der metallischen Verschleißleiste mit ausreichend Bewegungsspiel eingreifen, wobei diese Vorsprünge der metallischen Verschleißleiste so bemessen sind, dass die metallischen Verschleißleiste auch bei Verlust der sie einbettenden Gummimasse nicht aus dem Zwischenraum zwischen der vorderen Stahlplatte und der hinteren Stahlplatte herausfallen kann, d.h., dass der Abstand zwischen den vorstehenden Enden der Vorsprünge ist größer als der Abstand zwischen der vorderen Stahlplatte und der hinteren Stahlplatte.
- Eine für besondere Einsatzzwecke spezialisierte Ausführungsform der Räumleiste gemäß Erfindung sieht vor, dass die Unterkanten der Verschleißleisten in einer Ebene mit den Unterkanten der vorderen Stahlplatte unter hinteren Stahlplatte liegen, wobei diese Ebene in einem spitzen Winkel zu der zu räumenden Straßenoberfläche verläuft. Eine derart ausgebildete Räumleiste liegt in einem spitzen Winkel mit einer verhältnismäßig großen Auflagefläche - bestehend aus den beiden Stahlplatten den metallischen Verschleißleisten mit Hartmetalleinlagen und den zwischenliegenden Gummischichten des Gummikörpers - auf der zu räumenden Straßenoberfläche auf. Diese große Auflagefläche mit weichen Bestandteilen aus Gummi sorgt für eine besonders schonende Befreiung der zu räumenden Straßenoberfläche, beispielsweise von Schnee.
- Wird demgegenüber eine aggressiver wirkende Schneeräumleiste benötigt, beispielsweise um die Straßenoberfläche bei der sogenannten Schwarzräumung zusätzlich von festgefrorenem Eis zu befreien, schlägt eine weitere Ausführungsform der die Erfindung, dass die Unterkanten der metallischen Verschleißleisten nach unten über die Unterkanten der vorderen Stahlplatte und der hinteren Stahlplatte vorstehen und im vorstehenden Bereich verdickt ausgebildet sind. Eine solche Verdickung kann an den jeweils als Gussstück ausgebildeten Verschleißleisten auf einfache Weise mithilfe einer entsprechend ausgebildeten Gießformform hergestellt werden und sorgt für erheblich längere Standzeiten einer solchen für die Schwarzräumung eingesetzten Schneeräumleiste.
- Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Schneeräumleiste gemäß der Erfindung sieht vor, dass die metallischen Verschleißleisten nach unten über die Unterkanten der vorderen Stahlplatte und der hinteren Stahlplatte vorstehen und dass an den Oberflächen der Vorderseite und/oder der Rückseite der Verschleißleisten parallel zu den Unterkanten der vorderen Stahlplatte bzw. der hinteren Stahlplatte verlaufende, schräg oder gewölbt ausgebildete Schnee-Aufgleitrampen zwischen den Oberflächen der Verschleißleisten einerseits und den Außenseiten der vorderen Stahlplatte bzw. der hinteren Stahlplatte andererseits angeordnet sind.
- Diese Schnee-Aufgleitrampen dienen dem stufenlosen Übergang zwischen den Oberflächen der Verschleißleisten einerseits und den äußeren Oberflächen der vorderen bzw. der hinteren Stahlplatten andererseits. Durch diese Schnee-Aufgleitrampen wird erreicht, dass der Schnee oder das Eis bei der schnellen Bewegung über die Oberflächen von Verschleißleiste und Stahlplatten nicht hochspritzt und für den Fahrer Schneepfluges die Sicht behindert. Auch dieses sehr nützliche Detail lässt sich ohne Mehraufwand an den als Gussstück ausgebildeten Verschleißleisten verwirklichen, weil es lediglich notwendig ist, die für die Herstellung verwendeten Gießformen entsprechend auszugestalten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch die Aufgleiteitrampen der Querschnitt der metallischen Verschleißleiste dort verstärkt wird, wo er beim Einsatz der Schneeräumleiste am meisten auf Biegung beansprucht wird.
- Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur Herstellung einer Schneeräumleiste der voranstehend beschriebenen Art, bei welchem die mit Hartmetalleinlagen versehenen metallischen Verschleißleisten als Formgussstücke aus Eisen-Hartguss hergestellt werden, wobei die Hartmetalleinlagen durch um Umgießen mit einer Hartguss-Eisenschmelze im Volumen der metallischen Verschleißleiste fixiert werden.
- Bei der Durchführung dieses Verfahrens werden die Hartmetalleinlagen vor dem Umgießen mit der Hartguss-Eisenschmelze mittels geeigneter Haltemittel in der korrekten Position innerhalb einer Gießform festgelegt und dann mit der Hartguss-Eisenschmelze umgossen.
- Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung dieses Verfahren sieht vor, dass als Haltemittel für die Hartmetalleinlagen Stützvorsprünge verwendet werden, die sich an der Vorderseite und der Rückseite der Hartmetalleinlagen befinden und sich während des Gießvorganges an der Innenwand Gießform abstützen.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden Rand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
-
Figur 1 : schematisch eine Seitenansicht einer Schneeräumleiste gemäß der Erfindung in einer ersten Ausführungsform, teilweise aufgeschnitten; -
Figur 1a : schematisch einen Schnitt durch die Schneeräumleiste gemäßFigur 1a entlang der Schnittlinie A-A inFigur 1 ; -
Figur 1b : schematisch ein Schnitt durch die Schneeräumleiste gemäßFigur 1a entlang der Schnittlinie B-B inFigur 1 ; -
Figur 2 : schematisch eine Seitenansicht einer Schneeräumleiste gemäß der Erfindung in einer zweiten Ausführungsform, teilweise aufgeschnitten; -
Figur 2a : schematisch ein Schnitt durch die Schneeräumleiste gemäßFigur 2a entlang der Schnittlinie A-A inFigur 2 ; -
Figur 3 : schematisch eine Seitenansicht einer Schneeräumleiste gemäß Erfindung in einer dritten Ausführungsform, teilweise aufgeschnitten; -
Figur 3a : schematisch ein Schnitt durch die Schneeräumleiste gemäßFigur 3a entlang der Schnittlinie A-A inFigur 3 ; -
Figur 4 : schematisch eine Seitenansicht einer Schneeräumleiste gemäß der Erfindung in einer vierten Ausführungsform, teilweise aufgeschnitten; -
Figur 4a : schematisch ein Schnitt durch eine Schneeräumleiste gemäßFigur 4a entlang der Schnittlinie A-A inFigur 4 ; -
Figur 4b : schematisch ein Schnitt durch eine Schneeräumleiste gemäßFigur 4a entlang der Schnittlinie B-B inFigur 4 ; -
Figur 5 : schematisch eine Seitenansicht einer als Gussstück ausgebildeten metallischen Verschleißleiste mit eingegossen Hartmetalleinlagen für die Schneeräumleiste gemäßFigur 1 ; -
Figur 5a : schematisch ein Schnitt durch die inFigur 5 dargestellte metallische Verschleißleiste; -
Figur 5b : schematisch eine perspektivische Ansicht der inFigur 5 dargestellten metallischen Verschleißleiste; -
Figur 6 : schematisch eine Seitenansicht der als Gussstück ausgebildeten metallischen Verschleißleiste mit eingegossen Hartmetalleinlagen und Schnee-Aufgleitrampen für die Schneeräumleiste gemäßFigur 4 ; -
Figur 6a : schematisch eine Schmalseitenansicht der inFigur 6 dargestellten metallische Verschleißleiste ; -
Figur 6b : schematisch eine perspektivische Ansicht der inFigur 6 dargestellten metallischen Verschleißleiste; -
Figur 7 : schematisch eine Seitenansicht einer der Hartmetalleinlagen der Schneeräumleiste gemäßFigur 4 ; -
Figur 7a : schematisch eine Schmalseitenansicht der inFigur 7 dargestellte Hartmetalleinlage; -
Figur 7b : schematisch eine perspektivische Ansicht der inFigur 7 dargestellten Hartmetalleinlagen; -
Figur 8 : schematisch eine Seitenansicht einer der Hartmetalleinlagen mit Formschlusselementen für die Schneeräumleiste gemäßFigur 1 ; -
Figur 8a : schematisch eine Schmalseitenansicht der inFigur 8 dargestellte Hartmetalleinlage; -
Figur 8b : schematisch eine perspektivische Ansicht der inFigur 8 dargestellten Hartmetalleinlage. -
Figur 9a : eine bevorzugte Ausführungsform der metallischen Verschleißleiste mit Hartmetalleinlage in einer Ansicht von vorne (teilweise aufgeschnitten); -
Figur9 b: die inFigur 9a dargestellte metallische Verschleißleiste in einer Ansicht von hinten:-
Figur 9c : einen Schnitt entlang der Linie A-A inFigur 9a ; -
Figur 9d : einen Schnitt entlang der Linie B-B inFigur 9a ; -
Figur 9e : in perspektivischer Ansicht eine der in der metallischen Verschleißleiste gemäß denFiguren 9a bis 9d eingebetteten Hartmetalleinlagen.
-
- In den
Figuren 1, 1a, 1b ,2, 2a ,3, 3a ,4, 4a und 4b ist die Schneeräumleiste insgesamt jeweils mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. - Wie die jeweiligen Schnittdarstellungen der einzelnen Schneeräumleisten 1 zeigen, sind diese jeweils an ihre in Fahrtrichtung des Schneefluges vorne liegenden Seite mit einer vorderen Stahlplatte 2 und in ihrer in Fahrtrichtung Schneepfluges hinten liegenden Seite mit hinteren Stahlplatten 3 versehen. Dabei sind die vordere Stahlplatte 2 und die hintere Stahlplatte 3 gemeinsam mit in der Zeichnung nicht dargestellte Befestigungsmitteln, z. B. Befestigungsschrauben an der Unterkante des Räumschildes eines ebenfalls nicht dargestellten Schneepfluges festlegbar.
- Zwischen der vorderen Stahlplatte 2 unter hinteren Stahlplatte 3 ist jeweils ein Gummikörper 4 einvulkanisiert. In diesem Gummikörper 4 sind begrenzt beweglich eine oder mehrere - bei den dargestellten Ausführungsbeispielen jeweils drei - metallische Verschleißleisten 5 eingebettet. Die begrenzte Beweglichkeit dieser metallischen Verschleißleisten 5 relativ zu den sie umgebenden Stahlplatten 2 und 3 ergibt sich durch die Elastizität der sie umgebenden Gummimasse des Gummikörpers 4.
- Dabei sind die metallischen Verschleißleisten 5 jeweils derart in den Gummikörper 4 eingebettet, dass sie mit ihrer als Räumkante bezeichneten Unterkante 6 auf der zu räumenden Straßenoberfläche aufliegen. Um den Verschleiß zu reduzieren, sind diese Unterkanten 6 der metallischen Verschleißleisten 5 jeweils durch Hartmetalleinlagen 7, vorzugsweise aus Wolframkarbid oder ähnlichen Hartmetallen, verstärkt.
- Nach der Lehre der Erfindung sind die metallischen Verschleißleisten 5 jeweils als aus Eisen-Hartguss hergestellte, einteilige Gussstücke ausgebildet, die in ihrem Einbettungsbereich im Gummikörper 4 mit formschlüssig in die Gummimasse eingreifenden Verankerungselementen in Form von Vorsprüngen 5a,Vertiefungen 5b und/oder oder Durchbrüchen 5c versehen sind, wobei die Herstellung und Positionierung dieser Verankerungselemente 5a, 5b und 5c zugleich mit der Herstellung der metallischen Verschleißleisten 5, nämlich dem Gießvorgang erfolgt und keine zusätzlichen Arbeitsgänge benötigt. Außerdem werden nach der Lehre der Erfindung gleichzeitig bei diesem Gießvorgang die Hartmetalleinlagen 7 der metallischen Verschleißleisten 5 durch Umgießen mit dem Eisen-Hartguss in den metallischen Verschleißleisten 5 fixiert und müssen deshalb nicht in einem gesonderten Arbeitsgang in Aufnahmeöffnungen der metallischen Verschleißleisten 5 eingelötet oder sonst wie befestigt werden. Insgesamt liegt somit der besondere Vorteil der Lehre der Erfindung darin, dass die neuartige Herstellung der metallischen Verschleißleisten 5 den insgesamt erforderlichen Arbeitsaufwand für die Herstellung von Schneeräumleiste1 erheblich reduziert und zugleich deren Funktionalität verbessert.
- Bei der in den
Figuren 1, 1a und 1b dargestellten Ausführungsform der Schneeräumleiste gemäß der Erfindung liegen die mit den Hartmetalleinlagen 7 verstärkten Unterkanten 6 (Räumkanten) der metallischen Verschleißleisten 5 in einer Ebene mit den Unterkanten der vorderen Stahlplatte 2 und der hinteren Stahlplatte 3, wobei diese Ebene in einem spitzen Winkel zu der zu räumenden Straßenoberfläche 8 verläuft. Wie bereits in der Beschreibungseinleitung ausgeführt, ergibt sich hierdurch eine besonders große Auflagefläche auf der zu räumenden Straßenoberfläche 8, so dass eine besonders schonende Befreiung dieser Straßenoberfläche 8 von Schnee oder Eis ermöglicht wird. Weiterhin sind bei dieser Ausführungsform der Schneeräumleiste gemäß Erfindung die Hartmetalleinlagen 7 mit Formschlusselementen 7a versehen, die formschlüssig in das Volumen der metallischen Verschleißleisten 5 eingreifen und hierdurch zusätzlich gegen Herausfallen gesichert sind. Diese Formschlusselemente 7a können - wie dargestellt - als Vorsprünge ausgebildet sein. Sie können aber ebenso gut auch von Rücksprüngen, Öffnungen oder Ausnehmungen im Körper der Hartmetalleinlagen ausgebildet sein. - Beim Ausführungsbeispiel nach den
Figuren 2 und 2a stehen die metallischen Verschleißleisten 5 nach unten über die Unterkanten der vorderen Stahlplatte 2 und der hinteren Stahlplatte 3 vor und sind im vorstehenden Bereich verdickt ausgebildet. Hierdurch werden auf einfache Art und Weise insbesondere bei der sogenannten Schwarzräumung erheblich längere Standzeiten der so ausgebildeten Schneeräumleiste erreicht. Der Formschluss der metallischen Verschleißschienen 5 in dem Gummikörper 4 wird hier durch bogenförmige Vertiefungen 5b der metallischen Verschleißleisten 7 in deren Einbettungsbereich erreicht, die nach oben und unten in sich anschließende Vorsprünge 5a (Verdickungen) übergehen. Die zusätzliche formschlüssige Sicherung der Hartmetalleinlagen 7 in den metallischen Verschleißleisten 5 erfolgt hier dadurch, dass die Hartmetalleinlagen 7 im Querschnitt keilförmig ausgebildet sind, d.h. nach oben hin einen sich keilförmig erweiternden Vorsprung 7a haben, der formschlüssig in den Körper der aus Eisen-Hartguss bestehenden metallischen Verschleißleiste 5 eingreift. - Das Ausführungsbeispiel nach den
Figuren 3 und 3a entspricht weitestgehend dem Ausführungsbeispiel nach denFiguren 2 und 2a , mit dem Unterschied, dass hier die in den Gummikörper 4 eingebetteten metallischen Verschleißschienen 5 im Einbettungsbereich an ihren Oberflächen mit sich wellenförmig abwechselnden Vorsprüngen 5a und Vertiefungen 5 b versehen sind die für den erforderlichen Formschluss im Gummikörper 4 sorgen. - Beim Ausführungsbeispiel der Schneeräumleiste nach den
Figuren 4, 4a und 4b stehen die metallischen Verschleißleisten 5 ebenfalls nach unten über die Unterkanten der vorderen Stahlplatte 2 und der hinteren Stahlplatte 3 vor und sind im vorstehenden Bereich verdickt ausgebildet. Weiterhin sind hier in den Oberflächen der Vorderseite und der Rückseite der metallischen Verschleißleisten 5 parallel zu den Unterkanten der vorderen Stahlplatte 2 und der hinteren Stahlplatte 3 verlaufende, an ihrer Oberseite schräg oder gewölbt ausgebildete Schnee-Aufgleitrampen 9a bzw. 9b angeordnet. Diese Schnee-Aufgleitrampen 9a bzw. 9b sorgen, wie in bereits in der Beschreibungseinleitung diskutiert, beim Einsatz einer solchen Schneeräumleiste für einen allmählichen Übergang zwischen den Oberflächen der Verschleißleiste 5 einerseits und den sich anschließenden Oberflächen der vorderen Stahlplatte 2 bzw. der hinteren Stahlplatte 3 andererseits. Auch diese Aufgleitrampen 9a bzw. 9b sind einstückige Bestandteile der jeweils aus Eisen-Hartguss hergestellten metallischen Verschleißleisten 5. - Die
Figuren 5,5 a und 5b zeigen die in den Schneeräumleiste gemäßFigur 1 verwendeten metallischen Verschleißleisten 5 vor deren Einvulkanisieren in den Gummikörper 4. Diese metallischen Verschleißleisten 5 bestehen aus Eisen-Hartguss, z.B. GGG-40 LT, sind in ihrem Einbettungsbereich mit formschlüssig in den Gummikörper 4 der Schneeräumleiste 1 eingreifenden, Verankerungselementen in Form von Vorsprüngen 5a versehen und enthalten im Bereich ihrer Unterkante 6 die Hartmetalleinlagen 7. Die Fixierung dieser Hartmetalleinlagen 7 im Volumen der Verschleißleisten 5 erfolgt dadurch, dass die Hartmetalleinlagen beim Gießen der Verschleißleisten 7 mit dem Eisen-Hartguss umgossen werden. Zur zusätzlichen Sicherung sind hier die Hartmetalleinlagen 7 hier mit Vorsprüngen 7a versehen, welche die Hartmetalleinlagen 7 zusätzlich zum Stoffschluss durch Formschluss im Volumen der Verschleißleisten 5 festlegen. - Die
Figuren 6,6 a und 6b zeigen die in der Schneeräumleiste gemäßFigur 4 verwendeten metallischen Verschleißleisten 5 vor deren Einvulkanisieren in die Gummimasse des Gummikörpers 4 der Schneeräumleiste 1. Auch diese metallische Verschleißleiste 5 bestehen aus Eisen- Hartguss (z. B GGG-40 LT) und ist in ihrem Einbettungsbereich mit Verankerungselementen, hier in Form von Vorsprüngen 5a und Durchbrüchen 5c, versehen, die formschlüssig in die Gummimasse des Gummikörpers 4 der Schneeräumleiste 1 eingreifen. Außerdem sind diese Verschleißleisten 5 an ihrer Vorder- und Rückseite mit den bereits oben erwähnten Schnee-Aufgleitrampen 9a und 9b versehen, die einstückiger Bestandteil der metallischen Verschleißleiste sind, d.h. ebenfalls aus Eisen-Hartguss bestehen. Schließlich ist auch hier die Unterkante 6 der metallischen Verschleißleiste 5 durch Hartmetall-Einlagen 7 verstärkt, die hier als einfache mit Hartguss-Eisen umgossene, quaderförmige Blöcke ausgebildet sind, wie sie beispielsweise aus denFiguren 7, 7a und 7b hervorgehen. - Die
Figuren 8,8a und 8b veranschaulichen schließlich noch einmal im Detail die in der Schneeräumleiste gemäßFigur 1 verwendeten, in deren Verschleißleiste 5 eingebetteten Hartmetalleinlagen 7, die mit Vorsprüngen 7a versehen sind, die formschlüssig in das Volumen der metallischen Verschleißleisten 5 eingreifen. - Die
Figuren 9a bis 9e veranschaulichen eine besondere Ausführungsform der Einbettung von Hartmetalleinlagen 7 in einer der metallischen Verschleißleisten 5. Hier ist sind zum Beispiel aus Wolfram-Karbid bestehenden Hartmetalleinlagen 7 an ihrer Vorderseite 7.1 und an ihrer Rückseite 7.2 mit Stützvorsprüngen 10.1 und 10.2 versehen, die mindestens bis zur Vorderwand 5a und zur Rückwand 5b der metallischen Verschleißleiste 5 reichen. Mithilfe dieser Stützvorsprünge 10.1 und10.2 ist es möglich, die Hartmetalleinlage 7 während des Umgießens mit dem Eisen-Hartguss lagegerecht in einer Gießform festzulegen, so dass auf komplizierte Haltevorrichtungen für das Positionieren der Hartmetalleinlage 7 innerhalb der Gießform während des Gießvorganges verzichtet werden kann. - Im Übrigen dienen diese Stützvorsprünge 10.1 und 10.2 nach der Fertigstellung der metallischen Verschleißleiste zugleich als Formschlußelemente zur Fixierung der Hartmetalleinlage 7 im Volumen der metallischen Verschleißleiste 5.
- Falls bei dem Gießvorgang mit einer Gießform gearbeitet wird, deren Innenwand mit einer Schlichte beschichtet ist, sind die Stützvorsprünge 10.1 und 10.2 so bemessen, dass sie geringfügig, d.h. mindestens über die Dicke der Schlichte-Beschichtung der Grießform, über die Vorderwand 5.1 und die Rückwand 5.2 der metallischen Verschleißleiste 5 vorstehen. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Hartmetalleinlage 7 auch dann sicher im Volumen der Gießform fixiert werden kann, wenn deren Wände mit einer Schlichte-Beschichtung versehen sind.
-
- 1:
- Schneeräumleiste
- 2:
- vordere Stahlplatte
- 2a:
- Öffnung in vorderer Stahlplatte
- 3:
- hintere Stahlplatte
- 3a:
- Öffnung in hinterer Stahlplatte
- 4:
- Gummikörper
- 5:
- metallische Verschleißleiste
- 5a:
- Vorsprünge der metallischen Verschleißleiste
- 5b:
- Vertiefungen der metallischen Verschleißleiste
- 5c:
- Durchbrüche der metallischen Verschleißleiste
- 6:
- Unterkante (Räumkante) der metallischen Verschleißleiste
- 7:
- Hartmetalleinlagen
- 7a:
- Vorsprünge von Hartmetalleinlagen
- 7.1:
- Vorderseite der Hartmetalleinlagen
- 7.2:
- Rückseite der Hartmetalleinlagen
- 8:
- Straßenoberfläche
- 9a:
- Schnee-Aufgleitfläche
- 9b:
- Schnee-Aufgleitfläche
- 10.1:
- Stützvorsprünge an der Vorderseite der Hartmetalleinlagen 7
- 10.2:
- Stützvorsprünge an der Rückseite der Hartmetall Einlagen 7
Claims (12)
- Schneeräumleiste (1) für den Räumschild eines Schneepfluges mit einer vorderen Stahlplatte (2) und einer hinteren Stahlplatte (3), die gemeinsam mithilfe von Befestigungsmitteln an der Unterkante des Räumschildes festlegbar sind und zwischen denen ein elastischer Gummikörper (4) einvulkanisiert ist, wobei in diesem Gummikörper (4) begrenzt beweglich eine oder mehrere metallische Verschleißleisten (5) eingebettet sind, die eine die zu räumende Straßenoberfläche (8) berührende Räumkante (6) aufweisen, die durch eine oder mehrere Hartmetalleinlagen (7) verstärkt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die metallischen Verschleißleisten (5) jeweils als aus Eisen-Hartguss hergestellte Formgussteile ausgebildet sind, und dass die Hartmetalleinlagen (7) durch Umgießen mit dem Eisen-Hartguss in den metallischen Verschleißleisten (5) fixiert sind. - Schneeräumleiste (1) nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetalleinlagen (7) zur Herstellung eines zusätzlichen Formschlusses mit den metallischen Verschleißleisten (5) mit Vorsprüngen (7a) und/oder Vertiefungen und/oder Durchbrüchen versehen sind.
- Schneeräumleiste nach einem der Patentansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetalleinlagen (7) jeweils an ihrer Vorderseite (7.1) und an ihrer Rückseite (7.2) mit Stützvorsprüngen (10.1 und 10.2) versehen sind, die mindestens bis an die Vorderseite (5.1) und die Rückseite (5.2) der metallischen Verschleißleiste (5) reichen.
- Schneeräumleiste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorsprünge (10.1 und 10.2) um das Maß einer beim Gießen verwendeten Schlichte-Beschichtung der Wände der verwendeten Gießform über die Vorderseite (7.1) und die Rückseite (7.2) der metallischen Verschleißleiste (7) vorstehen.
- Schneeräumleiste (1) nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die die metallischen Verschleißleisten (5) in ihrem Einbettungsbereich im Gummikörper (4) der Schneeräumleiste (1) mit Vorsprüngen (5a) und/oder Vertiefungen (5b) und /oder Durchbrüchen (5c) versehen sind, die als formschlüssige Verankerung in der Gummimasse des Gummikörpers (4) wirken und einstückige Bestandteile der als Formgussteile ausgebildeten metallischen Verschleißleisten (1) sind. - Schneeräumleiste (1) nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Stahlplatte (2) und/oder die hintere Stahlplatte (3) mit Öffnungen (2a, 3a) versehen sind, in welche die in die Gummimasse des Gummikörpers (4) eingebetteten Vorsprünge (5a) der metallischen Verschleißleiste (5) mit ausreichend Bewegungsspiel eingreifen, wobei diese Vorsprünge (5a) der metallischen Verschleißleiste (5) so bemessen sind, dass die metallischen Verschleißleiste (5) auch bei Verlust der sie einbettenden Gummimasse nicht aus dem Zwischenraum zwischen der vorderen Stahlplatte (2) und der hinteren Stahlplatte (3) herausfallen kann.
- Schneeräumleiste (1) nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkanten der Verschleißleisten (5) in einer Ebene mit den Unterkanten der vorderen Stahlplatte (2) und der hinteren Stahlplatte (3) liegen, wobei diese Ebene in einem spitzen Winkel (α) zu der zu räumenden Straßenoberfläche (8) verläuft.
- Schneeräumleiste (1) nach einem der Patentansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Verschleißleisten (5) nach unten über die Unterkanten der vorderen Stahlplatte (2) und der hinteren Stahlplatte (3) vorstehen und im vorstehenden Bereich verdickt ausgebildet sind.
- Schneeräumleiste (1) nach einem der Patentansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Verschleißleisten (5) nach unten über die Unterkanten der vorderen Stahlplatte (2) und der hinteren Stahlplatte (3) vorstehen und dass an den Oberflächen der Vorderseite und/oder Rückseite der Verschleißleisten (5) parallel zu den Unterkanten der vorderen Stahlplatte (2) bzw. der hinteren Stahlplatte (3) verlaufende ,schräg oder gewölbt ausgebildete Schnee-Aufgleitrampen (9a, 9b) zwischen den Oberflächen der Verschleißleisten (5) einerseits und den Außenseiten der vorderen Stahlplatte (2) bzw. der hinteren Stahlplatte (3) andererseits angeordnet sind.
- Verfahren zur Herstellung einer Schneeräumleiste nach einem der Patentansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Hartmetalleinlagen (7) versehenen metallischen Verschleißleiste (5) als Formgussstücke aus Eisen-Hartguss hergestellt werden, in welche die Hartmetalleinlagen (7) durch Umgießen mit einer Hartguss-Eisenschmelze fixiert werden.
- Verfahren nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetalleinlagen (7) vor dem Umgießen mit der Hartguss-Eisenschmelze mittels geeigneter Haltevorrichtungen in der korrekten Position innerhalb der verwendeten Gießform fixiert werden.
- Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Haltevorrichtungen für die Hartmetalleinlagen (7) Stützvorsprünge (10.1 und 10.2) verwendet werden, die sich an der Vorderseite (7.1) und der Rückseite (7.2) der Hartmetalleinlagen (7) befinden und sich während des Gießvorganges an der Innenseite der Gießform abstützen.
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