EP3995182B1 - Sprinkler für eine feuerlöschanlage - Google Patents
Sprinkler für eine feuerlöschanlageInfo
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- EP3995182B1 EP3995182B1 EP20205833.5A EP20205833A EP3995182B1 EP 3995182 B1 EP3995182 B1 EP 3995182B1 EP 20205833 A EP20205833 A EP 20205833A EP 3995182 B1 EP3995182 B1 EP 3995182B1
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- sprinkler
- counterbearing
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C37/00—Control of fire-fighting equipment
- A62C37/08—Control of fire-fighting equipment comprising an outlet device containing a sensor, or itself being the sensor, i.e. self-contained sprinklers
- A62C37/10—Releasing means, e.g. electrically released
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A62C37/00—Control of fire-fighting equipment
- A62C37/08—Control of fire-fighting equipment comprising an outlet device containing a sensor, or itself being the sensor, i.e. self-contained sprinklers
- A62C37/10—Releasing means, e.g. electrically released
- A62C37/11—Releasing means, e.g. electrically released heat-sensitive
- A62C37/14—Releasing means, e.g. electrically released heat-sensitive with frangible vessels
Definitions
- the present invention relates to a sprinkler for a fire extinguishing system.
- FR 3 002 151 A1 shows a prior art sprinkler.
- the sprinkler comprises a sprinkler body in which an extinguishing agent channel is formed. In the sprinkler's standby state, the outlet of the extinguishing agent channel is closed with a plug.
- the sprinkler comprises an ejection element to direct the ejection movement of the plug.
- the extinguishing agent channel is released by removing the plug, allowing extinguishing agent to escape and fight the fire.
- a spray deflector is typically arranged in front of the outlet opening of the extinguishing agent channel to deflect and distribute the escaping extinguishing agent in an appropriate manner.
- the plug For reliable extinguishing, the plug must be removed from the outlet opening of the extinguishing agent channel in such a way that the spread of the extinguishing agent is not impeded by the plug.
- the plug In the standby state, the plug can be held in position by a trigger element against any overpressure in the extinguishing agent channel, so that the plug seals the extinguishing agent channel.
- the trigger element releases the plug, so that the plug is forced out of the extinguishing agent channel under the influence of the overpressure in the extinguishing agent channel.
- the plug should be completely removed from the sprinkler area after the sprinkler has been activated, as otherwise the extinguishing process could be impaired. If, for example, the plug were to become lodged between the extinguishing agent channel and the spray deflector, the escaping Extinguishing agent would hit the plug instead of the spray disc and the extinguishing agent would be diverted uncontrollably.
- an ejection element can be arranged between the plug and the sprinkler body to direct the plug's movement.
- Sprinklers are known in which the ejection element directs the plug along an arcuate path.
- the arcuate path results from the fact that the counterbearing of the sprinkler body defines a pivot axis around which the ejection element pivots during the plug's arcuate movement.
- the pivot axis is aligned parallel to the plane of the plug, so that the arcuate movement of the plug essentially takes place in a plane in which the extinguishing agent channel also extends.
- the ejection element engages with the plug and with a counterbearing formed on the sprinkler body to direct the ejection movement of the plug through a pivoting action.
- the counterbearing defines a pivot axis that forms an angle with the plane of the plug.
- Fig. 3 shows a schematic top view of the sprinkler according to the invention from Fig. 1 and 2
- the sprinkler body 13 is provided on both sides with a receptacle 32, each open to one side, for a clamping bracket 38.
- the clamping bracket 38 can be tightened with a nut 35.
- a retaining projection 33 is formed on the sprinkler body 13, which holds the nut 35 in its position when mounted and prevents the clamping bracket 38 from slipping sideways out of the receptacle 32.
- Fig. 5 shows a perspective view of a sprinkler according to the invention mounted on a pipe 37.
- the interior of the pipe 37 is filled with extinguishing agent and connected to the bore 14 of the sprinkler body 13 of the sprinkler.
Landscapes
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- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sprinkler für eine Feuerlöschanlage.
zeigt einen Sprinkler nach dem Stand der Technik. Der Sprinkler umfasst einen Sprinklerkörper, in dem ein Löschmittelkanal ausgebildet ist. In einem Bereitschaftszustand des Sprinklers ist der Auslass des Löschmittelkanals mit einem Stopfen verschlossen. Der Sprinkler umfasst ein Auswurfelement, um die Auswurfbewegung des Stopfens zu lenken.FR 3 002 151 A1 - Bei solchen Sprinklern wird im Falle eines Brandes der Löschmittelkanals durch Entfernen des Stopfens freigegeben, so dass Löschmittel austreten und gegen den Brand wirken kann. Vor der Auslassöffnung des Löschmittelkanals ist typischerweise ein Sprühteller angeordnet, mit dem das austretende Löschmittel in geeigneter Weise umgelenkt und verteilt wird. Für einen zuverlässigen Löschvorgang muss der Stopfen so von der Auslassöffnung des Löschmittelkanals entfernt werden, dass die Ausbreitung des Löschmittels nicht durch den Stopfen behindert wird. Im Bereitschaftszustand kann der Stopfen durch ein Auslöseelement entgegen einem in dem Löschmittelkanal anliegenden Überdruck in Position gehalten werden, so dass der Stopfen den Löschmittelkanal abdichtet. Beim Auslösen des Sprinklers gibt das Auslöseelement den Stopfen frei, so dass der Stopfen unter dem Einfluss des in dem Löschmittelkanal anliegenden Überdrucks aus dem Löschmittelkanal herausgedrückt wird.
- Der Stopfen soll nach dem Auslösen des Sprinklers vollständig aus dem Bereich des Sprinklers entfernt werden, weil anderenfalls der Löschvorgang beeinträchtigt werden könnte. Würde beispielsweise der Stopfen sich zwischen dem Löschmittelkanal und dem Sprühteller festsetzen, so würde das austretende Löschmittel auf den Stopfen anstatt auf den Sprühteller treffen und das Löschmittel würde unkontrolliert umgelenkt.
- Um die Richtung der Auswurfbewegung des Stopfens nach dem Auslösen des Sprinklers zu kontrollieren, kann zwischen dem Stopfen und dem Sprinklerkörper ein Auswurfelement angeordnet sein, mit dem die Bewegung des Stopfens gelenkt wird. Bekannt sind Sprinkler, bei denen das Auswurfelement den Stopfen entlang einer bogenförmigen Bahn lenkt. Die bogenförmige Bahn ergibt sich daraus, dass das Gegenlager des Sprinklerkörpers eine Schwenkachse definiert, um die das Auswurfelement während der bogenförmigen Bewegung des Stopfens geschwenkt wird. Die Schwenkachse ist parallel zu der Ebene des Stopfens ausgerichtet, so dass die bogenförmige Bewegung des Stopfens im Wesentlichen in einer Ebene stattfindet, in der auch der Löschmittelkanal sich erstreckt.
- Die mit einem solchen Auswurfelement definierte bogenförmige Bewegung setzt voraus, dass vor dem Auslass des Löschmittelkanals ausreichend Platz ist. Der Sprühteller muss also einen bestimmten Mindestabstand zu dem Auslass des Löschmittelkanals haben, damit der Stopfen nicht an dem Sprühteller anstößt. Einer weiteren Verkleinerung des Sprinklers, die für manche Anwendungsfälle wünschenswert ist, werden dadurch Grenzen gesetzt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sprinkler vorzustellen, bei dem der Stopfen auch dann zuverlässig entfernt werden kann, wenn der Sprinkler eine geringe Bauhöhe hat. Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Bei dem erfindungsgemäßen Sprinkler steht das Auswurfelement in Eingriff mit dem Stopfen und mit einem an dem Sprinklerkörper ausgebildeten Gegenlager, um mit einem Schwenkvorgang die Auswurfbewegung des Stopfens zu lenken. Das Gegenlager definiert eine Schwenkachse, die mit der Ebene des Stopfens einen Winkel einschließt. Der Stopfen wird auf diese Weise nach dem Auslösen des Sprinklers entlang einer Bahn bewegt, die nicht durch eine zu der Ebene des Stopfens parallele Schwenkachse definiert ist. Diese Bahn benötigt weniger Raum vor der Auslassöffnung des Löschmittelkanals, so dass eine geringere Bauhöhe des Sprinklers möglich wird.
- Der Stopfen verschließt im Bereitschaftszustand des Sprinklers die Auslassöffnung des Löschmittelkanals. Als Ebene des Stopfens wird eine Ebene bezeichnet, die mit dem Löschmittelkanal einen rechten Winkel einschließt. Der Stopfen kann zylinderförmig ausgebildet sein. Zwischen dem Stopfen und dem Sprinklerkörper kann ein ringförmiges Dichtungselement angeordnet sein, um die Auslassöffnung des Löschmittelkanals abzudichten.
- Das Auswurfelement kann so gestaltet sein, dass es den Stopfen während der Auswurfbewegung in einem definierten Abstand zu dem Gegenlager des Sprinklerkörpers hält. Der Abstand kann fest sein, wenn das Auswurfelement eine feste Länge hat, die sich während der Auswurfbewegung nicht ändert. Möglich ist auch, dass das Auswurfelement eine Elastizität aufweist und dass der Abstand sich während der Auswurfbewegung im Rahmen der durch das Auswurfelement vorgegebenen Elastizität ändert.
- Für die Erfindung ist es nicht erforderlich, dass die durch den Überdruck im Löschmittelkanal angetriebene Auswurfbewegung des Stopfens präzise kontrolliert wird. Es reicht aus, dass das Auswurfelement den Stopfen in seitlicher Richtung lenkt und dadurch eine Kollision mit Elementen des Sprinklers vermeidet. Während der Auswurfbewegung kann es zu Verformungen des Auswurfelements und sonstigen unkontrollierbaren Einflüssen kommen, so dass die tatsächliche Bewegungsbahn des Stopfens von der durch die Schwenkachse definierten Bewegungsrichtung abweicht.
- Das Gegenlager definiert eine Schwenkachse, die mit der Ebene des Stopfens einen von 0° verschiedenen Winkel einschließt. Insbesondere kann der Winkel zwischen der Schwenkachse und der Ebene des Stopfens bei mindestens 15°, vorzugsweise bei mindestens 45°, weiter vorzugsweise bei mindestens 60°, weiter vorzugsweise bei etwa 90° liegt. Das Gegenlager kann so gestaltet sein, dass der Eingriff zwischen dem Auswurfelement und dem Gegenlager des Sprinklerkörpers während der Auswurfbewegung des Stopfens gelöst wird.
- Der Sprinkler umfasst einen Sprühteller. Der Sprühteller kann vor der Auslassöffnung des Löschmittelkanals angeordnet sein, so dass aus dem Löschmittelkanal austretendes Löschmittel auf den Sprühteller trifft und zur Seite umgelenkt wird. Der Sprinkler umfasst zwei Stege, die sich zwischen dem Sprinklerkörper und dem Sprühteller erstrecken und die den Sprühteller in einer definierten Position relativ zu dem Sprinklerkörper halten. Der Sprühteller wird also durch zwei Stegen gehalten. Die beiden Stege können in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sein, die vorzugsweise mit der Richtung des Löschmittelkanals zusammenfällt. Der Abstand zwischen dem Stopfen und dem nächstgelegenen Element des Sprinklers, dass der Auslassöffnung des Löschmittelkanals gegenüberliegt, kann beispielsweise zwischen 10 mm und 30 mm, vorzugsweise zwischen 15 mm und 25 mm liegen. Dieser Abstand begrenzt den Raum, der für die Auswurfbewegung des Stopfens zur Verfügung steht.
- Im Bereitschaftszustand des Sprinklers kann zwischen dem Sprühteller und dem Stopfen ein Auslöseelement angeordnet sein. Der Stopfen kann durch das Auslöseelement in Position gehalten werden, so dass der Stopfen den Löschmittelkanal dicht verschließt. Das Auslöseelement kann dazu ausgelegt sein, auf Wärmeeinwirkungen zu reagieren. Beispielsweise kann das Auslöseelement ein Auslöseelement in Form eines Glasfasses sein, das beispielsweise eine Flüssigkeit auf Glycerin-Basis mit einer Luftblase enthält. Bei Wärmeeinwirkung zerspringt das Glasfass durch Ausdehnung der Flüssigkeit und Kompression der Luftblase. Nach dem Zerspringen des Glasfasses wird der Stopfen durch den im Löschmittelkanal anliegenden Überdruck aus der Auslassöffnung des Löschmittelkanals herausgedrückt. Möglich sind auch andere Arten von Auslöseelementen. Beispielsweise kann das Auslöseelement als Schmelzlot gestaltet sein, das bei Umgebungstemperatur fest ist und unter Wärmeeinwirkung schmilzt.
- Wenn der Stopfen durch ein Auslöseelement in Position gehalten wird, das sich zwischen dem Sprühteller und dem Auslöseelement abstützt, entspricht die Länge des Auslöseelements im Wesentlichen dem Raum, der für die Auswurfbewegung des Stopfens zur Verfügung steht. Die Länge des Auslöseelements kann beispielsweise zwischen 10 mm und 30 mm, vorzugsweise zwischen 15 mm und 25 mm liegen. Der Abstand zwischen dem Stopfen und dem nächstgelegenen Element des Sprinklers, das der Auslassöffnung des Löschmittelkanals gegenüberliegt, kann dieselben Werte haben.
- Für die Erfindung ist es weiter von Vorteil, wenn das Gegenlager so positioniert ist, dass es die Auswurfbewegung nicht behindert. Bezogen auf die Achse des Löschmittelkanals kann das Gegenlager, an dem das Auswurfelement abgestützt ist, eine Winkelposition haben, die um weniger als 60°, vorzugsweise weniger als 45°, weiter vorzugsweise weniger als 30° von der Winkelposition eines den Sprühteller haltenden Stegs abweicht. Auf diese Weise kann zwischen den Stegen ein Auswurfbereich freigehalten werden, in dem die Auswurfbewegung des Stopfens nicht durch das Gegenlager beeinträchtigt ist. Ein in dieser Winkelposition angeordnetes Gegenlager hat eigenständigen erfinderischen Gehalt unabhängig davon, welchen Winkel die mit dem Gegenlager definierte Schwenkachse hat.
- Der Sprinklerkörper kann aus Metall bestehen. Der Sprinkler Körper kann ein einstückiges Teil, insbesondere ein Gussteil sein. Das Gegenlager für das Auswurfelement kann als Vorsprung des Sprinklerkörpers gestaltet sein. Der Sprinklerkörper kann einen einheitlichen Vorsprung aufweisen, an dem sowohl das Gegenlager ausgebildet ist als auch ein den Sprühteller haltender Steg befestigt ist.
- Der Stopfen kann mit einer umlaufenden Nut versehen sein. Das Auswurfelement kann über die Nut mit dem Stopfen in Eingriff stehen. Ein gegenüberliegendes Ende des Auswurfelements liegt an dem Gegenlager an. Die Schwenkachse des Auswurfelements kann durch eine Fläche des Gegenlagers definiert sein, die im Wesentlichen parallel zu der Richtung des Löschmittelkanals ausgerichtet ist. Das Gegenlager kann frei von Hinterschneidungen sein, wenn das Gegenlager aus der Richtung des Sprühtellers betrachtet wird.
- Das Auswurfelement ist als Federelement gestaltet. Das Auswurfelement besteht aus einem gebogenen Draht. Ein erstes Ende des Auswurfelements kann eine kreisförmig gebogene Form aufweisen, so dass das erste Ende in eine Nut des Stopfens eingelegt werden kann. Das Auswurfelement weist einen gebogenen Abschnitt auf, der über das Gegenlager hinweg geführt ist. Ein zweites Ende des Auswurfelements liegt an dem Gegenlager an. In einem Bereitschaftszustand des Sprinklers steht das Federelement unter Spannung.
- Der Sprinklerkörper kann einen an eine Umfangsfläche eines Rohrs angepassten Anschlussflansch aufweisen. Wenn der Sprinkler an einem Rohr einer Feuerlöschanlage montiert ist, kann der Anschlussflansch gegen die Umfangsfläche des Rohrs gespannt sein. Indem der Sprinkler direkt auf der äußeren Oberfläche des Rohrs aufliegt, kann die Feuerlöschanlage so gestaltet sein, dass der Sprinkler weniger weit gegenüber dem Rohr vorspringt. Der Abstand zwischen der Umfangsfläche des Rohrs und der Auslassöffnung des Sprinklers ist vorzugsweise kleiner als 10 mm, weiter vorzugsweise kleiner als 5 mm, weiter vorzugsweise kleiner als 3 mm.
- Der Anschlussflansch des Sprinklers kann eine Kontur aufspannen, die einem Umfangsabschnitt eines Zylinders entspricht. Der Durchmesser des Zylinders kann dem Außendurchmesser des Rohrs entsprechen, so dass der Anschlussflansch mit einer Auflagefläche flächig auf der Außenfläche des Rohrs aufliegt. Der Löschmittelkanal des Sprinklers kann rechtwinklig zu der Achse des Zylinders ausgerichtet sein. Zwischen dem Anschlussflansch und der Außenwand des Rohrs kann ein Dichtelement angeordnet sein. Das Dichtelement kann die Form eines Dichtrings haben, der sich um die Öffnung in der Rohrwand herum erstreckt.
- Der Abstand zwischen dem distalen Ende des Sprinklers und der Umfangsfläche des Rohrs kann bei der erfindungsgemäßen Feuerlöschanlage beispielsweise zwischen 5 mm und 50 mm, vorzugsweise zwischen 10 mm und 40 mm liegen. Der Sprinkler liegt mit einem eine Einlassöffnung des Sprinklers bildenden Bereich einer Auflagefläche auf der Umfangsfläche des Rohrs auf. Der Abstand zwischen diesem Bereich der Auflagefläche und dem distalen Ende des Sprinklers ist folglich entsprechend. Das Rohr kann einen Außendurchmesser haben, der zwischen 40 mm und 80 mm liegt.
- Es kann ein Befestigungselement vorgesehen sein, um den Anschlussflansch gegen die Umfangsfläche des Rohrs zu spannen. Das Befestigungselement kann sich um das Rohr herum erstrecken, so dass das Rohr zwischen dem Spannbügel und dem Sprinkler eingeschlossen ist.
- Der Sprinklerkörper kann eine Ausnehmung aufweisen, in die ein Ende des Befestigungselements eingesetzt wird, um das Befestigungselement gegen das Rohr zu spannen. Das Ende des Befestigungselements kann mit einem Gewinde versehen sein, so dass das Befestigungselement mit einer Mutter gespannt werden kann. Die Ausnehmung des Sprinklerkörpers kann eine Bohrung sein, durch die das Ende des Befestigungselements in axialer Richtung eingeführt wird. Möglich ist auch, dass die Ausnehmung zu einer Seite hin offen ist, so dass das Befestigungselement mit einer Bewegung in seitliche Richtung in die Ausnehmung eingesetzt werden kann.
- Insbesondere im Falle einer seitlich offenen Ausnehmung kann es von Vorteil sein, wenn der Sprinklerkörper mit einem zu der Ausnehmung benachbarten Haltevorsprung ausgestattet ist, der so angeordnet ist, dass eine auf das Ende des Spannbügels aufgeschraubte Mutter an dem Haltevorsprung anstößt, wenn der Spannbügel in seitliche Richtung in Richtung Ausgang der Ausnehmung bewegt wird. Ist der Spannbügel richtig in die Ausnehmung eingeführt, liegt die Mutter neben dem Haltevorsprung. Die Mutter kann über den Haltevorsprung hinweg bewegt werden, wenn sie ausreichend weit gelöst ist. Ein Sprinkler mit einem solchen Haltevorsprung hat eigenständigen erfinderischen Gehalt, unabhängig davon ob der Sprinkler ein Auswurfelement zwischen dem Stopfen und dem Sprinklerkörper aufweist.
- Die Erfindung betrifft außerdem eine mit einem solchen Sprinkler ausgestattete Feuerlöschanlage. Ein Anschlussflansch des Sprinklers liegt auf der Außenfläche eines Rohrs der Feuerlöschanlage auf.
- Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand vorteilhafter Ausführungsformen beispielhaft beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine schematische Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Sprinklers (ohne Federelement);
- Fig. 2:
- eine schematische Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Sprinklers (mit Federelement);
- Fig. 3:
- eine schematische Draufansicht des erfindungsmäßen Sprinklers aus
Fig. 1 und 2 ; - Fig. 4:
- eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Sprinklers aus
Fig. 1 und 2 ; - Fig. 5:
- eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Sprinklers aus
Fig. 1 und 2 in einem montierten Zustand; -
Fig. 1 und 2 zeigen einen erfindungsgemäßen Sprinkler für eine Feuerlöschanlage. Ein Sprinklerkörper 13 des Sprinklers umfasst einen Löschmittelkanal 14 in Form einer zylindrischen Bohrung, die sich durch den Sprinklerkörper 13 hindurch erstreckt. In einem Bereitschaftszustand des Sprinklers ist ein Ende des Löschmittelkanals 14 durch einen Stopfen 15 verschlossen. In dem Löschmittelkanal 14, der im montierten Zustand des Sprinklers mit einem Rohr einer Feuerlöschanlage in Verbindung steht, liegt ein Überdruck an, der gegen den Stopfen 15 wirkt. Der Stopfen 15 wird durch ein Auslöseelement 16 in Form eines Glasfasses so gehalten, dass der Stopfen 15 die Auslassöffnung des Löschmittelkanals 14 dicht verschließt. Ein zweites Ende des Auslöseelements 16 stützt sich an einem Sprühteller 17 ab. Der Sprühteller 17 ist über einen ersten Steg 18 und einen zweiten Steg 19 mit dem Sprinklerkörper 13 verbunden. - Der Stopfen 15 umfasst eine Nut 20, die sich über den Außenumfang des Stopfens 15 erstreckt. Zwischen dem Sprinklerkörper und dem Stopfen ist ein Auswurfelement 21 in Form einer Auswurffeder aus Federdraht angeordnet. Ein erstes Ende 22 des Auswurfelements 21 steht über die Nut 20 in Eingriff mit dem Stopfen 15. Ein zweites Ende 23 des Auswurfelements 21 liegt an einem Gegenlager 24 an, das an dem Sprinklerkörper 13 ausgebildet ist. Im Bereitschaftszustand des Sprinklers steht das Auswurfelement 21 unter einer Biegespannung.
- Das Gegenlager 24 ist auf dem Sprinklerkörper 13 benachbart zu dem zweiten Steg 19 des Sprühtellers 17 angeordnet. Zwischen dem Gegenlager 24 und dem gegenüberliegenden ersten Steg 18 ist ein Bereich freigehalten, der für die Auswurfbewegung des Stopfens zur Verfügung steht. Bezogen auf die Achse 40 des Löschmittelkanals 14 unterscheidet die Winkelposition des zweiten Stegs 19 sich um weniger als 60° von der Winkelposition des Gegenlagers 24.
- Durch die bei einem Brand entstehende Wärme zerspringt das Glasfass 16. Der Stopfen 15 wird durch den Überdruck im Löschmittelkanal 14 aus der Auslassöffnung des Löschmittelkanals 14 herausgedrückt und mit einem Impuls in Richtung des Sprühtellers 17 gestoßen. Die Bewegung des Stopfens 15 wird durch das Auswurfelement 21 zur Seite hin umgelenkt, wobei die Bewegungsrichtung sich aus der mit dem Gegenlager 24 definierten Schwenkachse ergibt. Da das Gegenlager 24 ungefähr rechtwinklig zur Ebene 25 des Stopfens 15 ausgerichtet ist, schließt auch die Schwenkachse einen deutlich von 0° verschiedenen Winkel mit der Ebene 25 des Stopfens 15 ein.
- Durch die Schwenkbewegung der Auswurffeder 21 vollführt der Stopfen eines Auswurfbewegung, die sich zwischen dem Gegenlager 24 und dem ersten Steg 18 erstreckt. Eine Kollision des Stopfens 15 mit dem Sprühteller 17 wird verhindert, obwohl der Abstand zwischen der Auslassöffnung des Löschmittelkanals 14 und dem Sprühteller kleiner ist als bei konventionellen Sprinklern.
- Hat die Schwenkbewegung der Auswurffeder 21 einen bestimmten Winkel überschritten, hat das Gegenlager 24 keine Wirkung mehr und die Auswurffeder 21 entfernt sich zusammen mit dem Stopfen 15 von dem Sprinkler.
- Das Löschmittel kann aus dem Löschmittelkanal 14 austreten und ungehindert auf den Sprühteller 17 treffen. Der Sprühteller 17 ist so ausgebildet, dass er die Verteilung des Löschmittels begünstigt und den Wirkungsbereich des Sprinklers erhöht.
-
Fig. 3 zeigt eine schematische Draufansicht des erfindungsgemäßen Sprinklers ausFig. 1 und 2 . Der Sprinklerkörper 13 ist beidseitig mit jeweils einer zu einer Seite hin offene Aufnahme 32 für einen Spannbügel 38 versehen. Mit einer Mutter 35 kann der Spannbügel 38 gespannt werden. An dem Sprinklerkörper 13 ist ein Haltevorsprung 33 ausgebildet, der die Mutter 35 im montierten Zustand in ihrer Position hält und ein seitliches Herausrutschen des Spannbügels 38 aus der Aufnahme 32 verhindert. -
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Sprinklers. Das Sprinklerkörper 13, das Gegenlager 24, die Anschlussflansch 31 und die Mutterführung 33 sind als ein metallenes Gussstück ausgebildet. Ebenso ist der Sprühteller 17 zusammen mit den Stegen 18, 19 als einheitliches Gussstück ausgebildet. -
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Sprinklers in einem an einem Rohr 37 montierten Zustand. Der Innenraum des Rohrs 37 ist mit Löschmittel gefüllt und mit der Bohrung 14 des Sprinklerkörpers 13 des Sprinklers verbunden. - Der Sprinkler ist mittels des Spannbügels 38 an dem Rohr 37 befestigt, wobei die auf dem Rohr 37 aufliegende Seite des Sprinklerkörpers 13 dem Verlauf der Oberfläche des Rohrs 37 angepasst ist. Das Ende des Spannbügels 38 wird bei der Montage des Sprinklers in der Aufnahme 32 des Anschlussflanschs 31 platziert und mit einer Mutter 35 fixiert. Durch die zu einer Seite hin offene Aufnahme 32 wird es möglich, den Spannbügel 38 mit bereits aufgesetzten Muttern 35 in die Aufnahmen 32 einzusetzen. Durch die Haltevorsprünge 33 wird erreicht, dass der Spannbügel 38 beim Anziehen der Muttern 35 die richtige Position einnimmt und dass der Spannbügel 38 nicht in seitlicher Richtung aus der Aufnahme 32 herausrutschen kann.
Claims (12)
- Sprinkler für eine Feuerlöschanlage, mit einem Sprinklerkörper (13), in dem ein Löschmittelkanal (14) ausgebildet ist, mit einem Sprühteller (17), mit einem ersten Steg (18) und einem zweiten Steg (19), die sich zwischen dem Sprinklerkörper (13) und dem Sprühteller (17) erstrecken, mit einem Stopfen (15), der in einem Bereitschaftszustand des Sprinklers einen Auslass des Löschmittelkanals (14) verschließt, wobei der Stopfen (15) eine Ebene (25) definiert, die mit dem Löschmittelkanal (14) einen rechten Winkel einschließt, und mit einem Auswurfelement (21), wobei das Auswurfelement (21) mit einem ersten Ende (22) mit dem Stopfen (15) und mit einem zweiten Ende (23) mit einem an dem Sprinklerkörper (13) ausgebildeten Gegenlager (24) in Eingriff steht, um mit einem Schwenkvorgang die Auswurfbewegung des Stopfens (15) zu lenken, wobei das Auswurfelement (21) als Federelement ausgestaltet ist, das in einem Bereitschaftszustand des Sprinklers unter Spannung steht, und aus einem gebogenen Federdraht geformt ist, wobei das zweite Ende (23) des Auswurfelements (21) an dem Gegenlager (24) anliegt und einen gebogenen Abschnitt aufweist, der über das Gegenlager (24) hinweg geführt ist, wobei das Gegenlager (24) von den Stegen (18, 19) getrennt ist und eine Schwenkachse (26) des Schwenkvorgangs definiert, wobei die Schwenkachse (26) mit der Ebene (25) des Stopfens (15) einen Winkel (44) einschließt, wobei das Gegenlager (24) auf dem Sprinklerkörper (13) benachbart zu dem zweiten Steg (19) angeordnet ist, wobei zwischen dem Gegenlager (24) und dem ersten Steg (18) ein Bereich freigehalten ist, der für die Auswurfbewegung des Stopfens (15) zur Verfügung steht und wobei bezogen auf die Achse (40) des Löschmittelkanals (14) die Winkelposition des zweiten Stegs (19) in der Ebene (25) des Stopfens (15) sich um weniger als 60° von der Winkelposition der Schwenkachse (26) in der Ebene (25) des Stopfens (15) unterscheidet.
- Sprinkler nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (44) zwischen der Schwenkachse (26) und der Ebene (25) des Stopfens (15) größer ist als 60°.
- Sprinkler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriff zwischen dem Auswurfelement (21) und dem Gegenlager (24) während der Auswurfbewegung des Stopfens (15) gelöst wird.
- Sprinkler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor einer Auslassöffnung des Löschmittelkanals (14) der Sprühteller (17) angeordnet ist und dass der Abstand zwischen dem Sprühteller (17) und dem Stopfen (15) zwischen 10 mm und 30 mm, vorzugsweise zwischen 15 mm und 25 mm liegt.
- Sprinkler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Sprühteller (17) und dem Stopfen (15) ein Auslöseelement (16) angeordnet ist, wobei das Auslöseelement (16) den Stopfen (15) in Position hält, so dass der Stopfen (15) den Löschmittelkanal (14) dicht verschließt.
- Sprinkler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelposition des zweiten Stegs (19) in der Ebene (25) des Stopfens (15) sich um weniger als 45°, vorzugsweise um weniger als 30° von der Winkelposition der Schwenkachse (26) in der Ebene (25) des Stopfens (15) unterscheidet.
- Sprinkler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprinklerkörper (13) einen an eine Umfangsfläche eines Rohrs angepassten Anschlussflansch (42) aufweist.
- Sprinkler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprinklerkörper (13) als Gussteil ausgebildet ist.
- Sprinkler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprinklerkörper (13) einen einheitlichen Vorsprung (43) aufweist, an dem das Gegenlager (24) ausgebildet und an dem ein den Sprühteller (17) haltender Steg (19) befestigt ist.
- Sprinkler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenlager aus Richtung des Sprühtellers (17) betrachtet frei von Hinterschneidungen ist.
- Sprinkler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprinklerkörper (13) mit einer Aufnahme (32) für ein Befestigungselement (38) ausgestattet ist, wobei die Aufnahme (32) zu einer Seite hin offen ist.
- Sprinkler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprinklerkörper (13) mit einem zu der Ausnehmung (32) benachbarten Haltevorsprung (33) ausgestattet ist, um ein unbeabsichtigtes Lösen des Befestigungselements (38) aus der Ausnehmung zu verhindern.
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