DE2701744C2 - - Google Patents
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- F16K17/02—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
- F16K17/14—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side with fracturing member
- F16K17/16—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side with fracturing member with fracturing diaphragm ; Rupture discs
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Description
Die Erfindung betrifft eine vormontierte Überdrucksiche
rung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, die zwi
schen üblichen Rohrflanschen festgeklemmt werden kann.
Eine derartige Überdrucksicherung ist beispielsweise
aus DE-AS 22 60 200 bekannt. In Abweichung vom Erfin
dungsgegenstand beruht das Sicherungskonzept dieser
Überdrucksicherung nicht auf dem Bersten einer Scheibe
sondern darauf, daß nach dem Umstülpen der Schnappschei
be sich deren ebener Randbereich aus der Einspannung
zwischen den beiden Haltekörpern herauszieht. Deshalb
darf dieser Randbereich nicht zu fest zwischen den Hal
tekörpern eingespannt sein. Darüber hinaus muß zur Er
zielung eines exakt voreinstellbaren Auslösedruckes der
Überdrucksicherung die Einspannkraft sehr definiert und
gleichmäßig auf den Randbereich der Schnappscheibe
wirken.
Zwischen der Schnappscheibe und dem Haltekörper ist ein
Dichtungsring angeordnet, der - neben seiner Dichtungs
funktion - dafür sorgt, die Einspannkraft auf einen
niedrigen Wert zu begrenzen, um die radiale Bewegung
des Randbereiches beim Auslösen der Überdrucksicherung
nach dem Umschnappen der Schnappscheibe zu ermöglichen.
Ein gravierender Nachteil der in DE-AS 22 60 200 ge
zeigten Konstruktion liegt darin, daß sich vor dem
Einbau der aus den Haltekörpern und der Schnappscheibe
vormontierten Überdrucksicherung auf der Oberseite des
innenliegenden Haltekörpers ein Fremdkörper absetzen
kann. Beim Einspannen der Überdrucksicherung zwischen
die beiden Rohrflansche wird dieser Haltekörper in Rich
tung auf den zweiten Haltekörper beaufschlagt, wodurch
eine zusätzliche, undefinierte Einspannkraft auf die
Schnappscheibe wirkt. Da der Auslösedruck der Überdruck
sicherung signifikant von dieser Einspannkraft abhängt,
ist ein definierter Auslösewert nicht mehr gewährlei
stet. Es können sich dann im Kessel gefährliche Über
druckzustände einstellen.
Eine weitere Überdrucksicherung ist aus GB-11 12 482
bekannt. Bei dieser sind die Schrauben zur Verspannung
der beiden Haltekörper jedoch senkrecht zur Achse der
Durchführungsrichtung angeordnet, wobei die Verbindung
zwischen den beiden Haltekörpern über seitliche Platten
erfolgt. Hier sind die erreichbaren Spannkräfte weitaus
geringer, da sich die beiden Haltekörper ohne weiteres
in Einspannrichtung zueinander verschieben können.
Weiterhin ist bei der aus FR-PS 13 03 272 bekannten
Überdrucksicherung eine ähnliche Konstruktion gezeigt,
jedoch ist die Halterung der gewölbten Berstscheibe
selbst von ganz anderer Art, da der Rand der Scheibe in
eine stufenartige Ausnehmung des ringförmigen Haltekör
pers eingesetzt ist. Die Scheibe wird dabei durch eine
Kittdichtung in ihrer Position gehalten. Eine dünne,
flexible Metallfolie liegt an der konvex gewölbten Sei
te der Scheibe an. Der Rand der Metallfolie liegt zwi
schen einem Flansch und dem ringförmigen Haltekörper.
Um den Zusammenbau der Vorrichtung zu erleichtern, ist
es vorteilhaft, die Metallfolie mit dem ringförmigen
Haltekörper zu verkleben oder zu verlöten. Sie kann
auch durch eine Klemmvorrichtung damit verbunden wer
den. Das Abdichten des Drucksystems an sich wird damit
durch die Metallfolie erzielt. Die Scheibe selbst weist
keinen Ringflansch auf, was dazu führt, daß die Über
drucksicherung in ihrem Druckverhalten nur sehr ungenau
kontrolliert werden kann.
Ganz allgemein sind bei Benutzung der vorbekannten Vor
richtungen verschiedentlich Schwierigkeiten in bezug
auf falsche Ausrichtung der Berstscheibe innerhalb der
Haltekörper, falsche Ausrichtung der Haltekörper gegen
einander sowie Auftreten einer zu hohen, zu niedrigen
oder ungleichmäßigen Belastung auf die Berstscheibe
eingetreten, die zum ungenauen Ansprechen der Scheibe
wegen Über- oder Unterschreiten des Scheibennenndruckes
geführt haben. Desgleichen können derartige Vorrichtun
gen nicht zum Zwecke der Inspektion entfernt und dann
wieder eingesetzt werden, ohne daß Risiko einzugehen,
die Funktion der Berstscheibe durch das Widerfestklem
men zwischen den Haltekörpern zu beeinträchtigen, wo
durch die Berstscheibe beschädigt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Überdrucksi
cherungen der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß gefährliche Abweichungen des Scheibenberstdruckes
vom Nennwertdruck aufgrund von zu hohen, zu niedrigen
oder ungleichmäßigen Belastungen auf die Berstscheibe
vermieden werden sollen.
Weiterhin soll die Berstschei
be zum Zwecke der Inspektion entfernt und wieder einge
setzt werden können, ohne daß durch das Wiederfestklem
men zwischen den Haltekörpern der Auslösedruck wesent
lich verändert wird.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1 angegeben. Die so gegebene
Konstruktion bringt gegenüber dem Stand der Technik fol
gende Vorteile mit sich:
Die Berstscheibe wird bei einem bestimmten, im wesentli
chen durch die Ausbildung der Berstscheibe selbst gege
benen Überdruck zerstört. Die Einspannkraft, die von
den beiden Haltekörpern auf den ebenen Flanschbereich
der Berstscheibe ausgeübt wird, hat im wesentlichen kei
nen Einfluß auf den definierten Ansprechdruckwert der
Scheibe und wird zu deren sicheren Halterung sehr hoch
gewählt. Demzufolge wird die Berstscheibe sehr stark
zwischen dem flachen Ringabschnitt des einen Haltekör
pers und einem flachen Ring am zweiten Haltekörper ein
gespannt. Da der Ring den Flansch der Berstscheibe be
abstandet von dessen innerem Rand beaufschlagt und die
Beaufschlagungsstelle also radial außerhalb des Über
gangsbereiches zwischen dem Flansch und der Wölbung der
Berstscheibe liegt, ist unabhängig von der hohen Ein
spannkraft der Haltekörper auf die Berstscheibe gewähr
leistet, daß dieser Übergangsbereich durch die Einspan
nung nicht beeinflußt wird. Wäre die Berstscheibe ein
fach zwischen zwei flache Haltekörper eingespannt, wie
es der Stand der Technik zeigt, so würde der innerste
Rand des einen Haltekörpers im Übergangsbereich zwi
schen dem Flansch und der Wölbung der Berstscheibe zu
liegen kommen. Dies hätte den unterwünschten Effekt, daß
der tatsächliche Auslösedruck, bei dem die Berstscheibe
umschnappt und bricht, auf undefinierte Weise - bei
spielsweise durch innere Spannungen u. dgl. - beeinflußt
werden würde. Durch die Verwendung eines Ringes bzw.
ringförmigen Ansatzes an einen der Haltekörper in der
vormontierten Überdrucksicherung und durch die Spannung
der die Haltekörper gegeneinander fixierenden Schrauben
mit einem genau definierten Drehmoment ist eine exakt ein
stellbare, gleichzeitig aber sehr hohe Haltekraft für
die Berstscheibe erzielbar. Durch die Schmalheit und
damit verbundene kleine Stirnfläche des erfindungsge
mäßen Ringes ergibt sich ein Druckverstärkungseffekt,
über den die Haltekraft weiter heraufgesetzt wird, ohne
negative Einflüsse auf das Ansprechverhalten der Berst
scheibe befürchten zu müssen. Da gleichzeitig ein Ab
stand zum Übergangsbereich zwischen dem Flansch der
Berstscheibe und ihrer Wölbung vorhanden ist, wirkt die
Haltekraft nur im ebenen Teil der Berstscheibe, womit
innere Spannungen, Scherkräfte und damit Einflüsse auf
den Berstnenndruck vermieden werden. Durch die Plazie
rung der entsprechenden Schrauben radial außerhalb der
oberen und unteren Klemmfläche der Haltekörper hat
darüber hinaus das Einspannen der Überdrucksicherung
zwischen die Rohrflansche nur einen sehr geringen
Effekt auf das Ansprechverhalten der Berstscheibe. Dies
ist auch deswegen der Fall, weil die Scheibe an sich
bereits mit sehr hoher Spannkraft zwischen den beiden
Haltekörpern fixiert ist. Die zusätzlichen Haltekräfte
durch das Einsetzen der Überdrucksicherung zwischen die
beiden Rohrflansche sind demgegenüber vernachlässigbar.
Nicht zuletzt wird durch die erfindungsgemäße Konstruk
tion eine besonders hohe Dichtheit erzielt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung löst darüber hinaus
alle Probleme hinsichtlich Fehlausrichtung, usw. wie
sie zum Stand der Technik geschildert wurden und kann
schnell zur Inspektion entfernt und danach ohne die Not
wendigkeit alle Schraubbolzen des Flansches zu lösen,
wieder eingesetzt werden. Desgleichen kann eine einzige
erfindungsgemäße Vorrichtung mit konventionellen Rohr
flanschen für unterschiedliche Druckauslegung verwendet
werden.
Die Erfindung wird beispielsweise anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es stellt dar
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 2-2
der Fig. 1,
Fig. 3 und 4 Ansichten der Vorrichtung entsprechend den
Linien 3-3 und 4-4 der Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Linie 5-5
der Fig. 1,
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein konventionelles
Rohrflanschpaar, zwischen denen die Vor
richtung gemäß Fig. 1-5 angeordnet ist,
Fig. 7 und 8 Querschnitte entlang der Linie 7-7
bzw. 8-8 der Fig. 6,
Fig. 9 eine Draufsicht auf ein konventionelles
Rohrflanschpaar eines anderen Typs, zwi
schen dem die Vorrichtung gemäß Fig. 1-5
angeordnet ist,
Fig. 10 eine Draufsicht einer zweiten Ausführungs
form einer erfindungsgemäßen vormontierten
Überdrucksicherung,
Fig. 11 eine Draufsicht auf ein konventionelles
Rohrflanschpaar, zwischen denen die Vor
richtung gemäß Fig. 10 angeordnet ist,
Fig. 12 eine Draufsicht auf ein konventionelles
Rohrflanschpaar anderer Art, zwischen dem
eine Vorrichtung gemäß Fig. 10 installiert
ist.
Es wird zunächst auf die Fig. 1-5 Bezug genommen. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung (10) weist grundsätzlich
eine durch Druck zerstörbare Berstscheibe (12) auf,
welche in Form einer gewölbten Scheibe zwischen dem ein
laßseitigen Haltekörper (14) und dem auslaßseitigen
Haltekörper (16) angeordnet ist. Jede andere Ausführung
oder Konfiguration des durch Druck zerstörbaren Gliedes
kann aber ebenfalls verwendet werden. Die Haltekörper
(14, 16) haben die Form eines Flachquaders, dessen Kopf-
und Bodenflächen quadratisch geformt sind und die je
weils kreisförmige Öffnungen (18, 20) aufweisen. Die ge
wölbte Berstscheibe (12) hat einen mittig angeordneten
konkav-konvexen Teil, der vorzugsweise mit nicht darge
stellten Ritzen versehen ist und einen ringförmigen
flachen Flansch (22), der zwischen einen ringförmigen
flachen Teil (26) des Haltekörpers (16) und einen fla
chen kleinen Ring (28) des Haltekörpers (14) geklemmt
ist. Die Berstscheibe (12) und die ein- bzw. auslaßsei
tigen Haltekörper (14, 16) sind vormontiert und mitein
ander verklemmt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
Kopfschrauben (32) greifen dabei in Bohrungen (30) ein,
die sich in den Ecken der Haltekörper (14, 16) befinden,
wobei die Schrauben unter einem vorbestimmten Drehmo
ment stehen und folglich eine Vorspannung auf die Berst
scheibe ausüben. Folglich verhält sich die Scheibe in
gewünschter Weise, z. B. bricht sie, wenn ein vorgegebe
ner Druck über dem einlaßseitigen Haltekörper (14) auf
sie einwirkt.
Wie am besten aus den Fig. 3-5 hervorgeht, weist der
einlaßseitige Haltekörper (14) drei abstehende, asymme
trisch angeordnete Stifte (34) auf dem flachen, ringför
migen Teil desselben auf, wobei im Flansch (22) der
Berstscheibe (12) und im Haltekörper (16) entsprechende
Öffnungen (36) und Bohrungen (38) angeordnet sind, in
die die Stifte (34) hineinpassen. Damit wird die Berst
scheibe (12) zentriert und kann nicht in umgekehrter Po
sition installiert werden, so daß ferner die Haltekör
per (14, 16) in richtiger Position gegeneinander sowie
auch zur Berstscheibe (12) gehalten werden.
Naturgemäß können die Stifte (34) hinsichtlich Anzahl
und Form variieren und sie können desgleichen im auslaß
seitigen Haltekörper (16) angeordnet sein, wobei sich
dann die Bohrungen (38) im einlaßseitigen Haltekörper
(14) befinden oder alternativ ein oder mehrere Stifte
(34) an dem einen Haltekörper angeordnet sind und sich
die restlichen Stifte am anderen Haltekörper befinden.
In den Fig. 6-8 ist die vormontierte Überdrucksicherung
(10) zwischen einem Paar konventioneller Rohrflansche
(40, 42) dargestellt. Derartige Flansche weisen in den
kleineren Größen, z. B. 1 Zoll, 11/2 Zoll, 2 Zoll und
3 Zoll (2,54 cm, 3,81 cm, 5,08 cm und 7,62 cm) als
150-Pfund-ASA-Flansch (68 kg) und 1 Zoll und 11/2 Zoll
(2,54 cm und 3,81 cm) als 300- und 600-Pfund-ASA-
Flansch (136 kg und 272 kg) vier Schrauben- bzw. Bolzen
glieder (44) auf. Wenn die Vorrichtung (10) zwischen
die Rohrflansche (40, 42) eingesetzt wird, müssen extra
lange Schraubbolzen (44) zum Festklemmen der Flansche
(40, 42) und der Vorrichtung (10) verwendet werden. Die
Flansche (40, 42) haben ringförmig begrenzte Klemmflä
chen (46, 48) und die Schraubbolzen (44) reichen durch
entsprechende Öffnungen (50), die in den Flanschen
(40, 42) in räumlicher Anordnung rings um die Klemmflä
chen (46, 48) angeordnet sind. Zwischen den Klemmflächen
der Flansche (40, 42) und der oberen bzw. unteren Ober
fläche der Haltekörper (16, 14) sind konventionelle Ring
dichtungen (52, 54) angeordnet.
Die Vorrichtung (10) hat eine solche Größe, daß sie
zwischen die Schraubbolzen (44) der verschiedenen oben
genannten Flanschgrößen paßt. Wegen der Quaderform der
Haltekörper (14, 16) ragen deren Ecken über die ringför
migen Klemmflächen (46, 48) des Rohrflansches (42) und
die entsprechenden ringförmigen Klemmflächen der Halte
körper (14, 16) hinaus. Da die Öffnungen (30) und die
Kopfschrauben (32), die die Haltekörper und die Berst
scheibe (12) miteinander verklemmen in den Eckteilen
der Haltekörper (14, 16) angeordnet sind, welche über
die äußeren Grenzen der Sitzflächen (46, 48) hinausra
gen, stören sie den Sitz zwischen den Klemmflächen und
den Dichtungen (52, 54) nicht.
Im Hinblick auf die Quaderform der Haltekörper (14, 16)
der Vorrichtung (10) ist es nicht erforderlich, alle
Schrauben (44) zu lösen, wenn die Vorrichtung aus den
Rohrflanschen (40, 42) für Inspektionszwecke oder aus
anderen Gründen entnommen werden soll. Falls die Flan
sche vier Schrauben (44) aufweisen, wie dies in den
Fig. 6-8 dargestellt ist, ist es lediglich erforder
lich, diese zu lösen und eine davon aus den Flanschen
(40, 42) herauszuziehen, um die Vorrichtung (10) entneh
men zu können. Es liegt auf der Hand, daß die Durchmes
ser der Teilkreise der Schraubenbolzenöffnungen der Flansche mit unterschiedli
chen Drücken variieren. Dennoch kann eine vormontierte
Vorrichtung (10) verwendet werden und paßt zwischen
Teilkreise für 150-Pfund-(68 kg)-ASA-Flansche bis
300-Pfund-(136 kg)- und 600-Pfund-(272 kg)-ASA-Flansche,
so daß eine leichte Verschiebung zwischen den Flanschen
und der vormontierten Vorrichtung (10) nur von geringer
Folge ist. Das bedeutet, daß die gleiche vormontierte
Vorrichtung an 1 Zoll (2,54 cm)- oder 11/2 Zoll (3,81 cm)-
ASA-Flanschen, entsprechend 150, 300 oder 600 Pfund
(68, 136 oder 272 kg), verwendet werden kann.
In Fig. 9 ist die Vorrichtung (10) zwischen zwei konven
tionell ausgestalteten Flanschflächen (60) mit acht
Schraubbolzen (62) dargestellt, wie sie für höher bela
stete und größere Flansche verwendet werden. Die
gleiche Vorrichtung (10), wie sie als installierbar bei
Flanschen mit vier Schraubbolzen beschrieben worden und
in Fig. 6 dargestellt ist, kann auch zwischen Flanschen
mit acht Schraubbolzen entsprechend Fig. 9 verwendet
werden. Zum Beispiel paßt die Vorrichtung (10) sowohl zwischen
zwei ASA-Flansche von 2 Zoll (5,08 cm), 150 Pfund
(68 kg) gemäß Fig. 6, wie auch zwischen zwei ASA-Flan
sche von 2 Zoll (5,08 cm) und 300 oder 600 Pfund
(136 oder 272 kg) entsprechend Fig. 9.
Die in den Fig. 10-12 dargestellte Vorrichtung (70) ent
spricht der oben beschriebenen Vorrichtung (10) mit Aus
nahme der Form des Haltekörpers (72), welches für die
Verwendung bei größeren konventionellen Rohrflanschen
mit acht oder zwölf Schraubbolzen bestimmt ist. Es ist
zu erkennen, daß die Haltekörper (72) Polyederform auf
weisen, deren Oberflächen seitlich zu den Achsen der
Rohrflansche angeordnet und sternförmig ausgebildet
sind, wobei die Sternpunkte (74) sich bis über die Gren
zen der Flansch-Klemmflächen erstrecken. Die Sternpunk
te (74) sind an ihren äußersten Enden abgerundet, so
daß die Vorrichtung (70) in einen Zwölfbolzenflansch
hineinpaßt, wie weiter unten beschrieben ist. Entspre
chende Öffnungen und Kopfschrauben (76) sind in den
Teilen (74) der Haltekörper angeordnet, die sich über
die Grenzen der Flanschsitze erstrecken.
In Fig. 11 ist die vormontierte Vorrichtung (70) zwi
schen zwei Flanschen (80) dargestellt, die acht Schraub
bolzen (82) aufweisen, z. B. zwischen zwei 6 Zoll-
150 Pfund-ASA-Flanschen (15,24 cm-68 kg). Aus Fig. 12
ist ersichtlich, daß die gleiche Vorrichtung (70) zwi
schen zwei Flanschen (90) mit zwölf Schrauben, bei
spielsweise zwischen zwei 6 Zoll 300 Pfund-ASA-Flan
schen (15,24 cm-136 kg) montiert werden kann. Ebenso
wie die Vorrichtung (10) kann auch die Vorrichtung (70)
schnell und leicht zwischen den Flanschen (80 und 90)
entfernt werden, indem lediglich die Schraubbolzen ge
löst und nur ein Teil davon entfernt wird.
Wie ersichtlich, können die erfindungsgemäßen Haltekör
per eine Vielzahl von anderen Formen aufweisen, bei
denen Teile sich über die Grenzen der ringförmigen Flä
chensitze erstrecken und die die Kopfschrauben oder
andere Mittel enthalten, die zum Festklemmen der Halte
körper sowie der Berstscheibe dienen.
Claims (6)
1. Vormontierte Überdrucksicherung,
- - die zwischen zwei jeweils eine ringförmige Klemm fläche (46, 48) aufweisende Rohrflansche (40, 42) mittels mehrerer Schraubbolzen (44) einspannbar ist, wobei die die Rohrflansche (40, 42) zusammen spannenden Schraubbolzen (44) in radial außerhalb der ringförmigen Klemmflächen (46, 48) beabstande ten Durchgangsöffnungen (50) angeordnet sind,
- - mit einer durch Überdruck zerstörbaren, gewölbten Berstscheibe (12),
- - mit einem Paar von Haltekörpern (14, 16),
- - mit darin angeordneten zentralen Öffnungen (18, 20), die einen Durchfluß zwischen den bei den Rohrflanschen (40, 42) nach der Zerstörung der Berstscheibe (12) gestatten,
- - die die Berstscheibe (12) mit ihrem ebenen, ringförmigen Flansch (22) dichtend zwischen sich quer zur Durchflußrichtung haltern,
- - wobei die Haltekörper (14, 16) zwischen die Rohr flansche (40, 42) und deren Schraubbolzen (44) passen,
- - mit darin parallel zur Achse der zentralen Öffnun
gen (18, 20) in entsprechenden Bohrungen (30)
angeordneten Schrauben (32) zur gegenseitigen Mon
tage der Haltekörper (14, 16) und der Berstscheibe
(12) vor dem Einspannen zwischen die Rohrflansche
(40, 42), wobei
- - die Haltekörper (14, 16) nach dem Einspannen zwi schen die Rohrflansche (40, 42) teilweise radial über die ringförmigen Klemmflächen (46, 48) der Rohrflansche (40, 42) seitlich hinausstehen,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Bohrungen (30) radial außerhalb der ring förmigen Klemmflächen (46, 48) der Rohrflansche (40, 42) angeordnet sind,
- - daß der Flansch (22) der Berstscheibe (12) beab standet von seinem inneren Rand auf einer Seite über einen Ring (28) von einem (14) der Haltekör per (14, 16) gegen den anderen Haltekörper (16) ge preßt wird, und
- - daß die in den Bohrungen (30) befindlichen Schrau ben (32) mit einem definierten Drehmoment festge spannt sind.
2. Überdrucksicherung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (28) den Flansch (22) etwa mittig bezo
gen auf die Flanschbreite beaufschlagt.
3. Überdrucksicherung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (28) als Ringvorsprung einstückig an
den auf der Überdruckseite liegenden Haltekörper
(14) angeformt ist.
4. Überdrucksicherung nach einem der vorgenannten
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Haltekörper (14, 16) im wesentlichen die Form von Flachquadern aufweisen, deren Grund- und Deckflächen senkrecht zu den Achsen der Rohrflan sche (40, 42) angeordnet und quadratisch sind und
- - daß die über die Grenzen der Klemmflächen (46, 48) hinausragenden Teile die Ecken der Flachquader sind.
5. Überdrucksicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltekörper (72) die Form eines Polyeders
aufweisen, deren Grund- und Deckflächen senkrecht zu
den Achsen der Rohrflansche (40, 42) angeordnet sind
und eine ebene, sternartige Form aufweisen, wobei
die über die Grenzen der Klemmflächen (46, 48) hinaus
ragenden Teile die Sternpunkte (74) dieser Form
sind.
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