LEISTUNGSELEKTRONIK-MODUL MIT EINEM TRÄGER MIT
PALLADIUM-SAUERSTOFFDIFFUSIONSBARRIERENSCHICHT UND EINEM DURCH SINTERN DAMIT VERBUNDENEN HALBLEITERELEMENT UND VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Leistungselektronik-Modul, umfassend mindestens ein Halbleiterelement, insbesondere ein Leistungshalbleiterelement, und einen Träger mit wenigstens einer Funktionsfläche zur Verbindung mit dem Halbleiterelement. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur
Herstellung eines derartigen Leistungselektronik-Moduls.
In der Leistungselektronik nehmen die Anforderungen an entsprechende
Leistungselektronik-Module stetig zu. Dies betrifft u.a. die
Dauergebrauchstemperaturen bzw. Peak-Temperaturen, denen ein
Leistungselektronik-Modul zuverlässig ausgesetzt werden sollte. Die Verbindung von Halbleiterelementen, insbesondere von Leistungshalbleitern zu Substraten und/oder Leadframes und/oder DCB wird vermehrt mit Hilfe sogenannter
Silbersinterpasten vorgenommen. Bei erhöhten Temperaturen, die beispielsweise über 200°C liegen, ist die Permeabilität derartiger Silberschichten für Sauerstoff derart hoch, dass es zu einer Oxidation der Basismetallisierung der Substrate kommen kann. Substrate sind meist aus Kupfer hergestellt.
Als Folge einer Oxidation der Basismetallisierung kann sich die Beschichtung und somit das Halbleiterelement vom Substrat ablösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein weiterentwickeltes
Leistungselektronik-Modul anzugeben, bei dem es nicht zu derart ungewünschten Ablösungen von Beschichtungen und/oder Halbleiterelementen kommen kann. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Leistungselektronik-Moduls anzugeben.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit Blick auf das Leistungselektronik-Modul durch den Gegenstand des Anspruches 1 und mit Blick auf das Verfahren zur Herstellung eines Leistungselektronik-Moduls durch den Gegenstand des
Anspruches 10 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, ein Leistungselektronik-Modul anzugeben, das mindestens ein Halbleiterelement, insbesondere ein
Leistungshalbleiterelement, umfasst. Des Weiteren umfasst das
Leistungselektronik-Modul einen Träger mit wenigstens einer Funktionsfläche zur indirekten Verbindung mit dem Halbleiterelement.
Erfindungsgemäß ist auf der Funktionsfläche des Trägers zumindest
abschnittsweise direkt oder indirekt eine Barriereschicht aus Palladium
ausgebildet. Das Halbleiterelement ist mittels einer Schicht aus einer
Silbersinterpaste direkt oder indirekt mit der von der Funktionsfläche des Trägers abgewandten Seite der Barriereschicht verbunden.
Aufgrund der Ausbildung einer Barriereschicht bzw. Zwischenschicht aus
Palladium wird eine Barriere für die Sauerstoffdiffusion für das Silber gebildet. Somit wird die Oxidation des darunterliegenden Materials des Trägers verhindert. Die Barriereschicht bzw. Zwischenschicht stellt eine Barriere für die Sauerstoff- Permeation bzw. Sauerstoff-Diffusion durch das Silber zur Metallisierung des Trägers dar. Infolgedessen nimmt die Haftung der Silbersinterpaste bzw.
Silbersinterschicht auf dem Träger während der Alterung des Leistungselektronik- Moduls nicht ab. Somit werden ein Ablösen der Silbersinterpaste bzw.
Silbersinterschicht und damit auch ein Ablösen des Halbleiterelements von dem Träger verhindert.
Die Barriereschicht aus Palladium kann eine Schichtdicke von 0,1 μιτι - 1,0 μιτι, insbesondere von 0,3 μιτι - 0,7 pm, insbesondere von 0,4 pm - 0,6 pm,
aufweisen.
In einer Ausführungsform der Erfindung kann zwischen der Barriereschicht, nämlich der Barriereschicht aus Palladium, und der Schicht aus einer
Silbersinterpaste zumindest abschnittsweise eine, insbesondere galvanisch aufgetragene, Silberschicht ausgebildet sein.
Diese Silberschicht kann eine Schichtdicke von 0,1 pm - 5,0 pm, insbesondere von 0,5 pm - 2,0 pm, aufweisen. Vorzugsweise ist die Silberschicht in den genannten Schichtdicken auf der Barriereschicht aus Palladium galvanisch abgeschieden. Auch die Barriereschicht aus Palladium wird vorzugsweise galvanisch direkt oder indirekt auf der Funktionsfläche des Trägers abgeschieden.
Zwischen der Funktionsfläche des Trägers und der Barriereschicht kann des Weiteren zumindest abschnittsweise eine Nickelschicht ausgebildet sein. Die Nickelschicht kann eine Schichtdicke von 0,025 μιτι - 3,0 μιτι, insbesondere von 0,1 pm - 2,0 pm, aufweisen.
Der Träger des Leistungselektronik-Moduls kann auch als Substrat bezeichnet werden. Dabei kann es sich beispielsweise um einen sogenannten Leadframe handeln.
Der Träger kann beispielsweise aus Kupfer und/oder eine Kupfer-Legierung und/oder aus Nickel gebildet sein.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird durch Druckbeaufschlagung und/oder Wärmebeaufschlagung beim Verbinden des Halbleiterelements mit dem Träger eine Diffusionsschicht gebildet. Dabei handelt es sich um eine Palladium-Silber-Diffusionsschicht. Das Halbleiterelement des erfindungsgemäßen Leistungselektronik-Moduls wird mittels einer
Silbersinterpaste direkt oder indirekt auf die von der Funktionsfläche des Trägers abgewandte Seite der Barriereschicht aufgebracht. Das Aufbringen bzw.
Verbinden des Halbleiterelements mit dem Träger erfolgt im Rahmen eines Sinter- Prozesses. Aufgrund der Druckbeaufschlagung und/oder Wärmebeaufschlagung im Sinter-Prozess wird im Leistungselektronik-Modul eine Palladium-Silber- Diffusionsschicht gebildet. Insbesondere diffundiert das Palladium der
Barriereschicht in die Silberschicht und/oder in die Schicht aus einer
Silbersinterpaste.
Die Palladium-Silber-Diffusionsschicht kann eine Schichtdicke von 5 nm - 300 nm, insbesondere von 10 nm - 200 nm, aufweisen.
Bei der Silbersinterpaste handelt es sich um eine standardmäßige
Silbersinterpaste.
Die Erfindung beruht des Weiteren auf dem Gedanken, ein Verfahren zur
Herstellung eines Leistungselektronik-Moduls, insbesondere zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Leistungselektronik-Moduls, anzugeben. Das herzustellende Leistungselektronik-Modul umfasst mindestens ein Halbleiterelement,
insbesondere ein Leistungshalbleiterelement, und einen Träger mit wenigstens einer Funktionsfläche zur Verbindung mit dem Halbleiterelement.
Das Verfahren ist erfindungsgemäß durch folgende Verfahrensschritte
gekennzeichnet: a) zumindest abschnittsweises direktes oder indirektes, insbesondere
galvanisches, Beschichten der Funktionsfläche des Trägers mit einer Barriereschicht aus Palladium; b) zumindest abschnittsweises Aufbringen einer Schicht aus einer
Silbersinterpaste auf eine Seite des Halbleiterelements oder direkt auf die Barriereschicht des Trägers oder indirekt auf die Barriereschicht des Trägers; c) Verbinden des Halbleiterelements mit dem Träger mittels der Schicht aus Silbersinterpaste durch Wärmebeaufschlagung.
In einem ersten Schritt wird demnach der Träger, der auch als Substrat bzw. Leadframe bezeichnet werden kann, zumindest abschnittsweise mit einer
Barriereschicht aus Palladium beschichtet. Der Träger bzw. das Substrat oder der Leadframe ist beispielsweise aus Kupfer hergestellt. Die Barriereschicht aus Palladium wird insbesondere galvanisch zumindest abschnittsweise auf den Träger aufgebracht. In einem weiteren Schritt wird entweder auf das
Halbleiterelement oder auf den Träger zumindest abschnittsweise eine Schicht aus Silbersinterpaste aufgebracht. Die Schicht aus einer Silbersinterpaste kann beispielsweise durch ein Schablonendruck-Verfahren oder ein Sprühverfahren oder ein Dispens-Verfahren entweder auf das Halbleiterelement oder auf den Träger aufgebracht werden. Sofern die Schicht aus einer Silbersinterpaste auf dem Halbleiterelement aufgebracht wird, ist die Schicht aus einer
Silbersinterpaste auf der Seite des Halbleiterelements aufzutragen, die später mit dem Träger verbunden wird.
Sofern die Schicht aus einer Silbersinterpaste auf dem Träger aufgebracht ist, ist die Schicht aus einer Silbersinterpaste direkt oder indirekt auf die Barriereschicht des Trägers aufzutragen. Das Halbleiterelement und der Träger müssen derart zueinander positioniert werden, dass das Halbleiterelement mittels der Schicht aus Silbersinterpaste direkt oder indirekt mit der Barriereschicht des Trägers
verbunden werden kann. Es folgt ein Verbinden des Halbleiterelements mit dem Träger mittels der Schicht aus Silbersinterpaste unter Durchführung einer Wärmebeaufschlagung . Das Verbinden kann auch als Fügen des
Halbleiterelements mit dem Träger bezeichnet werden.
In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es denkbar, dass die Barriereschicht aus Palladium vor dem Verbinden mit dem Halbleiterelement zumindest abschnittsweise mit einer Silberschicht beschichtet wird. Vorzugsweise wird die zumindest abschnittsweise Beschichtung der Barriereschicht mit einer Silberschicht durch galvanisches Abscheiden durchgeführt.
Die Funktionsfläche des Trägers kann vor dem Schritt a), also vor dem, insbesondere galvanischen, Beschichten der Funktionsfläche des Trägers mit einer Barriereschicht aus Palladium, zumindest abschnittsweise mit einer Nickelschicht beschichtet werden. Eine Nickelschicht wird vor allen Dingen dann auf den Träger, insbesondere auf die Funktionsfläche des Trägers aufgebracht, wenn der Träger aus Kupfer oder einer Kupfer-Legierung besteht.
Im Schritt c), also während des Verbindens des Halbleiterelements mit dem Träger, kann eine Druckbeaufschlagung durchgeführt werden.
Es erfolgt das Bilden einer Palladium-Silber-Diffusionsschicht durch
Druckbeaufschlagung und/oder Wärmebeaufschlagung beim Verbinden des Halbleiterelements mit dem Träger. Mit anderen Worten wird während des Verbindens bzw. Fügens des Halbleiterelements mit dem Träger aufgrund der Druckbeaufschlagung und/oder Wärmebeaufschlagung in dem
Leistungselektronik-Modul eine Palladium-Silber-Diffusionsschicht ausgebildet. Dies erfolgt dadurch, dass das Palladium der Barriereschicht in die Silberschicht bzw. in die Schicht aus einer Silbersinterpaste diffundiert.
Aufgrund einer derartigen Palladium-Silber-Diffusionsschicht wird eine wirkungsvolle Barriere für die Sauerstoff-Permeation bzw. Sauerstoff-Diffusion durch die Silberschicht oder Schicht einer Silbersinterpaste zur
Basismetallisierung des Trägers gebildet. Die Oxidation der Schichten wird dadurch verhindert. Die Silbersinterschicht und folglich das Halbleiterelement bleiben während der gesamten Lebensdauer auf dem Träger haften.
Die Erfindung wird nachfolgend mit weiteren Einzelheiten unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In diesen zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Leistungselektronik-Modul gemäß einer
ersten Ausführungsform; und
Fig. 2 ein erfindungsgemäßes Leistungselektronik-Modul mit ausgebildeter
Palladium-Silber-Diffusionsschicht.
Im Folgenden werden für gleiche und gleichwirkende Teile gleiche Bezugsziffern verwendet.
In Fig. 1 ist der Aufbau eines erfindungsgemäßen Leistungselektronik-Moduls 10 dargestellt.
Das Modul umfasst ein Halbleiterelement 11. Bei diesem Halbleiterelement 11 kann es sich insbesondere um ein Leistungshalbleiterelement handeln. Des Weiteren umfasst das Leistungselektronik-Modul 10 einen Träger 12. Bei dem Träger 12 handelt es sich beispielsweise um einen Leadframe, der aus einem Kupfermaterial gebildet ist. Der Träger 12 weist eine Funktionsfläche 13 auf, die zur indirekten Verbindung mit dem Halbleiterelement 11 dient.
Auf der Funktionsfläche 13 des Trägers 12 ist eine Nickelschicht 14 aufgetragen. Die Schichtdicke dl der Nickelschicht 14 kann beispielsweise 0,05 μιτι - 3,0 μιτι betragen.
Zumindest abschnittsweise ist auf der Nickelschicht 14 eine Barriereschicht 15 aus Palladium ausgebildet. Die Barriereschicht 15 aus Palladium ist mit anderen Worten auf der Funktionsfläche 13 des Trägers 12 indirekt ausgebildet. Die Barriereschicht 15 aus Palladium kann eine Schichtdicke d2 von 0,1 μιτι - 0,5 μιτι aufweisen. Auf der Barriereschicht 15, nämlich auf der von der Funktionsfläche 13 des Trägers 12 abgewandten Seite 16 der Barriereschicht 15 ist zumindest abschnittsweise eine, insbesondere galvanisch aufgetragene, Silberschicht 17 ausgebildet. Die Silberschicht 17 kann eine Schichtdicke d3 von 0,5 μιτι - 2,0 μιτι aufweisen.
Auf der von der Funktionsfläche 13 des Trägers 12 bzw. von der Barriereschicht 15 abgewandten Seite 18 der Silberschicht 17 ist zumindest abschnittsweise eine Schicht 19 aus einer Silbersinterpaste ausgebildet. Die Schicht 19 aus einer Silbersinterpaste dient zum Verbinden des Halbleiterelements 11 mit dem Träger 12.
In Fig. 1 wird der Zustand dargestellt, bei dem das Halbleiterelement 11 bereits mit dem Träger 12 zusammengefügt ist. Die Schicht 19 aus einer
Silbersinterpaste kann vor dem Zusammenfügen entweder auf der Seite 18 der Silberschicht 17 aufgetragen werden, so dass das Halbleiterelement 11 mit der zum Träger 12 weisenden Seite 20 auf die Schicht 19 aus Silbersinterpaste angeheftet wird.
Alternativ kann es vorgesehen sein, dass die Schicht 19 aus einer
Silbersinterpaste zunächst auf der Seite 20 des Halbleiterelements 11 aufgetragen wird. Anschließend folgt das Zusammenfügen des mit einer Silbersinterpaste versehenen Halbleiterelements 11 indirekt mit dem Träger 12.
Wie der Fig. 1 entnommen werden kann, ist die Schicht 19 aus einer
Silbersinterpaste indirekt mit der von der Funktionsfläche 13 des Trägers 12 abgewandten Seite 16 der Barriereschicht 15 verbunden.
Zum Verbinden des Halbleiterelements 11 mit dem Träger 12 mittels der Schicht 19 aus Silbersinterpaste wird ein Sinter-Prozess durchgeführt. Dies geht mit einer Druckbeaufschlagung und/oder einer Wärmebeaufschlagung einher. Das heißt, während auf das Halbleiterelement 11 und auf den Träger 12 bzw. auf die zwischen dem Trägermaterial 12 und dem Halbleiterelement 11 befindlichen Schichten 14, 15, 17 und 19 zumindest leichter Druck zum Anhaften des
Halbleiterelements 11 auf den darunter liegenden Schichten aufgebracht wird, erfolgt zeitgleich eine Wärmebeaufschlagung.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, diffundiert das Palladium der Barriereschicht 15 in das Silber der Silberschicht 17, so dass eine Palladium-Silber-Diffusionsschicht 21 gebildet wird. Diese Palladium-Silber-Diffusionsschicht 21 bildet eine Barriere für die Sauerstoff-Permeation bzw. Sauerstoff-Diffusion durch die
Silbersinterpastenschicht 19 und Silberschicht 17 zum Metall des Trägers 12. Eine Oxidation der Träger-Metallisierung wird somit verhindert. Die Silberschicht 17
bzw. die Schicht 19 aus einer Silbersinterpaste löst sich folglich auch nicht bei höheren Temperaturen, denen das Leistungselektronik-Modul 10 ausgesetzt ist, vom Träger 12 bzw. der Nickelschicht 14 ab.
Die Schichtdicke d4 der Palladium-Silber-Diffusionsschicht 21 kann 5 nm - 300 nm, insbesondere 10 nm - 200 nm, betragen.
Tests haben beispielsweise ergeben, dass die Silberschicht 17 bzw. die Schicht aus Silbersinterpaste 19 auch nach einer Temperaturbeaufschlagung von 245°C über 690 Stunden hinweg nicht von der Barriereschicht 15 abgelöst wird.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass alle oben im Zusammenhang mit den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 beschriebenen Elemente und Bauteile für sich alleine gesehen oder in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten Details, als erfindungswesentlich beansprucht werden.
Bezugszeichenliste
10 Leistungselektronik-Modul
11 Halbleiterelement
12 Träger
13 Funktionsoberfläche
14 Nickelschicht
15 Barriereschicht
16 Seite Barriereschicht
17 Silberschicht
18 Seite Silberschicht
19 Schicht aus einer Silbersinterpaste
20 Seite Halbleiterelement
21 Palladium-Silber-Diffusionsschicht
dl Schichtdicke Nickelschicht
d2 Schichtdicke Barriereschicht
d3 Schichtdicke Silber
d4 Schichtdicke Palladium-Silber-Diffusionsschicht