Verfahren zum Erkennen zumindest eines Objekts in einem Umgebungsbereich eines Kraftfahrzeugs mittels eines Ultraschallsensors, Fahrerassistenzsystem sowie
Kraftfahrzeug
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen zumindest eines Objekts in einem Umgebungsbereich eines Kraftfahrzeugs, bei welchem das Kraftfahrzeug relativ zu zumindest einem Objekt bewegt wird und während des Bewegens des Kraftfahrzeugs relativ zu dem zumindest einen Objekt zu einer Mehrzahl von zeitlich aufeinander folgenden Zeitpunkten jeweils ein Messzyklus durchgeführt wird, wobei bei jedem
Messzyklus mittels eines Ultraschallsensors des Kraftfahrzeugs ein Ultraschallsignal ausgesendet wird und ein Merkmal bestimmt wird, das einen Positionswert, eine Position des zumindest einen Objekts beschreibt und welches anhand eines ersten empfangenen Echos des Ultraschallsignals ermittelt wird, sowie ein Vorliegen eines zweiten Echos des Ultraschallsignals, welches innerhalb einer vorbestimmten zeitlichen Dauer nach dem ersten Echo empfangen wird, beschreibt. Die Erfindung betrifft außerdem ein
Fahrerassistenzsystem sowie ein Kraftfahrzeug.
Das Interesse richtet sich vorliegend insbesondere auf Fahrerassistenzsysteme, welche den Fahrer beim Manövrieren des Kraftfahrzeugs und insbesondere beim Einparken des Kraftfahrzeugs in eine Parklücke unterstützen. Aus dem Stand der Technik sind bereits Fahrerassistenzsysteme bekannt, welche mithilfe von Ultraschallsensoren Parklücken bzw. freie Stellplätze erkennen können und den Fahrer beim Einparkvorgang
unterstützen. Hierzu wird das Kraftfahrzeug üblicherweise an Objekten, die durch parkende Fahrzeuge gebildet sein können, vorbeibewegt. Während des Vorbeibewegens wird zu vorbestimmten Zeitpunkten jeweils ein Messzyklus durchgeführt. Bei jedem Messzyklus wird mit einem Ultraschallsensor ein Ultraschallsignal ausgesendet. Dieses Ultraschallsignal wird von dem Objekt reflektiert und kann von dem Ultraschallsensor wieder empfangen werden. Hierbei ist es üblicherweise der Fall, dass von dem
ausgesendeten Ultraschallsignal mehrere Echos empfangen werden.
Hierzu beschreibt die EP 1 643 271 B1 ein Verfahren zum Klassifizieren von
Seitenbegrenzungen einer Parklücke für ein Einparksystem eines Kraftfahrzeugs. Hierbei wird mit einem Abstandssensor des Kraftfahrzeugs ein Signal ausgesendet und ein Echosignal ausgewertet und klassifiziert. Die Auswertung und Klassifizierung des
Echosignals erfolgt dabei in Bezug auf die Impulslänge und die Amplitude des
Echosignals. Auf diese Weise kann beispielsweise eine Höhe der Seitenbegrenzung
ermittelt werden, da eine hohe Seitenbegrenzung, wie eine Mauer, üblicherweise eine höhere Impulsbreite und eine höhere Amplitude aufweist als eine niedrige
Seitenbegrenzung, beispielsweise ein Bordstein.
Darüber hinaus ist aus der EP 1 910 866 B1 ein Verfahren zur Ermittlung einer
Tiefenbegrenzung einer Parklücke mittels eines Ultraschallsensors bekannt. Hierbei wird anhand eines Vergleichs der Streubreite aller Echosignale des Ultraschallsensors und/oder mehrerer, insbesondere eine Signalkonzentration bildender Echosignale eine Aussage getroffen, ob ein Objekt die Tiefe einer Parklücke begrenzt. Wenn
beispielsweise die Parklücke von einer Wand begrenzt wird, so kann es der Fall sein, dass sämtliche Echosignale an der Wand reflektiert werden, weshalb dann die
Streubreite sämtlicher Signale sehr klein ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lösung aufzuzeigen, wie zumindest ein Objekt im Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs mithilfe eines Ultraschallsensors zuverlässiger erkannt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren, durch ein
Fahrerassistenzsystem sowie durch ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen gemäß den jeweiligen unabhängigen Patentansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüchen, der Beschreibung und der Figuren.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren dient zum Erkennen zumindest eines Objekts in einem Umgebungsbereich eines Kraftfahrzeugs. Hierbei wird das Kraftfahrzeug relativ zu zumindest einem Objekt bewegt und während des Bewegens des Kraftfahrzeugs relativ zu dem zumindest einen Objekt wird zu einer Mehrzahl von zeitlich aufeinander folgenden Zeitpunkten jeweils ein Messzyklus durchgeführt. Bei jedem Messzyklus wird mittels eines Ultraschallsensors des Kraftfahrzeugs ein Ultraschallsignal ausgesendet. Zudem wird zu jedem Messzyklus ein Merkmal bestimmt. Das Merkmal umfasst dabei einen
Positionswert, welcher eine Position des zumindest einen Objekts beschreibt. Dieser Positionswert wird anhand eines ersten empfangenen Echos des Ultraschallsignals ermittelt. Des Weiteren beschreibt das Merkmal ein Vorliegen eines zweiten Echos eines Ultraschallsignals, welches innerhalb einer vorbestimmten zeitlichen Dauer nach dem ersten Echo empfangen wird. Die jeweiligen Merkmale werden anhand ihres
Positionswerts einem Cluster zugeordnet und die Merkmale des Clusters werden in
Abhängigkeit von dem Vorliegen des zweiten Echos als dem zumindest einen Objekt zugehörig signalisiert.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass das zumindest eine Objekt in dem Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs zuverlässiger erkannt werden kann, wenn die Merkmale, die bei den jeweiligen Messzyklen ermittelt werden, geclustert werden. Dabei erfolgt das Clustern der Merkmale der einzelnen Messzyklen in
Abhängigkeit von den jeweiligen Positionswerten. Anhand der Positionswerte können die jeweiligen Merkmale dahingehend plausibilisiert werden, ob diese ein zuverlässiges Messergebnis, welches den Abstand von dem Kraftfahrzeug zu dem zumindest einen Objekt beschreibt, darstellen.
Die Merkmale, die dem Cluster zugeordnet sind, umfassen jeweils die Information, ob bei dem jeweiligen Messzyklus des Merkmals ein zweites Echo empfangen wurde. Dabei wird insbesondere berücksichtigt, ob das zweite Echo innerhalb einer vorbestimmten zeitlichen Dauer nach dem ersten Echo empfangen wurde. In Abhängigkeit von dem Vorliegen des zweiten Echos in den jeweiligen Merkmalen können die Merkmale oder eine vorbestimmte Anzahl der Merkmale dem zumindest einen Objekt zugeordnet werden. Auf diese Weise kann zuverlässig bestimmt werden, bei welchen Messzyklen das Objekt erkannt wurde. Auf diese Weise kann das zumindest eine Objekt
zuverlässiger in dem Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs erkannt werden.
Bevorzugt wird ein Bereich bestimmt, der eine vorbestimmte Anzahl von Merkmalen des Clusters umfasst, und der vorbestimmte Bereich wird als dem Objekt zugehörig signalisiert, falls eine Summe der Anzahl der vorliegenden zweiten der Merkmale in dem vorbestimmten Bereich einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet. Mit anderen Worten wird ein Fenster bestimmt, das über die Merkmale in dem Cluster gelegt wird. Somit wird eine vorbestimmte Anzahl von Merkmalen, die sich in dem Bereich bzw. in dem Fenster befinden, untersucht. Anschließend kann ermittelt werden, wie viele der Merkmale in dem Bereich ein zweites Echo aufweisen. Falls die Anzahl der zweiten Echos der Merkmale in dem vorbestimmten Bereich einen Schwellwert überschreitet, der beispielsweise bei 50% liegt, wird der vorbestimmte Bereich als zu dem Objekt zugehörig signalisiert. Des Weiteren kann das Objekt dann als Objekt klassifiziert werden, welches eine vorbestimmte Höhe aufweist. Somit kann auf einfache Weise bestimmt werden, welche Merkmale in dem Cluster zu dem zumindest einen Objekt gehören.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Bereich derart bestimmt wird, dass die vorbestimmte Anzahl von Merkmalen zeitlich aufeinander folgenden Messzyklen zugeordnet. In dem vorbestimmten Bereich werden also Merkmale auf das Vorhandensein des zweiten Echos hin untersucht, die zu zeitlich aufeinander folgenden Messzyklen ermittelt wurden und die anhand ihrer Positionswerte dem Cluster zugeordnet wurden. Somit können die
Merkmale, die zu vorbestimmten Zeitpunkten beim relativen Bewegen des Kraftfahrzeugs zu dem zumindest einen Objekt ermittelt wurden, in jeweiligen Gruppen, die dem vorbestimmten Bereich zugeordnet sind, auf das Vorliegen des zweiten Echos hin überprüft werden. Somit kann untersucht werden, ob die Bereiche dem zumindest einen Objekt zuzuordnen sind oder nicht.
In einer weiteren Ausführungsform wird der vorbestimmte Bereich entlang der Merkmale in dem Cluster verschoben und zu jeder Position des vorbestimmten Bereichs wird überprüft, ob die Merkmale des vorbestimmten Bereichs dem zumindest einen Objekt zugehörig sind. Mit anderen Worten wird das Fenster bzw. der Bereich über das Cluster geschoben. Dabei kann der Bereich derart verschoben werden, dass er jeweils um ein Merkmal entlang einer vorbestimmten Richtung entlang der Merkmale in dem Cluster verschoben wird. Nach dem jeweiligen Verschieben des Bereichs wird überprüft, ob der Bereich dem zumindest einen Objekt zugeordnet werden kann. Somit kann auf einfache Weise überprüft werden, welche Merkmale in dem Cluster das zumindest eine Objekt beschreiben und welche nicht.
Bevorzugt werden die Merkmale in Abhängigkeit ihres jeweiligen Positionswerts in eine Karte eingetragen und die Merkmale werden anhand ihrer Lage in der Karte dem Cluster zugeordnet. Die Karte kann beispielsweise über zwei zueinander orthogonale
Raumrichtungen aufgetragen sein. Diese Raumrichtungen können einem
Weltkoordinatensystem entsprechen, das die relative Lage des Kraftfahrzeugs zu dem zumindest einen Objekt beschreibt. Dabei können die Merkmale, die räumlich in einem vorbestimmten Bereich angeordnet sind, dem Cluster zugeordnet werden. Anhand der Karte können die Merkmale auf einfache Weise geometrisch interpretiert werden und somit eine Entscheidung getroffen werden, ob die jeweiligen Merkmale zumindest einem Objekt zugehörig sind oder nicht.
Bevorzugt werden die in die Karte eingetragenen Merkmale, die entlang einer
vorbestimmten Linie angeordnet sind, dem Cluster zugeordnet. Diesem Aspekt liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Objekte in dem Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs, die beispielsweise eine Parklücke begrenzen, üblicherweise eine rechteckige Form
aufweisen. Derartige Objekte können beispielsweise parkende Kraftfahrzeuge,
Bordsteine oder eine Wand sein. Wenn vorliegend nur Merkmale betrachtet werden, die in der Karte entlang einer Linie angeordnet sind, kann davon ausgegangen werden, dass diese zu einem rechteckigen Objekt gehörig sind. Somit kann das zumindest eine Objekt in dem Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs zuverlässig erkannt werden.
In einer weiteren Ausführungsform wird eine erste Gruppe der Merkmale des Clusters in Abhängigkeit von dem Vorliegen des zweiten Echos als einem ersten Objekt zugehörig signalisiert und eine von der ersten Gruppe verschiedene zweite Gruppe der Merkmale des Clusters werden in Abhängigkeit von dem Vorliegen des zweiten Echos als einem zweiten Objekt zugehörig signalisiert. Mit anderen Worten können die Merkmale in dem Cluster aufgeteilt werden und unterschiedlichen Objekten zugeordnet werden.
Beispielsweise können Merkmale einer ersten Gruppe zugeordnet werden, bei denen ein zweites Echo vorliegt. Merkmale, bei denen kein zweites Echo bzw. kein zweites Echo, das in einem vorbestimmten zeitlichen Abstand auf das erste Echo folgt, vorliegt, können einer zweiten Gruppe zugeordnet werden. So kann beispielsweise die erste Gruppe einem ersten Objekt wie einem geparkten Kraftfahrzeug und die zweite Gruppe einem Bordstein zugeordnet werden. Auf diese Weise können auch mehrere Objekte in dem Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs zuverlässig erkannt werden.
Bevorzugt werden für das erste und/oder das zweite Objekt vorbestimmte
Mindestabmessungen vorgegeben. Wenn die Merkmale des Clusters in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden und somit unterschiedlichen Objekten zugeordnet werden, kann für die jeweiligen Objekte beispielsweise eine Mindestlänge vorgegeben werden. . Bei der Einteilung der Merkmale in die Gruppen kann also eine Länge der Objekte, welche den jeweiligen Gruppen zugeordnet sind, berücksichtigt werden. Hierbei kann die Zuordnung der Merkmale zu einer Gruppe unterbleiben, falls diese Gruppe zu einem Objekt zugehörig wäre, welches die Mindestlänge unterschreitet. In diesem Fall kann das Cluster nicht unterteilt werden. Dies erweist sich insbesondere als vorteilhaft, wenn Parklücken bzw. freie Stellplätze im Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs erkannt werden sollen, die eine vorbestimmte Mindestlänge aufweisen.
Bevorzugt wird eine Position des Kraftfahrzeugs während des Bewegens des
Kraftfahrzeugs relativ zu dem zumindest einen Objekt fortlaufend ermittelt und der Positionswert des jeweiligen Messzyklus wird derart bestimmt, dass dieser zusätzlich die ermittelte Position des Kraftfahrzeugs beim Durchführen des Messzyklus beschreibt. Die Position des Kraftfahrzeugs beim Bewegen des Kraftfahrzeugs an dem zumindest einen
Objekt kann beispielsweise anhand eines satellitengestützten Ortungssystems bestimmt werden. Alternativ dazu kann die Position des Kraftfahrzeugs beim Bewegen an dem zumindest einen Objekt mittels Odometrie ermittelt werden. In dem jeweiligen
Positionswert, der dem jeweiligen Merkmal zugeordnet ist, kann zudem eine Information hinterlegt werden, die die aktuelle Position des Kraftfahrzeugs beschreibt. Somit kann der jeweilige Positionswert eine relative Lage des Kraftfahrzeugs bezüglich des zumindest einen Objekts beschreiben. Dabei kann es auch vorgesehen sein, dass die Position des Kraftfahrzeugs beim Bewegen ermittelt wird und die Messzyklen an vorbestimmen Positionswerten durchgeführt werden. Diese Positionsinformation des Kraftfahrzeugs kann auch in der Karte berücksichtigt werden, in die die einzelnen Merkmale eingetragen und zu dem Cluster gruppiert werden.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn ein Verhältnis zwischen der Anzahl an Echos und der Anzahl an zweiten Echos für die Merkmale der Messzyklen bestimmt wird. Es kann also die Gesamtanzahl an Echos von einer vorbestimmten Anzahl an Messzyklen zu der Anzahl an zweiten Echos von der vorbestimmten Anzahl an Messzyklen ins Verhältnis gesetzt werden. . Diesem Aspekt liegt die Erkenntnis zugrunde, dass sich die
Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs während des Vorbeibewegens an dem zumindest einen Objekt ändern kann. Beispielsweise kann sich die Geschwindigkeit des
Kraftfahrzeugs verringern, wenn eine freie Parklücke erkannt wird. Wenn sich die
Geschwindigkeit verringert, kann es der Fall sein, dass mehrere Echos des
Ultraschallsignals empfangen werden. Wenn die Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs reduziert wird, erhöht sich die Gesamtanzahl an Echos aber das Verhältnis bleibt gleich. Die Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs wirkt sich durch die Bestimmung des
Verhältnisses zwischen der Anzahl an Echos und der Anzahl an zweiten Echos beim Durchführen des jeweiligen Messzyklus nicht auf das Messergebnis aus. Somit kann erreicht werden, dass die aktuelle Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs die Zuordnung der Merkmale zu dem Objekt nicht oder nur geringfügig beeinflusst. Auf diese Weise kann das zumindest eine Objekt zuverlässig erkannt werden Weithin kann es auch vorgesehen sein, dass die Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs während des Bewegens des
Kraftfahrzeugs relativ zu dem zumindest einen Objekt fortlaufend ermittelt wird und die Merkmale dem zumindest einen Objekt in Abhängigkeit von der ermittelten
Geschwindigkeit zugeordnet werden.
In einer weiteren Ausgestaltung wird anhand des jeweiligen zweiten Echos der Merkmale eine Höhe des zumindest einen Objekts bestimmt. Wenn das zweite Objekt vorhanden ist bzw. innerhalb einer vorbestimmten zeitlichen Dauer nach dem ersten Echo auftritt, kann
davon ausgegangen werden, dass das zumindest eine Objekt in dem Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs eine vorbestimmte Höhe aufweist. Wenn das zweite Objekt vorhanden ist bzw. innerhalb einer kurzen zeitlichen Dauer auf das erste Echo folgt, kann es sich bei dem zumindest einen Objekt beispielsweise um ein geparktes Fahrzeug handeln. In dem anderen Fall kann beispielsweise kein Objekt in dem Umgebungsbereich vorhanden sein oder es befindet sich ein verhältnismäßig niedriges Objekt in dem
Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs. Auf diese Weise kann das zumindest eine Objekt in dem Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs klassifiziert werden.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn anhand der Zugehörigkeit der Merkmale des Clusters zu dem zumindest einen Objekt eine Fahrtrajektorie zum Bewegen des Kraftfahrzeugs realtiv zu dem zumindest einen Objekt ermittelt wird. Anhand der Merkmale des Clusters, die dem zumindest einen Objekt zugeordnet werden, kann die relative Lage des zumindest einen Objekts zu dem Kraftfahrzeug ermittelt werden. Anhand der relativen Lage des Kraftfahrzeugs zu dem Objekt kann eine Fahrtrajektorie bestimmt werden, anhand welcher das Kraftfahrzeug an dem Objekt vorbeibewegt werden kann. Hierzu können auch die äußeren Abmessungen des Kraftfahrzeugs berücksichtigt werden.
In einer weiteren Ausführungsform wird das Kraftfahrzeug entlang der ermittelten
Fahrtrajektorie zumindest semi-autonom manövriert. Beispielsweise kann durch ein Fahrerassistenzsystem des Kraftfahrzeugs die Lenkung des Kraftfahrzeugs entlang der Fahrtrajektorie übernommen werden. In diesem Fall gibt der Fahrer Gas und betätigt die Bremse. Alternativ dazu kann das Kraftfahrzeug autonom entlang der Fahrtrajektorie bewegt werden. In diesem Fall greift das Fahrerassistenzsystem auf die
Antriebseinrichtung und die Bremseinrichtung des Kraftfahrzeugs ein. Somit kann der Fahrer beispielsweise bei einem Einparkvorgang besonders zuverlässig unterstützt werden.
Ein erfindungsgemäßes Fahrerassistenzsystem ist dazu ausgebildet, ein
erfindungsgemäßes Verfahren durchzuführen. Das Fahrerassistenzsystem kann beispielsweise eine Steuereinrichtung umfassen, die zum Durchführen des
erfindungsgemäßen Verfahrens ausgelegt ist.
Ein erfindungsgemäßes Kraftfahrzeug umfasst ein erfindungsgemäßes
Fahrerassistenzsystem. Das Kraftfahrzeug ist insbesondere als Personenkraftwagen ausgebildet.
Die in Bezug auf das erfindungsgemäße Verfahren vorgestellten Ausführungsformen und deren Vorteile gelten entsprechend für das erfindungsgemäße Fahrerassistenzsystem sowie für das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Alle vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweiligen angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder aber in Alleinstellung verwendbar.
Die Erfindung wird nun anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
in schematischer Darstellung ein Kraftfahrzeug gemäß
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; das Kraftfahrzeug beim Einparken in eine Parklücke, die von Objekten im Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs begrenzt ist; und
Fig. 3 bis 5 unterschiedliche Ausführungsformen, bei denen anhand von
Merkmalen, die mit einem Ultraschallsensor des Kraftfahrzeugs ermittelt wurden, Objekte im Umgebungsbereich des
Kraftfahrzeugs erkannt werden.
Fig. 1 zeigt ein Kraftfahrzeug 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Das Kraftfahrzeug 1 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als
Personenkraftwagen ausgebildet. Das Kraftfahrzeug 1 umfasst ein
Fahrerassistenzsystem 2. Das Fahrerassistenzsystem 2 umfasst wiederum eine
Steuereinrichtung 3, die beispielsweise durch ein Steuergerät (Electronic Control Unit - ECU) des Kraftfahrzeugs 1 gebildet sein kann. Des Weiteren umfasst das
Fahrerassistenzsystem 2 eine Sensoreinrichtung 9.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Sensoreinrichtung 9 acht
Ultraschallsensoren 4. Dabei sind vier Ultraschallsensoren 4 in einem Frontbereich 5 des Kraftfahrzeugs 1 und vier Ultraschallsensoren 4 in einem Heckbereich 6 des
Kraftfahrzeugs 1 angeordnet. Die Ultraschallsensoren 4 sind dazu ausgebildet, ein Objekt 9, 10 in einem Umgebungsbereich 7 des Kraftfahrzeugs 1 zu erkennen und einen Abstand zu dem Objekt 9, 10 zu bestimmen. Die jeweiligen Ultraschallsensoren 4 können ein Ultraschallsignal aussenden. Dieses Ultraschallsignal kann von einem Objekt im Umgebungsbereich 7 des Kraftfahrzeugs 1 reflektiert werden. Dieses reflektierte Signal bzw. Echo des Ultraschallsignals kann von dem Ultraschallsensor 4 wieder erfasst werden. Anhand der Laufzeit des Ultraschallsignals, also dem zeitlichen Unterschied zwischen dem Aussenden des Ultraschallsignals und dem Empfangen des Echos, kann ein Abstand zwischen dem Kraftfahrzeug 1 und dem Objekt 9, 10 bestimmt werden.
Darüber hinaus umfasst das Kraftfahrzeug 1 eine Antriebseinrichtung 8. Die
Antriebseinrichtung 8 kann zur Ansteuerung eines Antriebsstrangs des Kraftfahrzeugs 1 dienen. Beispielsweise kann mit der Antriebseinrichtung 8 ein Antriebsmotor und/oder eine Bremsanlage des Kraftfahrzeugs 1 angesteuert werden. Weiterhin kann es vorgesehen sein, dass mit der Antriebseinrichtung 8 eine Lenkung des Kraftfahrzeugs 1 angesteuert werden kann. Die Steuereinrichtung 3 ist mit den Ultraschallsensoren 4 zur Datenübertragung verbunden. Entsprechende Datenleitungen sind vorliegend der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Darüber hinaus ist die Steuereinrichtung 3 mit der Antriebseinrichtung 8 zur Datenübertragung verbunden.
Das Fahrerassistenzsystem 2 kann zudem die aktuelle Position des Kraftfahrzeugs 1 ermitteln. Hierzu können die Signale eines satellitengestützten
Positionsbestimmungssystems berücksichtigt werden. Des Weiteren kann die aktuelle Position des Kraftfahrzeugs 1 mittels Odometrie bestimmt werden. Zu diesem Zweck können beispielsweise die Anzahl an Radumdrehungen zumindest eines Rads des Kraftfahrzeugs 1 und/oder ein Lenkwinkel des Kraftfahrzeugs 1 ermittelt werden. Anhand der aktuellen Position des Kraftfahrzeugs 1 und des Abstands zwischen dem
Kraftfahrzeug 1 und dem Objekt 9, 10, der mit zumindest einem Ultraschallsensor 4 bestimmt wird, kann die relative Lage des Kraftfahrzeugs 1 zu dem Objekt 9, 10 ermittelt werden.
Darüber hinaus ist die Steuereinrichtung 3 dazu ausgebildet, eine Fahrtrajektorie 12 des Kraftfahrzeugs 1 zu berechnen, welche eine kollisionsfreie Bewegung des
Kraftfahrzeugs 1 an dem Objekt 9, 10 in dem Umgebungsbereich 7 des Kraftfahrzeugs 1
vorbei beschreibt. Hierzu können auch die äußeren Abmessungen des Kraftfahrzeugs 1 berücksichtigt werden, die beispielsweise in einer Speichereinrichtung der
Steuereinrichtung 3 hinterlegt sind. Mittels des Fahrerassistenzsystems 2 kann das Kraftfahrzeug 1 semi-autonom entlang der Fahrtrajektorie bewegt werden. In diesem Fall wird die Lenkung von dem Fahrerassistenzsystem 2 übernommen. Der Fahrer betätigt weiterhin das Gaspedal und die Bremse. Alternativ dazu kann das Kraftfahrzeug 1 auch autonom entlang der Fahrtrajektorie 12 bewegt werden. Hierbei steuert das
Fahrerassistenzsystem 2 auch den Antrieb und die Bremse des Kraftfahrzeugs 1 .
Fig. 2 zeigt das Kraftfahrzeug 1 beim Einparken in eine Parklücke. Zum Erkennen der Parklücke wird das Kraftfahrzeug 1 an der Parklücke vorbeibewegt. Die Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs 1 ist durch den Pfeil 1 1 verdeutlicht. Die Parklücke ist vorliegend durch zwei Objekte 9 begrenzt. Die Objekte 9 sind vorliegend durch parkende Fahrzeuge gebildet. Zudem befindet sich vor der Parklücke ein Objekt 10, das vorliegend durch einen Bordstein gebildet ist. Das Kraftfahrzeug 1 muss also den Bordstein überqueren, um entlang der Fahrtrajektorie 12 in die Parklücke zu gelangen. Die Herausforderung besteht darin, dass das Fahrerassistenzsystem 2 vorliegend unterscheiden muss, ob es sich um ein hohes Objekt 9, beispielsweise ein geparktes Fahrzeug, oder um ein niedriges Objekt 10, beispielsweise den Bordstein, handelt.
Wenn das Kraftfahrzeug 1 entlang des Pfeils 1 1 an den Objekten 9, 10 vorbeibewegt wird, wird zu vorbestimmten Zeitpunkten jeweils ein Messzyklus durchgeführt. In jedem Messzyklus senden die Ultraschallsensoren 4 ein Ultraschallsignal aus. Darüber hinaus werden die Echos des Ultraschallsignals mit den Ultraschallsensoren 4 empfangen. Zu jedem Messzyklus wird ein Merkmal 14 bestimmt. Das Merkmal 14 umfasst einen Positionswert, der anhand des ersten Echos des Ultraschallsignals ermittelt wird. Der Positionswert beschreibt also eine relative Lage zwischen dem Kraftfahrzeug 1 und dem jeweiligen Objekt 9, 10. Dabei kann auch - wie zuvor beschrieben - die aktuelle Position des Kraftfahrzeugs 1 während der Vorbeifahrt an den Objekten 9, 10 erfasst werden und bei dem Positionswert berücksichtigt werden. Darüber hinaus beschreibt das Merkmal 14 für jeden Messzyklus, ob ein zweites Echo vorhanden ist bzw. in einem vorbestimmten zeitlichen Abstand auf das erste Echo des Ultraschallsignals folgt. Wenn das zweite Echo innerhalb eines vorbestimmten zeitlichen Abstands auf das erste Echo folgt, kann davon ausgegangen werden, dass das Objekt 9, 10 ein hohes Objekt, beispielsweise ein geparktes Fahrzeug, darstellt.
Die einzelnen Merkmale 14 werden anhand ihres Positionswerts in eine Karte
eingetragen. Hierbei kann es auch vorgesehen sein, dass Merkmale 14 mehrerer Messzyklen zusammengefasst werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Abstand von dem Kraftfahrzeug 1 zu dem Objekt 9, 10 mittels Triangulation bestimmt wird. Anschließend wird überprüft, ob die Merkmale 14 in der Karte zu einem Cluster gruppiert werden können. Zu diesem Zweck kann überprüft werden, ob die Merkmale 14 anhand ihrer geometrischen Anordnung in der Karte entlang eines vorbestimmten geometrischen Elements angeordnet sind. Insbesondere kann untersucht werden, ob die Merkmale 14 in der Karte entlang einer Linie angeordnet sind. Dem liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Objekte 9, 10 in dem Umgebungsbereich 7 des Kraftfahrzeugs 1 üblicherweise eine im Wesentlichen rechteckförmige Form aufweisen. Somit beschreibt die an das Kraftfahrzeug 1 angrenzende Außenfläche des Objekts 9, 10, die mit den Ultraschallsensoren 4 erfasst wird, üblicherweise eine Linie bzw. Gerade. Mittels einer Regressionslinie kann eine Kante des Objekts 9, 10 in deren Lage bestimmt werden.
Die Merkmale 14 können weitere Informationen beinhalten. Beispeisweise kann eine Orientierung des Kraftfahrzeugs 1 bzw. des Ultraschallsensors 4 beim Erfassen des Objekts 9, 10 hinterlegt sein. Weiterhin kann berücksichtigt werden, mit welcher
Wahrscheinlichkeit das Objekt 9, 10 erfasst wurde. Zudem kann die Höhe des Objekts 9, 10 anhand des zweiten Echos ermittelt werden. Des Weiteren kann ein Wert bestimmt werden, der eine räumliche Unsicherheit beschreibt.
Die Merkmale 14, die einer Geraden zugeordnet werden können, werden weiterhin untersucht. Insbesondere wird untersucht, ob die Merkmale 14 einem der Objekte 9, 10 zugeordnet werden können. Dies ist in Fig. 3 verdeutlicht. In dem oberen Bereich von Fig. 3 sind die einzelnen Merkmale 14 gezeigt, die dem Cluster 13 zugeordnet sind. In der ersten Zeile 15 ist dabei die Anzahl der empfangenen Echos zu jedem der Merkmale 14 bzw. Messzyklen beschrieben. In der zweiten Zeile 16 ist die Anzahl der zweiten Echos beschrieben. Dabei ist zu erkennen, dass am Ende der Zeilen 15 und 16 die Anzahl der empfangenen Echos und die Anzahl der zweiten Echos ansteigen. Der Grund hierfür ist, dass das Kraftfahrzeug 1 seine Geschwindigkeit verringert hat.
Im unteren Bereich von Fig. 3 ist ein Diagramm gezeigt, bei dem auf der Abszisse die Position L aufgetragen ist. Beispielsweise kann in dem vorliegenden Fall alle 40 cm ein Messzyklus durchgeführt werden, also ein Merkmal 14 erfasst werden. Auf der Ordinate ist der Schwellenwert S aufgetragen. Vorliegend wird ein Bereich bzw. ein Fenster vorbestimmt, der/das eine vorbestimmte Anzahl von Merkmalen 14 des Clusters 13
umfasst. Innerhalb des Bereichs bzw. des Fensters wird überprüft, ob der Anteil an zweiten Echos in dem Bereich den vorbestimmten Schwellenwert S überschreitet. In dem hier gezeigten Beispiel beträgt der Schwellenwert S 50%.
Vorliegend wird der Bereich bzw. das Fenster über die einzelnen Merkmale 14 des Clusters 13 geschoben. Die Linie 17 beschreibt das Ergebnis für den Fall, dass der Bereich eine Länge von 2m aufweist. Im Vergleich dazu zeigt die Linie 18 das Ergebnis für einen Bereich, der eine Breite von 60 cm aufweist. Wenn die Linien 17, 18 bzw. den Wert 1 annehmen, kann davon ausgegangen werden, dass sich ein hohes Objekt 9 in dem Umgebungsbereich 7 des Kraftfahrzeugs 1 befindet. Nehmen die Linien 17, 18 hingegen den Wert 0 an, so kann davon ausgegangen werden, dass sich kein Objekt oder ein niedriges Objekt 10 im Umgebungsbereich 7 des Kraftfahrzeugs 1 befindet. In dem vorliegenden Beispiel, das der Situation gemäß Fig. 2 entspricht, können die
Bereiche 19 und 21 einem hohen Objekt zugeordnet werden, während der Bereich 20 einem niedrigen Objekt zugeordnet wird. Das Cluster 13 kann folglich in drei Bereiche 19, 20, 21 unterteilt werden, wobei jeder der Bereiche 19, 20, 21 einem Objekt 9, 10 zugeordnet wird.
Durch die Breite der Bereiche, die über das Cluster 13 geschoben werden, kann die örtliche Auflösung beim Erfassen der Objekte 9, 10 bestimmt werden. Dies ist beispielhaft in Fig. 4 gezeigt. Hier können beispielsweise einzelne schmale Objekte, die
beispielsweise durch eine Mülltonne gebildet sein können, durch eine Fensterbreite von 2m nicht erfasst werden. Mit einem Bereich bzw. einem Fenster, das eine Breite von 60 cm aufweist, können auch schmale Objekte im Umgebungsbereich 7 des
Kraftfahrzeugs 1 erfasst werden. Vorliegend kann das Cluster 13 in die Bereiche 22, 23, 24, 25, 26 usw. aufgeteilt werden. Hierbei können die Bereiche 22, 24 und 26 hohen Objekten 9, 10 zugeordnet werden.
Beim Erfassen der Objekte 9, 10 im Umgebungsbereich 7 des Kraftfahrzeugs 1 kann es der Fall sein, dass ein zweites Echo von einem Ultraschallsensor 4 nicht zuverlässig erfasst werden können. Dies ist durch den Bereich, der durch den Pfeil 31
gekennzeichnet ist, in Fig. 5 verdeutlicht. Weiterhin kann es der Fall sein, dass auch zweite Echos von den Ultraschallsensoren 4 bei einem niedrigen Objekt, beispielsweise einem Bordstein, empfangen werden. Dies ist in dem Bereich, der durch den Pfeil 32 gekennzeichnet ist, ersichtlich. Hier zeigt der Verlauf der Linie 18 in dem Bereich, der durch den Pfeil 32 gekennzeichnet ist, fälschlicherweise mehrere Bereiche an, die Objekten 9, 10 zuzuordnen wären. In diesem Fall würde beispielsweise ein Bordstein in
mehrere Objekte 9, 10 eingeteilt werden. Um dies zu verhindern, kann eine vorbestimmte Mindestabmessung für die Objekte 9, 10 vorgegeben werden. Anhand dieser
Mindestabmessung bzw. der Mindestlänge kann entschieden werden, ob das Cluster 13 in einzelne Bereiche eingeteilt wird oder nicht. Für den Fall, dass zweite Echos nicht empfangen werden, kann entschieden werden, dass der komplette Bereich 27 einem Objekt zugeordnet wird, da der Bereich (vorliegend durch den Pfeil 33 gekennzeichnet) die Mindestabmessung unterschreitet.
Für den Fall, dass fälschlicherweise zweite Echos empfangen werden, kann entschieden werden, dass der Bereich, der vorliegend durch den Pfeil 34 gekennzeichnet ist, einem einzigen Objekt 9, 10 zuzuordnen ist. Vorliegend werden sowohl die Bereiche 28 als auch der Bereich 29 des Clusters 13 einem Objekt 9, 10 zugeordnet. Schließlich wird ein Bereich 30 des Clusters 13 einem Objekt 9, 10 zugeordnet. Durch das Verfahren können Objekte 9, 10 im Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs 1 zuverlässiger erkannt werden. Zudem kann die Genauigkeit bei der Klassifizierung der Objekte 9, 10 erhöht werden.