EP2373942A2 - Kältegerät mit drehbar gelagertem ablageabschnitt - Google Patents

Kältegerät mit drehbar gelagertem ablageabschnitt

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EP2373942A2 EP09749140A EP09749140A EP2373942A2 EP 2373942 A2 EP2373942 A2 EP 2373942A2 EP 09749140 A EP09749140 A EP 09749140A EP 09749140 A EP09749140 A EP 09749140A EP 2373942 A2 EP2373942 A2 EP 2373942A2
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät, mit einem Kühlraum, in dem wenigstens ein Fachboden (10) angeordnet ist, das sich dadurch auszeichnet, dass der Fachboden (10) einen drehbar gelagerten Ablageabschnitt (30) und einen ortsfesten Ablageabschnitt (39) aufweist.

Description

Kältegerät mit drehbar gelagertem Ablageabschnitt
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät mit einem Kühlraum, in dem wenigstens ein Fachboden angeordnet ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei den bisher bekannten Kältegeräten wie insbesondere Haushaltskältegeräten ist es oft störend, Gegenstände, die an der Vorderseite eines Fachbodens in dem Kältegerät abgestellt sind, zur Seite zu schieben oder herauszunehmen, um Zugriff auf Gegenstände zu bekommen, die sich weiter hinten auf dem Fachboden befinden und somit nicht oder nur schwer zugänglich sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Kältegerät zu schaffen, bei dem diese Probleme nicht mehr bestehen und die Zugänglichkeit der auf einem Fachboden befindlichen Gegenstände verbessert wird.
Diese Aufgabe wird mit einem Kältegerät gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Das erfindungsgemäße Kältegerät mit einem Kühlraum, in dem wenigstens ein Fachboden angeordnet ist, zeichnet sich dadurch aus, dass der Fachboden einen drehbar gelagerten Ablageabschnitt mit beispielsweise quadratischer oder sichelförmiger Ablagefläche sowie einen ortsfesten Ablageabschnitt aufweist. Dadurch brauchen Gegenstände auf dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt, die sich gerade an der Vorderseite des Fachbodens befinden, nicht mehr weggeräumt oder herausgenommen werden, um an die dahinter befindlichen Gegenstände zu gelangen, sondern es genügt ein einfaches Verdrehen des drehbar gelagerten Ablageabschnitts, um Zugang zu diesen Gegenständen zu erlangen. Dies vereinfacht zum einen die Bedienbarkeit beim Herausnehmen und Einräumen von Gegenständen auf den Fachboden, zum anderen muss dadurch in vielen Fällen das Kältegerät nicht mehr so lange offen gehalten werden, um einen Einräum- oder Ausräumvorgang durchführen zu können, was die Energieeffizienz verbessert. Zusätzlich zu dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt ist auch ein ortsfester Ablageabschnitt vorhanden, z.B. neben dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt, um Kühlgut auch auf herkömmliche Weise abstellen zu können. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der drehbar gelagerte Ablageabschnitt als mittig abgestützter, insbesondere mindestens um eine volle Umdrehung drehbarer, Drehteller ausgebildet und ermöglicht so eine besonders einfache Möglichkeit, Zugang zu Gegenständen zu erhalten, die weiter hinten auf dem Fachboden abgelegt bzw. abgestellt sind.
Es ist von Vorteil, wenn der drehbar gelagerte Ablageabschnitt am Fachboden gelagert ist und somit mit diesem eine gewisse Baueinheit darstellt.
Die Flexibilität der Anordnung wird erhöht, wenn der drehbar gelagerte Ablageabschnitt abnehmbar am Fachboden angeordnet ist, wobei insbesondere die Anordnung auf der Oberseite des Fachbodens vorteilhaft ist.
Wenn der drehbar gelagerte Ablageabschnitt einen umlaufenden erhöhten Rand aufweist, bietet dies den Vorteil, dass auf dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt abgestellte Gegenstände beim Drehen dieses Ablageabschnitts von diesem nicht wegrutschen und somit diesen nicht verlassen können. Ein besonders einfaches Drehen wird dadurch erreicht, wenn der erhöhte Rand mit einer Kraft zum Drehen beaufschlagt werden kann. Das heißt mit anderen Worten, dass der Rand so stabil ausgestaltet ist, dass auch durch Angreifen seitens eines Benutzers dessen Stabilität nicht gefährdet wird. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der erhöhte Rand zumindest abschnittsweise die Form eines Rings aufweist, der über Stützen mit dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt verbunden ist. Durch die Stützen lässt sich eine stabile Verbindung des Rings mit dem drehbaren Ablageabschnitt erzielen, und die Ausgestaltung des erhöhten Rands als Ring ermöglicht es, dass dieser Ablageabschnitt in jeder beliebigen Winkelstellung in gleicher Weise durch Angreifen an dem Ring gedreht werden kann. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, den erhöhten Rand zumindest abschnittsweise als Tragegriff auszubilden oder einen Tragegriff an dem erhöhten Rand vorzusehen. Dadurch kann der drehbar gelagerte Ablageabschnitt in einfacher Weise gehalten werden, wenn er vom Fachboden entfernt wird.
Um zu verhindern, dass auf dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt an dessen Rand befindliche Gegenstände bei dessen Verdrehung aufgrund der auftretenden Fliehkräfte unbeabsichtigt verrutschen - und beispielsweise an den erhöhten Rand rutschen und u. U. beschädigt werden, ist vorzugsweise auf der Oberseite des drehbar gelagerten Ablageabschnitts ein Umfangsrandbereich vorgesehen, welcher eine Oberfläche mit hohem Reibungskoeffizienten aufweist. Dadurch kann ein unbeabsichtigtes Verrutschen von Gegenständen zumindest stark eingeschränkt oder sogar ganz vermieden werden. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die besagte Oberfläche eine Erodierstruktur, eine gummiartige Beschichtung oder Bedruckung oder aber eine Kunststoffkomponente mit hohem Reibungskoeffizienten umfasst. Zur Herstellung der Erodierstruktur werden üblicherweise Funkenerodiermaschinen verwendet, die durch pulsierenden Gleichstrom einen Lichtbogen zwischen Elektrode und Werkstück erzeugen, wodurch Bestandteile des Werkstücks durch Verdampfung oder Abplatzung abgetragen werden. Hierdurch lassen sich ästhetisch sehr anspruchsvolle Strukturen erzeugen.
Eine besonders gute Lagerung und Beweglichkeit des drehbar gelagerten Ablageabschnitts ist dann gegeben, wenn im Fachboden an dessen Oberseite und/oder im drehbar gelagerten Ablageabschnitt an dessen Unterseite mindestens drei Stützrollen oder Stützwalzen - beispielsweise in einem Winkelabstand von 120° zueinander - drehbar gelagert sind. Dadurch ist der drehbar gelagerte Ablageabschnitt nicht nur gut gegen die Unterlage abgestützt, sondern kann auch sehr leicht eine Rollbewegung ausführen. Alternativ ist es auch möglich, an der Unterseite des drehbar gelagerten Ablageabschnitts mindestens drei Stützgleiter vorzusehen. Die Stützgleiter stützen nicht nur den drehbar gelagerten Ablageabschnitt auf dem Fachboden ab, sondern ermöglichen auch eine Gleitbewegung des drehbar gelagerten Ablageabschnitts auf dem Fachboden.
Eine besondere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich dadurch, dass auf den drehbar gelagerten Ablageabschnitt eine Abdeckung aufsetzbar ist. Besonders bevorzugt ist hierbei die Abdeckung kuppeiförmig ausgestaltet. Damit kann der drehbar gelagerte Ablageabschnitt beispielsweise als Käse- oder Wurstglocke sowie als Kuchenplatte mit Abdeckung verwendet werden. Hierbei ist es von Vorteil, wenn zusätzlich eine Verriegelungsvorrichtung zum Fixieren der Abdeckung auf dem drehbar gelagerten
Ablageabschnitt vorgesehen ist, mit der verhindert werden kann, dass sich die Abdeckung - insbesondere bei Herausnahme des drehbar gelagerten Ablageabschnitts aus dem Kältegerät und Verwendung außerhalb von diesem - unbeabsichtigt von dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt löst.
Es kann von Vorteil sein, wenn der drehbar gelagerte Ablageabschnitt in einer oder mehreren Winkelstellungen arretiert werden kann. Hierzu ist dann eine Arretiervorrichtung vorgesehen. Eine derartige Arretiervorrichtung kann beispielsweise ein an dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt anlegbarer Klotz sein, der eine starke Reibungskraft auf den drehbar gelagerten Ablageabschnitt ausübt. Alternativ kann eine solche Arretiervorrichtung beispielsweise auch ein Bolzen sein, der in entsprechende Ausnehmungen des drehbar gelagerten Ablageabschnitts einführbar ist.
Weitere Vorteile, Merkmale und Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Draufsicht einen Fachboden mit Drehteller des erfindungsgemäßen Kältegeräts, gemäß einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine Detailansicht des Drehtellers in perspektivischer Seitenansicht,
Fig. 3 einen Fachboden mit einem Drehteller in einer perspektivischen Seitenansicht gemäß einer zweiten Ausführungsform, und
Fig. 4 einen Fachboden mit einem Drehteller in einer perspektivischen Seitenansicht gemäß einer dritten Ausführungsform.
Gemäß Fig. 1 umfasst ein Fachboden 10 eines erfindungsgemäßen Kältegeräts einen ortsfesten Ablageabschnitt 39 sowie einen als Drehteller 30 ausgebildeten drehbar gelagerten Ablageabschnitt. Der Drehteller 30 weist mittig eine Zentrierbuchse 28 auf, in die von unten ein im Fachboden 10 angebrachter, nach oben ragender Zentrierbolzen
(nicht gezeigt) eingreift. Der Drehteller 10 kann durch einfaches Anheben vom Fachboden 10 gelöst werden. Der Drehteller 30 kann in anderen Worten von der Oberseite 12 des Fachbodens 10, an welcher er gelagert ist, abgehoben und als selbständiges Teil außerhalb des Kühlraums des Kältegeräts, in welchem er sich normalerweise zusammen mit dem Fachboden 10 befindet, verwendet werden.
Der Drehteller 30 weist an seiner Außenseite einen umlaufenden erhöhten Rand 34 in Form eines Rings aus vorzugsweise Edelstahl auf. An diesem Rand 34 kann ein Benutzer angreifen und den Drehteller verdrehen. Der Rand 34 ist über Stützen 35, von denen bei dieser Ausführungsform drei vorgesehen sind, mit dem Drehteller 30 verbunden. Details hierzu sind in Fig. 2 dargestellt. Die Stützen 35 sind bei dieser Ausführungsform als den äußeren Rand des Drehteiles 30 umgreifende Blöcke ausgebildet, an deren Oberseite der erhöhte Rand 34 in Form eines Rings befestigt ist. An der Unterseite 31 des Drehteiles 30 sind drei gleichmäßig über dessen Umfang verteilte Stützgleiter 32 in Form von nach unten ragenden Vorsprüngen vorgesehen, auf denen sich der Drehteller 30 gleitend auf dem Fachboden 10 bewegen kann, sobald der Drehteller 30 gedreht wird. Hierzu haben die Stützgleiter 32 an der Kontaktfläche zum Fachboden 10 selbstverständlich eine Kontaktfläche mit guten Gleiteigenschaften.
An der Oberseite 33 des Drehtellers 30 ist ein Umfangsrandbereich 38 vorgesehen, welcher eine Oberfläche mit hohem Reibungskoeffizienten aufweist. Der Umfangsrandbereich 38 dient dabei als ein sogenannter Antirutschrand. Dieser Antirutschrand ist als beispielsweise ein bis fünf Zentimeter breiter Ring ganz außen am Drehteller 30 ausgebildet. Dieser Ring kann aus einer gummiartigen Beschichtung oder Bedruckung bestehen, die einen hohen Reibungskoeffizienten aufweist und somit ein Verrutschen von dort befindlichen Gegenständen über den Antirutschrand hinaus verhindert. Der Antirutschrand kann auch eine Kunststoffkomponente mit hohem Reibungskoeffizienten umfassen. Alternativ kann der Antirutschrand auch eine durch ein Erodierverfahren hergestellte Erodierstruktur aufweisen.
Der Fachboden 10 weist an seiner Vorderseite eine Frontleiste 16 auf, die zum einen aus ästhetischen Gründen vorgesehen ist und zum anderen verhindert, dass Gegenstände unbeabsichtigt an der Vorderseite des Fachbodens 10 über diesen hinausrutschen. An der Rückseite des Fachbodens 10 ist eine Rückleiste 15 vorgesehen, wobei der Drehteller 30 so zwischen der Frontleiste 16 und der Rückleiste 15 angeordnet ist, dass er in seiner Drehbewegung nicht durch diese beiden Leisten behindert ist.
Bei der dargestellten stabilen Ausführungsweise des erhöhten Rands 34 als umlaufender Ring kann dieser selbstverständlich als Tragegriff für den Drehteller 30 verwendet werden. Alternativ wäre es beispielsweise auch möglich, entsprechende Griffmulden in den Stützen 35 vorzusehen. In diesem Fall wäre es dann vorteilhaft, mindestens zwei sich axial gegenüberliegende Stützen 35 mit entsprechenden Griffmulden vorzusehen, damit der Drehteller 30 in ergonomisch günstiger Weise getragen werden kann.
Um zu verhindern, dass sich der Drehteller 30 unbeabsichtigt dreht, ist es bevorzugt, eine Arretiervorrichtung 50 auf dem Fachboden 10 am Rand des Drehtellers 30 vorzusehen. Die Arretiervorrichtung 50 kann beispielsweise aus einem Klotz 51 bestehen, der über eine an einem Befestigungsende 54 vorgesehene Schwenkachse 52 so zwischen zwei selbst-arretierenden Endpositionen verschwenkbar ist, dass in einer Arretierstellung ein freies Ende 53 des Klotzes 51 an dem Drehteller 30 anliegt und dessen Verdrehen verhindert, während der Klotz 51 in seiner hochgeschwenkten Stellung ein Verdrehen des Drehtellers 30 nicht behindert.
In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform des Fachbodens 10 sowie des Drehtellers 30 des erfindungsgemäßen Kältegeräts dargestellt. Der Drehteller 30 ist anders als in der Darstellung von Fig. 1 mit einer ebenen Oberfläche so ausgestaltet, dass die nicht eigens dargestellte Zentrierbuchse nicht über die Oberseite hinaus ragt, sondern eine glatte
Oberfläche zulässt. Der Drehteller 30 weist eine Randerhöhung 37 auf, welche über den gesamten Umfang vorgesehen ist. In dieser Ausgestaltung kann der Drehteller 30 gut als Platte zum Präsentieren von Speisen, wie beispielsweise als Kuchenplatte, oder als Servierplatte am Tisch für beispielsweise Käse- und/oder Wurstwaren, Fonduesoßen, Zutaten für ein Raclette, oder auch als ein Frühstückstablett, verwendet werden.
In Fig. 4 ist eine dritte Ausführungsform des Fachbodens 10 mit dem Drehteller 30 gemäß der Erfindung dargestellt. Auf den Drehteller 30 ist eine kuppeiförmige Abdeckung 60 aufgesetzt. In dieser Anordnung kann der Drehteller 30 in geeigneter Weise als Kuchenplatte mit Abdeckhaube sowie als Käseglocke verwendet werden. Zudem bietet die Abdeckung 60 durch die räumliche Trennung zum übrigen Rauminhalt des Kühlraums einen Geruchsschutz. Die Einfachheit der Handhabung des Drehtellers 30 mit aufgesetzter Abdeckung 60 kann noch verbessert werden, wenn eine hier nur schematisch dargestellte Verriegelungsvorrichtung 70 vorgesehen ist, mit der die Abdeckung auf dem Drehteller 30 verriegelt werden kann. Selbst bei ungünstigen
Bedingungen kann sich so die Abdeckung 60 nicht unbeabsichtigt von dem Drehteller 30 lösen, was weniger Aufmerksamkeit eines Benutzers erfordert. Die Verriegelungsvorrichtung 70 ist hier lediglich schematisch als gekrümmter Bügel 71 dargestellt, der über eine Schwenkachse 72, welche an der Abdeckung 60 befestigt ist, so verschwenkt werden kann, dass er in Verriegelungsstellung den Rand 34 des Drehtellers 30 umgreift und ein Abheben der Abdeckung 60 nach oben verhindert. Durch Verschwenken des Bügels 71 nach oben kann diese Verriegelung gelöst werden. Alternativ sind viele andere Ausgestaltungen der Verriegelung möglich. So kann beispielsweise die Unterseite der auf den Drehteller 30 aufzusetzenden Abdeckung 60 mit Vorsprüngen ausgestattet sein, die in entsprechende Ausnehmungen des Drehtellers 30 nach Art eines Bajonettverschlusses eingreifen und durch Verdrehen der Abdeckung 60 bezüglich des Drehtellers 30 in eine Verriegelungsstellung gebracht werden können.
Bei den dargestellten Ausführungsformen ist der Drehteller 30 auf der linken Seite des Fachbodens 10 angeordnet. Selbstverständlich kann sich der Drehteller 30 auch auf der rechten Seite des Fachbodens 10, mittig in ihm oder an einer beliebigen anderen Stelle befinden.
Der Antirutschrand baut in der Höhe nicht auf und behindert somit nicht die Einlagerung von höheren Gegenständen auf dem Drehteller.
Die Ausgestaltung des Antirutschrands sowie die Bedruckung können beispielsweise auch als Designmerkmal verwendet werden, wobei hierzu auch ein flächiger Aufdruck zur Gestaltung einer größeren Fläche möglich ist.
Es ist festzuhalten, dass bei dem erfindungsgemäßen Kältegerät mit dem Fachboden und dem Drehteller die Ordnung von Lagerprodukten wie beispielsweise Marmelade, Joghurt, Salat und Grillsoßen im Kältegerät verbessert und gleichzeitig die Erreichbarkeit der Lagerprodukte erhöht wird. Dies stellt einen Zusatznutzen für die Benutzer dar.
Bei Einsatz der vorliegenden Erfindung wird die Variabilität bei der Lagerung von Gegenständen im Kühlraum erhöht, da neben der Fläche auf dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt bzw. Drehteller 30 für eine dynamische Lagerung noch genügend Fläche auf dem daneben befindlichen ortsfesten Ablageabschnitt 39 für eine statische Lagerung verbleibt. Der Drehteller 30 besteht vorzugsweise aus dem gleichen Material wie der Fachboden 10, nämlich üblicherweise aus Glas oder Polyacryl. Selbstverständlich können auch andere übliche Materialien als die angegebenen für den Drehteller 30, den Fachboden 10, die Stützgleiter 32 und/oder die Stützen 35 verwendet werden.
Bezugszeichenliste
10 Fachboden
14 Oberfläche
15 Rückleiste
16 Frontleiste
28 Zentrierbuchse
30 Drehteller
31 Unterseite
32 Stützgleiter
33 Oberseite
34 erhöhter Rand
35 Stütze
36 Tragegriff
37 Randerhöhung
38 Umfangsrandbereich
39 ortsfeste Ablagefläche
50 Arretiervorrichtung
51 Klotz
52 Schwenkachse
53 freies Ende
54 Befestigungsende
60 Abdeckung
70 Verriegelungsvorrichtung
71 Bügel
72 Schwenkachse

Claims

PATENTANSPRÜCHE
1. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Kühlraum, in dem wenigstens ein Fachboden (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachboden (10) einen drehbar gelagerten Ablageabschnitt (30) und einen ortsfesten Ablageabschnitt (39) aufweist.
2. Kältegerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte Ablageabschnitt (30) als Drehteller ausgebildet ist.
3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte Ablageabschnitt (30) am Fachboden (10) gelagert ist.
4. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte Ablageabschnitt (30) abnehmbar am Fachboden (10), insbesondere an dessen Oberseite (12), angeordnet ist.
5. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte Ablageabschnitt (30) einen umlaufenden erhöhten Rand (34) aufweist.
6. Kältegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erhöhte Rand (34) mit einer Kraft zum Drehen beaufschlagbar ist.
7. Kältegerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erhöhte Rand (34) zumindest abschnittsweise die Form eines Rings aufweist, der über Stützen (35) mit dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt (30) verbunden ist.
8. Kältegerät nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erhöhte Rand (34) zumindest abschnittsweise als
Tragegriff (36) ausgebildet ist.
9. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite (33) des drehbar gelagerten Ablageabschnitts (30) ein Umfangsrandbereich (38) vorgesehen ist, der eine Oberfläche mit hohem Reibungskoeffizienten aufweist.
10. Kältegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche eine Erodierstruktur, eine gummiartige Beschichtung oder Bedruckung oder eine Kunststoffkomponente mit hohem Reibungskoeffizienten umfasst.
11. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Fachboden (10) und/oder im drehbar gelagerten Ablageabschnitt (30) mindestens drei Stützrollen oder Stützwalzen zur rollbeweglichen Abstützung des drehbar gelagerten Ablageabschnitts (30) drehbar gelagert sind, die über den Umfang des drehbar gelagerten Ablageabschnitts (30) zumindest annähernd gleichmäßig verteilt sind.
12. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite (31 ) des drehbar gelagerten Ablageabschnitts (30) mindestens drei zumindest annähernd gleichmäßig über dessen Umfang verteilte Stützgleiter (32) zum gleitbeweglichen Abstützen des drehbar gelagerten Ablageabschnitts (30) auf dem Fachboden (10) angebracht sind.
13. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf den drehbar gelagerten Ablageabschnitt (30) eine Abdeckung (60), die vorzugsweise kuppeiförmig ausgebildet ist, aufsetzbar ist.
14. Kältegerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verriegelungsvorrichtung (70) zum Fixieren der Abdeckung (60) auf dem drehbar gelagerten Ablageabschnitt (30) vorgesehen ist.
15. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Arretiervorrichtung (50) zum Fixieren des drehbar gelagerten Ablageabschnitts (30) in mindestens einer Winkelstellung vorgesehen ist.
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