EP1344721A1 - Zwischenlage zum mehrlagigen Stapeln von Flaschen - Google Patents
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Definitions
- the object is achieved by the intermediate layer mentioned at the outset, in which additionally the intermediate layer in areas serving to support the bottle bottoms deformable portion having a bottle neck one arranged below it Bottle is so deformable that it is in the inwardly curved bottom one above arranged bottle stands.
- the partially elastic or elastic deformability can also be achieved with an intermediate layer a membrane can be reached if it has elastic properties. So can for example, a rubber-elastic material can be used for the membrane.
- Each deformable section 8 of the intermediate layer 5 has a lid 10, which over the Bottle neck 7 is located and thus a direct contact between bottle necks 7 of the bottles 1 of the lower layer 3 with the inwardly curved bottoms 6 of the bottles 1 of the upper layer 4 prevented. Thus, both the inwardly curved bottoms 6 and the bottle necks 7 protected from damage.
- the lid 10 of the deformable sections 8 of the intermediate layer 5 are connected via arms 11 to the rest of the intermediate layer 5; this is shown in Fig. 2 a dash-dotted line is shown. The function of the arms 11 will be explained later on Fig. 10 explained in more detail.
- the sectional pattern of the intermediate layer 5 of FIG. 3 is shown in FIG. 5, the scale is about 1: 1.
- Four approximately semicircular punch cuts 12 are in the form of a spiral arranged, in the interior of which the lid 10 is located. In the areas where two Die cuts 12 run side by side, an arm 11 is formed, which the intermediate layer 5 with connects the lid 10.
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Abstract
Für die mehrlagige Stapelung von Flaschen (1) mit einem nach innen gewölbten Boden (6) ist eine plattenförmige Zwischenlage (5) vorgesehen, die zum Auflegen auf eine erste Lage (3) stehender Flaschen (1) und zum Tragen mindestens einer zweiten Lage (4) auf die Zwischenlage (5) gestellter Flaschen (1) ausgebildet ist, wobei die Zwischenlage (5) in zum Abstützen der Flaschenböden (6) dienenden Bereichen (9) einen verformbaren Abschnitt (8) aufweist, der von einem Flaschenhals (7) einer darunter angeordneten Flasche (1) so verformbar ist, daß er in den nach innen gewölbten Boden (6) einer darüber angeordneten Flasche (1) einsteht. <IMAGE>
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine plattenförmige Zwischenlage, die zum mehrlagigen Stapeln
von Flaschen mit einem nach innen gewölbten Boden vorgesehen und zum Auflegen auf eine
erste Lage stehender Flaschen und zum Tragen mindestens einer zweiten Lage auf die
Zwischenlage gestellter Flaschen ausgebildet ist.
Solche Zwischenlagen werden bei der Aufstapelung von Flaschen eingesetzt, wie sie
üblicherweise beim Versand von Leergut mittels Transportpaletten vorkommen. Dabei befinden
sich viele Lagen stehender Flaschen übereinander. Die Stabilisierung der Flaschenlagen auf
der Palette kann dabei durch externe Spannmittel, beispielsweise durch bekannte
Thermoschrumpffolien erreicht werden.
Um jedoch eine besonders stabile Stapelung zu erreichen, sind für Flaschen, die einen nach
innen gewölbten Boden aufweisen, wie dies beispielsweise bei in der Schaumweinabfüllung
verwendeten Druckflaschen der Fall ist, Zwischenlagen bekannt, die im Bereich einer auf der
Zwischenlage stehenden Flasche eine Ausstülpung aufweisen. Die Ausstülpung greift in den
nach innen gewölbten Boden der Flasche ein und stabilisiert diese gegen Querverschiebungen.
Eine derart auf einer Zwischenlage stehende Flaschenlage ist dann deutlich stabiler auf einer
Palette verpackt, als bei einer ebenen Zwischenlage. Um die Stabilität noch weiter zu steigern,
wird die Zwischenlage so eingesetzt, daß die Flaschenhälse einer Lage unter der Zwischenlage
befindlicher Flaschen von unten in die Ausstülpungen eingesetzt sind. Dadurch ist eine Flasche
nicht nur boden- sondern auch halsseitig gegen unerwünschte Querverschiebungen abgestützt.
Verwendet man solche Zwischenlagen, erhält man insgesamt einen sehr stabilen
Flaschenstapel auf einer Palette.
Nachteilig bei diesen Zwischenlagen ist allerdings, daß sie nur relativ aufwendig herstellbar
sind. Die Ausstülpungen müssen durch teure Abformverfahren gefertigt werden, die teure
Preßformen benötigen. Darüber hinaus sind solche Zwischenlagen aufgrund der
flaschenspezifischen Ausstülpung nur sehr beschränkt für die Stapelung anderer Flaschen,
beispielsweise mit einer etwas anderen Bodenwölbung, einsetzbar.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine einfacher herstellbare Zwischenlage
sowie ein entsprechendes Herstellverfahren anzugeben.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die eingangs genannte Zwischenlage gelöst, bei der
zusätzlich die Zwischenlage in zum Abstützen der Flaschenböden dienenden Bereichen einen
verformbaren Abschnitt aufweist, der von einem Flaschenhals einer darunter angeordneten
Flasche so verformbar ist, daß er in den nach innen gewölbten Boden einer darüber
angeordneten Flasche einsteht.
Die Aufgabe wird weiter durch ein Verfahren zur Herstellung einer plattenförmigen
Zwischenlage der genannten Art gelöst, bei dem in ein plattenförmiges Material Schnitte
eingebracht werden, um darin einen verformbaren Abschnitt zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird die Stabilisierung eines Flaschenstapels also durch eine Zwischenlage
erreicht, die eine geeignete Verformbarkeit aufweist, welche es ermöglicht, daß im gestapelten
Zustand die Flaschenhälse in die nach innen gewölbten Böden der Flaschen in der jeweils
darüberliegenden Lage einstehen. Es wird also nicht mehr ein aufwendiges Formteil verwendet,
um die Flaschen gegen Querverschieben zu sichern; statt dessen wird der Flaschenhals selbst
als stabilisierendes Element in den nach innen gewölbten Boden eingeschoben. Eine
dreidimensionale Strukturierung der Zwischenlagen bei der Herstellung ist damit nicht mehr
zwingend notwendig.
Um das Einstehen der Flaschenhälse in die Böden der darüber befindlichen Flaschen zu
ermöglichen, muß die Zwischenlage lediglich einen geeigneten Abschnitt aufweisen, der es
zuläßt, daß die Hälse einer Flaschenlage durch die Ebene, in der die Böden der darüber
befindlichen Flaschen abgestützt werden, hindurch ragen, so daß durch das Einstehen in die
nach innen gewölbten Böden den gewünschten Stabilisierungseffekt bewirkt ist.
Der verformbare Abschnitt der Zwischenlage gewährleistet dabei nicht nur den gewünschten
Stabilisierungseffekt, sondern hat darüber hinaus auch noch den Vorteil, daß die Zwischenlage
für verschiedenartig geformte Boden bzw. Flaschenhälse einsetzbar ist. Die bei dreidimensional
abgeformten Zwischenlagen meist vorhandene Beschränkung auf Flaschenböden bestimmter
Form mit engen Toleranzmaßen ist bei der erfindungsgemäßen Zwischenlage dadurch nicht
mehr gegeben.
Je nach Ausgestaltung des verformbaren Abschnittes kann der Hals einer Flasche direkt am
Boden einer darüber stehenden Flasche anliegen, ohne daß sich noch Material der
Zwischenlage zwischen Hals und Boden befindet. Bei manchen Flaschenhalsformen bzw.
Flaschenmaterialien kann dies die Gefahr von Beschädigungen mit sich bringen. Für solche
Fälle ist es zweckmäßig, daß der verformbare Abschnitt so gestaltet ist, daß der Flaschenhals
nicht in direkten Kontakt mit dem Flaschenboden gelangt. Dabei muß der Rand eines
Flaschenhalses nicht vollständig abgedeckt sein, da bereits eine teilweise Zwischenschiebung
des Materials der Zwischenlage in der Regel zuverlässig verhindert, daß der Flaschenhals bzw.
der Flaschenboden beschädigt wird.
Der verformbare Abschnitt muß gewährleisten, daß der Flaschenhals durch die Ebene, in der
die Böden der darüber befindlichen Flaschen abgestützt werden, hindurch ragen kann, damit
das Einstehen in einen nach innen gewölbten Boden möglich ist. Die Ausbildung des
verformbaren Abschnittes ist dabei auf vielfältige Weise denkbar. So kommen plastische wie
elastische oder teil-elastische Verformungen gleichermaßen in Frage. Während bei eine
plastisch verformbare Zwischenlage nur bei ihrem ersten Gebrauch weitgehend unabhängig
von der Form des Flaschenbodens bzw. Flaschenhalses und bei einem späteren Wiedergebrauch
dann an diese Formen weitgehend gebunden ist, ermöglicht ein Abschnitt, der sich
elastisch oder teil-elastisch verformt, auch beim erneuten Gebrauch der Zwischenlage große
Freiheit hinsichtlich der zu verwendenden Flaschen.
Ein Beispiel für eine flexible Verformung, die auch nach Erstgebrauch weitgehend zurückbleibt,
ist die Ausbildung des verformbaren Abschnittes als flexible Membran, die sich unter dem Druck
eines anliegenden Flaschenhalses so verformt, daß der Flaschenhals in den Boden einer
darüber liegenden Flasche einsteht. Der Druck des Flaschenhalses gegen die Membran wird
dabei in der Regel durch das Gewicht einer auf der Zwischenlage lastenden Flaschenlage
erzeugt. Er ist jedoch auch andersartig aufbringbar. Auch ist es denkbar, daß die Verformung
nur in einem gewissen Zustand der Zwischenlage, beispielsweise unter Erwärmung stattfindet.
Eine erfindungsgemäße Zwischenlage mit einem flexibel verformbaren Abschnitt bietet die
gleichen Vorteile wie die eingangs erwähnte Zwischenlage mit vorgeformten Ausstülpungen,
ohne daß es dabei teurer Preßwerkzeuge bedürfte.
Die teil-elastische oder elastische Verformbarkeit kann bei einer Zwischenlage ebenfalls durch
eine Membran erreicht werden, wenn diese elastische Eigenschaften hat. So kann
beispielsweise für die Membran ein gummi-elastisches Material verwendet werden.
In eine alternativen Ausgestaltung wird die Verformbarkeit des Abschnittes, in dem ein
Flaschenhals durch die Ebene, in der die Zwischenlage die Böden darüber stehende Flaschen
abstützt, ragt, durch entsprechende in die Zwischenlage eingebrachte Einschnitte erreicht.
Dazu ist eine Zwischenlage bevorzugt, die einen verformbaren Abschnitt mit Stanzschnitten
aufweist, welcher ein Durchstehen des Flaschenhalses durch die Zwischenlage ermöglichen. In
einer einfachsten Ausgestaltung können dabei beispielsweise zwei ein Kreuz bildende Schnitte
verwendet werden, die ein Durchdrücken des Flaschenhalses zulassen.
Bei der Variante, mit einem durch Stanzschnitte ausgebildeten verformbaren Abschnitt, kann
direkter Kontakt zwischen Flaschenboden und -hals besonders einfach vermieden werden,
indem der verformbare Abschnitt mindestens zwei Stanzschnitte aufweist, die eine Fläche
umgeben, welche über mindestens einen durch die Stanzschnitte begrenzten Arm mit dem zum
Abstützen des Flaschenbodens dienender Bereich verbunden ist. Die Fläche, die über den der
die Arme mit der restlichen Zwischenlage verbunden ist, verhindert dann, daß ein Flaschenhals
direkt an einem Flaschenboden anliegt. Sie dient somit als Schutz für den Flaschenhals bzw.
den Boden vor unerwünschten Beschädigungen. Die Verformbarkeit des Abschnittes wird bei
dieser Ausgestaltung der Zwischenlage durch den bzw. die Arme gewährleistet. So ist es
beispielsweise möglich, daß sich beim Durchtreten des Flaschenhalses die von denn
Stanzschnitten umgebene Fläche schraubenförmig nach oben bewegt, wobei Arme eine
schraubenfederähnliche Form einnehmen. In dieser Ausführungsform ist es deshalb besonders
zweckmäßig, daß die Stanzschnitte kreisbogenartig verlaufen und zueinander in Form einer
Spirale liegen.
Die Zahl der Arme, die die Fläche tragen, ist dabei prinzipiell frei wählbar. Im Mindestfall genügt
ein Arm, jedoch wird man zumeist zwei einsetzen. Bei drei Armen, d. h. bei einer Zwischenlage
mit mindestens drei Stanzschnitten, die eine gleiche Anzahl Arme begrenzen, ist der die Fläche
nach oben in den nach innen gewölbten Boden einer darüber liegenden Flasche drückende
Hals dreiseitig fixiert. Diese Variante bewirkt eine verbesserte laterale Arretierung der
Flaschenhälse bzw. der Flaschenböden. Es ist deshalb zu bevorzugen, daß ein Teil des
verformbaren Abschnittes über dem Rand eines Flaschenhalses einer darunter angeordneten
Flasche liegt. Dabei muß der Rand eines Flaschenhalses nicht vollständig abgedeckt sein, da
bereits eine teilweise Zwischenschiebung des Materials der Zwischenlage in der Regel
zuverlässig verhindert, daß der Flaschenhals bzw. der Flaschenboden beschädigt wird.
Das Material für die Zwischenlage kann unter der Maßgabe frei gewählt werden, daß
ausreichende Stabilität zum Abstützen der Flaschenböden der oberen Lage gegeben ist. Ein
besonders einfaches, kostengünstiges und umweltverträgliches Material stellt Wellpappe dar.
Verwendet man dagegen eine Zwischenlage, die ein thermoplastisches Material aufweist, ist
diese besonders widerstandsfähig, insbesondere unempfindlich gegen Nässe, und kann
mehrfach wiederverwendet werden. Dann kommt der Vorteil der Zwischenlage, für
verschiedene Flaschentypen tauglich zu sein, besonders gut zum Tragen.
Ein besonders stabiles Material, daß sich für Zwischenlage allgemein bewährt hat, ist
Stegplattenmaterial, Prolypropy- oder -etylen, da es geringes Gewicht mit hoher Festigkeit
vereint.
Die Herstellung einer plattenförmigen Zwischenlage mit den oben erwähnten Eigenschaften
bzw. Vorteilen kann besonders einfach und kostengünstig erfolgen, indem in ein
plattenförmiges Material Schnitte eingebracht werden, um darin einen verformbaren Abschnitt
zu schaffen. Teure Preßwerkzeuge sind damit für die Herstellung nicht mehr erforderlich, es
reichen einfache Stanzen.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielhalber noch
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Schemadarstellung von Flaschen, die zweilagig gestapelt sind,
- Fig. 2
- eine Teilschnitt-Darstellung zweier Flaschenlagen mit dazwischen liegender Zwischenlage,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Zwischenlage der Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Teilschnitt-Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Zwischenlage
- Fig. 5 bis 9
- Beispiele für Stanzschnitte, wie sie bei Zwischenlagen der Figur 3 Anwendung finden können,
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung eines durch die Zwischenlage stehendes Flaschenhalses bei dem Schnittmuster der Fig. 5 und
- Fig. 11
- eine perspektivische Darstellung einer auf eine Flaschenlage gelegter Zwischenlage mit daraufstehenden Flaschen.
In Fig. 1 ist ein zweilagiger Flaschenstapel mit Flaschen 1 perspektivisch dargestellt. Die
Flaschen 1 sind dabei in mehreren Lagen 2 übereinander angeordnet, wobei Fig. 1 nur eine
untere Lage 3 und eine obere Lage 4 zeigt, die jeweils aus vier Flaschen 1 bestehen. In der
Regel wird für den Versand von Flaschen meist eine größere Anzahl von Lagen 2 verwendet, in
der jeweils auch eine Vielzahl von Flaschen 1 stehen.
Bei den Flaschen 1 handelt es sich im Ausführungsbeispiel um Druckgasflaschen, wie sie für
die Schaumweinabfüllung verwendet werden. Druckflaschen weisen allgemein aus
Stabilitätsgründen einen nach innen gewölbten Boden auf. Dies ist nicht nur bei Schaumweinflaschen
der Fall, sondern beispielsweise auch bei gashaltigen Erfrischungsgetränken, wie Cola
o. ä.
Auf der unteren Lage 3 steht eine obere Lage 4, wobei sich dazwischen eine Zwischenlage 5
befindet. Diese hat die Aufgabe, die Böden der Flaschen 1, die sich in der oberen Lage 4
befinden, abzustützen. Gleichzeitig bewirkt die Zwischenlage 5 eine laterale Stabilisierung
sowohl der Hälse der Flaschen 1 der unteren Lage 3 als auch der Böden der Flaschen 1 der
oberen Lage 4.
Die Stabilisierung gegen eine Querverschiebung ist, wie die schematische Teilschnitt-Darstellung
der Fig. 1 zeigt, dadurch erreicht, daß in die Böden 6 der Flaschen 1 der oberen
Lage 4 die Hälse 7 der Flaschen 1 der unteren Lage 3 einstehen. Die Zwischenlage 5 weist
dazu verformbare Abschnitte 8 auf, die innerhalb von Auflagebereichen 9 angeordnet sind, an
denen die Böden 6 der Flaschen 1 der oberen Lage 4 auf der Zwischenlage 5 aufliegen und
von der Zwischenlage 5 abgestützt werden. Indem die Hälse 7 im verformbaren Abschnitt 8
durch die Ebene der Auflagebereiche 9 hindurch ragen, stehen sie in nach innen gewölbte
Böden 6 der Flaschen 1 der oberen Lage 4 ein.
Jeder verformbare Abschnitt 8 der Zwischenlage 5 weist einen Deckel 10 auf, der über dem
Flaschenhals 7 liegt und somit einen direkten Kontakt zwischen Flaschenhälsen 7 der Flaschen
1 der unteren Lage 3 mit den nach innen gewölbten Böden 6 der Flaschen 1 der oberen Lage 4
verhindert. Somit sind sowohl die nach innen gewölbten Böden 6 als auch die Flaschen-hälse 7
vor Beschädigungen geschützt. Die Deckel 10 der verformbare Abschnitte 8 der Zwischenlage
5 sind dabei über Arme 11 mit dem Rest der Zwischenlage 5 verbunden; dies ist in Fig. 2 durch
ein strichpunktierte Linie dargestellt. Die Funktion der Arme 11 wird später noch anhand der
Fig. 10 näher erläutert.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf eine Zwischenlage 5. Es ist zu sehen, daß innerhalb der
Auflagebereiche 9 der verformbare Abschnitt 8 durch spiralförmig verlaufende Stanzschnitte
gebildet ist, die den Deckel 10 umgeben. Die Anordnung der einzelnen verformbaren Abschnitte
8 entspricht dabei genau der Positionierung, die die Flaschen jeder Lage in zwei im Stapel
später haben.
Das Schnittmuster der Zwischenlage 5 der Fig. 3 ist in Fig. 5 dargestellt, wobei der Maßstab
etwa 1:1 beträgt. Vier in etwa halbkreisförmige Stanzschnitte 12 sind in Form einer Spirale
angeordnet, in deren Inneren sich der Deckel 10 befindet. In den Bereichen, in denen zwei
Stanzschnitte 12 nebeneinander verlaufen, ist ein Arm 11 gebildet, der die Zwischenlage 5 mit
dem Deckel 10 verbindet.
Drückt nun ein Flaschenhals gegen den Deckel 10, was beispielsweise von unten gegen die
Zeichenebene der Fig. 5 erfolgen kann, so hebt sich der Deckel 10 und vollführt dabei eine
Drehung in Richtung des in Fig. 5 eingezeichneten Pfeiles 13, da beim Anheben die Arme 11 in
der Projektion auf die Zeichenebene der Fig. 5 gesehen verkürzt werden. Dies wird später noch
anhand der Fig. 10 und 11 näher erläutert werden. Die maximale Höhendifferenz, um die der
Deckel 10 angehoben werden kann, ist durch die Länge der Arme 11, d. h. des Bereiches, in
dem jeweils zwei Stanzschnitte 12 nebeneinander liegen, begrenzt.
Fig. 6 zeigt eine alternative Stanzform, bei der drei Arme 11 gebildet sind. Wie bei der in Fig. 5
gezeigten Stanzung sind die einzelnen Schnitte auch hier ähnlich einem Halbkreisbogen
ausgeführt, wobei zum Deckel 10 hin der Krümmungsradius etwas abnimmt, um die Arme 10
mit etwas abnehmender Dicke auszubilden. Die Stanzschnitte 12 der Figuren 6 und 5 verlaufen
somit über einen Winkelbereich von etwa 180°.
Die Zahl der Stanzschnitte und dieser Winkelbereich bestimmten letztlich die Länge der Arme
12. Der Winkelbereich, über den sich ein kreisbogenartiger Arm erstreckt, minus 360° geteilt
durch die Anzahl an kreisbogenartigen Schnitten 12 ergibt den Winkelbereich, über den sich ein
Arm erstreckt. In Fig. 5 sind dies 90°, in Fig. 6 dagegen etwa 60°.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausbildung der Stanzschnitte, bei der zwei Stanzschnitte verwendet
werden, so daß der Deckel 10 an zwei Armen befestigt ist. Eine gänzlich andere Ausbildung
des verformbaren Abschnittes 8 einer Zwischenlage 5 ist in Fig. 8 dargestellt. Hier sind zwei ein
Kreuz bildende Schnitte 12 vorgesehen, die es ebenfalls ermöglichen, daß ein Flaschenhals
durch die Ebene der Auflagebereiche 9 der Zwischenlage 5 stehen kann.
Um das springfederartige Anheben des Deckels 10 zu erreichen, müssen die Arme nicht in
Form eines Kreisbogens verlaufen. Fig. 9 zeigt eine diesbezügliche Ausgestaltung, die dem
Prinzip der Fig. 5 folgt, bei der die Stanzschnitte 12 allerdings nicht kreisbogenförmig, sondern
winkelförmig ausgebildet sind. Ansonsten entspricht das Funktionsprinzip des Schnittmusters
der Fig. 9 dem der Fig. 5.
Dessen Funktionsweise ist in perspektivischer Darstellung in Fig. 10 dargestellt, die eine
Flasche 1 zeigt, deren Hals 7 durch die Ebene der Auflagebereiche 9 in einer Zwischenlage
ragt. Der Deckel 10 liegt dabei über dem Flaschenhals 7 und schützt diesen vor
Beschädigungen bzw. verhindert, daß dieser den Flaschenboden beschädigt, in den er einsteht.
Die auf der Zwischenlage 5 abgestützte Flasche ist dabei zur besseren Übersichtlichkeit nicht
dargestellt. Wie zu sehen ist, nehmen die Arme 11 eine schraubenfederartige Form ein und
ermöglichen so, daß der Deckel 10 angehoben ist. Dies ist perspektivisch noch einmal in Fig.
11 dargestellt, bei der zusätzlich noch die Flaschen 1 der unteren Lage 3 sowie Flaschen 1 der
oberen Lage 4 eingezeichnet sind. Die schraubenfederartige Verformung der Arme 11 bewirkt
nicht nur, daß der Deckel 10 angehoben werden kann, sondern legt zugleich den Deckel 10 mit
einem gewissen Druck an den Flaschenhals 7, wodurch der Schutz verbessert ist.
Fig. 4 zeigt eine alternative Ausgestaltung der Zwischenlage 5, bei der der verformbare
Abschnitt 8 als Membran 14 ausgebildet ist, die flexibel ist. Ein Flaschenhals 7 kann dadurch
nach oben durch die Ebene der plattenförmigen Zwischenlage 5 hindurchtreten und, wie
erwähnt, in den Boden einer darüber angeordneten Flasche 1 einstehen. Die Membran ist dabei
durch Ausdünnung des Stegplattenmaterials hergestellt.
Claims (9)
- Für die mehrlagige Stapelung von Flaschen (1) mit einem nach innen gewölbten Boden (6) vorgesehene, plattenförmige Zwischenlage (5), die zum Auflegen auf eine erste Lage (3) stehender Flaschen (1) und zum Tragen mindestens einer zweiten Lage (4) auf die Zwischenlage (5) gestellter Flaschen (1) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage (5) in zum Abstützen der Flaschenböden (6) dienenden Bereichen (9) einen verformbaren Abschnitt (8) aufweist, der von einem Flaschenhals (7) einer darunter angeordneten Flasche (1) so verformbar ist, daß er in den nach innen gewölbten Boden (6) einer darüber angeordneten Flasche (1) einsteht.
- Zwischenlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen verformbaren Abschnitt (8) mit Stanzschnitten (12), die ein Durchstehen eines Flaschenhalses (7) durch die Zwischenlage (5) ermöglichen.
- Zwischenlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verformbare Abschnitt mindestens zwei Stanzschnitte (12) aufweist, die eine Fläche (10) umgeben, die über mindestens zwei durch die Stanzschnitte (12) begrenzte Arme (1) mit dem zum Abstützen des Flaschenbodens dienender Bereich (9) verbunden ist.
- Zwischenlage nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch mindestens drei Stanzschnitte (12), die eine gleiche Anzahl Arme (11) begrenzen.
- Zwischenlage nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (10) des verformbaren Abschnittes (8) über dem Rand eines Flaschenhalses (7) einer darunter angeordneten Flasche liegt.
- Zwischenlage nach einem der obigen Ansprüche, gekennzeichnet durch ein thermoplastisches Material.
- Zwischenlage nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch Stegplatten-Material (5).
- Zwischenlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verformbare Abschnitt (8) eine flexible Membran (14) aufweist.
- Verfahren zur Herstellung einer plattenförmigen Zwischenlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in ein plattenförmiges Material Schnitte eingebracht werden, um darin einen verformbaren Abschnitt zu schaffen.
Priority Applications (1)
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| EP02005997A EP1344721A1 (de) | 2002-03-15 | 2002-03-15 | Zwischenlage zum mehrlagigen Stapeln von Flaschen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| EP02005997A Withdrawn EP1344721A1 (de) | 2002-03-15 | 2002-03-15 | Zwischenlage zum mehrlagigen Stapeln von Flaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| EP (1) | EP1344721A1 (de) |
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