Die Erfindung betrifft einen Verschlußkopf für einen mit Gas
aufblasbaren Ballon gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein derartiger Verschlußkopf ist aus der EP 0 241 452 B1
bekannt. Der in Fig. 8 der EP 0 241 452 B1 gezeigte
Verschlußkopf weist einen Gaszuführkanal auf, der zwischen dem
Gehäuse 7 und dem Reflektor 15 ausgebildet ist. Der Austritt
des Gaszuführkanals wird durch Durchtrittsöffnungen 19 in den
Reflektor 5 gebildet. Da die Durchtrittsöffnungen in dem
Reflektor ausgebildet sind, können sie nicht beliebig
vergrößert werden, um einen hinreichenden Strömungsquerschnitt
für das Aufblasen des Ballons zur Verfügung zu stellen, ohne
die Reflektionsfähigkeit des Reflektors zu beeinträchtigen.
Außerdem sind für die Herstellung der Durchtrittsöffnungen
zusätzliche Arbeitsvorgänge notwendig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Verschlußkopf
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 derart weiterzubilden,
daß ein beliebiger Strömungsquerschnitt für den
Gaszuführkanal zur Verfügung gestellt werden kann, ohne die
Funktion der übrigen Komponenten zu beeinträchtigen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen
Verschlußkopf gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 derart
weiterzubilden, daß er einfach und kostengünstig hergestellt
werden kann.
Diese Aufgaben werden mit einem Verschlußkopf gemäß den Merkmalen
von Anspruch 1 bzw. 15 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Gemäß Anspruch 1 weist der Verschlußkopf neben einem rohrförmigen
Außenteil, auf dessen Außenfläche ein Ballon aufgezogen
werden kann, ein rohrförmiges Innenteil auf. Zwischen dem
Innenteil und dem Außenteil wird der Gaszuführkanal derart
definiert, daß der Austritt des Gaszuführkanals für die Zufuhr
von Gas zum Aufblasen eines auf dem Verschlußkopf aufgezogenen
Ballons zwischen dem Innenteil und dem Außenteil angeordnet
ist. Da die Halterung für die Lichtquelle innerhalb des
Innenteils angeordnet ist, kann der Strömungsquerschnitt des
Austritts einfach durch Vergrößern des Außenteils vergrößert
werden, ohne die Funktion und Bauweise der Halterung zu
beeinflußen.
Vorzugsweise sind das Innenteil und/oder das Außenteil zylinderförmig
ausgebildet, um eine einfache und kostengünstige
Herstellung des Verschlußkopfes zu gewährleisten.
Das Außenteil kann auch konisch verjüngt ausgebildet sein,
damit der Ballon leichter auf dem Verschlußkopf aufgezogen
werden kann.
Bei bestimmten Ballonsorten kann es auch vorteilhaft sein, das
Außenteil derart konisch auszubilden, daß der größte Durchmesser
des Außenteils im Bereich des Austritts des Gaszuführkanals
ist, um ein Abrutschen des Ballons von dem Verschlußkopf
zuverlässig zu verhindern.
In dem Außenteil kann vorteilhafterweise auch eine Nut
vorgesehen sein, die als Halterung für einen Abschnitt des
Ballonhalses dient.
Vorzugsweise sind das Innenteil und das Außenteil konzentrisch
zueinander angeordnet, um eine einfache und kostengünstige Herstellung
zu gewährleisten. Diese Anordnung hat den weiteren
Vorteil, daß der Austritt einen kreisförmigen Querschnitt mit
einem damit verbundenen gleichbleibenden Strömungsquerschnitt
aufweist.
Vorteilhafterweise ist der Lufteinlaß für den Gaszuführkanal
ein rohrförmiges Teil, dessen Achse parallel zu der Achse des
rohrförmigen Außenteils verläuft. Da diese beiden Teile
parallel zueinander verlaufen, wird die Herstellung einfach und
kostengünstig.
Gemäß Anspruch 15 weist der Verschlußkopf neben einer Außenwand,
auf dessen Oberfläche ein Ballon aufgezogen werden kann,
eine Innenwand auf, die einen Durchgang definiert, in den eine
Lichtquelle eingeschoben werden kann. Der Durchgang ist
gegenüber den Innenraum des Ballons mit einer Kappe, die
vorzugsweise eine Kuppel aus transparenten Material aufweist,
verschlossen. Da der Gaszuführkanal zwischen der Innenwand und
der Außenwand definiert ist, kann der Strömungsquerschnitt des
Austritts einfach durch Vergrößern von Durchbrüchen vergrößert
werden, ohne die Funktion und Bauweise der Lichtquelle zu
beeinflussen.
Jede geeignete Lichtquelle kann in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen
Verschlußkopf verwendet werden. Gemäß einem
besonders einfachen Aufbau weist der Verschlußkopf zwei Teile
auf, wobei das erste Teil die Außenwand und die Innenwand
bildet, und das zweite Teil aus einem im wesentlichen durchsichtigen
Material ausgebildet ist, das den von der Innenwand
definierten Durchgang gegenüber dem Inneren von dem Ballon
abdichtet. Die Lichtquelle kann in dem vorzugsweise als Kappe
ausgebildeten zweiten Teil angeordnet werden, indem sie in den
von der Innenwand 1012 definierten Durchgang eingebracht wird.
Vorzugsweise ist das zweite Teil mit der Innenwand verklebt,
um eine luftdichte Verbindung herzustellen.
Der Verschlußkopf gemäß Anspruch 16 mit den in den unabhängigen
Ansprüchen angegebenen Merkmalen stellt die bevorzugte
Ausführung der Erfindung dar. Dieser Verschlußkopf kann mit
einem Leuchtkopf kombiniert werden, der vorzugsweise auf ein
Extruderrohr aufgesetzt ist, das mit einem Adapter an einen
handelsüblichen Handgriff für Batterien, beispielsweise einen
Handgriff einer Stabtaschenlampe, angeschlossen werden kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen
gezeigten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
- Fig. 1
- zeigt einen Querschnitt entlang der Linie I-I von
Fig. 2 von einem Verschlußkopf gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel, auf den ein Ballon aufgezogen
ist.
- Fig. 2
- zeigt einen Querschnitt von dem im Fig. 1 gezeigten
Verschlußkopf entlang der Linie II-II ohne aufgezogenen
Ballon.
- Fig. 3
- zeigt einen der Fig. 1 entsprechenden Querschnitt
eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung.
- Fig. 4
- zeigt einen der Fig. 1 entsprechenden Querschnitt
eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung.
- Fig. 5
- zeigt einen der Fig. 1 entsprechenden Querschnitt
eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung.
- Fig. 6
- zeigt die bevorzugte erfindungsgemäße Ausführung
eines Verschlußkopfes in Verbindung mit einer
Lichtquelle, einem Rohr, einem Adapter und einem
handelsüblichen Handgriff für Batterien in einer
Schnittdarstellung.
- Fig. 7
- zeigt eine geschnittene Darstellung des ersten Teils
des Verschlußkopfes von Fig. 6.
- Fig. 8
- zeigt eine geschnittene Darstellung des zweiten
Teils des Verschlußkopfes von Fig. 6.
- Fig. 9
- zeigt eine geschnittene Darstellung des Adapters von
Fig. 6.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt von dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Auf die Außenfläche 111 des zylinderförmigen
Außenteils 11 ist ein Ballon 100 aufgezogen. Das
zylinderförmige Außenteil 11 schließt das zylinderförmige
Innenteil 12 ein. Zwischen dem Außenteil 11 und dem Innenteil
12 ist der Gaszuführkanal 14 definiert. Gas, d.h. Luft oder ein
kommerziell erhältliches Gas, wie z.B. Helium oder Wasserstoff
usw., kann über den Gaseinlaß 13 in den Gaszuführkanal 14
eingeleitet werden. Das Rückschlagventil 17 verhindert, daß das
in dem Ballon 100 unter Druck stehende Gas über den Gaseinlaß
13 in die Umgebung ausströmt. Das Außenteil 11 ist mit dem
Innenteil 12 über die Bodenplatte 16 verbunden. In der
Bodenplatte 16 ist in dem Bereich des Gaseinlasses 13 eine
Öffnung für die Gaszufuhr vorgesehen. An der Öffnung ist das
Rückschlagventil 17 vorgesehen. Der Gaszuführkanal 14 weist
einen Austritt 15 mit einem kreisringförmigen Querschnitt auf.
Innerhalb des Innenteils 12 ist die Halterung 20 für eine
schematisch dargestellte Lampe 22 angeordnet. Die Halterung
weist einen Reflektor 21 auf, in dessen Zentrum eine schematisch
dargestellte Fassung 23 für eine Lampe 22 angeordnet ist.
Der Reflektor 21 ist bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1
gasdicht mit dem Innenteil 12 verbunden.
Die Stromversorgung der Lampe erfolgt über die beiden Kabel 24
und 25, die mit einer Batterie 26 verbunden sind. Alternativ
kann die Stromversorgung auch über einen direkten Anschluß von
Batterien erfolgen. Weiterhin kann die Stromversorgung auch wie
bei herkömmlichen Lichterketten erfolgen.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt längs der Linie II-II des in
Fig. 1 gezeigten Verschlußkopfes. Der Verschlußkopf von Fig.
2 ist ohne aufgezogenen Ballon dargestellt. Die Blickrichtung
entspricht einer Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Verschlußkopfes
von oben. Innerhalb des Außenteils 11 ist das Innenteil
12 angeordnet. Zwischen dem Außenteil 11 und dem Innenteil 12
ist der Gaszuführkanal 14 definiert. Der Austritt 15 des Gaszuführkanals
14 hat einen kreisringförmigen Querschnitt.
Innerhalb des Innenteils 12 ist der Reflektor 21 angeordnet.
In der Mitte des Reflektors 21 ist die Lampe 22 angeordnet. Der
Gaseinlaß 13 ist schematisch auf der rechten Seite dargestellt.
Übersichtshalber wurde das Rückschlagventil 17 nicht dargestellt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel kann der
Gaseinlaß auch durch eine einfache Öffnung in dem Bodenteil 16
ausgebildet sein, die mit dem zwischen dem Innenteil 12 und dem
Außenteil 11 ausgebildeten Gaszuführkanal 14 in Verbindung
steht und durch das Rückschlagventil 17 verschlossen ist.
In den Figuren 3 und 4 werden weitere Ausführungsbeispiele des
erfindungsgemäßen Verschlußkopfes gezeigt. Um unnötige
Wiederholungen zu vermeiden, wird im folgenden nur auf die
Unterschiede zu dem in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel
eingegangen. Auf gleiche Teile wird mit
gleichen Bezugszeichen Bezug genommen.
Fig. 3 zeigt einen der Fig. 1 entsprechenden Querschnitt eines
weiteren Ausführungsbeispiels. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist die Stromversorgung, d.h. beispielsweise die Kabel 24 und
25 sowie die Batterie 26, übersichtlichshalber weggelassen. Das
in Fig. 3 gezeigte Ausführugnsbeispiel unterscheidet sich von
dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel dahingehend, daß
das Bodenteil 16 kreisringförmig ausgebildet ist. Das Bodenteil
16 erstreckt sich zwischen dem unteren Ende des Außenteils 11
und dem unteren Ende des Innenteils 12. Der vom Innenteil 12
eingeschlossene Bereich ist offen. Daher ist die Fassung und
die Rückseite des Reflektors 21 von unten frei zugänglich. Beispielsweise
könnte an der Innenseite des Innenteils 12 ein
Innengewinde vorgesehen sein, mittels dem der Verschlußkopf auf
eine Halterung geschraubt werden kann. Da die Fassung 23 für
die Lampe 22 von unten frei zugänglich ist, kann eine beliebige
Stromversorgung leicht an der Fassung angeschlossen werden.
Beispielsweise könnte ein Haltegriff an dem Verschlußkopf
angeordnet werden, in den Batterien aufgenommen sind. Für einen
leichten Austausch der Batterien könnte an dem Boden des
Haltegriffs ein Bajonettverschluß mit einer Leiterplatte
vorgesehen sein, die elektrisch mit der Fassung 23 verbunden
ist, wenn der Bajonettverschluß geschlossen ist, um die
Stromversorgung bereitzustellen.
Fig. 4 zeigt einen der Fig. 1 entsprechenden Querschnitt eines
weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verschlußkopfes.
Übersichtshalber ist wie bei dem in Fig. 3 gezeigten
Verschlußkopf die Stromversorgung für die Fassung 23 weggelassen.
Das Ausführungsbeispiel von Fig. 4 unterscheidet sich
von dem in den Figuren 1 und 2 dargstellten Ausführungsbeispiel
dahingehend, daß der Gaseinlaß 13 nicht beim Bodenteil 16,
sondern in dem Außenteil 13 angeordnet ist. Der Gaseinlaß 13
ist als rohrförmiges Teil ausgebildet. Ein Ende des rohrförmigen
Teils steht mit dem Gaszuführkanal 14 in Verbindung.
Ein Rückschlagventil 17 verhindert, daß das in dem Ballon 100
unter Druck stehende Gas über den Gaseinlaß 13 in die Umgebung
ausströmt.
Fig. 5 zeigt einen der Fig. 1 entsprechenden Querschnitt eines
weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verschlußkopfes.
Übersichtshalber sind die Einzelheiten der Stromversorgung
für die Fassung 23 weggelassen. Der in Fig. 5 gezeigte
Verschlußkopf weist einen Lampenschraubensockel 27 auf. Die
Größe des Lampenschraubsockels 27 sind diejenige zum Beispiel
für Innen- oder Außenfläche gebräuchliche Lampenschraubfassungen
angepaßt und kann frei gewählt werden. Beispielsweise
kann der Lampenschraubsockel als E27-Sockel oder E14-Sockel
ausgebildet sein. Der Verschlußkopf mit einem darauf aufgezogenen
Ballon 100 kann in eine externe Lampenschraubfassung
eingeschraubt werden, die an eine externe Stromquelle angeschlossen
ist.
Weiterhin unterscheidet sich der in Fig. 5 gezeigte Verschlußkopf
von dem in den Figuren 1 und 2 gezeigten Verschlußkopf
dahingehend, daß oberhalb der Lampe eine transparente
Kappe 18 vorgesehen ist. Die transparente Kappe 18 ist
bündig mit dem Innenteil 12 verbunden. Im Vergleich zu dem in
Fig. 7 der EP 0 241 452 B1 gezeigten Verschlußkopf wird der
Vorteil der Erfindung besonders deutlich, weil bei dem
erfindungsgemäßen Verschlußkopf aufgrund der Doppelzylinderstruktur
aus Außenteil 11 und Innenteil 12 Durchtrittsöffnungen
weder in dem Reflektor 21 noch in der Kappe 18 notwendig sind.
Wie bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel kann das
Gaseinlaß auch nur eine durch das Rückschlagventil 17 verschlossene
Öffnung in dem Außenteil 11 vorgesehen sein.
Eine der in Fig. 5 gezeigten Kappe entsprechende Kappe kann
auch bei den in den Figuren 1 bis 4 gezeigten bzw. den in den
beigefügten Ansprüchen beschriebenen Verschlußköpfen vorgesehen
werden.
Fig. 6 zeigt die bevorzugte Ausführung eines erfindungsgemäßen
Verschlußkopfes 1000, der im Zusammenhang mit einer Lichtquelle
1022 und einem Rohr 1040 geschnitten dargestellt ist, das über
einen Adapter 1030 mit einem handelsüblichen Handgriff 1026
einer Taschenlampe verbunden ist. In dem Handgriff 1026 sind
auf bekannte Weise Batterien für die Stromversorgung der
Lichtquelle 1022 vorzusehen.
Der Verschlußkopf 1000 ist genauer in den Figuren 7 und 8
gezeigt und wird im Zusammenhang mit diesem Figuren
beschrieben.
Die Lichtquelle 1022 ist beispielsweise eine handelsübliche
Birne, die in einer Fassung 1023 vorgesehen ist. Die Fassung
1023 ist in einem Rohr 1040 angeordnet. Das Rohr 1040 ist
vorzugsweise extrudiert und kann je nach Wunsch auch aus einem
Material bestehen kann, das etwas flexibel ist. Das Extruderrohr
wird zur Montage bis zum Anschlag 1019 in den Verschlußkopf
1000 eingeführt und sitzt vorzugsweise paßgenau bzw.
rutschfest in ihm. Vorzugsweise sollte eine feste Verbindung
(zum Beispiel eine Verklebung) nicht zwischen dem Rohr 1040 und
dem Verschlußkopf 1000 ausgebildet werden, weil es bevorzugt
wird, daß der Verschlußkopf 1000 abziehbar bleibt. Durch das
Rohr 1040 führen Kabeln 1024 und 1025 zu dem handelsüblichen
Handgriff 1026. Statt eines handelsüblichen Handgriffs kann
selbstverständlich auch eine beliebige andere Stomquelle
verwendet werden.
Das Rohr 1040 ist über einen an den handelsüblichen Handgriff
angepaßten Adapter mit dem Handgriff 1026 verbunden. Der
Adapter 1030 nimmt das Rohr paßgenau auf. Mit seinem Gewinde
1031 wird er in den Handgriff eingedreht. An der Unterseite des
Adapters sind geeignete Kontakte für die Verbindung mit dem in
den Handgriff einzubringen Batterien vorgesehen. Vorzugsweise
kann auch ein Einschalter an dem Adapter vorgesehen sein.
Fig. 7 zeigt eine Schnitt des ersten Teils 1001 des in Fig. 6
gezeigten Verschlußkopfes 1000. Es weist eine vorzugsweise
zylinderförmige Außenwand 1011 auf, auf deren Oberfläche 1111
ein Ballon entsprechend den Fig. 1 bis 5 aufgezogen werden
kann. Die Außenwand 1011 weist vorzugsweise in den in Fig. 7
oberen Bereich eine Aufweitung auf, um ein Abrutschen des
Ballons von der Oberfläche 1111 zu verhindern. Das erste Teil
1001 weist ferner eine Innenwand 1012 auf, die einen Durchgang
1112 durch den Verschlußkopf 1000 definiert. Ferner weist das
erste Teil 1001 eine Bodenwand 1016 auf, die die Innenwand 1012
mit der Außenwand 1011 verbindet. Vorzugsweise ist die
Innenwand 1012 konzentrisch zu der Außenwand 1011 angeordnet.
Vorzugsweise weist die Innenwand eine zylindrische Gestalt auf.
Es ist möglich, der Innenwand 1012 eine beliebige Form zu
geben, die an die einzubringende Lichtquelle angepasst ist.
Ebenso kann auch die Außenwand 1011 eine beliebige Form
aufweisen, solange sie eine Oberfläche aufweist, auf der der
Ballon luftdicht aufgebracht werden kann.
An der Innenwand 1012 ist ein Anschlag 1019 vorgesehen, der
durch einen in den von der Innenwand 1012 gebildeten Durchgang
hineinragenden Vorsprung gebildet ist. Mit dem Anschlag 1019
wird eine definierte Positionierung der in den Durchgang
einzuführenden Lichtquelle gewährleistet.
Fig. 8 zeigt das zweite Teil 1002 des Verschlußkopfes 1000 von
Fig. 6. Das zweite Teil 1002 weist eine Kappe 1018 auf, an die
sich ein kreisscheibenförmiger Wand 1018A anschließt. Die Kappe
1018 weist vorzugsweise eine transparente Kuppel auf. An der
kreisscheibenförmigen Wand 1018A sind unten Stufen 1018B und
1018C vorgesehen, die eine exakte Positionierung des zweiten
Teils 1002 auf in dem ersten Teil 1001 gewährleisten, weil das
zweite Teil 1002 mit dem dickeren Teil der Wand 1018A in die
Öffnung zwischen der Außenwand 1011 und der Innenwand 1012
eingreift, während der dünne Bereich der Wand 1018A auf der
Außenwand 1011 und der Innenwand 1012 aufliegt. In der Wand
1018A sind Durchbrüche vorgesehen, um einen Luftaustritt in das
Innere des Ballons zu gewährleisten.
Das erste Teil 1001 ist vorzugsweise mit dem zweiten Teil 1002
luftdicht verbunden. Beispielsweise kann das durch eine
Verklebung zwischen der Kappe 1018 und der Innenwand 1012
geschehen. Alternativ könnte jedoch auch die Lichtquelle 1022
durch das Einführen in den Durchgang 1112 des Innere aus dem
Verschlußkopf 1000 aufgezogenen Ballons gegenüber der Umgebung
abdichten. Das hat jedoch den Nachteil, das beim Entfernen der
Lichtquelle aus dem Verschlußkopf die Luft aus dem Inneren des
Ballons entweicht. Daher ist es bevorzugt, daß eine luftdichte
Verbindung zwischen dem zweiten Teil 1002 und dem ersten Teil
1001 zumindest zwischen der Innenwand 1012 und der Kappe 1018
ausgebildet ist. Zusätzlich könnte auch eine bessere Verbindung
die Außenwand 1011 mit dem Rand der Wand 1018A im Bereich der
Stufe 1018B verklebt sein.
Der Verschlußkopf 1000 weist in der Außenwand 1011 einen
Gaseinlass 1013 auf. In Fig. 6 ist der Verschlußkopf 1000 in
Zusammenhang mit weiteren Teilen gezeigt. Beispielsweise kann
an die Außenwand 1011 im Bereich des Gaseinlasses 1013 ein
verschließbarer Einfüllstutzen eingespritzt oder mit der
Außenwand 1011 luftdicht verbunden (beispielsweise durch eine
Verklebung) werden. Der Verschluß des Einfüllstutzen erfolgt
im dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem handelsüblichen
elastischen Stopfen.
Die Erfindung betrifft auch einen Verschlußkopf gemäß den
Ansprüchen 16 bis 19, der mit einem oder mehreren Merkmalen
gemäß der Ansprüche 1 bis 15 weitergebildet ist. Ebenso
betrifft die Erfindung auch ein Verschlußkopf gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 15, der mit einem oder mehreren Merkmalen gemäß
der Ansprüche 16 bis 19 weitergebildet ist.
Die beschriebenen Verschlußköpfe sind beispielsweise für
handelsübliche, durchscheinende Gasballons, wie SpielzeugLuftballons,
Ballons für Werbe- und Dekorationszwecke usw.,
verwendbar. Der Verschlußkopf wird vorzugsweise als Spritzgußteil
hergestellt.