EP0751249A2 - Verfahren und Vorrichtung zur Verfestigung eines Faservlieses - Google Patents
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- EP0751249A2 EP0751249A2 EP96110029A EP96110029A EP0751249A2 EP 0751249 A2 EP0751249 A2 EP 0751249A2 EP 96110029 A EP96110029 A EP 96110029A EP 96110029 A EP96110029 A EP 96110029A EP 0751249 A2 EP0751249 A2 EP 0751249A2
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- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04H—MAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
- D04H18/00—Needling machines
- D04H18/04—Needling machines with water jets
Definitions
- the invention relates to a method for consolidating a nonwoven fabric made of artificial staple fibers, such as polyester, polyethylene or polypropylene fibers, and / or natural fibers, which are up to 10 mm thick and more from pure synthetic fibers without binding fibers, such as bicomponent or special Melt fibers, and without binders or also alone or mixed with natural fibers,
- artificial staple fibers such as polyester, polyethylene or polypropylene fibers, and / or natural fibers
- Carded fiber nonwovens are made from a wide variety of fibers. In general, they have the advantage that the short fibers in the finished nonwoven are confused and therefore give the nonwoven better strength in all directions of pull.
- nonwovens made from continuous fibers which, after the fibers have been produced, immediately form a spunbonded nonwoven. B. stored on an endless belt. The fibers laid loosely in the nonwoven supplied by the carding machine and also those of a spunbonded nonwoven must be connected to one another in order to produce a strength that is satisfactory in practice. For this purpose, it is known to mechanically needle the fleece. Due to this essentially discontinuous and thus slow consolidation process, however, the volume is significantly reduced, so that such a mechanically consolidated needle felt is not usable for many possible uses. In addition, thin nonwovens cannot be needle-punched mechanically.
- the invention is based on the object of developing a method for producing a consolidated, further voluminous nonwoven, such as carded fiber nonwoven, in which no additional binding chemicals or binding fibers are required for the consolidation and yet the required strength in the nonwoven and also the connection with the carrier nonwoven is achieved can be.
- B. a card or aerodynamically produced fleece on a previously consolidated fleece such.
- the staple fiber fleece - as it is supplied by the card or aerodynamics - loses volume when needling with this water pressure, but only insignificantly little for this purpose.
- the fibers become matted by the impact of the water jets with the water pressure in such a way that a sufficiently strengthened fleece is supplied by the water needling machine and at the same time this staple fiber fleece is mechanically connected to the carrier fleece, that is to say also needled to the carrier fleece.
- This solidification process is particularly inexpensive because two actual product manufacturing steps that are to be carried out separately are combined in one.
- the staple fiber nonwoven is consolidated, it is simultaneously connected to the spunbonded nonwoven, which can of course also be another nonwoven product.
- the treatment can also be seen the other way around, namely when the staple fiber fleece is connected to the carrier fleece, the staple fiber fleece is simultaneously consolidated without losing its intended volume.
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- Textile Engineering (AREA)
- Nonwoven Fabrics (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verfestigung eines Faservlieses aus künstlichen Stapelfasern, wie Polyester- Polyätylen- oder Polypropylenfasern, und/oder Naturfasern, das in einer Dicke von bis zu 10 mm und mehr aus reinen Chemiefasern ohne Bindefasern, wie Bikomponenten- oder speziellen Schmelzfasern, und ohne Bindemitteln oder auch allein oder vermischt mit Naturfasern hergestellt wird,
- Krempelfaservliese werden aus Fasern der unterschiedlichsten Art hergestellt. Ganz allgemein haben sie den Vorteil, daß die Kurzfasern im fertigen Vlies wirr durcheinander liegen und deshalb dem Vlies eine bessere Festigkeit in allen Zugrichtungen verleihen. Daneben gibt es Vliese aus Endlosfasern, die nach der Herstellung der Fasern unmittelbar zu einem Spinnvlies z. B. auf ein Endlosband abgelegt werden. Die im von der Krempelmaschine gelieferten Vlies locker verlegten Fasern und auch die eines Spinnvlieses müssen aber zur Herstellung einer in der Praxis befriedigenden Festigkeit miteinander verbunden werden. Dazu ist es bekannt, das Vlies mechanisch zu vernadeln. Durch diesen im Grunde diskontinuierlichen und damit langsamen Verfestigungsvorgang wird das Volumen aber wesentlich vermindert, so daß ein solches mechanisch verfestigtes Nadelvlies für so manche Verwendungsmöglichkeiten nicht brauchbar ist. Außerdem sind dünne Vliese mechnisch gar nicht zu vernadeln.
- Es ist weiterhin bekannt, den Fasern Bindemittel beizugeben, z. B. flüssig durch Aufsprühen oder mittels Schaumimprägnierung. Der Nachteil eines solchen Vlieses ist nicht nur die zusätzlich notwendige teure Chemikalie, die nur mit einer gewissen Umweltbelastung hergestellt werden kann, sondern auch die schlechtere Recyclfähigkeit.
- Weiterhin ist es bekannt, den Vliesen Fasern aus niedriger schmelzenden Chemiefasern wie auch Bikomponentenfasern beizumischen, die dann durch Wärmeeinwirkung zumindest angeschmolzen werden, damit sie mit den benachbarten Fasern des Vlieses verkleben. Hierbei sind die teuren Bindefasern und der zusätzlich notwendige Energieaufwand beim Erhitzen bis auf die Schmelztemperatur der Bindefasern von Nachteil.
- Es ist weiterhin bekannt, Vliese der genannten Art mittels Wasser zu vernadeln. Die Wasservernadelung hat grundsätzlich den Vorteil, daß es kontinuierlich erfolgt, also höhere Produktionsgeschwindigkeiten möglich sind.
- Für Hygieneprodukte ist es bekannt, z. B. für Windeln mehrere Vliesarten übereinander zu legen. So ist es üblich, unter einem Spinnvlies, das mit der Haut in Berührung kommt, eine Zellstoffschicht als Docht- bzw. Flüssigkeits-Vergleichmäßigungselement zu legen. An dieses schließt sich dann ein Trenntissue und schließlich für die aufzufangende Körperflüssigkeit ein Superabsorbent SAP an, das nach außen letzlich durch eine flüssigkeitundurchlässige Schicht gehalten ist. Um die Windel od. dgl. dünner und evt. billiger herstellen zu können, ist es bekannt, die Zellstoffschicht durch ein Stapelfaservlies aus reinen Chemiefasern zu ersetzen, da dieses ebenfals gute Dochteigenschaften hat.
- Aufwendig ist nur die Verfestigung dieser Chemiefaservliese und insbesondere dann noch die Verbindung des verfestigten Spinnvlieses mit dem verfestigten Stapelfaservlies. Es ist möglich durch beigemischte niedriger schmelzende Chemiefasern, durch Bikomponentenfasern oder durch zusätzliche Bindemittel eine Verfestigung und auch Verbindung der beiden Vliese zu bewirken. Die offensichtlichen Nachteile dieser Verfestigungsmethoden aber sind oben erläutert.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines verfestigten, weiterhin voluminösen Vlieses, wie Krempelfaservlies, zu entwickeln, bei dem zur Verfestigung keine zusätzlichen Bindechemikalien oder Bindefasern notwendig sind und dennoch die erforderliche Festigkeit im Vlies und auch die Verbindung mit dem Trägervlies erzielt werden kann.
- Ausgehend von dem Verfahren anfangs genannter Art, wird die Lösung dieser Aufgabe darin gesehen, daß das auf z. B. einer Krempel oder aerodynamisch hergestellte Vlies auf ein vorher verfestigtes Vlies wie z. B. Spinnvlies aus Endlosfasern als Trägervlies abgelegt und in einem kontinuierlichen Behandlungsverfahren mittels einer Wasservernadelung mit einem Wasserdruck von mindestens 100, vorzugsweise 180 bar mit dem Trägervlies verbunden und dabei gleichzeitig verfestigt wird.
- Es hat sich überraschend gezeigt, daß das Stapelfaservlies - so wie es von der Krempel oder von einer Aerodynamik geliefert wird - zwar beim Wasservernadeln mit diesem Wasserdruck an Volumen verliert, aber für diesen Verwendungszweck nur unbedeutend wenig. Jedenfalls verfilzen die Fasern durch das Auftreffen der Wasserstrahlen mit dem Wasserdruck derart, daß ein ausreichend verfestigtes Vlies von der Wasservernadelungsmaschine geliefert wird und gleichzeitig dieses Stapelfaservlies mit dem Trägervlies mechanisch verbunden, also mit dem Trägervlies auch vernadelt ist. Dieses Verfestigungsverfahren ist besonders preiswert, weil zwei eigentliche getrennt vorzunehmende Produkt-Herstellungsschritte in einem vereinigt werden. Bei der Verfestigung des Stapelfaservlieses erfolgt gleichzeitig die Verbindung mit dem Spinnvlies, das natürlich auch ein anderes Vliesprodukt sein kann.
- Die Behandlung kann auch umgekehrt gesehen werden, nämlich bei der Verbindung des Stapelfaservlieses mit dem Trägervlies erfolgt gleichzeitig die notwendige Verfestigung des Stapelfaservlieses, ohne daß es sein bestimmungsgemäßes Volumen verliert.
- Zur Verbindung der Vliese genügt nur eine Druckstufe mit einem Düsenbalken, in dem z. B. 20 Löcher/inch eingebracht sind.
Claims (3)
- Verfahren zur Verfestigung eines Faservlieses aus künstlichen Stapelfasern, wie Polyester- Polyätylen- oder Polypropylenfasern, und/oder Naturfasern, das in einer Dicke von bis zu 10 mm und mehr aus reinen Chemiefasern ohne Bindefasern, wie Bikomponenten- oder speziellen Schmelzfasern, und ohne Bindemitteln oder auch allein oder vermischt mit Naturfasern hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das auf z. B. einer Krempel oder aerodynamisch hergestellte Vlies auf ein vorher verfestigtes Vlies wie z. B. Spinnvlies aus Endlosfasern als Trägervlies abgelegt und in einem kontinuierlichen Behandlungsverfahren mittels einer Wasservernadelung mit einem Wasserdruck von mindestens 100, vorzugsweise 180 bar mit dem Trägervlies verbunden und dabei gleichzeitig verfestigt wird.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlen der Wasservernadelung durch das Stapelfaservlies in Richtung des Trägervlieses wirksam werden.
- Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch nur eine Wasservernadelungsstufe, deren Löcheranzahl auf 20 Löcher/inch beschränkt ist.
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