Die Erfindung betrifft eine Befestigung einer Kunststoff
hülse, die eine Längsöffnung zur Aufnahme eines Kupplungs
nippels o.dgl. und eine quer verlaufende Gewindebohrung
zur Aufnahme einer Schraube aufweist, an einem Holzstiel.
Es ist bereits bekannt (DE-PS 2617622), zur Befestigung
eines mit einem Kupplungsnippel versehenen Gartengerätes
eine Kunststoffhülse in ein Rohrstück einzuschieben und
das Rohrstück an seinem entgegengesetzten Ende auf einen
Holzstiel aufzuschieben.
Zur Verbesserung der Befestigung zwischen einer Rohrhülse
und einem Holzstiel ist es bekannt (DE-PS 2639016), ein
Verbindungselement in Form eines etwa U-förmig gebogenen
Flachmaterialstreifens zwischen das Rohr und den Stiel ein
zusetzen.
Beide Befestigungsmöglichkeiten haben sich bewährt. Sie
erfordern jedoch die Herstellung und Bereithaltung relativ
vieler Einzelteile.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stielbefesti
gung zu schaffen, die sich leichter herstellen läßt, bei
der die Verbindungseigenschaften verbessert sind, die Anzahl
der Teile und damit die Herstellungs- und Lagerhaltungs
kosten verringert werden und die gegenüber Wassereintritt
besser abgedichtet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß die Kunststoffhülse einen einstückig mit ihr ausgebil
deten Abschnitt aufweist, der um einen axialen Endbereich
des Holzstiels herum angeordnet und direkt mit diesem verbun
den ist. Dadurch wird nur noch ein einziges Bauteil zusätz
lich zu dem Holzstiel benötigt, das direkt am Holzstiel
befestigt ist. Bei dem Kunststoff kann es sich um einen
Thermoplast handeln, es sind jedoch auch Reaktionsharze
möglich, die um den Endbereich geklebt oder geschäumt wer
den können. Es hat sich herausgestellt, daß die Verbindung
des Kunststoffes mit dem Holz außerordentlich gut ist, da
das Holz eine relativ rauhe faserreiche Oberfläche aufweist,
so daß es hier zu einer guten Verbindung mit dem Kunststoff
kommt. Besonders günstig ist es, wenn der Kunststoff um
den Endbereich des Holzstiels gespritzt ist.
In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß der Endbereich
des Stiels einen verringerten Durchmesser aufweist. In die
sem Fall ist es möglich, daß der umspritzte Kunststoffbe
reich bündig mit dem übrigen Stiel verläuft, so daß keine
Kanten vorhanden sind, in denen sich Schmutz oder Feuchtig
keit festsetzen kann. Der verringerte Durchmesser des Stiels
kann durch ein einfaches Fräsen erreicht werden, was gleich
zeitig den Vorteil hat, daß die Oberfläche relativ rauh
ist. Dies führt wiederum zu einer verbesserten Haftung zwi
schen dem Kunststoff und dem Holz.
Die Erfindung sieht vor, daß die Länge des Endbereiches
des Stiels bzw. des umspritzten Abschnittes der Kunsttoff
hülse mindestens etwa doppelt so lang, vorzugsweise drei
mal so lang ist wie der Durchmesser des Stiels. Dies führt
zu einer mechanisch guten Verbindung, da die Haftungsober
fläche ausreichend groß ist.
Zur weiteren Verbesserung der Haltbarkeit der Befestigung
kann vorgesehen sein, daß die Kunststoffhülse in ein den
Endbereich des Stiels umgebendes und über das Stielende
vorstehendes Rohr und in den Zwischenraum zwischen dem
Rohr und dem Stiel eingebracht ist, vorzugsweise eingespritzt
ist. Dies führt zu einer verstärkten mechanischen Stabili
tät. Das Rohr kann dabei mit Vorteil aus Metall, insbeson
dere Aluminium bestehen, es kann aber auch aus einem ggf.
anders zusammengesetzten Kunststoff bestehen. Das Rohr ver
größert die zu übertragende Biegemomente und hält die Kunst
stoffhülse fest eingespannt.
Auch hier kann vorgesehen sein, daß der Außendurchmesser
des Rohres mindestens in dem den Stiel überreifenden Be
reich etwa gleich dem Außendurchmesser des Stiels in des
sen übrigen Bereich entspricht. Dadurch wird ein glatter
Übergang zwischen der Außenseite des Rohres und dem sich
daran anschließenden Bereich des Stiels geschaffen, so daß
sich kein Schmutz festsetzen kann.
In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß der Stiel in
seinem Endbereich mindestens eine Ringnut aufweist. Mit
Hilfe dieser Ringnut, die von dem Kunststoff ausgefüllt
ist, wird eine Vergrößerung der Zugfestigkeit erreicht.
Zweckmäßig werden zwei derartige Ringnuten vorgesehen.
In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß das Rohr in sei
nem über den Stiel vorstehenden Bereich einen verkleinerten
Durchmesser aufweist. In diesem Rohrbereich, in dem der
Stiel nicht eingreift, ist die Längsöffnung zur Aufnahme
eines Kupplungsnippels angeordnet. Die Verkleinerung des
Bohrdurchmessers kann durch das bekannte Verfahren des Ein
ziehens eines Rohres, beispielsweise eines Aluminiumrohres
hergestellt werden. Der verkleinerte Durchmesser macht es
u.a. möglich, das Rohr in diesem Bereich nur so dick aus
bilden zu müssen, wie es für das Einsetzen des Kupplungs
nippels erforderlich ist, wobei Holzstiele unterschiedli
cher Dicke verwendet werden können.
Zur Verbesserung der Verdrehsicherung um eine in Längsrich
tung der Befestigung verlaufende Achse schlägt die Erfin
dung vor, daß das Rohr in seinem den Stiel übergreifenden
Bereich innen verrippt ist. Während der Kunststoff an der
faserigen Oberfläche des Holzes ausreichend fest haftet,
wird durch die Innenverrippung des Rohres eine besonders
gute Haftung des Rohres an dem Kunststoff in Drehrichtung
erreicht. Zusätzlich wird durch die Verrippung die Trenn
fläche zwischen Rohr und Kunststoff vergrößert. Eine beson
ders günstige Art der Verrippung ist dann gegeben, wenn
das Rohr in diesem Bereich von außen eingeformte Längsnu
ten aufweist, die entsprechende Verrippungen an der Rohr
innenseite bilden. Es werden also Nuten in die Außenseite
des Rohres eingeformt, die sich auf der Innenseite durch
drücken. Die Materialstärke des Rohres bleibt überall gleich,
so daß innen die entsprechenden Stege gebildet werden, ohne
daß das Material geschwächt wird. Die Anbringung der Nuten
von außen hat natürlich herstellungstechnische Vorteile.
Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß das Rohr im Bereich
der Gewindebohrung der Kunststoffhülse eine Öffnung vergrö
ßerten Durchmessers aufweist, wobei an der Kunststoffhülse
ein die Öffnung nach außen durchsetzender Ansatz angeformt
ist. Dadurch läßt sich beispielsweise die Länge des Gewin
des, in dem die Feststellschraube angeordnet ist, vergrö
ßern. Dies führt zu einer besseren Führung der Schraube
und zu einer längeren Lebensdauer. Darüber hinaus führt
dies natürlich auch nochmals zu einer Sicherung der Verbin
dung zwischen Kunststoff und Rohr. Bei der Herstellung kann
das Formwerkzeug eine entsprechende Form an dieser Stelle
aufweisen. Der Ansatz kann mit Vorteil dazu verwendet wer
den, eine mit der Schraube zusammenwirkende Einrichtung
aufzuweisen, mit deren Hilfe die Schraube unverlierbar ge
haltert wird. Beispielsweise kann der Ansatz einen Über
schnappbund und ggf. radial verlaufende Schlitze aufweisen,
die eine leichtere Verformung des Überschnappbundes ermög
lichen. Eine derartige Verliersicherung ist aus DE-GBM
7916056 bekannt.
Die Erfindung schlägt ebenfalls ein Verfahren zur Herstel
lung einer Stielbefestigung vor, bei der eine Kunststoff
hülse mit einem Holzstiel verbunden wird. Diese Stielbe
festigung kann derart ausgebildet sein, wie sie oben be
schrieben wurde.
Erfindungsgemäß wird der Stiel mit seinem axialen Endbe
reich in ein Formwerkzeug eingelegt und anschließend Kunst
stoff in den Zwischenraum zwischen dem Formwerkzeug und
dem Endbereich des Stieles eingebracht. Der Kunststoff kann
dabei, sofern es sich beispielsweise um ein Thermoplast
handelt, eingespritzt werden, er kann jedoch auch auf son
stige Weise eingebracht und ausgehärtet werden, oder auch
ausgeschäumt werden.
Besonders günstig ist es, wenn der Kunststoff eingespritzt
wird.
Der axiale Endbereich des Stieles kann je nach Erfordernis
ausgewählt werden, wobei es sinnvoll ist, daß seine Länge
mindestens etwa das Zwei- bis Dreifache des Stieldurchmes
sers ausmacht.
Zur besseren axialen Verriegelung zwischen dem Kunststoff
und dem Stiel kann vorgesehen sein, daß vor dem Einlegen
des Stiels mindestens eine, vorzugsweise zwei Ringnuten
in den Endbereich des Stiels eingefräst oder eingedreht
werden.
Um einen glatten Übergang zwischen der Außenseite der Kunst
stoffhülse und der Außenseite des Stieles zu gewährleisten,
kann vorgesehen sein, daß der Endbereich des Stiels vor
seinem Einlegen in das Formwerkzeug auf einen verringerten
Durchmesser gebracht, insbesondere abgefräst wird. Dabei
kann es möglich sein, beispielsweise den Bereich verringer
ten Durchmessers leicht konisch auszubilden, wobei der Durch
messer in Richtung auf das Ende des Stieles zunimmt. Auch
hiermit kann eine gute Verriegelung zwischen Holz und Kunst
stoff erreicht werden.
In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß in das Formwerk
zeug ein Rohr derart eingesetzt wird, daß es den Endbereich
des Stiels umgibt und über dessen Ende hinausragt, und daß
der Kunststoff in dem Zwischenraum zwischen Werkzeug und
Endbereich des Stiels eingebracht wird. Hiermit wird die
entstehende Verbindung weiterhin verbessert, da die Kunst
stoffhülse außen von dem Rohr umgeben wird.
Im Übergangsbereich zwischen dem Ende des Rohres und dem
Stiel des Holzes kann erfindungsgemäß das Werkzeug auf den
Holzstiel verpreßt werden, wobei die Verpressung bis zum
Innendurchmesser des Rohres erfolgen kann. Auf diese Weise
wird erreicht, daß der Kunststoff aus dem entsprechenden
Ende des Rohres nicht austritt und daher von außen her un
sichtbar ist.
Es ist jedoch ebenfalls möglich, wie von der Erfindung wei
terhin vorgeschlagen wird, im Übergangsbereich zwischen
Rohr und Stiel einen Kunststoffbund auszubilden. In diesem
Fall kann das Formwerkzeug so ausgebildet sein, daß es nicht
über den Außendurchmesser des Rohres nach innen ragt.
In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß ein Formwerkzeug
mit mindestens einem Hohlraum im Bereich des Bundes verwen
det wird. Dabei kann der Hohlraum über eine enge Öffnung
mit dem Bundbereich verbunden sein, so daß nach Fertigstel
lung der Stielbefestigung im Bereich des Bundes Kugeln
o.dgl. ausgebildet sind, die über schmale Stege mit dem
Bund verbunden sind. Diese schmale Stege lassen sich sofort
abbrechen, so daß die kugelartigen Vorsprünge entfernt wer
den können. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß auf einen
Blick überprüft werden kann, ob der Spritzvorgang fehler
frei abgelaufen ist.
Besonders günstig ist es, wenn ein Werkzeug mit einem gerin
gen Radialabstand im Bereich des Endes des Rohrs verwen
det wird. Der Kunststoff wird unter Druck eingebracht, so daß
unter seinem Druck sich das Rohr aufgrund des geringen Ra
dialabstandes von beispielsweise 0,2 mm leicht nach außen
verformen kann. Diese Verformung muß noch im elastischen
Bereich des verwendten Rohrmaterials liegen. Beim Aushärten
des Kunststoffs kann eine gewisse Schrumpfung auftreten, die
jedoch aufgrund der elastischen Verformung des Rohrmate
rials von dessen Rückverformung aufgenommen wird, so daß
nach Aushärten keinerlei Lockerung oder ähnliches auftritt.
Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß beim Herstellen der
Kunststoffhülse ein eine seitliche Öffnung des Rohrs durch
setzender Gewindeansatz ausgebildet wird, insbesondere aus
geformt. Zu diesem Zweck wird die Kunststoffhülse positio
niert in das Werkzeug eingelegt, so daß ihre Öffnung in
Übereinstimmung mit der Form an der Außenseite des Rohres
gelangt.
Die Erfindung sieht weiterhin vor, das Rohr vor seinem Ein
legen in das Formwerkzeug in seinem über den Stiel vorsprin
genden Bereich zu verjüngen. Dies kann durch das bekannte
Einziehen von Rohren geschehen. Weiterhin kann vorgesehen
sein, daß das Rohr vor seinem Einlegen in das Formwerkzeug
mit Rillen versehen wird. Diese Rillen an der Außenseite
bilden ähnlich ausgeformte Rillen an der Innenseite des
Rohres, die dann, wenn sie in Längsrichtung verlaufen, eine
besonders günstige Drehsicherung zwischen dem Rohr und dem
eingebrachten Kunststoff bewirken.
Zur Herstellung der Rillen kann vorgesehen sein, einen Ring
mit eingelagerten Kugeln über das Rohr aufzusetzen und das
Rohr entlang zu bewegen. Je nach dem Durchmesser des den
Kugeln einbeschriebenen Kreises wird dann von jeder Kugel
eine mehr oder weniger tiefe Rille gebildet, die sowohl
in reiner Längsrichtung als auch bei Drehung des Ringes
während der Bewegung schräg verlaufend ausgebildet sein
kann. Diese Art der Herstellung der Rillen hat den Vorteil,
daß bei Abnutzung einer Kugel diese leicht ersetzt werden
kann.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung
ergeben sich aus den Ansprüchen, der folgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand
der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Stielbefestigung
nach der Erfindung;
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Anordnung in Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht der Anordnung von links in Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt längs Linie IV-IV in Fig. 1;
Fig. 5 einen Schnitt längs Linie V-V in Fig. 1;
Fig. 6 schematisch die Anordnung bei der Herstellung
einer Stielbefestigung;
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende schematische
Ansicht bei einer anderen Herstellungsart;
Fig. 8 eine nochmals geänderte Herstellungsart.
Fig. 1 zeigt im Längsschnitt eine Befestigung zwischen
einem Holzstiel 11, einer Kunststoffhülse 12 und einem einen
Endbereich 13 und die Kunststoffhülse 12 übergreifenden
Rohr 14, das im vorliegenden Beispiel aus Aluminium besteht.
Die Länge des Endbereiches 13 des Holzstieles 11 ist etwa
dreimal so lang wie der Durchmesser des Holzstieles 11.
Der Endbereich 13 selbst besitzt einen verringerten Durch
messer, wobei das freie Ende 15 des Endbereiches 13 leicht
kegelstumpfförmig verläuft. Etwa in diesem Bereich enthält
der Endbereich 13 eine umlaufende Ringnut 16, die im Quer
schnitt etwa trapezförmig ausgebildet ist. Eine zweite der
artige Nut 17 ist näher zum Ende des Rohres 14 hin angeord
net. Auch sie besitzt einen etwa trapezförmigen Querschnitt.
In das Innere des Rohres 14 ist die Kunststoffhülse 12 ein
gespritzt, wobei sie einen ersten in Fig. 1 linken Abschnitt
18 aufweist, in dem sie eine Längsöffnung 19 enthält. Die
Längsöffnung 19 besitzt zum Ende 20 der Kunststoffhülse
12 hin einen kreisrunden Querschnitt, während sich weiter
innen einzelne in Längsrichtung verlaufende Stege 21 erstrek
ken. Die Längsstege bilden Anlageflächen für einen in die
Längsöffnung 19 einzusetzenden Kupplungsnippel.
Jenseits des Bereiches 18 der Kunststoffhülse 12 bildet
diese einen zweiten Abschnitt 22, der einstückig in dem
Zwischenraum zwischen dem Endbereich 13 des Holzstieles
11 und dem Rohr 14 angeordnet ist. Das Kunststoffmaterial
erstreckt sich in diesem Bereich in die Ringnuten 16 und
17 und verbindet sich aufgrund der faserigen Struktur des
Holzstieles 11 mit dessen Endbereich 13, so daß eine abso
lut sichere Verbindung geschaffen ist.
Im Übergangsbereich 23 zwischen dem Rohr 14 und dem Holz
stiel 11 bildet der Kunststoff des Abschnittes 22 der Hülse
12 einen umlaufenden Bund 24, der einen glatten Übergang
zwischen dem Rohr 14 und dem Holzstiel 11 bildet. An dem
gegenüberliegenden Ende des Rohres 14 ist ebenfalls ein
Bund 25 aus dem Material der Kunststoffhülse 12 gebildet,
der die Stielbefestigung zu ihrem freien Ende hin abschließt.
An der Oberseite in Fig. 1 enthält das Rohr 14 eine Öffnung
26, durch die ein Ansatz 27 der Kunststoffhülse 12 hindurch
tritt. Der Ansatz 27 enthält eine Längsbohrung 28, die quer
zur Längsöffnung 19 der Kunststoffhülse 12 verläuft. In
ihrem der Längsachse des Rohres 14 nächst gelegenen Bereich
enthält die Längsbohrung 28 ein Gewinde 29. An seiner Außen
seite enthält der Ansatz 27 einen Überschnappbund 30, der
etwas nach außen gegenüber der sonst zylindrisch ausgebil
deten Außenseite des Ansatzes 27 vorspringt. In diesem Be
reich enthält der Ansatz 27 insgesamt vier Schlitze 31,
deren Seitenwände 32 etwa radial verlaufen, siehe auch Fig. 2.
Aus Fig. 1 und 2 geht hervor, daß das Rohr 14 im Stielbe
reich einen vergrößerten Durchmesser und in dem über den
Stiel 11 vorspringenden Bereich einen verkleinerten Durch
messer aufweist. In beiden Bereichen ist das Rohr 14 zylind
risch ausgebildet.
Im Bereich vergrößerten Durchmessers enthält das Rohr, siehe
Fig. 2, mehrere in Längsrichtung verlaufende Rillen 33,
deren Begrenzungsflächen im Querschnitt gesehen auf einem
Kreisbogen liegen. Die Rillen 33 sind durch Verbiegen des
Rohres 14 hergestellt, so daß sie auch an der Innenseite
des Rohres 14 im Endbereich 13 des Stieles 11 vorhanden
sind.
Fig. 3 zeigt die Ansicht der Stielbefestigung von links
in Fig. 1 und 3. Das Rohr 14 ist von links her nicht zu
sehen, da die Vorderseite von dem Bund 25 gebildet wird.
Die in Fig. 1 bereits angesprochenen Stege 21 bilden nach
innen gerichtete Anlageflächen 34, an denen sich benachbarte
Flächen eines Sechskantes anlegen können. Die Längsöffnung
19 wird an ihrem Ende von einem Quersteg 35 durchsetzt,
der das Einschieben eines sechseckigen Kupplungsnippels
begrenzt. Er wird dann von einer durch den Ansatz 27 und
das Gewinde 29 geschraubte Schraube quer beaufschlagt und
gegen die Anlageflächen 34 der Längsstege 21 angedrückt.
Dies führt zu einer spielfreien Halterung eines Kupplungs
nippels an dem Stiel 11.
Fig. 4 zeigt nun den Schnitt längs Linie IV-IV in Fig. 1,
wobei sich der Schnitt quer durch den Ansatz 27 erstreckt.
Der Ansatz 27 ragt auf der Innenseite der Längsbohrung 19
etwas in diese hinein, während er auf der Außenseite des
Rohres 14 deutlich aus diesem herausragt. An der Außenseite
sind die vier Schlitze 31 vorhanden, die sich vom oberen
Ende des Ansatzes 27 bis in den Bereich kurz vor dem Rohr
14 erstrecken. Außerhalb des Rohres 14 greift der Ansatz
27 mit einer Lippe 36 um die Außenseite der Öffnung 26 des
Rohres 14, so daß er auch hier deutlich festgelegt ist und
ein Eindringen von Flüssigkeit verhindert. Das Gewinde 29
ist nur im unteren Bereich des Ansatzes 27 ausgebildet.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch das Rohr 14 im Endbereich
13 des Holzstieles. Das Rohr enthält an seiner Außenseite
insgesamt acht gleichmäßig über den Umfang verteilte Rillen
33, die im Querschnitt von einer Kreislinie begrenzt werden.
Den Rillen 33 entsprechen an der Innenseite des Rohres 14
entsprechende teilkreisförmige Rippen 37, die bis auf die
Außenseite des Endbereiches 13 des Holzstieles 11 reichen.
Zwischen den Rippen 37 sind dadurch insgesamt acht etwa
trapezförmige in Längsrichtung des Holzstieles 11 verlau
fende Räume geschaffen, in die der Kunststoff eindringen
und bis zum Übergangsbereich 23 zur Bildung des Bundes 24
gelangen kann. Nach Aushärten bzw. Festwerden des Kunststof
fes ist daher das Rohr 14 gegen Verdrehung vollständig mit
Hilfe des Kunststoffs an dem Endbereich 13 des Holzstieles
11 befestigt. Die Rillen 33 an der Außenseite, die mit Hil
fe von in Längsrichtung bewegten Kugeln erzeugt sind, bil
den außerdem an der Außenseite Griffmulden, die das Anfassen
und Handhaben des Stieles von seiner Außenseite her begün
stigen.
Fig. 6 zeigt stark schematisch die Anordnung des Endberei
ches 13 des Stieles 11 in einem nur teilweise dargestell
ten Formwerkzeug 38. Das Rohr 14 hat bereits die fertige
Form, d.h. mit Rillen 33 in seiner Außenseite. Zwischen
dem Formwerkzeug und der Außenseite des Rohres 14 ist ein
geringer Abstand 39 vorhanden, der beim Einspritzen des
Kunststoffes unter Druck eine Verformung des Aluminiumroh
res 14 nach außen zuläßt. Das Formwerkzeug 38 enthält eine
Stufe 40, die unmittelbar an dem freien Ende 41 des Rohres
14 anliegt. Die Tiefe der Stufe 40 entspricht der Dicke
des Rohres 14. Hinter der Stufe 40 enthält das Formwerkzeug
einen leicht gebogenen Abschnitt 42, der nach außen verläuft.
Während des Einspritzens des Kunststoffes wird also der
Holzstiel 11 in diesem Bereich nach unten verpreßt, so daß
der Kunststoff in den Hohlraum 43 zwischen der Außenseite
des Holzstieles 11 und der Innenseite des Rohres 14 eindrin
gen kann, nicht jedoch über das freie Ende 41 des Rohres
14 hinaustreten kann.
Bei der Anordnung in Fig. 7 wird ein anderes Werkzeug 44
verwendet, das die in Fig. 6 dargestellte Stufe 40 nicht
aufweist. Wiederum ist der Abstand 39 zu sehen. Das Werk
zeug 44 verläuft ohne Stufe geradlinig bis in den Bereich
des Holzstieles 11 vergrößerten Durchmessers, so daß der
in den Hohlraum 43 eintretende Kunststoff jenseits des freien
Endes 41 des Rohres 14 den in Fig. 1 und 2 zu sehenden Bund
24 bilden kann.
Bei der Anordnung nach Fig. 8 enthält das Werkzeug 45 einen
etwa kugelförmig ausgebildeten Hohlraum 46, in den der Kunst
stoff aus dem Hohlraum 43 und dem gebildeten Bund 24 durch
eine enge Öffnung 47 eintreten kann. Nach dem Aushärten
und Entfernen des Werkzeuges 45 ist an dem Bund 24 im Bereich
des Hohlraumes 46 eine Kugel gebildet, die mit Hilfe eines
schmalen Steges 47 mit dem Bund 24 verbunden ist. Wenn die
Kugel zumindest im Bereich der kleinen Öffnung 47 vorhanden
ist, bedeutet dies, daß der Kunststoff tatsächlich voll
ständig in den Hohlraum 43 eingedrungen ist. Aufgrund der
kleinen Stege lassen sich die Kugeln dann abbrechen.