DEW0002145MA - Kohlenstaubfeuerung mit in mehreren übereinander liegenden Ebenen vorgesehenen Brennern - Google Patents
Kohlenstaubfeuerung mit in mehreren übereinander liegenden Ebenen vorgesehenen BrennernInfo
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Description
WALTHER & CIE.
RB.-Nr. 0/0550/3006
Aktiengesellschaft
KÖLN-DELLBRÖCK
Postanschrift; Walther & Cie. Aktiengessl!schaft, (22c) Köln-Dellbrück
Vorl.
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Fernruf:
Banken:
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| W 2145 ¥/24 1 | |||
| BETREFF | Kohlenstaubfeuerung /mit | mehrer | |
Waltharius Kölndellbrück Köln (K) 038542 Sammel-Nummer 1 01 41
Landeszentralbank Köln Giro-Konto 3/8185 Delbrücli von der Heydt S Co., Köln
Rheinisch-Westfälische Bank, Köln Ferd. Schroeder & Co., Köln Delbrück Schickler & Co., Hamburg
Köln 3952
7.30-16.45 Uhr. Samstags 7.30-13 Uhr
Tag
liegenden Ebenen vorgesehenen Brennerja
öle Erfindung "betrifft ein© Kohlenstaubfeuerung mit in mehreren übereinander liegenden Ebenen versehenen
Brennern·
Bei Kohlenstaubfeuerungen muß angestrebt werden» die Verteilung des aus den Kohlenstaubbrennem austretenden
BreimstauMuftgeaiisehes gleichmäßig über den gesamten J5 euerrau&quer schnitt vorzunehmen $ wo»
bei gleicJ223,eitig die Zweitluft mit hoher Strömungsgeschwindigkeit sur Herbeiführung einer S@lati¥beiregung
zu den schwebenden Kohlenstaubteilchen in den Feuerraum eingeführt werden muB? um eine völlige
Verbrennung des Kohlenstaubes in kürzester Frist unter hinreichender Versorgung mit Sauerstoff zu.
erreichen· Dieses Ziel hat man dadurch zu. erreichen versucht§ daß man den Kohlenstaub in den Ecken der
quadratischen Feuerräume einblies8 wobei der Äohlenstaubstrahl tangential auf zur Vertikalachse des
feuerrauffls konzentrisch gedachte Kreise gerichtet war, um dadurch eine Wirbelbewegung im feuerraum
hervorzurufen β I ca Gegensatz hierzu wurde auch versucht 9 di® Brenner auf nur einen Funkt der ffeuerraumachse
zu richten, um durch das Aufeinanderprallen der einzelnen Breanstaubströme eine intensive ßurch-
iLTHER & ClE. AKT.-GES. S(OLN-DiLLBRUeK
Blatt zum Briefe vom für — 2
. wirbelung der Kohlenstaabflamme sa erzielen® Schließ—
lick hat man die Eckenbrenner mit mehreren Ausblase» Stundungen fiagerartlg ausgebildet and die Brenner auf
die Feuerraumachse gerichtet, wodurch der Querschnitt des Feuerraumes wesentlich gleichmäßiger -vom &ohlenstaubluft~
geaasch erfüllt wurde·
Da mit sunehiaender Große des j?euerrauiac[uerschnittes eins gleichmäßige Beaufschlagung der gan&ea. J?euerraumfläche mit
dem Ko hl en staub luft gemisch, immer schwiei'iger wird, kommt man mit den bisher -bekannten .'tfinriehtungen nicht maiir· aaa„
da diese den durch die großen feuerraumquerschnitte ge~ stellten Anforderungen nicht; mehr genügen· Is wird daher
gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die auf die iemerraas™ iaitte gerichteten Mt mehreren Austritten versehenen Brea*
nerdüsen (Zwei- oder Mehrfinger-Brertneräüsen) in d©a •übereinander1 liegenden Brenn er la gen von muten jaacii ot&m.
mit größer werdenden Ausblasewinkeln auszuführen, so daß die Brennerstrahlen in den einseinen Brennerlagen vom. -unten
nach oben zunehmend stärker streuen und auseinanderstreben· Dadurch tritt eine breitflächige "tferteilong des
eingeführten Brennstaubluftgeiaisches auf den feuerraumqu.erschnitt ein«
Um diese Wirkung noch zu erhöhen, v/ird nach der Erfindung. weiterhin vorgeschlagen, nur die Brennerstrahlen je sweier
gegenüberliegender Brenner gegeneinander zu richten, so daß also die Yier Brenner einer Breniierlage in zwei verschiedenen
Höhenlagen angeordnet sineL Die Brennerdüse^ selbst werden in bekannter yeise von Swoitluft mit hö&erer
Geschwindigkeit als die des Staubluftgemisches umspült , darüber hinaus wird gemäß der Erfindung .noch tof=
geschlagen, Drittluft in höherer Pressung ia düimea scharfen Strahlen unter uxid über den Priiaär-Luftstrahlen einzublasen,
und zwar in der untersten lage zwischen den Staubstrahlen der ersten Brenner lage-9 darüber ianter dem Strahlen
der zweiten und dritten (oder der weiteren) ge und schließlich oberhalb der Strahlen der dritten'
Form 13. 8000 S. 50. W. N.
4LTHER & CIE. MT.-SiS. KÖLM-DiLLBSlÜCK
Blatt zum Briefe vom für
ietatoa Bresitsrlage. Sie Brenner äSüüea Ia beicaimtsr Weise in vertikaler Riehvtmg naigbar oder seiiweslcbai1
aagsordQigt werden» dar föuörr&u.© kszm vier-eekig otterauch rund au.sgef-Ib.rt sein®
Duircii &i© eriinauagsgeaiäß® kaor&nung dar ilagerartig ausgebildetsQ Brsiiiisrmisea Ia mehreren iiberelöaaisi?
lisgaiiilea Brennerlagsn» wobei die Mundstücke Öer Breaiierdüß©ii von' unten nach, oben ntit größer werdsaöem Aas-«·
ausgebildet sind, %'ird erreichtf daß das ftgeisieüih den feuerrauaquerschaitt Ie der
Brenaerebene weitestgefeeod ausfüllt» so daB fiaeh dei* ei'fiQiiangsgeaäßeii Hinführusg der Dritt luft; la Form dünner
sciiaiu'er ötraniea eine ergiebige V'ersor^ing der eia selnea Brönnstaubtsilchea ait iaftsauerstoif uaä d&durcl
eiae iiiteaslire usd wirfcsehc'ftliehe Verbreüaung des Pr^anstaubes gewährleistet ist·
Auf der 2ei€baimg Ist der SrfiQdaagsgegeasbaßd ia drei
iibbs 1 sjeig'C sine Aasicat der Vorderen laae»fl.äoii des .Feuerra'tuaes sijgan deo. aittelscIiui'Ct U-Jf0
AbD0 2 ist der GruadriS drei«P Cibej^elnanäar liegend©!? Briariörlageiis, viobai die strahlen dsr untarsß Bronaerlage
tilt vollen, -ilo t;3er ■ lait-tlerea mit gestriciisltea »ad die der obsr-sn adt pußitiertas MBiea ciargestellt siaäE
Aöb« 5 zeigt eiae Ansicht der nOrderea. Innenfläche .A-B s Feuftrrauraes Begeo des Sitteiscfeiiitt T.O—F« ^obei di
neraßordnung so ge troff en- iscs OaB die je zweier gegenüber liögenaer Brsmier g
gerichtet siad9 so daß also.cie vier Brauner einer Bren* e in zwei verschiedenen Eöhenlagea angeordßet ©
In. iibbe 1 sind die Brenner düsen geneigt aacla gestellt. Xa döa äcken i SCD blassa die alt t
Auslasse© fiagerartig ausgebildeten Brenaerdüsea der un tersten Br&naörf.age in die liiehtuagea Ä-^as 69
fi-a. Mo ia gleisiaei8 föeise ausgebildetes BreitaardüsöB
Form 13. SOOO 8. 50. W. N.
.4LTHiR & ClE. ÄKT.-SiS. KÖLN-DiLLBRÜCK
Blatt zum Briefe vom für
zweiten Brenner!age blasen in die Richtungen A~b$ B~bt 0-b und I)-te und die Brennerdüsen der Quersten Brennerla
ge (bei drei Brennerlagen übereinander) blasen in die Richtungen A-c, B^c3 0~c und i)~ce
Die Einstellung der Düsen kann je nach der Wirkung,» die man erzielen WiIl3 auch .horizontal oder nach oben gerichtet erfolgen. Die Düsen der verschiedenen Brennerlagen
können auch gleichzeitig in verschiedener Sichtung nach oben oder unten eingestellt werden, wie es bereits bekannt
geworden ist»
In Abbe 2 sind die Schnittpunkte der Staubstranlen zweier benachbarter Brenner ein und derselben Brennerlage mit a%
täs und cf bezeichnet j und man sieht aas Abb» 1, daß diese
Schnittpunkte bei den drei übereinander liegenden Brenner— lagen in verschiedenem Abstand von der vertikalen Mittelachse
des Feiierraumes sich befinden«
Die Dritt luft strahl en mit hoher Pressung sind als .Pfeile t» dargestellt. Sie verlaufen unter der unteren Brennerlage
in Richtung A-af, 3~a% C~as und I)-a% über der anterea Brennerlag© in dichtung A-b% B-b', C-V uad D-b*t über
der mittleren Brenner lage in Richtung ä-c*,. B-c% C-cs und D-c* β Oberhalb der oberen Brermerlage verlaufen, sie in
den gleichen .Eiaiitungen«
In Abb«, 5 ist die Anordnung je zweier benachbarter Brenner— .düsen in verschiedenen Höhenlagen dargestellt, aus der
Seichnung geht ohne weiteres die Abb.- 1 sinngemäße Anordnung von Düsen und Drittluftstrahlen hervor.
Die Erfindung ist nicht an die in vorstehendem Beispiel seheisatisch angedeutete Ausfühmngsart gebunden, sie kann
auch bei Feuerungen mit aehr oder weniger als drei übereinander angeordneten Brennerlagen angewandt werden· wesentlich
ist mir^ daß der Ausbias- bzw,» Streuwinkel der Basen iron der unteren bis sur oberen Brennerlage gröler wird» dabei
ist es gang gleichgültig, ob die erfindungsgemäSe Aasbildung in einem quadratischen oder runden Feuerraum angewendet
Form 13. 8000 8. SO. W. N.
Claims (2)
- & CiE. ÄKT.-GiS. tCÖLN-DlLLBRÜCSCBlatt zum Briefe vom fürPatentansprüche1Q Kohlenstaubfeuerung mit in mehreren übereinander1 liegenden Ebenen irersehenen Brenner? dadurch gekennzeichnet,, daß die auf die feuerraummitte gerichteten mit mehreren Auslassen fingerartig ausgebildeten Brennerdüsen in den übereinander liegenden Brennerlagen von unten nach oben mit größer werdendem. Ausblas- bzw» Streuv/iakel au-sgefülirt si ad β
- 2. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet s daß nur gegenüber liegende Brenner gegeneinander gerichtet sind, und daß die Brenner einer Brennerlage paarweise in zwei Trerschi®d©a@a Höhenlagen angeordnet sind*3<, Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch 1 oder 2t dadurch gekennzeichnet'9 daß die mit dünnem scharfem Strahl einblasendenDrittluftdüsen unter, zwischen und über den Brennerdüsen angeordnet sind»Form 13. sooo 8. SO. W. N.
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