DEV0008722MA - - Google Patents
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Description
V8722VlUa^Ia1
Zur Lösung verschiedener Aufgaben der Elektrotechnik
werden. Schaltungsanordnungen benötigt, die auf die Gleichzeitigkeit, des- Eintreffens von
Impulsen, die aus verschiedenen, Kanälen oder über einen Kanal zugeführt werden, ansprechen. Derartige
Anordnungen, bei dienen, die Verwendung von Elektronenröhren vorgesehen ist, sind bekannt.
Zweck der Erfindung ist es, diesen Anordnungen erheblich vereinfachte und für viele Anwendungen
ίο günstigere Schaltungen an die Seite zu stellen. Mit
Elektronenröhren bestückte Stufen sind im allgemeinen hochohmig; dies zwingt z.B. zur Verwendung
von Impedanzwandlern, wenn das nachgeschaltete Element, z. B. elektromechanisches
Zählwerk, Anzeigeinstrument, in der Regel niederohmig ist. Als weiterer 'Nachteil der Elektronenröhren
muß der geringe Wirkungsgrad bezeichnet werden, der insbesondere tragbare Geräte unwirtschaftlich
macht.
Nach der Erfindung wird deshalb eine Schaltung mit Transistoren, insbesondere Flächentransistoren,
vorgeschlagen,' die neben den für Transistoren charakteristischen Vorzügen, wie geringe Betriebsspannung und hoher Wirkungsgrad, noch, den, Vor-
teil eines verhältnismäßig niederohmigen Ausgangs bietet, wobei gleichzeitig ausreichende Leistung zur
direkten Betätigung eines Instruments, Relais, Zählwerkes usw. zur Verfugung steht, ohne daß
letztere teure und nur mäßig betriebssichere Spezialausführungen sein müssen. Ein Ausführungsbeispiel
einer Schaltung nach der Erfindung ist in, der Figur gezeigt. Die eventuell koinzid.ieren.den Impulse gelangen über Kondensatoren
an. die Basiselektroden B von Traneistoren:, deren Emitter £ und Kollektoren C parallel geschaltet, deren Basiselektroden jedoch durch Widerstände
R2 entkoppelt sind. In. der Zuführungsleitung
zu den Kollektoren liegt ein allen Transistoren gemeinsamer Arbeitswiderstand. R1, an dem beim
gleichzeitigen- Eintreffen von Impulsen auf alle Transistoren ein Impuls· abgenommen werden,kann.
. Damit dieser Impuls jene Impulse wesentlich übersteigt, die beim Eintreffen nicht koinzidierender
Impulse am Arbeitswiderstand entstehen, müssen die Transistoren in der Bereitschaftsstellung genügend
niederohmig sein. Dies wird in der Schaltung der Figur durch geeignete Vorspannung der
Emitter erzielt. Die eintreffenden Impulse sollen genügend hoch sein, um die Transistoren praktisch
zu sperren, so daß die Spannung am Arbeitswiderstand verschwindet. Letzterer kann also- z. B. selbst
als Ruhestromrelais ausgebildet sein.
Die Schaltung nach der Erfindung kann je nach Anwendung in verschiedener Weise modifiziert
werden. Durch gleichzeitigen, Einsatz von, Transistoren verschiedenen Leitfähigkeitstyps, wobei'
lediglich die Basiselektroden der beiden, Transistorenarten getrennte Vorspannungen enthalten,
erhält man eine Anordnung, die nur solche Impulse weitergibt, die zwar gleichzeitig an die Transistoren
des einen Leitfähigkeitstyps, nicht aber in, auch nur einen, des anderen Typs gelangen,. Derartige Auswahlschaltungen
bedeuten, in der Röhrentechnik einen wesentlich höheren Aufwand,.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur Registrierung gleichzeitig eintreffender Impulse, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder dieser Impulse einem Transistor, vorzugsweise einem Flächentransistor,
zugeführt wird, daß die Vorspannungen aller Transistoren so eingestellt
sind, daß die Transistoren, beim gleichzeitigen Eintreffen von Impulsen in allen Kanälen vom
niederohmigen in den hoehohmigen. Zustand, gesteuert
werden, und daß an einem gemeinsamen Arbeitswiderstand ein Regis trier impuls abgenommen
wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einkopplung der Impulse in den Basis-Emitter-Kreisen erfolgt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitswiderstand
durch ein Relais, Zählwerk, Instrument Oider einen beliebigen Geber ersetzt wird.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet
durch die Anwendung in der Fernmeldetechnik.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 550/166 7.56
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