DEV0005850MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. April 1952 Bekanntgemacht am 10. November 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Zweitaktbrennkraftmaschine mit Schlitzspülung, insbesondere luftgekühlte
Dieselmaschine, bei der die Auslaß- und Spülschlitze am inneren Zylinderende in ungefähr
der gleichen Höhenlage angeordnet sind.
Bei Maschinen dieser Art ist es grundsätzlich sehr nachteilig, daß ein bedeutender Teil der KoI-benbodenfläche
ständig im Auslaßströmungsfeld liegt, während je nach Anordnung und Anzahl der Spül- bzw. Ladeschlitze ein anderer Teil der Kolbenbodenfläche
bei jedem Hubwechsel von kühlenden Frischgas- bzw. Frischluftströmen bestrichen wird. Dieser Mangel haftet weder den Zweitaktbrennkraftmaschinen
mit an verschiedenen Zylinderenden angeordneten Auslaß- und Spülschlitzen noch jenen Zweitaktmotoren an, bei denen die Auslaßschlitze
oberhalb der Spülschlitze rings um den Zylinderumfang angeordnet werden. Bei der letzterwähnten
Zylinderausbildung wird nach erfolgter Entspannung der Verbrennungsgase praktisch die
gesamte Kolbenfläche durch die einströmende Frischladung wirksam gekühlt. Durch diese ununterbrochene
thermische Entlastung und gleichmäßige Wärmeabfuhr bleibt der Arbeitskolben rund
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und kann daher auch bei hoher Drehzahl und Luftkühlung des Zylinders Ix-i hoher Belastung mit
engem Laufspiel in den Zylinder eingepaßt werden, olim: in demselben anzureiben. Ähnlich ist der
Vorgang Ik1J ilen Zweitaktbrennkraftmaschine!! mit
an verschiedenen linden angeordneten Auslaßschallern und Spül- bzw. Ladeschlitzen. Sind hier die
Auslal.ischalter als zwangläuiig gesteuerte Ventile ausgebildet, so wird der Arlx.'itskoll)en dem Auslaßströmungsfeld
gänzlich entzogen und bei jedem I lubwechsei nur von kühlenden Frischluftströmen
bestrichen, sind dagegen im Zylinder aufeinanderzu- und wieder voneinander weglaufende Kolben
vorgesehen, von denen der eine die Auslaßschlitze, der andere die Spül- bzw. Ladeschlitze steuert, so
wird der die Auslaßschlitze steuernde Kolben zuerst dem Auslal.tströmungsfeld und dann dem Spülströmungsfeld
ausgesetzt, so daß keine unterschiedliche Erhitzung bzw. Kühlung von Kollxmoberlläclienteilen
eintreten kanu wie bei einem Zweitaktmotor, bei dem die Auslaß- und Spülschlitze am
gleichen Zvlinderende in ungefähr der gleichen 'Höhenlage angeordnet sind. Diese Schlitzanordnung
führt zwangläufig dazu, daß sich am Kolben und am Zylinder unterschiedlich heiße Zonen ausbilden,
daß Kolben und Zylinder nach längerem lietrieb unrund werden, der ΚοΙΙκίι schließlich zum
Anreiben kommt, und die Anwendung der Luftkühlung, insbesondere bei Dieselmaschinen, sehr
schwierige Aufgaben stellt, wenn ein anstandsloser Dauerbetrieb gewährleistet sein soll.
Hei Zweitaktmotoren, bei denen die am inneren Zylindereiide angeordneten Spülkanäle steil nach
oben in den Zylinder einmünden und den Auslaßkanälen direkt gegenübergestellt sind, erfolgt eine
Kühlung (k'fi Kolbens durch die Spülströme praktisch
überhaupt nicht.
Bei einer Zweitaktbrennkraftmaschine mit am inneren Zvlinderende, in ungefähr der gleichen
'Höhenlage angeordneten Auslaß- und Spülkanälen und Umkehrspülung, blasen die zu beiden Seiten
der Auslaßkanäle angeordneten, (lach oder schräg nach oben in den Zylinder einmündenden Spülkanäle
die !Mischladung in einer vom Auslaß abgewandten Richtung gegen die den Auslaßkanälen
gegenüberliegende Zylinderwand. Hier erfolgt zwar eine teilweise Kühlung des Kolbens, aber es wird
gerade jener Teil der Kolbenoberfläche, der im Auslaßströmungsfeld liegt, nicht von den Frischgasströmen
erfaßt. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, zu beiden Seiten der Auslaßkanäle
mindestens zwei l'aare von Spülkanälen vorzusehen, von denen nur das eine (hintere) Paar schräg
nach oben in (k'ii Zylinder einmündet, während das
andere, den Auslaßkanälen näherliegende Spülkanalpaar schräg nach unten gegen den Kolbenboden
gerichtet ist. Bei dieser kühlungstechnisch vorteilhafteren Variante der Umkehrspülung ist
aber dafür der Spülungseffekt wesentlich schlechter, weil sich die schräg nach unten auf den Kolbenboden
gerichteten Spülströme dort aufstauen und die Wendung nach oben zum Zylinderkopf überhaupt
nicht ausführen können. Infolgedessen wird bei dem Vorschlag die Kühlung des Kolbenbodcns
mit einem beträchtlichen Verlust an Disziplinierung der Spülströmung erkauft.
Es sind weiterhin Vorschläge bekannt, die auf eine Vereinigung der Merkmale der vorstehend behandelten
Spülungseinrichtungen hinzielen. Das sind Vorschläge, bei denen der Zylinder sowohl zu
beiden Seiten der Auslaßkanalgruppe bzw. des Auslaßkanals angeordnete, gegen die hintere Zylinderwand
gerichtete, flach oder schräg nach oben in den Zylinder einmündende Umkehrspülkanälc, als auch
in der hinteren Zylinderwand vorgesehene, schräg oder steil nach oben in den Zylinder einmündende
Querspülkanäle aufweist. Auch mit diesen Quer-Umkehr-Spüleinrichtungen werden die eingangs
behandelten, ungünstigen thermischen Verhältnisse des Kolbens von Zweitaktzylindern mit am inneren
Zylinderende in ungefähr der gleichen Höhenlage angeordneten Einlaß- und Auslaßschaltcrn ersichtlich
nicht abgestellt.
Bei einem Vorschlag dieser Art sind in der dem Auslaßkanal gegenüberliegenden Zylinderwand
Querspülkanäle bzw. einander gegenübergestellte, flach oder schräg nach oben in den Zylinder einmündende
Umkehrspülkanäle so angeordnet, daß sie mit dem Auslaßkanal die Form des Buchstabens
»T« bilden, während weitere, unmittelbar zu beiden Seiten des Auslaßkanals angeordnete, flach oder
schräg nach oben in den Zylinder einmündende Spülkanäle gegen die Zylindermitte gerichtet sind
und der Kolben eine Leitvorrichtung aufweist. Die letztere ist im Umriß und in der Höhe so geformt,
daß sie .die aus den letzterwähnten Spülkanälen kommenden Spülströme während des Spülvorganges
zuerst gegen die hintere Zylinderwand und dann von dort aus wieder gegen die Zylindermitte ablenkt,
so daß ein großer Teil der Kolbenobcrflächc von kühlenden Spülströmen bestrichen wird. Dieser
Einrichtung haftet aber wieder der Mangel an, daß der Kolben mit einer Leitvorrichtung ausgestattet
sein muß, die die Kolbenoberflächc zusätzlich vergrößert, und daß ein Kolben mit einer Leitvorrichtung,
oft schon aus Gründen der Brennraumgestaltung, für manche Zwecke grundsätzlich nicht verwendbar
ist.
Bei einem anderen bekannten Vorschlag zur Abstellung des einleitend geschilderten, grundsätzliehen
Mangels bei Zweitaktzylindern mit am gleichen Zvlinderende angeordneten Auslaß- und
Spülkanälen ist die Anordnung so getroffen, daß auf der den zwei Auslaßkanälen gegenüberliegenden
Zylinderwand flach oder schräg nach oben in den Zylinder einmündende, einander gegenüberliegende
Spülkanäle vorgesehen sind, die mit den beiden Auslaßkanälen die Form eines »T« bilden, und
daß ein weiterer Spülkanal oder mehrere Spülkanäle zwischen die beiden Auslaßkanäle gesetzt sind und
flach oder schräg nach oben in den Zylinder einmünden. Bei dieser Anordnung wird das Auslaßströmungsfeld
am Kolbenboden praktisch vollständig von Frischgasströmen bestrichen und ein hoher
Grad von gleichmäßiger Wärmebeanspruchung von Kolben und Zylinder erreicht.
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Nach einem weiteren, bekannten Vorschlag dieser
Art wird der angestrebte Effekt weiterhin dadurch verbessert, daß der zwischen den Auslaßkanälen
angeordnete Spülkanal gegen den Kolbenboden gerichtet ist.
Der letztgenannte Vorschlag beseitigt zwar praktisch vollständig den grundsätzlichen Mangel einer
Zweitaktbrennkraftmaschine mit am gleichen Zylinderende angeordneten Auslaß- und Spülschlitzen,
ίο erfordert aber zwei Auslaßkanäle. Werden nun
mehrere luftgekühlte Zylinder in Reihe hintereinander angeordnet, so ergeben sich aber Schwierigkeiten
bei der Unterbringung der Auslaßstutzen, die in die allen Zylindern gemeinsame Auslaßleitung
einmünden. Diese Schwierigkeit ist aber nicht ein Mangel des zuletzt beschriebenen Vorschlages
allein, sondern er haftet allen Zweitaktmotoren mit Luftkühlung an, bei denen das Auslaßströmungsfeld
einen verhältnismäßig großen Teil des Kolbenumfangs einnimmt.
Die Erfindung verfolgt das Ziel, eine intensive Kolbenkühlung durch die Frischluftströme und ein
kleinstmögliches Auslaß Strömungsfeld auf dem Kolbenboden bei hohem Spülungseffekt zu erreichen
und dabei die Zylinderkonstruktion so zu gestalten, daß insbesondere bei luftgekühlten Maschinen eine
Zylinderreihung bei einfach aufgebauter Auslaßleitung für sämtliche Zylinder bei geringstmöglichem
Zylinderabstand durchgeführt werden kann, so daß ohne Verlust an Spülungs- und Kühlungseffekt bei einer insbesondere luftgekühlten Vielzylinder-Reihenmaschine
die gleichen Vorteile sichergestellt werden können, die bei einem Einzylindermotor
viel leichter zu bewerkstelligen sind.
Die Erfindung geht aus von einer Zweitaktbrennkraftmaschine, insbesondere luftgekühlten Dieselmaschine,
bei welcher am inneren Zylinderende einem einzigen Auslaßkanal mindestens ein Paar
gegeneinander gerichtete, flach oder schräg nach oben in den Zylinder einmündende Spülkanäle derart
gegenüberliegen, daß der Auslaßkanal und das Spülkanalpaar bzw. die Spülkanalpaare die Form
eines »T« bilden und unmittelbar neben dem Auslaßkanal ein durch diesen voneinander getrenntes,
weiteres Paar in den Zylinder einmündender Spülkanäle liegt, deren Mündungsachsen auf die dem
Auslaßkanal gegenüberliegende Zylinderwand gerichtet sind.
Die Erfindung besteht darin, daß unter Verwendung eines Flachkolbens die zu beiden Seiten des
Auslaßkanals liegenden Spülkanäle, die vorzugsweise später geöffnet und früher geschlossen werden
als die übrigen Spülkanäle, flach oder, wie an sich bekannt, schräg nach unten in den Zylinder
einmünden und die Mündungsachsen dieser Spülkanäle sich hinter der dem Auslaßkanal gegenüberliegenden
Zylinderwand schneiden.
Der Ladungswechsel spielt sich dann nach dem Stand der heutigen Erkenntnisse folgendermaßen
ab: Nach Ablauf des entsprechend groß bemessenen Vorauslasses des einzigen Auslaßkanals steuert der
Kolben beim weiteren Abwärtsgang die dem Auslaßkanal gegenüberliegenden, gegeneinandergerichteten
Spülkanäle auf, die flach oder schräg nach oben in den Zylinder einmünden. Sobald sich die
aus diesen Hauptspülkanälen kommenden Spülströme aneinander aufgerichtet haben und aufwärts
zum Zylinderkopf strömen, steuert der Arbeitskolben die unmittelbar zu beiden Seiten des Auslaßkanals
angeordneten Spülkanäle auf, deren Mündungsachsen sich hinter der dem Auslaßkanal gegegenüberliegenden
Zylinderwand schneiden und flach in den Zylinder einmünden oder vorzugsweise
gegen den Kolbenboden gerichtet sind. Die aus diesen Spülkanälen kommenden Spülströme, die
den Kolben auf großer Länge überströmen, stören die Hauptströmung nicht, sondern unterstützen
deren Aufwärtsbewegung sogar von unten her und hindern dieselbe daran, etwa mit dem Auslaßkanal
kurzzuschließen. Die weitere Aufgabe dieses durch den Auslaßkanal voneinander getrennten Spülkanalpaares
ist, den Kolbenboden zu beiden Seiten des Auslaßströmungsfeldes intensiv zu kühlen. Das
durch die Anordnung eines einzigen, entsprechend hoch bemessenen Auslaßkanals bewußt verkleinerte
Auslaß Strömungsfeld auf dem Kolbenboden wird dadurch noch weiter herabgesetzt.
Bei der Reihung von Zylindern, insbesondere von luftgekühlten Einzelzylindern, ist es mit der Erfindung
bei gutem Spülerfolg und bei weitgehender thermischer Entlastung von Kolben und Zylinder
möglich geworden, den Zylinderabstand so klein zu halten, wie es die Lagerabmessungen der Kurbelwelle
überhaupt zulassen und eine sehr einfach aufgebaute Auslaßleitung für sämtliche Zylinder der
Reihe zu verwirklichen. Da sämtliche Auslaßstutzen etwa senkrecht zur Ebene der Zylinderreihe gestellt
sind, können sie sich nicht gegenseitig Platz wegnehmen wie bei bisher bekannten Maschinen, deren
Zylinder ein großes Auslaßströmungsfeld auf Grund mehrerer Auslaßkanäle je Zylinder aufweisen,
was verwickelt aufgebaute Zylinder und Auslaßleitungen zur Folge hat und damit vorteilhaft
gebaute Mehrzylinder-Reihenmaschinen mit den günstigen, kurzen Lagern ausschließt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den Zylinder einer erfindungsgemäß ausgebildeten Zweitaktbrennkraftmaschine;
no
Fig. 2 und 3 stellen durch die Kanalzone gelegte Querschnitte nach Linie A-B bei Zweizylinder-Reihenmaschinen
mit Luftkühlung bzw. Wasserkühlung dar;
Fig. 4 und 5 zeigen durch die Kanalzone gelegte Querschnitte einer Zweizylinderreihe nach der Erfindung
in abgewandelter Form.
Es bezeichnen: α den Zylinder, b den Zylinderkopf,
c den Arbeitskolben, d den einzigen Auslaßkanal und ev e2 das auf der dem Auslaßkanal d gegenüberliegenden
Zylinderwand angeordnete Spülkanalpaar, das mit dem Auslaßkanal d zusammen
die Form eines »T« bildet. Die Spülkanäle ev e2
münden flach oder schräg nach oben in den Zylinder ein und sind die Hauptspülkanäle, denen insbesondere
die Aufgabe zufällt, den Zylinder bei allen
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Drehzahlen und Belastungen hinreichend mit Frischiadiing zu versorgen.
Mit /,, /., ist flie durch den Auslaßkanal d voneinander
getrennte, zweite Spülkanalgruppe bezeichnet. Die Kanäle /,,/"., münden flach oder vorzugsweise
schräg nach unten gegen den Kolbenboden geneigt in den Zylinder ein. Ihre Mündungsachsen
schneiden sich hinler der dem Auslaßkanal d gegenüberliegenden
Zyliudcrwand. Die Spülkanäle fv /2
werden nahe an den Auslaßkanal d herangerückt und vorU'ilhafterwcise niedriger ausgeführt als die
I lauptspi
Durch
Durch
!kanüle
die
die
·,, c, wie m hig. ι gezeigt ist.
erfindungsgemäße Anordnung ist es möglich, das Auslaßströnnmgsfeld am Kolbenboden
erfindungsgemäße Anordnung ist es möglich, das Auslaßströnnmgsfeld am Kolbenboden
Jf) auf ein Sechstel oder noch weniger des Kolbenumfangs
zu begrenzen, die Ränder des Auslaßströmtingsfeldes am Kolbenboden wirksam zu
kühlen und einen guten Spülungseffekt sicherzustellen, ferner bei Reihenanordnung mehrerer Zylinder
den kürzeslmöglichen Zylinderabstand, insbesondere bei Anwendung der Luftkühlung, auszuführen
zu können und verwickelt aufgebaute, mehrteilige Auslaßleitungen bzw. Auslaßstutzen samt
Abgasleittiiigen zu vermeiden.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, können die Spülkanäle ft, f., oder bei Kinzelzyliiidern sämtliche Spülkanäle
an den I Jmlenkstellen in bekannter Weise mit Fornidcekeln verschlossen sein.
In den Fig. .| und 5 der Zeichnung ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt.
Hei dieser 1>eispielsweisen Ausführung ist unmittelbar neben dem einzigen Auslaßkanal d nur
auf der einen Seite ein auf die gegenüberliegende Zyliiiderwand gerichteter Spülkanal /, bzw. f., vorgesehen.
I )er Mündungsquerschnitt des ihm schräg gegenüberliegenden I lauptspülkaiials C2 bzw. C1
wird crfindtingsgemäß zur Stabilisierung der Gesanitspülströmung
entsprechend größer gehalten als der Mündungsquerschnitt des diesem in der hinleren
Zyliiiderwand gegenüberliegenden Hauptspülkanals.
In Kig.3 ist mit χ der Einlaßkanal in die Kurbelkammer
bezeichnet, wobei die Kurbelkammer als Kurbelkammerpumpe ausgebildet ist.
In den IMg. 2 bis 5 sind Zweizylinder-Reihenniascliinen
dargestellt; selbstverständlich können die dargestellten Zylindereinheiten beliebig oft hinlereinandergereiht
werden.
Die Erfindung eignet sich für Otto- und Dicselmaschinen, insbesondere für luftgekühlte Reihenmaschinen
dieser Art.
Claims (2)
- Patentansprüche:Angezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 673 636, 637 647, 041, 283 626;schweizerische Patentschrift Nr. 131 894.ι. Zweitaktbrennkraftmaschine, insbesondere luftgekühlte Dieselmaschine, bei welcher am kurbelseitigen Zylinderende einem einzigen Auslaßkanal mindestens ein Paar gegeneinander gerichtete, flach oder schräg nach oben in den Zylinder einmündende Spülkanäle derart gegenüberliegen, daß der Auslaßkanal und das Spülkanalpaar bzw. die Spülkanalpaare die Form eines »T« bilden, und unmittelbar neben dem Auslaßkanal ein durch den Auslaßkanal voneinander getrenntes weiteres Paar in den Zylinder einmündender Spülkanäle liegt, deren Mündungsachsen auf die dem Auslaßkanal gegenüberliegende Zylinderwand gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines Flachkolbens (c) die zu beiden Seiten des Auslaßkanals (d) angeordneten Spülkanäle (fvf-i)' d'c vorzugsweise später geöffnet und früher geschlossen werden als die übrigen Spülkanäle (V1, C2), flach oder, wie an sich bekannt, schräg nach unten in den Zylinder (α) einmünden und die Mündungsachsen dieser Spülkanäle (fv f„) sich hinter der dem Auslaßkanal (d) gegenüberliegenden Zylinderwand schneiden.
- 2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar neben dem einzigen Auslaßkanal (d) nur auf der einen Seite ein auf die gegenüberliegende Zylinderwand gerichteter Spülkanal (Z1 oder /2) vorgesehen ist und der Mündungsquerschnitt des ihm schräg gegenüberliegenden Hauptspülkanals (c2 oder C1) zur Stabilisierung der Gcsamtspülströmung entsprechend größer gehalten ist als der Mündungsquerschnitt des diesem in der hinteren Zylinderwand gegenüberliegenden Hauptspülkanals.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 579/221 11.55
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