DEV0004662MA - - Google Patents

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DEV0004662MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 6. Juni 1952 Bekanntgemacht am 1. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Man hat bereits vorgeschlagen, mattenähnliche Gebilde dadurch herzustellen, daß aus einer auf ein Gewebe gelegten Faserschicht mehr oder weniger Faserbüschel unter Zuhilfenahme von Nadeln durch die Maschen des Gewebes hindurchgestoßen wurden, wobei diese durch das Gewebe hindurchragenden Fasern durch Aufbringen einer Bindemasse mit dem Gewebe vereinigt wurden. Die Oberseite dieser Matte bildete die dichte Faserschicht, während das Gewebe die Unterseite darstellte. Bei derartigen Erzeugnissen sind die Fasern nur durch wenig Faserbündel mit dem Gewebe verbunden, so daß sie sich leicht von diesem lösen können. Weiterhin sind Verfahren bekannt zur Herstellung von Florteppichen. Hierbei werden die Florfasern in ein Bindemittel, z. B. Kautschukmilch, eingebettet und gegebenenfalls mit einem Unterlagestoff versehen. Man erhält also eine dünne Kautschukplatte, aus welcher senkrecht stehende Fasern herausragen. Auch ist es bekannt, ein schußfreies, gewebeartiges Erzeugnis durch Vereinigen einer Reihe von parallelen Fäden, Lunten usw. in Schicht- oder Flächenform mittels eines Bindemittels herzustellen. Es ist ferner nicht mehr neu, Fäden, Lunten usw. in parallelen Gruppen anzuordnen und diese Gruppen nebeneinanderliegend miteinander zu verbinden. Bei solchen schußfreien Erzeugnissen ist die Festigkeit nur in der Längsrichtung gegeben. In
509 1560/331

Claims (1)

  1. V 4662 VII/8h
    der Querrichtung dagegen ist sie nur in einem geringen Maß vorhanden. Deshalb hat man auch versucht, die Festigkeit in Quer- und in Längsrichtung gleich zu halten, indem man die Fäden, Lunten usw. in kreuzenden Lagen angeordnet und durch ..ein Bindemittel vereinigt hat. Weiterhin hat man insbesondere in der Kunstlederindustrie Faservliese mit Bindemittel getränkt und darauf verpreßt.
    ίο Diese Erzeugnisse haben jedoch keine elastischen Eigenschaften. Vielmehr handelt es sich um mattenartige Erzeugnisse, die einem erheblichen Verschleiß unterliegen, sofern sie als Fußbodenbelag benutzt werden. Außerdem sind in diesem Falle ihre Wärmeeigenschaften unbefriedigend. Bei den Gegenständen nach der Erfindung handelt es sich um eine elastische Auflage, welche aus einer etwa ι cm dicken Vliesmatte, hergestellt aus gekräuselten, endlosen, monofilen und durch Latexmischüngen verklebten Kunstfäden, besteht, auf welche ein festes Gewebe aufgeklebt ist. Diese aufgeklebte Gewebeschicht muß genügende Festigkeit aufweisen, damit das Erzeugnis genügende Widerstandskraft gegen Verziehen besitzt. Auf dieser Gewebeschicht befindet sich ein aufgeklebter, gerauht und/oder geschliffener gewirkter Stoff aus künstlichen Fäden, vorzugsweise solchen aus linearen Hochpolymeren. Diese Auflage weist hochelastische Eigenschaften auf, welche auch im dauernden Gebrauch nicht nachlassen. Durch das Aufkleben des gewirkten Stoffes aus hochpolymeren Fäden wird die Verschleißfestigkeit bedeutend heraufgesetzt. Die Verwendung von künstlichen Fasern sowohl für die Polstermatte als auch für die aufgeklebten Gewebe bzw. Gewirke ergibt ein motten- und termitensicheres Gebilde, welches leicht zu reinigen und sogar waschbar ist. Eine derartige Auflage kann als Fußbodenbelag verwendet werden, aber auch für die Verwendung als Wandbespannung oder Polsterauflage eignet sich dieses Erzeugnis gut.
    Pate NTA ν s PK υ c H:
    Elastische Auflage aus mehreren durch Verkleben verbundener Lagen von Textilstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einer aus monofilen, gekräuselten und durch Latex verklebten Kunstfäden bestehenden Vliesmatte mit einem festen Gewebe und einem auf letzterem befestigten Gewirke aus künstlichen Fäden, vorzugsweise solchen aus linearen Hochpolymeren, besteht. I
    Angezogene Druckschriften: . :
    Französische Patentschrift Nr. 974455; deutsche Patentschriften Nr. 804 930, 686 030, 51*
    408534;
    Technologie der Wirkerei von G. Willkomm,
    1924, Verlag A. Felix, Leipzig.
    © 509 660/331 2.56

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