DEV0000034MA - Drehstuhl mit höhenverstellbarem federnden Sitz - Google Patents

Drehstuhl mit höhenverstellbarem federnden Sitz

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DEV0000034MA
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DE
Germany
Prior art keywords
seat
swivel chair
spring
height
threaded spindle
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bodo Volmer
Original Assignee
Volmer, Bodo, Hilden
Publication date

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Description

Es sind Drehstühle mit in der Höhe verstellbarem Sitz bekannt, bei denen sich die Höhe fest einstellen lässt, ohne dass die Drehbarkeit des belasteten Sitzes beeinträchtigt wird. Diese Drehstühle haben den Nachteil, dass die Festlegung meist in Rasten vorgenommen wird, sodass der Sitz nur stufenförmig und nicht in jede gewünschte Höhe eingestellt werden kann. Außerdem wackeln derartige Sitze sehr leicht. Wenn ein solcher Stuhl zum Zwecke des Platzwechsels aufgehoben wird, kann sich der Sitz gegenüber den Füssen t verdrehen, was unerwünscht ist.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, die der Höhenverstellung dienende Gewindespindel in jeder Höhenlage, z. B. mittels einer Klemmutter festzustellen. Hierbei ist der mittels einer Reibungskupplung o. dgl. mit der Gewindespindel verbundene Sitzschaft bei festgestellter Klemmutter auch im unbelastetem Zustande drehbar. sodass dieser zur Vermeidung unbelasteter Bewegungen nur mit leichter Gewalt drehbar ist und auch die Füsse sich gegenüber dem Sitz nicht ohne weiteres verdrehen können. Die der Feststel- lung dienende Klemmutter wird z. B. durch eine Stellschraube gegen die Gewindegänge der Spindel gedrückt, wodurch die Gewindeflanken aneinandergepresst werden und jedes Spiel, d. h. ein Wackeln des Sitzes, vermieden wird.
Bei der praktischen Ausführung eines solchen Drehstuhles kann die zwischen dem Sitz und der Gewindespindel angeordnete Sitzfeder gleichzeitig zur Belastung der Reibungskupplung dienen. Vorteilhaft wird das zwischen der Sitzfeder und der Stirnfläche der Gewindespindel angeordnete Wälzlager als Kegellager ausgebildet, sodass sich der Sitzschaft ohne weiteres in die richtige Lage einstellt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Drehstuhles gemäss der Erfindung im Längsschnitt durch die Lagerung dargestellt.
Unter der Sitzplatte 1 befindet sich ein Tragstück 2, in das der Sitzschaft 3 eingeschraubt und durch eine Schraube 4 gesichert ist. Um diesen Sitzschaft 3 ist die Sitzfeder 5 angeordnet, die sich auf eine Unterlegscheibe 6 abstützt. Durch Verstellen des Gewindeendes des Sitzschaftes gstück nn in einfachster Weise bei Bedarf die Vorspannung der Sitzfeder 5 geregelt werden. Unterhalb der Unterlegscheibe 6 ist ein Kegellager 7 angebracht, das sich gegen die Stirnfläche der Gewindespindel 8 abstützt. Diese Spindel ist in der Mutter 9 geführt, die ihrerseits an den Füssen 10 des Drehstuhles angeschraubt ist. An der Gewindespindel ist eine Klemmutter 11 vorgesehen, die durch eine Stellschraube 12, die in eine Nut 13 der Klemmutter 11 eingreift, verstellt werden kann. Durch das Eingreifen der Stellschraube 12 in die Nut 13 wird in einfachster Weise ein Verdrehen der Klemmutter verhindert. Auf der Unterseite der Fussenden 10 ist eine weitere Platte 14 angeschraubt, in der der Sitzschaft 3 geführt ist. Unterhalb des Wälzlagers 7 ist der Sitzschaft mit einem Konus 15 versehen, der im unbelastetem Zustand durch die Feder 5 in die entsprechende Konusfläche der Gewindespindel 8 gezogen wird.
In der gezeichneten unbelasteten Stellung des Stuhles lässt sich die Sitzfläche 1 bei festgestellter Klemmutter nur unter Ueberwindung der Reibung in der Konuskupplung 15 drehen. Bei belastetem Sitz ist die Kupplung ausser Eingriff, wodurch sich der Sitz auf dem Wälzlager 7 leicht drehen lässt. Soll die Sitzfläche in der Höhe verstellt werden, so muss die Stellschraube 12gelöst werden und es lässt sich dann in unbelastetem Zustande die Gewindespindel 8 in der Mutter 9 verdrehen, da die Spindel durch die Konuskupplung mitgenommen wird. Das Anpressen der Klemmutter 11 mittels der Stellschraube 12 vermeidet gleichzeitig jedes Spiel im Gewinde und die Feder das Spiel zwischen Gewindespindel und Sitzschaft durch das Pendellager, sodass der Sitz in keiner Weise wackeln kann.

Claims (4)

1.) Drehstuhl mit federndem Sitz und einer öhenverstellung,durch gekennzeichnet, dass eine Feststellvorrichtung, z. B. eine Klemmutter (11) zur Feststellung der Spindel (8) in jeder Höhenlage und eine Reibungskupplung (15) sowie ein unter dem Druck der Sitzfeder stehendes Kegellager (7) zwischen Sitzschaft (3) und Gewindespindel (8) angeordnet ist, die bei belastetem Sitz eine leichte Drehung, bei entlastetem Sitz eine gebremmste Drehung des Sitzes bei festgestellter Klemmutter und eine Verstellung des Sitzes bei loser Klemmutter zulassen.
2.) Drehstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmutter (11) durch eine in eine Nut (13) eingreifende Stellschraube (12) festklemmbar ist.
3.) Drehstuhl nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Sitz (1) und der Gewindespindel (8) angeordnete Sitzfeder (5) gleichzeitig zur Belastung der Reibungskupplung (15) dient.
4.) Drehstuhl nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch Änderung der Eindringtiefe des Sitzschaftes (3) in das Tragstück (2) die Federvorspannung r ist.

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