DEV0000023MA - Flüssigkeitsbremse mit in einem Bremszylinder befindlichen Bremskolben zur Regelung der Schaltgeschwindigkeit elektrischer Leistungsschalter - Google Patents

Flüssigkeitsbremse mit in einem Bremszylinder befindlichen Bremskolben zur Regelung der Schaltgeschwindigkeit elektrischer Leistungsschalter

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DEV0000023MA
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Germany
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brake
housing
brake cylinder
fluid
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Werner Haney
Original Assignee
Voigt & Haeffner AG, Frankfurt/Main
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Description

Werden elektrische Leistungsschalter durch Federkraftspeicher ein bzw. ausgeschaltet, so muss die Schaltgeschwindigkeit durch zusätzliche Dämpfungseinrichtungen geregelt werden. Hierfür dienen meist Flüssigkeitsbremsen, die Parallel zum Federkraftspeicher angeordnet sind und bei denen in einem Bremszylinder ein Kolben bewegt wird, der die Flüssigkeit im Zylinder durch Düsen presst. Die Lage und Grösse der Düsenbohrungen entspricht der jeweils gewünschten Bremscharakteristik, und es muss möglich sein, die Düsenbohrungen nach dem Einbau der Flüssigkeitsbremse einstellen zu können. Die hierfür bekannten Einrichtungen haben aber den Nachteil, dass sie im Aufbau sehr verwickelt und schwierig zu bedienen sind. Demgegenüber zeigt die Erfindung eine Flüssigkeitsbremse, bei der durch den Bremszylinder selbst die gewünschte Dämpfung eingestellt werden kann, sodass zusätzliche Konstruktionselemente überflüssig sind.
Erfindungsgemäss ist bei einer Flüssigkeitsbremse mit in einem Bremszylinder befindlichem Bremskolben, der von einem Gehäuse zur Aufnahme der Bremsflüssigkeit eingeschlossene und mit Durchströmdüsen versehene Bremszylinder so im Gehäuse verschiebbar oder verdrehbar gelagert, dass die Öffnungen bestimmter Durchströmdüsen durch Verlagerung des Bremszylinders gegenüber dem Gehäuse verändert werden. Diese Anordnung ergibt eine sehr fein arbeitende Verstellmöglichkeit der Dämpfungseinrichtung, was für ein einwandfreies Arbeiten eines Leistungsschalters von grösster Wichtigkeit ist.
Zweckmässig werden am Bremszylinder, der mit seinem offenen Ende am Boden des ihn umgebenden Gehäuses eingeschraubt ist und der so seinen Abschluss erhält, durch Verändern der Einschraubtiefe mehrere Durchströmdüsen durch Teile der Gehäusewandung mehr oder weniger überdeckt. In bekannter Weise besitzt der Bremskolben selbst eine Düsenbohrung für die Enddämpfung und ist ausserdem mit einem Rückschlagventil für die Rücklaufbewegung versehen.
Der Bremszylinder und der ihn umgebende Gehäuseraum sind nach aussen durch geeignete Vorrichtungen vollständig luftdicht abgeschlossen. Eine solche Anordnung setzt voraus, dass sowohl im Bremszylinder als auch in dem ihn umgebenden Gehäuseraum stets ein Luftpolster vorhanden ist. Um zu erreichen, dass dieses Luftpolster beim Auf- oder Nachfüllen von Bremsflüssigkeit gewahrt bleibt, ist es weiterhin Gegenstand der Erfindung, dass der Einfüll- wie auch der Entlüftungskanal innerhalb des Gehäuses bis zur notwendigen Flüssigkeitshöhe verlängert ist.
Eine der möglichen Ausführungsformen zeigt die Abbildung. In ihr bedeutet a der Bremszylinder, b der Bremskolben und c das Gehäuse, das den Bremszylinder umschliesst. Der Bremszylinder a ist an seinem unteren Ende bei d mit Schraubgewinde versehen und mit dem Gehäuse c verschraubt. In der Wandung des Bremszylinders a sind Durchströmdüsen e und f vorgesehen, die die Dämpfungsbewegung des Kolbens b herbeiführen. Die Düsenöffnungen f sind so angeordnet, dass sie beim Einschrauben des Bremszylinders a in das Gehäuse c durch den hochgezogenen Wandungsteil g des Gehäuses c mehr oder weniger verschlossen werden. Im Kolben b ist eine zusätzliche Durchströmdüse h für die Enddämpfung und ein Rückschlagventil i für die Rücklaufbewegung des Kolbens b vorgesehen. Das Gehäuse c legt sich mit seinem oberen Ende bei k dicht schliessend gegen den Bremszylinder an.
l ist der Luftpufferraum, der über die Öffnung m mit dem Gehäuseraum in Verbindung steht. n ist die Einfüllöffnung, o ist die Entlüftungsöffnung, die im Betrieb durch Schrauben verschlossen sind. Der Einfüllkanal p und der Entlüftungskanal q sind soweit innerhalb des Gehäuses c verlängert, dass sie bis zur notwendigen Flüssigkeitshöhe r reichen. s ist der Flüssigkeitsstandsanzeiger. An dem Bremskolben b greift das Gestänge t an.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist wie folgt:
Bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens b wird die Flüssigkeit im Bremszylinder a durch die Düsen e, f und h gepresst und dadurch die Bewegung des Kolbens gedämpft und so eine bestimmte Schaltgeschwindigkeit hervorgerufen. Durch Verdrehen des Bremszylinders a werden Durchströmdüsen f durch den Wandungsteil g des Gehäuses c mehr oder weniger freigegeben und es kann so der Flüssigkeitsbremse jede gewünschte Dämpfungscharakteristik gegeben werden.

Claims (3)

1. Flüssigkeitsbremse mit in einem Bremszylinder befindlichem Bremskolben zur Regelung der Schaltgeschwindigkeit elektrischer Leistungsschalter, dadurch gekennzeichnet, dass der von einem Gehäuse zur Aufnahme der Bremsflüssigkeit eingeschlossene und mit Durchströmdüsen versehene Bremszylinder so im Gehäuse verschiebbar oder verdrehbar gelagert ist, dass die Öffnungen bestimmter Durchströmdüsen durch Verlagerung des Bremszylinders gegenüber dem Gehäuse verändert werden.
2. Flüssigkeitsbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bremszylinder, der mit seinem offenen Ende im Boden des ihn umgebenden Gehäuses eingeschraubt ist und der so seinen Abschluss erhält, durch Verändern der Einschraubtiefe mehrerer Durchströmdüsen durch Teile der Gehäusewandung mehr oder weniger abgedeckt werden.
3. Flüssigkeitsbremse nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass der im Bremszylinder wie auch in der ihn umgebenden Gehäuse vorgesehene Luftpufferraum zwangsläufig durch Verlängerung des Einfüll- wie Entlüftungskanals bis zur notwendigen Flüssigkeitshöhe festgelegt wird.

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