St 7901 V/68b
Der Gegenstand der Zusatzpatentanmeldung I St5995V/68b, Zusatz zu Patent 937 628, betrifft
eine Vorrichtung zum Anheben des Flügels eines Fensters mit waagerechter und höhenverstellbarer
Drehachse für den Flügel mittels eines an sich bekannten Treibstangenverschlusses. Die erforderliche
Länge des Verbindungsgestänges, durch das die Höhenverstellung des Schwingflügels bewirkt
wird, kann dabei in bekannter Weise durch ein Spannschloß mit einerseits rechts- und andererseits
linksgängigem Gewinde eingestellt werden.
Diese Ausführung hat den Nachteil, daß bei dem Einschneiden der beiderseitigen Gewinde der Verbindüngsmuffe,
was in der Regel in bekannter Weise auf einer Revolverbank geschieht, innen feine Späne zurückbleiben, die sich nur schlecht
entfernen lassen und das Einschrauben der Verbindungsstangen erschweren und zum Teil unmöglich
machen.
ao Um diesem Übelstand abzuhelfen, erhalten die Verbindungsstangen gemäß der Erfindung an ihren
Gewindeenden Schlitze, Einfräsungen, Nuten od. dgl., die bei dem Einschrauben, der Stangen in
die Verbindungsmuffe die im Innern der Muffe von dem Einschneiden der Gewinde zurückgebliebenen
Späne in sich aufnehmen, ohne daß dabei das Innengewinde beschädigt wirdv
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung
in größerem Maßstab in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zeigt das zur unteren
rechtsseitigen Verbindung dienende Spannschloß zwischen den beiden Stangen h1 und h2 nach Patentanmeldung
St 5995 V/68b. Es zeigt'
Abb. ι das rechtsseitige Teilstück der Verbindungsmuffe
im Schnitt im zusammengeschraubten Zustand mit der an dem rechtsseitigen Winkelhebel
angreifenden Verbindungsstange,
Abb. 2 die Verbindungsmuffe wieder im Schnitt und das Einschraubende der zugehörigen Verbindungsstange,
teilweise geschnitten und die
Abb. 3 bis 5 Schnitte nach der Linie A-A der Abb. 2 in verschiedenen Ausführungen.
In der Zeichnung ist h das Gewindeende der Verbindungsstange
h2 zwischen dem an der rechten Seite des Fensters befindlichen Winkelhebel und
der Verbindungsmuffe 0 mit rechtsgängigem Innengewinde o1. Die Verbindungsmuffe weist an ihrem
anderen, in der Zeichnung nicht dargestellten Ende ein linksgängiges Innengewinde auf und die zugehörige
Verbindungsstange h1 an ihrem Einschraubende
dementsprechend ebenfalls ein linksgängiges Außengewinde. Bei der Ausführung nach
Abb. 3 hat das Gewindeende h der Verbindungsstange h2 eine Nut, während bei der Ausführung
nach der Abb. 4 drei Nuten m, gleichmäßig auf dem Umfang verteilt, vorgesehen sind. Bei der
Ausführung nach Abb. 5 ist ein durchgehender Schlitz ι vorgesehen.
Die Anzahl der Nuten und Schlitze kann natürlich beliebig gewählt werden. Es können auch anstatt
Nuten oder Schlitze anderweitige Ausführungen, wie Einfräsungen, Einkerbungen, Abflachungen1
od. dgl., vorgesehen werden. Die Gewindeenden der Verbindungsstangen können gegebenenfalls
in bekannter Weise auch mit Gegenmuttern ausgestattet werden.
1'ATi-NTANSPRUCH:
Fenster mit waagerechter und höhenverstellbarer Drehachse für den Flügel, bei dem die
erforderliche Länge des Verbindungsgestänges, durch das die Höhenverstellung des Schwingflügels
bewirkt wird, mittels eines Spannschlosses mit einerseits rechts- und andererseits
linksgängigem Gewinde einstellbar ist, nach der Zusatzpatentanmeldung St 5995 V/68b, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsstangen (h1, h2) an ihren in die Verbindungsmuffe (0) einzuschraubenden Gewindeenden (Zi)
Einfräsungen, Nuten (n, m), Schlitze (/) od. dgl.,
aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen