DEST007140MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. Oktober 1953 Bekanntgemacht am 30. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Papiermaschine, bei der die Stoffaufschwemmung einem Siebzylinder
bzw. einem über die Oberfläche eines solchen laufenden Sieb durch ein Mundstück zugeführt
wird, dessen Außenwand einen Teil der Sieboberfläche umfaßt und so geformt ist, daß der zwischen
ihr und der Sieboberfläche gebildete Kanal sich nach dem Auslaufspalt hin ganz allmählich verengt
und durch verstellbare Teile weiter und enger ίο eingestellt werden kann.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art geschieht bei feststehender Innenwand des Mundstückes
die Weitenverstellung dadurch, daß die Außenwand gegeneinander schwenkbare gelenkig
gelagerte Teile aufweist, die mehr oder weniger unabhängig gegeneinander und gegen die feststehende
Innenwand verschwenkt werden können. Durch dieses gegenseitige Verschwenken der Teile
der Mundstückaußenwand ergeben sich in dieser Knickstellen, die einen ungünstigen Einfluß auf
die Strömung der Stoffaufschwemmung haben und zu deren ungleichmäßiger Verteilung auf der
Sieboberfläche führen können.
Zur Beseitigung dieses Mangels ist gemäß der Erfindung das Mundstück als starres Ganzes um
eine an dem Auslaufspalt zwischen der Mundstück-
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außenwand und dem Sieb liegende, zur Siebachse parallele Achse relativ zum Sieb verschwenkbar,
während der an der Oberfläche des Siebes anliegende Teil der Innenwand gegen das Sieb und
den als Ganzes verschwenkbaren Zuleitungsteil unter Aufrechterhaltung des Anschlusses an beide
beweglich ist. Vermöge dieser Anordnung erfolgt die Weitenverstellung im Bereich des Mundstückes
unter Wahrung des allmählichen Weitenüber-
to ganges. Insbesondere bleibt bei der Schwenkbewegung
die Außenwand in ihrem Verlauf völlig unverändert, so daß bei jeder Stellung des Mundstückes
gleich günstige Führungsbedingungen für die Stoff auf schwemmung bestehen.
Die neue Bauart ist auch insofern vorteilhaft, als sie besonders einfach und bequem zu verstellen ist.
Es sind zwar ferner Mundstücke für Stoffaufläufe an Rundsiebmaschinen bekannt, die als
starres Ganzes ausgebildet und zwecks Änderung der Beaufschlagungsstelle des Siebzylinders allseitig
beweglich angeordnet sind, doch handelt es sich bei diesen bekannten Mundstücken um solche,
die zylinderseitig mit nach verschiedenen Seiten oder Höhen ausgerichteten Rohrstücken oder Leitflächen
versehen sind, um die Faserorientierung bei der Blattbildung zu beeinflussen, d. h. also
n'ic'ht um Mundstücke, die dazu bestimmt sind, die Stoffzufuhr zu regeln, sondern vielmehr die Stoffverteilung
zu verbessern.
Die Zeichnungen stellen ein praktisches Ausführungsbeispiel
der Erfindung dar.
Fig. ι ist ein schematischer senkrechter Längsschnitt
durch eine die Erfindung verkörpernde Rundsiebmaschine;
Fig. 2 ist ein vergrößerter Teilschnitt, aus dem die Wirkung der relativen Schwingbewegung des
Mundstückes ersichtlich ist;
Fig. 3 zeigt in vergrößerter Teilansicht eine Abdichtung zwischen dem oberen Ende des Mund-Stückes
und dem Siebzylinder;
Fig. 4 ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht der Stoffzuführung und
Fig; S ein Schnitt in der Ebene der Linie 5-5 der
Fig. 4, aus der die Art ersichtlich ist, in der die seitlichen Abschlußdeckel auf den entgegengesetzten
Seiten des Mundstückendes gehalten werden.
In Fig. i, die die Maschine in einer schematischen
Gesamtansicht zeigt, bezeichnet 1 den Stoff behälter, der eine Einlaßöffnung 2 aufweist
und im Innern mit Umlenkplatten 3 ausgestattet ist, die dafür sorgen, daß der Papierstoff bei
seinem Durchgang durch den Behälter zur Speiseleitung 4 in gleichförmigem Zustand gehalten wird.
Eine an der Auslaßstelle des Behälters höhenverstellbar angebrachte Stauplatte 5 hat die Aufgabe,
ein unzulässig starkes Bewegen oder Schäumen des Stoffes beim Verlassen des Behälters zu
verhindern. Die verschiedenen Abteile des Behälters sind mit Ablaßventilen 6 und 6a versehen.
An dem einen Ende des Behälters 1 ist ein Gehäuse 7 angebracht, in dem der Siebzyliiider 8
um eine Querachse drehbar gelagert ist. Über dem Zylinder 8 befindet sich eine Leitwalze 9 für das
aus Filz bestehende Förderband 10, das zur Aufnahme der auf dem Zylinder 8 gebildeten Papier-Stoffbahn
bestimmt ist.
Die Zuführungsleitung 4 besteht aus zwei Abschnitten 4a und 46. Der Abschnitt 4„ dient zur
Zufuhr des Stoffes vom Behälter 1 zum Mundstück 46. Er kann auf Wunsch ganz oder zum Teil
biegsam sein, ist aber in der Zeichnung als starr dargestellt und an das Mundstück 4b durch eine
Teleskopverbindung 11 angeschlossen. Das Mundstück 46 ist als in sich starre Leitung 15 zwischen
der Teleskopverbindung 11 und der Ebene durch die Linie 12 ausgeführt.. Oberhalb dieser Ebene ist
die Außenwand des Mündungsabschnittes starr mit dem unterhalb dieser Ebene liegenden Teil desselben
verbunden. Sie erstreckt sich bis zu einem Gelenk 16 an der Durchtrittsstelle in der Nähe der
Oberfläche des Zylinders 8. Zur Sicherung dieser Starrheit ist die Außenwand auf ihrer Außenseite
vorzugsweise mit Versteifungsrippen i4e (Fig. 4
und 5) versehen, so daß sie sich beim Einstellen nicht verbiegen kann. '
Am oberen Ende des starren Teiles 15 ist bei 18
eine Mundstückplatte 17 angelenkt, die sich aufwärts bis zu einem Punkt erstreckt, der tiefer als
die Durchtrittsstelle liegt und dort an einem Drehzapfen 19 befestigt ist, der in der Nähe der Oberfläche
des Zylinders 8 liegt. Der dem Zylinder 8 zwischen den Drehpunkten 16 und 19 anliegende
Teil des Mundstückes ist offen und bildet die Mündung, durch die der Papierstoff der Oberfläche
des Zylinders zugeführt wird. Bei dieser Ausführung sind der starre Leitungsteil 15 und -die
verhältnismäßig starre Außenwand 14 so gelagert, daß . sie sich in einer gekrümmten Bahn um den
Drehpunkt 16 bewegen können. Ebenso ist die Mundstückplatte 17 für eine ähnliche Bewegung
um den Zapfen 19 und für eine Drehbewegung gegenüber dem starren Leitungsteil 15 um den
Punkt 18 drehbar,
Ist der Zufuhrabschnitt 4a als biegsamer Schlauch
ausgebildet, so kann diese bogenförmige Bewegung frei ausgeführt werden. Ist jedoch der Abschnitt 4a
starr, so ist die Teleskopverbindung 11 notwendig, um diese Bogenbewegung zu ermöglichen, wie in
Fig. 2 dargestellt. Werden die Teleskopteile angewendet, so vollzieht sich die bogenförmige
Bewegung des aus dem starren Teil 15 und der Außenwand 14 bestehenden Gesamtkörpers nach
einem Radius R, der größer ist als der Radius R' der Bogenbewegung der Mundstückplatte 17. Um
eine solche Bogenbewegung bei einer Teleskopverbindung zu gestatten, müssen die teleskopisch
ineinandergreifenden Teile der Abschnitte 4a und 4b
nach dem Radius R gekrümmt sein, während der Drehzapfen 19 so auf einer einstellbaren Zugstange
20 gelagert ist, daß er eine kleine Aufundabbewegung ausführen kann. Die Stange 20 läuft im
wesentlichen waagerecht vom Drehzapfen 19, den sie trägt, durch die Stirnwand des Gehäuses 7, wie
in Fig. ι gezeigt. Sie kann in der Längsrichtung verstellt und in jeder Stellung mit Hilfe einer
Klemmschraube 21 oder auf andere Weise so fest-
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gestellt werden, daß die obere Kante der Mundstückplatte 17 die Oberfläche des Zylinders 8 berührt.
Zur Sicherung einer Schleifberührung ihres oberen Endes mit dem Zylinder ist die Mundstückplatte
mit einem Schleiforgan 22 versehen, das aus Gummi oder aus einem mit einem plastischen
Kunststoff imprägnierten Gewebe od. dgl. besteht und an ihr durch Schrauben 23 befestigt ist, wie
aus Fig. 3 ersichtlich.
ίο Eine Schwingbewegung des Mundstückes 4b um
die Drehachse 16 kann mit Hilfe einer Regelstange 25 erzielt werden, die durch die Stirnwand des
Gehäuses 7 geht und. mit einer Regelvorrichtung 26 verbunden ist, die bei ihrer Betätigung die beiden
Abschnitte 4„ und 4b in größerem oder kleinerem
Maße teleskopisch gegeneinanderbewegt. Bei dieser Einstellung kann die Stange 20 sich schwach verbiegen
und eine gewisse Längseinstellung erfordern, aber der Drehpunkt 16 bleibt während der Einstellbewegung
der Maschine unverändert; er kann jedoch auf Wunsch verstellbar angeordnet werden,
um den Durchtrittsspalt zu regeln.
Die einander gegenüberliegenden Seitenkanten der Platte 17 und der Außenwand 14 sind durch
seitliche Abschlußplatten 27 oder andere geeignete Abschlußvorrichtungen verbunden, wie beispielsweise
in Fig. 4 und 5 dargestellt. Hier weist jede Seitenkante der Platte 17 einen Flansch 28 auf, an
dem die Abschlußplatten 27 durch Schrauben 29 gehalten werden. Die Platten 27 werden durch
Federn 30 in Flächenberührung mit den Seitenkanten der Außenwand 14 gehalten, wie am besten
aus Fig. 5 hervorgeht. Die Federn 30 liegen zwischen den Seitemvänden des Gehäuses 7 und
den äußeren Flächen der Platten 27 und sind genügend gespannt, um einen ziemlich dichten Abschluß
mit den Kanten der Außenwand 14 zu sichern. Auf Wunsch können die Innenflächen der
Platten 27 mit Gummidichtungen versehen sein, um einen dichteren Abschluß zu erhalten. Stangen
31 gehen durch die Federn 30, um sie einwandfrei zu führen und zu halten. Die Stangen 31 können
zurückgezogen werden, um die Platten 27 beim Einstellen des Mundstückes vom Federdruck zu
entlasten.
Oberhalb des Drehzapfens 19 werden ebenfalls seitliche Abschlußdeckel 32 in derselben Weise wie
die Platten 27 durch Federn in Berührung mit den Seitenkanten der Außenwand 14 gehalten. An den
beiden Enden eines jeden Deckels 32 greifen Einstellstangen 33 an, die durch die Stirnwand des
Gehäuses 7 gehen und in jeder Stellung durch Klemmschrauben 34 festgelegt werden können. Die
Stangen 33 halten die konkaven vorderen Kanten der Deckel 32 in einer Stellung, in der sie mit der
Oberfläche des Zylinders 8 zusammenwirken, und enthalten Gelenke 35, um eine nachgiebigere Einstellung
zu ermöglichen. Die unteren Enden der Deckel 32 greifen über die oberen Teile der Platten
27 und sind mit ihnen durch Drehzapfen 36 verbunden, wodurch sie in senkrechter Richtung
gehalten werden und mit den Platten 27 gemeinsam die einander gegenüberliegenden Seiten des Mundstücks
oberhalb der durch die Linie 12 gehenden waagerechten Ebene abschließen.
Vermöge der dargestellten und beschriebenen Bauart können die Abschnitte 4a und 4& sich teleskopisch
in größerem oder kleinerem Ausmaße durch Verstellen der Zugstangen 25 verschieben. Da
das Mundstück als Ganzes im Sinne des Uhrzeigers um die Achse 16 aus der in voller Linie dargestellten
Lage der Fig. 2 in die gestrichelt dargestellte Lage geschwungen wird, wird sein freier
innerer Querschnitt unmittelbar unterhalb der Auslaßöffnung im Bereich der Mundstückplatte 17
verengt. Der Querschnitt dieser das Mundstück T bildenden Zone wird also verändert, wenn die Abschnitte
4a und 4ft in größerem oder kleinerem
Maße teleskopisch gegeneinander verschoben werden. Durch Veränderung des Querschnittes des
Mundstückes bei T kann die der Auslaßöffnung zugeführte Papierstoffmenge entsprechend verändert
und geregelt werden.
Die Oberfläche des Zylinders oder des über ihn geführten Siebes, auf das der Papierstoff abgegeben
wird, wird mit unveränderlicher Geschwindigkeit bewegt, und der Papierstoff kann auf dieser Oberfläche
abfiltriert \verden entweder durch Erzeugung eines Unterdruckes auf der Rückseite des Siebes
oder dadurch, daß man den Stoff unter Druck zuführt. Soll die Ablagerung auf der Siebfläche durch
Saugwirkung erfolgen, SO' wird in dem Zylinder ein Unterdruck aufrechterhalten, durch dessen Wirkung
sich der Papierstoff im Bereich des , Mundstückes unmittelbar auf der durchlässigen Zylinderoberfläche
niederschlägt, wie in der Zeichnung dargestellt. Zu diesem Zwecke kann ein Teilvakuum in
dem gesamten Innenraum des Zylinders zur Erzeugung der Saugspannung im Bereich des Mundstückauslasses
aufrechterhalten werden. In der Praxis werden jedoch im Innern des Zylinders
mehrere Saugkasten angeordnet, die gegenüber diesem feststehen, also nicht an seiner Drehung
teilnehmen. In Fig. 2 sind schematisch drei Saugkasten L, H, L' dargestellt, die durch vier im
wesentlichen radiale Zwischenwände gebildet werden. Zur Erzielung bester Ergebnisse wird in
den Kästen L und L' ein verhältnismäßig niedriger Unterdruck aufrechterhalten und im Kasten H ein
verhältnismäßig hoher Unterdruck erzeugt. llu
Die Stärke des in den verschiedenen Kästen aufrechterhaltenen Unterdruckes wird natürlich je
nach der Art des Papierstoffs und des herzustellenden Erzeugnisses veränderlich sein. Bei einem Stoff
verhältnismäßig hoher Dichte muß der Unterdruck "5 in jedem der Kästen höher sein als bei einem Stoff
geringer Dichte. Die Entleerung des Wassers aus den einzelnen Kästen kann auf jede beliebig
gewünschte Weise erfolgen, doch wird es zweckmäßig durch Öffnungen in den Enden der Kästen
abgezogen. Dies kann leicht dadurch geschehen, daß man den Zylinder auf Hohlzapfen lagert und Saugrohre
und Wasserabzugsrohre durch die hohlen Zapfen nach außen führt.
Es ist wichtig, daß bei der dargestellten Ausführung der Erfindung die Außenwand 14 des
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Mundstückes 4^ mit dem starren Leitungsteil 15
dieses Abschnittes starr verbunden ist, so daß diese Teile miteinander um den durch den Zapfen 16 gebildeten
festen Punkt schwingen können. Ferner ist es wichtig, daß die Mundstückplatte 17 gegenüber
dem festen Leitungsteil 15 biegsam oder gelenkig ist, um die erwähnte Veränderung des
Querschnittes des Mundstückes zu erzielen. Durch starre Ausbildung der Außenwand 14 und Ausbildung
des oberen Teiles dieser Außenwand im Bereich des Mundstücksauslasses in einem Kreisbogen
ist die ganze Länge der Außenwand so geformt, daß sie zu jeder Zeit ohne Rücksicht auf
die Einstellung des Mundstückes dem Papierstoff eine glatte Strömungsbewegung in. Richtung auf
den Zylinder erteilt. Bei der dargestellten Ausführung fließt der Stoff in einer glatten und gleichmäßigen
Bahn entlang der Innenfläche der Außenwand, so daß er das Mundstück längs des bogenf
örmigen Teiles der Wand mit einer Geschwindigkeit verläßt, die ungefähr der Umfangsgeschwindigkeit
des Zylinders gleichkommt. Infolgedessen verfilzt sich der Stoff einwandfrei und gleichmäßig auf der
Oberfläche des Zylinders. Wird der Abgabeabschnitt in eine Stellung gebracht, in der das Mundstück
verengt ist, so wird der auf die Mundstückplatte 17 treffende Stoff strom so abgelenkt, daß er auf die
bogenförmige Oberfläche der Außenwand 14 in im wesentlichen tangentialer Richtung auftrifft, so daß
der Stoff an dieser Fläche entlang zum Zylinder strömt. Dies ist selbst dann der Fall, wenn das
Mundstück verhältnismäßig stark verengt wird. Eine solche Bedingung würde sich nicht ergeben,
wenn die Außenwand in ihrer Längsrichtung aus einer Folge von gegeneinander schwenkbaren Teilen
bestehen würde, denn in diesem Falle würde die gegenseitige Winkellage der gegeneinander schwenkbaren
Teile den glatten Fluß des damit in Berührung stehenden Stoffes stören und damit das einwandfreie
Verfilzen beeinträchtigen.
Bei der dargestellten und beschriebenen Einrichtung kann die Zufuhr des Papierstoffs zum
Zylinder schnell und bequem mit großer Genauigkeit geregelt werden, und nach der Einstellung erfolgt
+5 die Ablagerung desselben auf dem Zylinder bei
einer gegebenen Zylindergeschwindigkeit im wesentlichen gleichförmig. Der Stand des Stoffes in dem
Behälter wird genügend hoch gehalten, um den Abfluß zum Zylinder beim Gang der Maschine
durch Schwerkraft zu ermöglichen. Sollte es einmal erwünscht sein, das System zu entleeren, so
könnte man die Ablaßventile 6 und 6„ öffnen. Das in Fig. ι dargestellte Ventil 6H ist am tiefsten
Punkt der Zuführungsleitung angeordnet, so daß sich bei seinem Öffnen die ganze Leitung vollständig
entleert.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine ist ungewöhnlich einfach gebaut. Ihre
Teile können billig hergestellt und bequem zusammengebaut und befördert werden. Genaue
Toleranzen brauchen nicht eingehalten zu werden, und die Einstellungen können bequem erfolgen.
Die Zeichnungen stellen die Maschine in der bevorzugten praktischen Ausführung dar. Selbstverständlich
können aber im Rahmen der Erfindung Änderungen vorgenommen werden.
Claims (6)
- P A T ENTANS P Ii 0 CIIE:i. Papiermaschine, bei der die Stoffaufschwemmung einem Siebzylinder bzw. einem über die Oberfläche eines solchen laufenden. Sieb durch ein Mundstück zugeführt wird, dessen Außenwand einen Teil der Sieboberfläche umfaßt und so geführt ist, daß der zwischen ihr und der Sieboberfläche gebildete. Kanal sich nach dem Auslaufspalt hin ganz allmählich verengt und durch verstellbare Teile weiter und enger eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (46) als starres Ganzes um eine an dem Auslaufspalt zwischen der Mundstücksaußenwand und dem Sieb (8) liegende, zur Siebachse parallele Achse (16) relativ zum Sieb verschwenkbar ist, während der an der Oberfläche des Siebes anliegende Teil (17) der Innenwand gegen das Sieb und den als Ganzes verschwenkbaren Zulekungsteil unter Aufrechterhaltung des Anschlusses an beide beweglich ist.
- 2. Papiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (16) nachgiebig gelagert ist.
- 3. Papiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Wandteil (17) des Mundstückes (4^) am vorderen Ende um eine in der Nähe der Anlegestelle gegen das Sieb (8) liegende Achse (19) und am rückwärtigen Ende um eine Achse (18) schwenkbar, ist, durch die er mit dem Mundstück verbunden ist.
- 4. Papiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (19) des beweglichen Innenwandteiles (17) in Richtung auf die Sieboberfläche und von ihr fort verstellbar ist.
- 5. Papiermaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (16) am Auslaufspalt und die der Sieboberfläche benachbarte Achse (19) des beweglichen Innenwandteiles (17) in Richtung auf die Sieboberfläche und von ihr fort bewegbar sind.
- 6. Papiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Zuleitung (4J vom Stoffbehälter (1) und dem zum Sieb (8) führenden schwenkbaren Mundstück (4^) eine Teleskopverbindung (11) vorgesehen ist, deren Teile nach einem durch die Achse (16) des Mund-Stückes (4&) gehenden Radius (R) gebogen sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 649221;
USA.-Patentschriften Nr. 2 162 097, 2 225 435.Hierzu 1 Blatt Zeichnungenι 609 616/301 8.56
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