DESC016734MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. November 1954 Bekanntgemacht am 27. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen verstellbaren Verschluß für Büstenhalter od. dgl., bestehend aus
einem in eine Schlaufe des einen der zu verbindenden Bandenden einhängbaren Haken, dessen Fuß
mit dem zweiten zu verbindenden Bandende verbunden ist.
Bei den bekannten. Verschlüssen dieser Art ist die Anordnung so getroffen, daß der Haken an verschiedenen.
Stellen- des einen der zu verbindenden
Enden eingehängt werden kann. Zu· diesem Zweck sind beispielsweise zwei übereinanderliegende Bänder
vorgesehen, die quer zu ihrer Längsrichtung in Abständen durch Nähte miteinander verbunden
sind. Diese wenig widerstandsfähige Ausbildung der Einhängestellen bringt es mit der Zeit mit sich,
daß die laufend benutzte Einhängestelle ausreißt, so daß eine andere Einhängestelle benutzt werden
muß, deren Benutzung wegen der damit eintretenden Verstellung der Weite des Büstenhalters
od. dgl. nicht erwünscht ist.
Mit der vorliegenden Erfindung wird ein anderer Weg eingeschlagen, indem dem eigentlichen
Haken die Funktion der Verstellmöglichkeit genommen und diese an anderer Stelle vorgesehen
wird, so daß das Glied, in das der Haken eingehängt wird, widerstandsfähiger ausgebildet werden
kann.
Der Hakenfuß ist dadurch lösbar und einstellbar mit dem zweiten Bandende verbunden, daß er
T-förmig ausgebildet und in einen der knopfloch-
609 738/5
Claims (3)
- Sch 16734 VIU 3 cartigen, parallel zur Bandlängsrichtung angeordneten Schlitze des zweiten Bandendes einhängbar ist.Bei Strumpfhaltern ist es an sich, bekannt, zwei Bänder durch ein starres, doppelknopf artiges Zwischenstück zu verbinden, das aus einer Öse mit einem T-förmigen Fuß besteht, der durch einen knopflochartigen Schlitz des einen Bandes hindurchgesteckt wird, während die Öse durch einen ίο Schlitz des anderen Bandes geführt wird. Diese Ausführung ergibt zwar eine lösbare Verbindung ;der beiden Bänder miteinander, nicht aber eine einstellbare Verbindung.Der Steg der T-Form des Hakens ist beim Ver-Schluß gemäß der" Erfindung in der Mitte einer Längsseite des etwa rechteckig ausgebildeten Hakens angeordnet und kann etwas abgekröpft sein, so daß Hakenfuß und Haken parallel zueinander stehen. Die Abkröpfung ist jedoch nur gering, da es sich dabei lediglich um die Berücksichtigung der Stärke eines Bandes handelt und ein Eindrücken ; der T-Form, bei einem Büstenhalter beispielsweise in den Rücken der Trägerin vermieden werden soll. Der Haken kann aus einem nichtrostenden Metall, aus einem mit einem nichtrostendem, Überzug versehenen Metall, aus KunststOiff od. dgl. bestehen. Er wird in an sich bekannter Weise in eine flache Schlaufe eingehakt, die aus einem elastischen oder unelastischen Band besteht, das das eine der zu verbindenden Enden bildet.Die Längsrichtung des mit Schlitzen versehenenEndes und die Schlitze einerseits und die Haken andererseits sind so angeordnet, daß nach dem Schließen des Verschlusses der Steg des T-förmigen Hakenfußes in der Schlitzrichtung verläuft.Das mit Schlitzen versehene Ende besteht zweck-( mäßig aus einem elastisch dehnbaren oder uiidelmbaren Band, das auf einer hinsichtlich der Dehnbarkeit in gleicher AVeise ausgebildeten Stoffunterlage angeordnet ist, damit der Haken, beispielsweise bei einem Büstenhalter, nicht unmittelbar mit dem Körper in Berührung kommt. Zweckmäßig sind das Band und die gegebenenfalls etwas breitere Stoffunterlage durch Nähte oder durch Weben an den Rändern des Bandes miteinander verbunden. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Ansicht des Verschlusses,
Fig. 2 einen'Schnitt durch das eine, zu verbindende Ende,Fig. 3 eine Ansicht des Hakens mit Fuß,
Fig. 4 einen Querschnitt durch, den Haken mit Fuß.ι und 2 sind die beiden zu verbindenden-Enden, beispielsweise eines Büstenhalters. An dem Ende 1 ist ein elastisches oder unelastisches Band 3 befestigt, das in seiner Längsmitte angeordnete knopflochartige Schlitze 4 aufweist. An dem Ende 2 ist eine Schlaufe 5 befestigt, die durch ein elastisches oder unelastisches Band gebildet werdenkann.-Die Verbindung zwischen dem Band 3 und der Schlaufe 5 wird hergestellt durch einen Haken 6, der in bekannter Weise etwa die Form eines an einer Schmalseite offenen Rechtecks aufweist und flach ist sowie einen T-förmigen Fuß 7 aufweist. Der Steg 7' der T-Form ist in der Mitte einer Längsseite des Hakens 6 angeordnet und etwas abgekröpft. Der Flansch 7" der T-Form liegt in einer zur Ebene des Hakens 6 parallelen Ebene.Der Flansch 7" des T-förmigen Hakenfußes kann nun je nach Bedarf in verschiedene Schlitze des Bandes 3 eingeführt werden, wodurch sich die Verstellmöglichkeit ergibt, während der Haken 6 selbst in die Schlaufe 5 eingehängt werden kann. Zweckmäßig ist unter dem Band 3 eine bandförmige Stoff unterlage 8 vorgesehen, mit der das Band 3, im dargestellten Beispiel durch Nähte 9, verbunden, ist. .. .Pa τ ε ν τ λ ν s ρ R nc n ε:• i. Verstellbarer Verschluß für Büstenhalter od. dgl., bestehend aus einem in eine Schlaufe des einen der zu verbindenden Bandenden einhäugbaren Haken, dessen Fuß mit dem zweiten zu verbindenden Bandende verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenfuß (7) dadurch lösbar und einstellbar mit dem zweiten Bandende (3) verbunden ist, daß er T-förmig ausgebildet ist und in einen der knopflochartigen, parallel zur Bandlängsrichtung angeordneten Schlitze (4) des zweiten Bandendes einhängbar ist. - 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (7') der T-Form in der Mitte einer Längsseite des etwa rechteckig ausgebildeten Hakens (6) angeordnet und so abgekröpft ist, daß Hakenfuß und Haken parallel zueinander stehen.
- 3. Verschluß nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Schlitzen (4) versehene Band (3) auf einem Stoff unterlegest reif en (8) befestigt ist.In Betracht gezogene Druckschriften: ;
Deutsche Patentschrift Nr. 808 462.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 738/5 12. 56
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