DEP0055535DA - Wetzsteinbecher - Google Patents

Wetzsteinbecher

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Publication number
DEP0055535DA
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DE
Germany
Prior art keywords
whetstone
cup
rubber cap
opening
edge
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Anton Halmer
Original Assignee
Halmer, Anton, Laufenburg,Baden
Publication date

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Description

Anton H a 1 a e r
Laufenburg (Baden)
Wetzsteinbecher.
Landwirte tragen beim Mähen fast immer einen Wetzstein bei sich zum Wetzen der Sense. Dieser Wetzstein wird in einem umgehängten Becher oder Köcher getragen» der teilweise mit Masser gefüllt ist, mm den Wetsstein immer angefeuchtet zu halten.
Die bekannten Wetzsteinbecher sind zumeist aus Horn, Holz oder Metall hergestellt. Obwohl die Köcher aus Metall billiger und dauerhafter sindt werden sie doch vielfach abgelehnt, weil infolge der lebhaftes Bewegung beim Mähen der Wetzstein am Rande des Köchers scheuert, wobei sowohl der Wetzstein wie der löcher beschädigt werden und ein unerträgliches klapperndes Geräusch verursacht wird«
Außerdem haben alle bekannten Wetzsteinbecher den lachteil, daß das eingefüllte Wasser infolge der schaukelnden Bewegung und beim Bücken leicht überläuft.
Gemäß der Erfindung werden diese Hachteile auf einfache Weise dadurch behoben? daß über den offenen Rand des Wetzsteinbechers eine Gumaikappe gestülpt wird, welche eine trichter» förmige Öffnung mit schmiegsames Hand für den Wetzstein aufweist, sodaß der Wetzstein darin festgehalten wird und den Becher mit seinem Wasserinhalt dicht verschließt, tfie bisher läßt sich der Wetzstein mit einer land einfach herausziehen und wieder hineinstoßen.
Die Erfindung läßt sich ebenso anwenden auf Becher aus Metall, wie auf solche aus Horn, Holz, Kunststoffen u.dgl.? es können auch Becher ganz aus Gummi nach der Erfindung ausgeführt werden. An Stelle von Gummi kann auch ein anderes gummiähnliches Material verwendet werden«
Die ¥orteile der Kappe nach der Erfindung bestehen darin, daß der Wetzstein durch die Summifassung daran gehindert wird, am Becherrand zu scheuern und klappernde Geräusche zu verursachen. Die tricJbeJbförmige Verengung gestattet ein leichtes, sicheres Hineinstoßen des Wetzsteines ohne umständliches Suchen der Öffnung und bildet einen dichthaltenden Abschluß des Bechers bei eingestoßenem Wetzstein, sodaß dann kein Wasser überlaufen
kann. Auch kann beim Bücken der Wetzstein nicht unversehens herausfallen und verloren gehen. Eine innere Rille in der Summikappe in Verbindung mit einem kantigen Bördelrand des Bechers ergibt einen festen Sitz der Guramikappe.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zwar zeigt s Abb« 1 s eine Ansicht eines Wetzsteinbechers mit einer Gummikappe gemäß der Erfindung mit eingestecktem
Wetzstein ?
Abb» 2 ι einen Schnitt durch einen Wetzsteinbecher mit Gummikappe nach der Erfindung*
ietzsteinbecher aus Metall sind üblicherweise so ausgeführtf daß sie sich nach unten spit« sulaufend verengen und oben eine weite öffnung lassen, die von einem gebördelten Wulst eingefaßt wird»
um eine Gummikappe nach der Erfindung sicher zu befestigen» ist es ex'findungsgemäß zweckmäßig, die Umbördelung des oberen Randes des Bechers 6 so auszuführen» daß die nach außen umgebördelte Einfassung 1 nicht am Becher anliegt, sondern etwas davon absteht^ vie Abb. 2 zeigt.
Ober die Einfassung 1 des Bechers 6 ist die Gummikappe 4 ge stülpt j die einen verstärkten Rand 2 mit einer ringsumlaufenden inneren Ringnut 7 hat, in welche die Einfassung des Bechers eingreift. Der Querschnitt der Kappeßoberfläche verjüngt sich triohterartig nach der in der Mitte für das Einstecken des Wetzsteines angeordneten Öffnung 5 hin* deren Rand 3 infolgedessen dünn und schmiegsam ist, um den fetsstein dicht zu umschließen« Aber auch eine infolge Abnutzung o.dgl, den Wetzstein nicht dicht umschließende Gummikappe erfüllt noch ihren Zweck, da sie das Scheuern des Wetzsteines am Becherrand und ein Auslaufen des Flüssigkeitsinteältes bei schüttelnder Bewegung und beim Bücken verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-In spriiche.
    Anspruch 1 s Wetzsteinbecher* dadurch gekennzeichnets
    daß er durch eine Gummikappe (4) verschlossen ist* die eine Öffnung (5) zum Einstecken des Wetzsteines hat«
    Anspruch 2s Wetzsteinbecher nadi Anspruch 1« dadureh
    gekennzeichnet, daß sich der Querschnitt der Gummikappe (4) nach der Öffnung (5) hin trichterartig zu einem den Metzstein elastisch WBschließenden Band (3) verjüngt*
    Anspruch 3 ; Vetzsteinbecher nach Anspruch 1* dadurch gekennzeichnet, daß der Becherrand eine abstehende Einfassung (1) aufweist, die in eine in der Eappe (4) angebracht© Ringnut (7)
    greift.

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