DEP0055006DA - Wärmeisolierter Behälter - Google Patents
Wärmeisolierter BehälterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vervollkommnung des Herstellungsverfahrens und der Ausführungsform wärmeisolierter Behälter, deren Isolation ein sich selbsttragendes Gehäuse bildet nach Patent ... (Anmeldung p 33 330, Ia/17cD). Das Kennzeichen des Verfahrens des Hauptpatents besteht darin, dass eine verhältnismässig dünne Aussen- und Innenverkleidung, eine den vorderen Abschluss bildende Frontplatte und ein den Sockel bildender Grundrahmen in eine Hohlform eingelegt und durch Eingiessen eines bekannten schaumförmig erstarrenden, in flüssigem Zustand Klebeeigenschaften aufweisenden Isolierstoffes in einem Arbeitsgang so miteinander verbunden werden, dass ein gebrauchsfertiges Erzeugnis entsteht.
Bei Versuchen hat sich herausgestellt, dass einige der verwendeten Isolierstoffe beim Erkalten bzw. Trocknen verhältnismässig stark schrumpfen, die dünne Folie der Aussenhaut deshalb leicht wellig wird und der Kühlschrank ein unschönes Aussenen erhält.
Die Erkenntnis, dass diejenigen schaumförmig erstarrenden Isolierstoffe, die eine geringe Wärmeleitzahl haben, stärker schrumpfen als solche mit weniger guten Isoliereigenschaften, führte zu dem neuen Herstellverfahren. Bei diesem wird der wärmeisolierte Behälter zuerst nach dem Verfahren des Patentes ... (Anmeldung p 33 330, Ia/17cD) unter Verwendung eines schaumförmig erstarrenden Isolierstoffes gegossen, der eine möglichst geringe Wärmeleitzahl besitzt und verhältnismässig stark schrumpft. Dabei wird die als
Aussenverkleidung dienende Folie zunächst weggelassen und durch einen Papierbelag oder ein ähnliches Mittel ersetzt, das das Festkleben der Isoliermasse an der Aussenform verhindert. Nach Erkalten bzw. Trocknen, d.h. nachdem die Schrumpfung zum Stillstand gekommen ist, wird die Aussenform weggenommen und durch eine andere ersetzt, die um einige Millimeter grösser gehalten ist als die erste, so dass nach Einlegen der Aussenverkleidung ein geringer Abstand zwischen dem ersten Guß und der Aussenfolie bestehen bleibt. Hierauf wird dieser Zwischenraum mit einer schaumförmig erstarrenden Isoliermasse ausgegossen, die einen möglichst geringen Schwund ergibt. Die schlechtere Isoliereigenschaft dieser Masse mit geringem Schwund kann in Kauf genommen werden, da ihre Schichtstärke im Vergleich zur gesamten Isolierschicht sehr gering gehalten werden kann.
Die Zeichnung stellt perspektivisch die Hohlform und den fertig gegossenen Kühlschrank, teils in Ansicht und teils in einem Mittelschnitt dar.
Es bedeuten:
1 die Grundplatte der Gussform auf bzw. über den die Aussenwände 2 der Form, die Kerne 3 und 4 für die Hohlräume, sowie der Grundrahmen 5 leicht abnehmbar angeordnet sind;
6 eine als vorderer Abschluss für den Kühlschrank dienende Frontplatte;
7 & 8 & 9 Kunststoff-Folien, die als äussere und innere Verkleidung dienen;
10a der flüssig eingegossene Isolierstoff mit möglichst geringem Schwund;
10b der die Hauptmasse der Isolierung bildende Schaumstoff mit möglichst geringer Wärmeleitzahl;
11 Tragelemente für einen Verdampfer.
Claims (2)
1) Verfahren zur Herstellung von wärmeisolierten Behältern, Kammern Schränken, Gefässen usw., deren Isolation ein sich selbst tragendes Gehäuse bildet mit einer verhältnismässig dünnen Aussen- und Innenverkleidung, einer den vorderen Abschluss bildenden Frontplatte und einem den Sockel bildenden Grundrahmen, der mit den übrigen Teilen durch einen schaumförmig erstarrenden, im flüssigen Zustand Klebeeigenschaften aufweisenden Isolierstoff nach Patent ... (Anmeldung p 33 330, Ia/17cD) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abänderung des Verfahrens des Hauptpatentes das Erzeugnis zunächst ohne die als Aussenverkleidung dienende Folie hergestellt wird, wobei ein Isolierstoff mit möglichst kleiner
Wärmeleitzahl verwendet wird und dass die als Aussenverkleidung dienende Folie mittels einer verhältnismässig dünnen Schicht eines nur geringfügig schwindenden Isolierstoffes nachträglich an den aus Isolierstoff mit möglichst kleiner Wärmeleitzahl hergestellten Behälter angegossen wird.
2) Ausführungsform eines nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellten Behälters.
Text von dieser Seite wurde auf Seite 5 vor den Ansprüchen eingefügt.
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