DEP0054986DA - Kombiniertes Rillenton-Platten- und Magnettonspielgerät - Google Patents

Kombiniertes Rillenton-Platten- und Magnettonspielgerät

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Publication number
DEP0054986DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
chassis
tape
turntable
magnetic sound
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erich Karlsruhe-Durlach Petermann
Kurt Karlsruhe-Durlach Petermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein kombiniertes Gerät zum Spielen von Platten- und Magnettonaufzeichnungen. Es sind bereits Geräte vorgeschlagen, bei denen entweder die eine Bandspule auf dem Plattenteller angeordnet ist oder beide Spulen neben dem Plattenteller ihren Platz finden. Für diese Anordnung wird eine verhältnismässig große Fläche benötigt, wodurch das Tonspielgerät nicht unwesentlich verbreitert wird.
Das Gerät nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß unter dem abnehmbaren Plattenteller das Chassis des horizontal liegende Bandspulen enthaltenden Magnettonspielers angeordnet ist. Dies gibt eine Zusammenfassung beider Geräte auf verhältnismässig kleiner Fläche. Man kann dann die Anordnung so treffen, dass wahlweise durch Aufsetzen des Plattentellers das Gerät als Plattenspieler und nach Abnehmen des Plattentellers als Magnettonspieler benutzt wird. Hierbei ist es weiterhin für eine räumlich gedrängte Anordnung günstig, dass das Chassis für das Magnettongerät die Möglichkeit bietet, dass die Tonbandspulen versenkt innerhalb des Gerätes laufen, indem entsprechende Vertiefungen oder eine zusammenhängende Vertiefung für beide Tonspulen in dem Chassis vorgesehen sind. Die Bedienung des Gerätes wird weiterhin dadurch vereinfacht, dass eine brillenförmige Doppelkassette in versenkter Anordnung im Chassis zur Anwendung kommt, sodass bei einem Wechsel des Tonbandes keine Umspulung des Bandes auf eine Spule notwendig ist.
Aus der Unterbringung der Bandspulen in einer in das Chassis versenkten Kassette ergibt sich weiter die vorteilhafte Möglichkeit, das Tonband vollkommen verdeckt zu führen. Dazu kann beispielsweise ein in die Oberfläche des Chassis eingeschnittener Führungskanal für das Tonband vorgesehen sein, der von oben offen oder jedenfalls leicht zugängig ist. Der in diesem Kanal laufende Tonbandteil wird dann an den Spielköpfen vorbeigeführt.
Um den Plattenteller, der vor einer Benutzung des Gerätes als Magnettonspieler abzunehmen ist, leicht abnehmen zu können, ist es zweckmässig, ein mit dem Plattenteller verbundenes Verlängerungsstück der Antriebswelle, das mit Konussitz dort aufgesetzt ist, durch ein besonderes Hilfsmittel, z.B. eine Druckschraube mit kleiner Gewindesteigung von diesem Konussitz zu lösen. Der Kopf der Druckschraube kann zur Zentrierung der Schallplatte dienen.
Zur Erläuterung der Erfindung dient ein Ausführungsbeispiel. Doch ist die Erfindung nicht auf die in diesem Beispiel gezeigten Einzelheiten beschränkt. In der Figur ist mit 1 das Chassis des Magnettonspielers bezeichnet. Durch das Chassis 1 hindurch stösst der Antriebszapfen 2 für einen in der Figur nicht gezeichneten Plattenteller. 3 ist der Spielarm für den Plattenteller. Aus der Lage des Antriebszapfens 2 ergibt sich, dass ein auf diesen Zapfen aufgesetzter Plattenteller einen grossen Teil des Chassis 1 überdeckt. Damit die Erhebung des Plattentellers über die Oberfläche des Chassis 1 möglichst niedrig gehalten werden kann, ist eine Kassette 4 für die beiden Tonbandspulen versenkt im Chassis angeordnet. Das aus der Kassette austretende Tonband 5 läuft in einem Kanal 6, der etwa die Form einer flachen Ellipse hat und auf der Oberseite offen ist. Das Mittelstück 7, das von dem Kanal 6 umschlossen wird, enthält auf seiner Oberseite einen Steuerknopf 8, der auch die Form eines Knebels haben kann, und mit dessen Hilfe die Bandlaufrichtung eingestellt werden kann. Beim Einsetzen einer Kassette 4 wird aus dieser eine Band- schlaufe 5 herausgezogen und von oben in den Kanal 6 eingelegt, wodurch das Band die richtige Lage zu seinen Laufführungsrollen und zu den Sprechköpfen erhält. In gleicher Weise hebt sich zusammen mit der Kassette 4 auch die Bandschlaufe 5 aus dem Kanal 6 heraus, wenn man die Kassette 4 entfernen will, etwa um eine andere Kassette einzulegen. Die Höhe des Konuszapfens 2 ist so gewählt, dass der Plattenteller möglichst niedrig über der Oberfläche des Chassis 1 läuft. Dadurch wird dann auch die Höhe des Tonarmes 3 niedrig. Der Konuszapfen 2 ist ein Verlängerungsstück der eigentlichen Plattentellerwelle. Eine Längsschraube mit geringer Gewindesteigung durch dieses Verlängerungsstück kann vorteilhafterweise von Hand in diese Buchse hineingeschraubt werden und löst es dann zusammen mit dem Plattenteller von der Welle.

Claims (7)

1. Kombiniertes Rillenton- Platten- und Magnettonspielgerät für die wahlweise Wiedergabe von Rillen- und Magnettonaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem abnehmbaren Plattenteller das Chassis des horizontal liegende Bandspulen enthaltenden Magnettonspielers angeordnet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandspulen des Magnettongerätes in dem Chassis für das Magnettongerät versenkt laufen.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandspulen in einer in das Chassis versenkten brillenförmigen Doppelkassette untergebracht sind.
4. Gerät nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnettonband verdeckt läuft.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnettonband in einen unterhalb der Chassisoberfläche liegenden und von oben zugängigen Kanal läuft.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnettonband in diesem Kanal an Sprechkopf und Löschkopf vorbeigeführt wird.
7. Gerät nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenteller mit einem Konuszapfen oder einer Konusbuchse auf die Antriebswelle aufgesetzt ist und dass der Konuszapfen oder die Buchse durch eine von Hand zu bedienende Abdrückvorrichtung, vorzugsweise durch eine Druckschraube, lösbar ist.

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