DEP0054506DA - Verfahren zur Frequenzganganzeige - Google Patents

Verfahren zur Frequenzganganzeige

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DEP0054506DA
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DE
Germany
Prior art keywords
frequency
sequence
dependent
electron beam
braun tube
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erich Dipl.-Ing. Pfeifer
Original Assignee
Elektro-Institut, Institut für Elektromedizin Hoch- und Niederfrequenztechnik GmbH, Bredeneek bei Preetz
Publication date

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Description

Zur Untersuchung des frequenzmässigen Verhaltens von in der Tonfrequenztechnik benutzten Geräten, wie z.B. von Verstärkern, Filtern, Mikrophonen usw., ist ein Frequenzganganzeiger bekannt. Bei ihm werden in einem Tonfrequenzgenerator erzeugte Frequenzfolgen nacheinander über das Untersuchungsobjekt auf die senkrecht ablenkenden Platten einer Braunschen Röhre geleitet und in Abhängigkeit von der Frequenz auf dem Bildschirm zur Darstellung gebracht. Die frequenzabhängige Horizontalauslenkung des Elektronenstahles der Braunschen Röhre wird durch eine von dem Tonfrequenzgenerator gesteuerte Gleichspannung erzeugt. Hierbei sind die Abstimmittel des Frequenzgenerators mechanisch mit der Einrichtung zum Erzeugen der Gleichspannung gekoppelt. Hierzu muß die Meßstromquelle fest in das Meßgerät eingebaut werden. Diese feste Verknüpfung zwischen Generator und Einrichtung zum Erzeugen der horizontalen Ablenkspannung und der Einbau beider Vorrichtungen in einem und demselben Gerät haben verschiedene Nachteile zur Folge. Z.B. können mit einem solchen Gerät keine räumlich entfernten und ausgedehnten Meßobjekte untersucht werden. Wollte man hierzu einen zweiten Tonfrequenzgenerator am Eingang des Untersuchungsobjektes aufstellen, so müsste er mit dem eingebauten, mit dem Gleichspannungserzeuger fest gekuppelten Tonfrequenzgenerator synchronisiert werden, wozu aber weitere zusätzliche und komplizierte Synchronisierungsschaltungen notwendig werden.
Die vorliegende Erfindung will nun alle Mängel des bekannten Gerätes beseitigen und insbesondere die Untersuchung ausgedehnter und entfernter Meßobjekte unabhängig vom Aufstellungsort eines beliebigen Frequenzgenerators ermöglichen. Sie bedient sich hierbei eines schon anderweitig vorgeschlagenen Verfahren zum Erzeugen einer frequenzabhängigen Auslenkung des Elektronenstrahles einer Braunschen Röhre, das darin besteht, daß eine Wechselspannung durch Amplitudenbegrenzung in eine Rechtsschwingung umgewandelt wird, diese Schwingungen über frequenzabhängige Glieder geleitet und nach Gleichrichtung von der Restwelligkeit befreit werden, wodurch eine frequenzabhängige Gleichspannung erzeugt wird.
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Frequenzganganzeige, bei dem eine Folge von Frequenzen nacheinander über das Untersuchungsobjekt den senkrecht ablenkenden Platten einer Braunschen Röhre zugeführt und gleichzeitig die frequenzabhängige Horizontalablenkung des Elektronenstrahles der Braunschen Röhre von der Frequenzfolge gesteuert wird. Sie besteht darin, daß bei einem solchen Verfahren die frequenzabhängige Auslenkung des Elektronenstrahles durch die hinter dem Untersuchungsobjekt abgenommene Frequenzfolge in der Weise bewirkt wird, daß die Folge durch Amplitudenbegrenzung in Rechteckschwingungen mit gleicher Amplitude umgewandelt wird, diese über frequenzabhängige Netzwerke, z.B. RC-Glieder geleitet werden und daraus nach Gleichrichtung und Befreiung von der Restwelligkeit mittels Filter eine reine Gleichspannung gewonnen wird. Die Erfindung wird an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel beschrieben und erläutert.
In den Eingang des sich irgendwo befindenden Untersuchungsobjektes 2 wird eine von einem irgendwo aufgestellten beliebigen Frequenzgenerator 1 erzeugte Frequenzfolge gegeben. Am Ausgang des Objektes 2 erscheinen dann die verschiedenen Frequenzen je nach Art des Meßobjektes mit verschiedener Größe. Die dort abgenommene Frequenzfolge wird über den Verstärker 3 den senkrecht ablenkenden Platten der Braunschen Röhre 4 zugeführt. Ein Teil der Spannung am Ausgang des Untersuchungsobjektes 2 geht über den Verstärker 5 und den Amplitudenbegrenzer 6, so daß aus der Frequenzfolge Rechteckschwingungen gleicher Amplitude gewonnen werden. Diese Schwingungen werden auf das frequenzabhängige Netzwerk 7, z.B. ein RC-Glied, gegeben, das so dimensioniert ist, daß die langsamste Rechteckschwingung unmerklich, die raschen Schwingungen aber stark in der Amplitude geschwächt und verzerrt werden. Durch anschließende Zweiweggleichrichtung im Gleichrichter 8 erhält man dann eine der aufgedrückten Frequenz entsprechende Gleichspannung, die in dem Filter 9 von der Restwelligkeit befreit wird. Die so erzeugte reine frequenzabhängige Gleichspannung wird auf die horizontal ablenkenden Platten der Braunschen Röhre 4 gegeben und lenkt den Elektronenstrahl in Abhängigkeit von der Frequenz des Generators 1 ab.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Frequenzganganzeige, bei dem eine Folge von Frequenzen nacheinander über das Untersuchungsobjekt den senkrecht ablenkenden Platten einer Braunschen Röhre zugeführt und gleichzeitig die frequenzabhängige Horizontalablenkung des Elektronenstrahles der Braunschen Röhre von der Frequenzfolge gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die frequenzabhängige Auslenkung des Elektronenstrahles durch die hinter dem Untersuchungsobjekt abgenommene Frequenzfolge in der Weise bewirkt wird, daß die Folge durch Amplitudenbegrenzung in Rechteckschwingungen mit gleicher Amplitude umgewandelt wird, diese über frequenzabhängige Netzwerke, z.B. RC-Glieder, geleitet werden und daraus nach Gleichrichtung und Befreiung von der Restwelligkeit mittels Filter eine reine Gleichspannung gewonnen wird.

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