DEP0053912DA - Elektronenstrahlröhre - Google Patents

Elektronenstrahlröhre

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DEP0053912DA
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DE
Germany
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deflection
cathode ray
ray tube
voltage
electrodes
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Helmut Dr. phil. nat. Katz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Elektronenstrahlröhre mit elektrostatischer Ablenkvorrichtung des Elektronenstrahles. Solche Elektronenstrahlröhren werden häufig für Messzwecke verwendet, wobei die Mess-Spannungen an die entsprechenden Ablenkelektroden angelegt werden. Man ist beim Bau von Elektronenstrahlröhren bestrebt, eine möglichst grosse Ablenkempfindlichkeit zu erzielen, um damit nach Möglichkeit Messungen ohne Vorverstärkung vornehmen zu können. Dadurch wird es möglich, eichfähige Elektronenstrahlröhren herzustellen, bei denen eine bestimmte Auslenkung des Strahles einer bestimmten angelegten Spannung an den Ablenkelektroden entspricht. Werden dann höhere Spannungen gemessen, so lässt sich durch eine Spannungsteileranordnung in definierter Weise die Spannung in einem bestimmten Verhältnis herabsetzen, sodass auch auf diese Weise wieder die Auslenkung des Elektronenstrahles ein Mass für die angelegte Spannung darstellt.
Es gibt nun beispielsweise in der Messtechnik zahlreiche Fälle, bei denen die Verwendung von Spannungsteilern zur Herabsetzung der Spannung unerwünscht ist. Ein solcher Fall tritt z.B. bei Kennlinienmessung von Elektronenröhren auf, bei denen an der Anode oder an der Kathode der zu messenden Röhre ein Widerstand liegt, durch den der Anoden- bzw. Kathodenstrom fliesst. An diesem Widerstand tritt dann ein von der Höhe dieses Stromes abhängiger Spannungsabfall auf, sodass es schwierig ist, die jeweils an der Röhre liegende Spannung genau zu messen. Wird die Spannungsmessung vor diesem Widerstand vorgenommen, so kann die an der Röhre tatsächlich vorhandene Spannung nur durch Umrechnung ermittelt werden. Wird jedoch die Spannung an der Röhre selbst gemessen, so ist eine solche Messung nur dann möglich, wenn der Widerstand des Spannungsmessers vernachlässigbar gross ist. Bei Verwendung von Spannungsteilern ergeben sich Fehlmessungen, da der über den Spannungsteiler fliessende Strom gleichzeitig den Kathoden- oder Anodenwiderstand durchfliesst, und an diesem Widerstand einen Spannungsabfall hervorruft.
Dieser Nachteil wird durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung gestattet, mit einer Kathodenstrahlröhre ohne Verwendung eines Spannungsteilers verschiedene Empfindlichkeitsbereiche für die Ablenkspannung zu erzielen. Die Erfindung besteht darin, dass zur
Strahlenablenkung in ein und derselben Richtung mehrere Ablenkelektroden unterschiedlicher Ablenkempfindlichkeit vorgesehen sind.
Bei der Verwendung einer Elektronenstrahlröhre nach der Erfindung kann durch eine geeignete Umschaltanordnung dafür gesorgt werden, dass die Ablenkspannungen wahlweise an die verschiedenen Ablenkelektroden angeschlossen werden. Es ist dabei sowohl möglich, die Ablenkspannungen an die Elektroden einzeln anzuschliessen, als auch mehrere und schliesslich auch sämtliche gleichzeitig anzuschalten. Um eine weitere Empfindlichkeitsherabsetzung erreichen zu können, kann der Anschluss auch so vorgenommen werden, dass eine oder mehrere Ablenkelektroden entgegengesetztes Potential erhalten. Auf diese Weise kann mit einer geringen Anzahl von Ablenkelektroden die Zahl der Empfindlichkeitsbereiche verhältnismässig hoch gehalten werden.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden: Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der für die Erfindung wesentlichen Teil einer Elektrodenstrahlröhre in schematischer Darstellung. In der Elektronenstrahlröhre 1 mit der Kathode 2 und den Bündelungselementen 3 mögen sich mehrere Ablenkelektroden hintereinander befinden. Es ist auch möglich, die einzelnen Ablenkelektroden, anstatt sie in Strahlrichtung gesehen hintereinander anzuordnen, auch an der gleichen Stelle anzubringen. Bei dem darstellten Ausführungsbeispiel sind jedoch vier Ablenkplattenpaare 4...11 veranschaulicht, wobei das Plattenpaar 4,5 die grösste und das Plattenpaar 10, 11 die geringste Ablenkempfindlichkeit bewirkt. Zur Erhöhung oder Herabsetzung der Ablenkempfindlichkeit können nun die einzelnen Ablenkelektroden gruppenweise oder sämtliche zusammengeschaltet werden. Schliesslich ist es aber auch möglich, mehrere Ablenkelektroden mit teilweise entgegengesetztem Potential zu verwenden. Auf diese Weise lässt sich mit 3 oder 4 Ablenkplattenpaaren eine Vielzahl von Empfindlichkeitsbereichen erzielen.

Claims (4)

1. Elektronenstrahlröhre mit elektrostatischer Ablenkung des Elektronenstrahles, dadurch gekennzeichnet, dass zur Strahlablenkung in ein und derselben Richtung mehrere Ablenkelektroden unterschiedlicher Ablenkempfindlichkeit vorgesehen sind.
2. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Umschaltanordnung, die die Ablenkspannungen wahlweise an die verschiedenen Ablenkelektroden einzeln oder an mehrere oder sämtliche zusammen anzuschliessen gestattet.
3. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltvorrichtung so ausgebildet ist, dass beim gleichzeitigen Anschluss der Ablenkspannungen an mehrere Ablenkelektroden die Spannungen mit teilweise entgegengesetztem Potential anlegbar sind.
4. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkelektroden in Richtung des Elektronenstrahles hintereinander angeordnet sind.

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