DEP0053911DA - Wanderwellengeneratorröhre - Google Patents
WanderwellengeneratorröhreInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Röhrenanordnung zur Erzeugung von Zentimeterwellen und anderen sehr hohen Frequenzen. Dabei sollen Frequenzen von möglichst veränderbarer Wellenlänge und verhältnismäßig größere Leistung erzeugt werden. Die bisher bekannten Wanderwellen besitzen nur eine verhälnismäßig geringe Leistung.
Dieser Nachteil wird durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, dass die Röhre nach Art einer Magnetfeldlaufzeitröhre mit zentral angeordneter, vorzugsweise zylindrischer Kathode ausgebildet ist. Die Wanderfeldgeneratorröhre nach der Erfindung unterscheidet sich von einer Magnetfeldlaufzeitröhre aber dadurch, dass keine Schwingkreise mit ausgeprägter Resonanzfrequenz vorhanden sind, sondern an deren Stelle eine derartige Anordnung mit Leitungseigenschaften vorgesehen ist, dass in derselben durch den umlaufenden Elektronenstrahl Hochfrequenzenergie induziert wird. Um die Kathode herum kann beispielsweise eine Drahtwendel gelegt sein, welche die Wanderwelle führt und in der die Wechselwirkung zwischen Elektronenstrahl und elektrischen Feldern der Wanderwellen wirksam wird.
Durch die ringförmig um die Kathode herumgeführten Elektronen findet eine elektronische Rückkopplung zwischen Eingangs- und Ausgangskreis statt, die eine Selbsterregung der Röhre bewirkt. Da bei einer vorgegebenen Wendel die Rückkopplungsbedingungen nur für eine einzige Wellenlänge erfüllt sind, und sich auf diese Weise nur solche Frequenzen erregen lassen, deren Wellenlänge in einem ganzzahligem Verhältnis zur Länge der Wendelachse stehen, ist es notwendig, zur Veränderung der Wellenlänge zusätzliche Maßnahmen zu verwenden. Zu diesem Zweck kann beispielsweise ein Phasenschieber in die Anordnung mit Leistungseigenschaften gebracht werden. Ein solcher Phasenschieber kann wiederum ein Gebilde mit Leitungseigenschaften sein, z.B. eine veränderliche konzentrische Leitung, die in den Zug der Wendel eingeschaltet ist.
Anhand der zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden:
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele einer Wanderfeldgeneratorröhre in den für die Erfindung wesentlichen Teilen schematisch veranschaulicht. Figur 1 zeigt eine solche Röhre im Schnitt, wobei in einem geschlossenen Entladungsgefäß 1 an zentraler Stelle eine zylindrische Kathode 2 sich befindet. Die Kathode ist von einem geeignetem Gebilde mit Leitungseigenschaften, z.B. einer Wendel 3, umgeben. Anfang und Ende der Wendel 3 sind bei 4 und 5 herausgeführt und bilden den Eingang bzw. Ausgang der Röhre.
In Figur 2 ist die gleiche Anordnung, von der Seite gesehen, schematisch veranschaulicht. Die gleichen Teile sind hierbei mit denselben Bezugszeichen versehen. Mit 6 und 7 sind dabei die Zuleitungen zur Kathode bezeichnet, die Pfeile 8 veranschaulichen die Richtung des Magnetfeldes zur Erzielung einer kreisförmigen Elektronenbahn.
In Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei dem eine veränderbare Frequenz erzeugt werden kann. Zu diesem Zweck ist ein Phasenschieber in Gestalt einer veränderbaren, konzentrischen Leitung 9 vorgesehen, der zwischen Eingang und Ausgang der Wendel derart angeordnet wird, dass jeweils für die gewünschte Wellenlänge die richtige Phasenlage der Rückkopplung hergestellt ist. Der Phasenschieber arbeitet derart, dass das Gebilde in Richtung des Doppelpfeiles 10 nach oben oder unten bewegt wird, sodass die konzentrische Leitung auf verschiedene Länge einstellbar ist.
Claims (4)
1. Wanderwellengeneratorröhre, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre nach der Art einer Magnetfeldlaufzeitröhre mit zentral angeordneter, vorzugsweise zylindrischer Kathode ausgebildet ist, die von einer derartigen Anordnung mit Leistungseigenschaften umgeben ist, dass in derselben durch den umlaufenden Elektronenstrahl Hochfrequenzenergie induziert wird.
2. Wanderwellengeneratorröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung mit Leitungseigenschaften durch eine Wendel gebildet ist.
3. Wanderwellengeneratorröhre nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Phasenschieber in der Anordnung mit Leitungseigenschaften.
4. Wanderwellengeneratorröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Phasenschieber als veränderbare konzentrische Leitung ausgebildet ist.
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