DEP0053481DA - Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Herstellung von Lösungen gleicher Sättigung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Herstellung von Lösungen gleicher Sättigung

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DEP0053481DA
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Alfred Stuttgart Ulmer
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Description

Das Lösen von Chemikalien, beispielsweise für Wasseraufbereitungsanlagen, erfolgt bisher vornehmlich in zylindrischen Behältern, in welche man das Lösungsmittel in der Nähe des Behälterbodens einströmen lässt. Die oben abfliessende Lösung hat eine dauernd sich ändernde Konzentration, weil in dem Gefäss völlig unübersichtliche Verhältnisse sowohl bezgl, der Strömung wie auch Verteilung der zu lösenden Chemikalien besteht. Auch die Anwendung ejektorartiger Strahlapparate, bei denen das mit hoher Geschwindigkeit strömende Lösungsmittel die zu lösenden Chemikalien angesaugt, liefert keine Lösung annährend gleicher Konzentration, weil u.a. der Zustand der zu verarbeitenden Chemikalien nicht gleichbleibend, sondern Aenderungen z.B. durch Feuchtigkeit unterworfen ist. Es fehlt auch, weil Verstopfung der Düsen durch mitgerissene Fremdkörper eintreten können, die ausreichende Betriebssicherheit. Diese bekannten Vorrichtungen befriedigen daher nicht, weil sie es nicht gestatten, den Lösungsvorgang ausreichend zu beherrschen.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile nun dadurch, dass die absatzweise oder fortlaufend eingegebenen zu lösenden, im Lösungsmittel absinkenden Chemikalien von einem durch regelbares Ausströmen des Lösungsmittel erzeugten vertikalen Aufwärtsstrom aufgenommen werden, dessen Geschwindigkeitverminderung und Beruhigung durch stetige Erweiterung des Strömungsquerschnittes nach der Entnahmestelle zu erfolgt. Erfindungsgemäss ergibt sich der Vorteil, dass das ausströmende Lösungsmittel in dem sich stetig erweiternden Querschnitt zunächst eine turbulente Strömung erzeugt, von der die nach dieser Stelle absinkenden Chemikalien erfasst und in innigen Kontakt mit dem Lösungsmittel gebracht werden. Durch entsprechende Wahl der Grösse und der Länge des Strömungsquerschnittes lässt sich der zu erzeugende Grad der Sättigung der Lösung festlegen und durch Reglung des Zuflusses der Lösungsmittels in entsprechenden Grenzen verändern. Die Erfindung ermöglicht es, eine fast gesättigte Lösung in fortlaufendem Betriebe zu erzeugen.
Die zur Ausübung des Verfahrens verwendbare Vorrichtung besteht nach der Erfindung aus einem, oben einen Ablauf besitzenden nach unten zu sich verjüngenden, trichterförmigen Behälter, in den unten die Zuleitung für das Lösungsmittel einmündet.
Erfindungsgemäss ist vorteilhaft die Mündung der Zuleitung in dem trichterförmigen Behälter so hoch vorgesehen, dass unten ein Sammelraum gebildet wird, der mit einem besonderen, verschliessbaren Ablass versehen ist.
Es ergibt sich so der Vorteil, dass sich in diesem Sammelraum nicht lösliche Verunreinigungen absetzen und ohne Störung des Betriebes entfernt werden können. Es wird so verhindert, dass, wie dies bei den bekannten Vorrichtungen der Fall ist, Verunreinigungen und sonstige feste unlösliche Bestandteile in den abfliessenden Strom der Lösung gelangen können.
Ein weiterer Erfindungsgedanke besteht darin, das Lösungsmittel gegen den konisch zulaufenden Behältergrund einzugeben und die vertikale Strömung durch Einblasen eines Dampf- oder Druckgasstromes zu erzeugen. Diese Massnahme kann zur Förderung des Lösungsvorganges und dann angewendet werden, wenn eine entsprechende Erwärmung der Lösungsflüssigkeit erforderlich wird.
Auf der Zeichnung sind in den Abb. 1 bis 5, in vorwiegend schematischer Darstellung, einige Ausbildungen der zur Ausübung des Verfahrens der Erfindung geeigneten Vorrichtungen veranschaulicht.
Der die Chemikalien aufnehmende Behälter a verjüngt sich nach unten trichterförmig und mündet (Abb. 1) in den Rohransatz b aus, der über ein Absperr- und Regelorgan c an die Zuflussleitung d für das Lösungsmittel, also beispielsweise Wasser, angeschlossen ist. Der Behälter a bildet oben einen mit Ablauf e versehenen Sammelraum f für die über den Trichterrand tretende fertige Lösungsflüssigkeit. Am Behälter a ist unten ein verschliessbarer Ablauf g vorgesehen, über den die im Lösungsgut enthaltenden, absin- kenden Fremdkörper ausgetragen werden.
Gespeist wird die Vorrichtung über die strichpunktierte angedeutete Zubringvorrichtung m, die beliebig ausgeführt sein kann.
Bei der Ausführung nach Abb.2 ist die Mündung h der Zuflussleitung b etwas höher gelegt, sodass ein Sammel- oder Fangraum i gebildet wird, der mit dem abschliessbaren Ablauf g versehen ist. Dieser Fangraum i kann, wie das in den Abb.3 bis 5 gezeigt ist, als zylindrische Kammer ausgebildet sein.
Die Leitung d für das Lösungsmittel kann auch, wie das in Abb. 5 gezeigt ist, mit der gleichen Wirkungsweise gegen den Grund des Behälters a mündend eingeführt werden. Durch eine gegenüberliegend im Behälterboden liegende Zuführungsleitung k kann dann durch Einströmenlassen von Dampf oder Druckgas der Lösungsvorgang weiter begünstigt werden. Diese Ausführung ist dann zweckmässig, wenn zur Förderung der Lösung oder für den Verbraucherzweck eine Anwärmung erforderlich ist oder aber wenn die Weiterförderung der Lösung unter Druck erfolgen soll. Hierfür ist dann vorteilhaft, wie dies beispielsweise in Abb.4 gezeigt ist, der Behälter a oben durch einen Deckel 1 dicht abgeschlossen.

Claims (3)

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1.) Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Lösungen gleicher Sättigung, dadurch gekennzeichnet, dass unter Benutzung eines oben mit Überlauf versehenen nach unten sich verjüngenden, trichterförmigen Behälters die oben in diesen eingegebenen absinkenden Chemikalien an der Behälterspitze durch das hier regelbar einströmende Lösungsmittel einer turbulenten Strömung ausgesetzt werden.
2) Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung der Zuleitung in dem trichterförmigen Behälter so liegt, dass unten ein Sammelraum gebildet wird, der mit einem besonderen verschliessbaren Ablauf versehen ist.
3) Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel gegen den konisch zulaufenden Behältergrund mittels einer Rohrleitung eingegeben und die vertikale Strömung durch Einblasen eines Dampf- oder Druckgasstromes erzeugt wird.

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