DEP0052314DA - Wärmeaustauscher - Google Patents

Wärmeaustauscher

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DEP0052314DA
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Germany
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condensate
steam
atmosphere
aweit
der
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Inventor
Hans Bremen Richter
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Description

Wärmeaastaaseher mit Dampfbeheizung
lei dampfbeheizten Wärmeaustauschern, wozu praktisch alle dampfbeheizten Einrichtungen gehören» wie ι Lufterhitzer, Wassererwärmer, Kochapparate, Kalander and dergleichen, treten oft grosse Verluste durch undichte Kondensatableiter und durch das unvermeidbare Nachverdampfen des austretenden heissen Kondensates au.£e Diese Verluste sind umso grosser, je höher der Dampfdruck ist, mit dem die Apparate betrieben werden. Auch wine Bückgewinnung des Kondensates kann diese Verluste nicht völlig ausschalten, da das erwähnte Naohverdampfen dazu zwingt, eine Verbindung mit der Aussenluft zu. schaffen, durch die die Dampf Schwaden entweichen können.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese lachteile und Verluste dadurch beseitigt, dass erfindungsgemäss die dampfberührte Heizfläche der genannten und ähnlicher Apparate aufgeteilt wird inawei Abschnitte, die nacheinander durchströmt werden. In dem ersten Abschnitt fliesst der Dampf mit seiner normalen Beheizungsspannung * Zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt ist erfindungsgemäss eine Drosselstelle eingeschaltet. In dieser Drosselstelle tritt ein starker Druckabfall (Drueksturz) ein. Gleichzeitig begrenzt diese Drosselstelle die Dampfmenge, welche vom ersten Abschnitt in den zweitem überströmen kann, und zwar wird der Querschnitt und damit die Begrenzung der Dampfmenge so gewählt, dass aller Dampf, der überhaupt durch die Drosselstelle strömen kann, mit Sicherheit in dem zweiten Abschnitt kondensiert wird. Die Grosse des zweiten Heizflächenabsohnittes wird also ^a* auf den Querschnitt der Drosselstelle abgestimmt, dass die Wärmeabgabe des zweiten Abschnittes grosser ist, als der Wärmeinhalt des Dampfes, der durch die Drosselsteile strömen kann.
Infolge des Drucksturzes entspannt sich auch das in dem ersten Heizflächenabschnitt gebildete und in den zweiten Heizflächeriabsehnitt überströmende Kondensat. Bei dieser Entspannung verdampft das Kondensat zum Teil und dieser so nevij entstehende Dampf vermischt sich mit dem durch die Drosselstelle übertretenden Dampf. Die zweite Heizfläche ist so bemessen, dass auch dieeer Entspannungsdampf, dessen Menge durch die Grosse des ersten Heizflächenabschnittes bestimmt ist, mit Sicherheit kondensiert wird. Weiterhin ist der zweite Heizflächenabsehnitt aber auch noch so gross bemessen, dass das übertretende und das sich neu beildende Kondensat stark unterkühlt wird, und zwar mindestens auf eine Temperatur unter 100 C abgekühlt wiwd.
Gemäss der Erfindung wird weiterhin am Austrittes zweiten Heizflächenabschnittes eine Entgasungskammer vorgesehen, in der sich die durch die restlose Kondensierung des Irischdampfes und des Entspannungsdampfes von dem Dampf getrennten Gase (Luft, Sauerstoff, Kohlensäure) vom Kondensat trennen. Wenn das Kondensat drucklos in die Abflussleitung oder einen Sammelbehälter fliesst, wird die Gasscheidekammer mit der Atmosphäre direkt verbunden, bei Ableitung des Kondensates unter Druck wird ein durch Schwimmer oder Ausdehnungskörper betätigtes Ventil vorgeschaltet, welches die Entgasungskämmer nur dann mit der Atmosphäre verbindet, wenn eine ausreichende Gasmenge angesammelt ist8

Claims (7)

Patentanmeldung Akte mss eich en ,$■ 52314 Ia/l?f
1) W&rmeattetauseher mit Eatapf beheizung» dadurch gekennBei6h.net» a
die dl® Wärme tibertragende Heisflüöfee in zwei Abschnitte unter«« teilt ist· »wischen denen eine Broseielsteile für den Hei »dampf angeordnet iat»
2) f&rmeaastaueoher mit Bampfbeheiattng nach Ansprach Ij dadurch ge»
fcennfteiehnet» äasa der aweite HeiKxlaohen&baohnltt in seiaer Heia« fläoiieö^rösee so auf den-Qaer&ohnitt der Broeeeißtelle ■ abgestimmt iett Äaas- ü&t au&Gh die 3k*osselst©ll@ übertretend« imÄ in'seiner lejag© daarefe deren Qaersöhnitt begreBate Bmmpf tsa-gasuaea mit dom 'beim DruefeBttirs in der Broseeletell© au.® ü&s& durehströiaende» loni|en»at-infolge des laehverdam^fen© enstehenäen-sasätsliehen I3®mpf ''iestloB 'konäensiert wird und das gesamte Eonftene&t auf ©ine i'empe* r&tur unter 100 0 onterktiblt wird*
3) WUrmeattstausoher nao» Aasprucn 1 end 2# dadurch gekeimeeiehnet» dass das au -erwäriäende Mittel eueröt den zweiten tuad aneohlieseend daran den ersten Eeiaflsohenabaohiiitt
4) Wärmeaustauscher naoh Anspruch l«5f daöuröh gekennaeiohaet, dass am Ende- dee» aweiten Heiafliehenabechnittee ein© Bntgasungekasmer angeordnet ist, welche bei druckloe-em Abfluss des J^ondoneötee unmittelbar mit der Atmoepähre und im aaa©ren falle duroh ein Boiiwijiiaer·* oder auadehnungskürperbetätigtee Ventil mit ä®r Atmosphäre "werbimden let»
5) lärmeaustauachernach Anspruch 1-4» dadurch göketmseißimet# dass der aweite'-Heiaflächenabschnitt Mt ciaem direkt iß die Eonäensatabfluss» leitung führenden Anschluas versehen ist» ohne dass ein Kondenewaeeier* Ableiter (K<>nden-ßtopf) dii hitt id
6) V/ärmeaustauöoher »ach Anspruch 1-51 daduroh gekena-iseiohnet». daes ■ die· B.eÄegung grundsätsirlieh durch sseitweliLigee Abschalten de© gansen Warmeeiaetauechere erfelgt«;
7) Wirmeßöetöuseher nach Anspruch 1-6 # dadurch gekennaeio'hnet # dass die !Brosselstelle einstellbar ist und eo veretöllt wird-9 dass nur unterkühltea Kondensat austritt«
den 28» April 1950

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