DEP0052226DA - Schaufensterreklame - Google Patents
SchaufensterreklameInfo
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Description
Die Erfindung hat einen Blickfang an Schaufenstern zum Gegenstand, der sich dadurch auszeichnet, dass je ein Teil des Reklamehinweises aussen und innen an der Schaufensterscheibe vorgesehen und derart randbeleuchtet wird, dass eine Durchbohrung der Scheibe vorgetäuscht wird. Dieser überraschende Reklameeffekt wird erfindungsgemäss dadurch erzeugt, dass sowohl an der Aussen- als auch an der Innenseite der Schaufensterscheibe je eine winklig ausladende, an der Scheibe stumpf befestigte Transparentplatte vorgesehen ist, die derart lichtdurchflutet werden, daß eine Durchbohrung der Schaufensterscheibe durch eine einstückige Platte vorgetäuscht wird. Die Platte ist werkmäßig auf ihrer Oberfläche mit einem Pfeil oder sonstigen Hinweisen versehen und derart randbeleuchtet, dass die beispielsweise durch Ätzung oder Schliff in Form des Pfeils oder Hinweises bearbeiteten Stellen der Oberfläche der Reklameplatte aufleuchten.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Reklamepfeil zum Teil innen, zum Teil aussen an die Schaufensterscheibe angebracht seitlich und Abb. 2 von vorne ge-
sehen. Die beiden Platten 1a und 1b bestehen aus transparentem Material, z.B. aus Polyacrylsäureester, und sind innen bzw. aussen an der Fensterscheibe 2 befestigt, so dass der Pfeil 3 von oben schräg nach unten in das Schaufensterinnere hineinzeigt. Der Pfeil 3 ist beispielsweise durch Ätzung, Schliff oder Sandstrahlgebläse auf der Oberfläche der Platten 1a, 1b erzeugt. Ausserhalb der Schaufensterscheibe 2 befindet sich längs der Rückkante der Platte 1a eine Soffitte 4 oder eine andere Lichtquelle, die nach aussen verdeckt ist. An der gegenüberliegenden Stirnkante der Platte 1b ist ein Spiegel 5 vorgesehen, der das die Scheiben 1a, 1b in ihrer Ebene durchflutende Licht in die Scheibenebene zurückreflektiert. An den vom Pfeil 3 bedeckten Bildstellen und allen jenen Stellen, an denen sich noch andere Ätz- bzw. Schliffstellen - z.B. Buchstaben, Reklamekennzeichen - befinden, tritt das Licht nach aussen aus der Plattenebene heraus und bringt so diese präparierten Stellen zum Aufleuchten. Wenn an der die Durchbohrung der Fensterscheibe 2 vortäuschenden Stellen innen und (oder aussen Streifen 6, z.B. aus Glas, Polyacrylsäureester, Stanniol, aufgeklebt werden, kommen auch diese zum Aufleuchten und täuschen Sprünge in der Schaufensterscheibe 2 vor. Dadurch wird die Durchbohrung der Scheibe 2 wirksam vorgetäuscht.
Anstatt die Platten 1a, 1b an einem oder beiden Enden randzubeleuchten, kann auch die im Schaufenster gelegene Stirnkante der Platte 1a ultraviolett angestrahlt werden. Im übrigen kann die Durchleuchtung der Platten 1a, 1b kontinuierlich oder intermittierend vorgesehen sein. Die Platten können zusätzlich am Schaufensterrahmen möglichst unauffällig aufgehängt sein, wobei die Aufhängefäden gleichzeitig zur Verlegung der Stromzuführungskabel für die Soffitte 4 dienen.
Claims (6)
1. Schaufensterreklame, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei sich gegenüberliegenden Stellen einer Schaufensterscheibe (2) aussen und innen winklig zur Scheibenebene abstehende Transparentplatten (1a, 1b) vorgesehen sind, die derart lichtdurchflutet werden, dass eine Durchbohrung der Schaufensterscheibe durch eine einstückige Platte (1a, 1b) vorgetäuscht wird.
2. Schaufensterreklame, dadurch gekennzeichnet, dass auf den beiden Platten (1a, 1b) je ein Teil eines Pfeiles (3) oder eines anderen Reklamehinweises angebracht, z.B. geätzt oder graviert, ist, der beim Durchleuchten der Platten (1a, 1b) aufleuchtet.
3. Schaufensterreklame nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einer oder beiden von der Scheibe (2) abgekehrten Stirnkanten der Transparentplatten nach aussen abgedeckte Lichtquellen (4) vorgesehen sind.
4. Schaufensterreklame nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der beiden Stirnkanten der Transparentplatten ein Spiegel (5) vorgesehen ist.
5. Schaufensterreklame nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die im Schaufenster gelegene Stirnkante der Transparentplatte (1a) ultraviolett angestrahlt wird.
6. Schaufensterreklame nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der vorgetäuschten Durchdringungsstelle Sprünge in der Schaufensterscheibe vortäuschende Streifen (6), z.B. aus Glas, Plexiglas oder Stanniol, innen und (oder) aussen an der Schaufensterscheibe (2) vorgesehen sind.
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