DEP0051792DA - Schälmaschine für Körner und ähnliches Gut - Google Patents

Schälmaschine für Körner und ähnliches Gut

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DEP0051792DA
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DE
Germany
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peeling
groove
roller
grains
machine
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Expired
Application number
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English (en)
Original Assignee
Buurma, Klaas, Hoogezand
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Description

? 51 792 IIl/50a
Klaas Buurma
Hoogezand, Holland.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schälmaschine für Körner und ähnliches &ut, bei der zwei um eine waagerechte Achse gegeneinander drehbare Teilei, der eine als Schälwalze und der andere als diese ganz oder teilweise umsehliessender Schälmante£ausgebildet» mittels einer oder mehreren einem der Teile · ausgesparter Rillen wirksam sind.
Srfindungsgemäss wird eine Schälmaschine dieser Art dadurch vorteilhaft ausgebildet, dass der gerillte feil über die ganze länge den gleichen Durchmesser hat und die l'iefe und länge der Schalrille..·. oder der Schälrillen so bemessen ist, dass die Körner beim Verlassen der Maschine völlig geschält sind*
Die Schälwalze kann nach der Erfindung konzentrisch zu dem sie vollständig umgebenden Mantel liegen und eine sich in einer Schraubenlinie über ihre ganze länge erstreckende Schälrille aufweisen* In die schraubenlinige Schälrille kann die Eeinigungsluft für das zu behandelnde Gut durch löcher im Rillenboden eingeblasen und von da durch löcher im Mantel abgeführt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht die Schälmaschine nach der Irfindung beispielsweise in Aus führungs fοπηβ*τ· Fig. 1 zeigt eine .t»i?rtwi ■Γ"»?' 4·η fütlnam. senkrechten Achs schnitt, bei dem einzelne Maschinenteile in Ansicht wiedergegeben* ...sind. ?ig. 2 ist eine Stirnansicht der Maschine nach ü?ig. 1 und Pig. 3 lässt deren Schälwalze schaubildlich nach Abnahme des umschliessenden Mantels erkennen.
Eine waagerecht angeordnete zylindrische hohle Schälwalze 18 ist auf einer in lagern drehbaren Welle 19 befestigt und weist in ihrer Wandung kleine löcher 20 auf, die zwischen in langer/mehrfach gerundet fortlaufender Schraubenlinie von der Walzenaus senf lache ab-
stehenden Rippen 21 ausmünden, fön dem diese Rippen 21 tragenden Eeil der Walze 18 ist durch eine Querwand 235 ein χω Vergleich zu diesem kleinerer Walzenteil abgeschieden, auf dem Rippen 22 sitzen, die eine kürzere ι zusammenhängende Schraubenlinie von Z.B. vier Windungen bilden und zwischen denen in der Wandung der Walze 18 nicht Löcher, sondern längliche, durch Wandungsteile 44 getrennte Schlitze 43 ausgespart sind. Das zu bearbeitende Korn wird durch einen Trichter 31 in das Innere des die Rippen 22 tragenden ITalzenteiles eingeführt und geht durch die Sehlitze 43? um dann von den Rippen 22 nach der durch die Rippen 21 begrenzten Schraubenlinienförmigen Schälrille geleitet zu werden, die sich über die längs des ganzen Haaipt»- teiles der Schälwalze erstreckt. Auf diese üeise wird eine Anhäufung von Gut am Walzeneingang und dessen Verstopfung vermieden und das Gut gelangt ο line Stauung zu den Rippen 21 und der zwischen diesen verlaufenden Rille*
Eie Hohlwalze 18 ist mit geringem radialen Abstand z.B. von etwa 1,5 mm von einem zylindrischen Mantel 23 umgeben, der auf dem den Rippen 21 der Walz® gegenüber liegenden Teil gelocht und gegenüber den Eippen 22 ungelocht ist sowie ausserdem Rillen oder kleine Spitzehen aufweist. Die aus Walze 18 und Mantel 23 bestehende Schälmaschine ist in einem 0-ehäuse 24 angeordnet* in dessen Seitenwänden die Antriebsachse der Schälwalze 18 gelagert und der Schälmantel 23 befestigt ist. Senkrecht über der Schälwalze 18 weist der Mantel 23 eine vorzugsweise rechteckige öffnung 25 auf 9 die sich über die ganze Länge des die Rippen 21 tragenden Teiles der Valze 18 erstreckt, und an diese öffnung schliesst sich ein entsprechend geformter,kastenförmiger Aufsatz 26 an, der auf dem Schälmantel 23 sitzt und mit einem Abschlussdeckel 27 versehen ist.
Der Deckel 27 ist an seiner Unterseite mit einem in den Aufsatz 26 hineinragenden und diesem angepassten Körper 28, der etwas
keilartig ausgestaltet sein kann, fest verbunden und trägt an seiner oberen Seite mehrere z#B. zwei locken 29, auf denen ein am lasehinengehäuse 24 schwenkbar gelagerter, stangenförmiger Hebel 29 aufruht» Das freie Ende dieses Hebels 29 ragt in den an der Stirnseite des Gehäuses 24 angebrachten, zum Einführen der Körner in die Schälwaise dienenden Trichter 31 hinein, in welchem eine seinen freien Durchtrittsquerschnitt bestimmende Einstellplatte 32 sowie ein mittels einer Bolle 35 auf dem Hebel 29 aufliegender Arm 34 um einen Zapfen 33 schwenkbar ist.
Wenn in den Arbeitsräumen der schraubenlinig gewundenen Schälrille zwischen den Rippen 21 eine unerwünschte Anhäufung von zu behandelndem Gut stattfindet, drängt dieses den Körper 28 in dem Aufsatz 26 und damit den Deckel 27 in die Höhe. Dadurch wird der Hebel 30 nach oben geschwenkt und hebt dabei seinerseits die Rolle 35 und hiermit die Einstellklappe 32 an, so dass der freie Durchschnittsquerschnitt des Trichters 31 mehr oder weniger verengt und die Zufuhr von Gut nach den vor die Rippen 21 geschalteten Leitrippen 22 entsprechend vermindert wird.
Die Zufuhr der Reinigungsluft für die zu behandelnden Körner erfolgt - vgl. Fig. 1 - durch einen hohlen Teil 39 der felle 19, der über eine Rohrleitung 41 an ein gebläse 42 angeschlossen ist und durch in der Welle 19 ausgesparte Kanäle 40 in Verbindung mit dem Innern .des die Rippen 21 tragenden Hauptteiles der hohlen falze 18 steht. Von da wird die Luft in die schraubenlinig© Schälrille durch die in deren Boden vorgesehenen Löcher 20 gedrückt und dann durch die im Liantel 23 ausgesparten Löcher nach einem den Mantel 23 umgebenden Ringraum 36 abgeleitet. Vor dem Austritt aus diesem Ringraum 36 lässt die mit Staub und Hülsen geschwängerte Luft die in ihr enthaltenen Verunreinigangen unter^tchälwalze 18 in drei Gefässe 37 fallen, während die geschälten Körner von den schrauben-
Iinig gewundenen Eippen 21 zum Auslasstriehter 58 geleitet Vierden® Statt die Schälwalz© IS umlaufen zu lassen, kann man sie auch ruhend anordnen und den Mantel 23 in Umdrehung versetzen oder diese "beiden Seile 18, 23 mit verschiedenen Drehgeschwindigkeiten gegeneinander bewegen, ferner kann man auf der Helle 19 statt einer auch mehrere Schälwalzen anbringen, die in Seihen- oder Parallelschaltung zusammenarbeiten. Ferner kann die Maschine statt zum Schälen auch zum Sehleifeni Ausputzent Bürsten oder Entlüften und Reinigen von körnigem Gut ausgeführt sein«,
Xaer Boden der liXllenbahn kann als Raspel sum Schälen von Sämereien ausgebildet oder mit Gumai, Amari1, Bürsten oder Ifils bekleidet sein« Auch kam ein mit Spitzen versehenes Eisen*- oder Stahlband mit verschieben Löchern in die Rillenbahn gelegt werden. Surch Verwendung von derartigen Belagen oder Bändern verschiedener Bicke kam die Tiefe der Eillenbaim verändert und dem jeweils zu behandelnden Gut angepasst werden. Auch wird durch eine geringe l'iefe der Bahn der Wirkungsgrad der Maschine bezüglich des Iraftverbrauchs verbessert.
Dadurch dass die Kexriiguagsluft durch das körnige Gut hindurch nach aussen gepresst wird» wenn die schraube !!linienförmige Rillenbahn mit Körner gefüllt ist, wird eine gute Kühlung von Maschine und Gut und eine rasche und wirksame Abführung des Staubes, der Schalen und der Kleie erzielt. Xfm aus dem Korn etwa daran vorhandene Eisenteilchen auszusieben, kann im Einführungstrichter 31 ein Elektromagnet angebracht sein.

Claims (6)

Ansprüche
1. Schälmaschine für Körner und ähnliches Gut, hei der zwei um eine waagerechte Achse gegeneinander drehbare Teile, der eine als Schälwalse und der andere als diese ganz oder teilweise umso hliessender Schälmantel ausgebildet f mittels einer oder mehrerer in einem der Teile ausgesparter Rillen wirksam sind, dadurch gekennzeichnet, dass der gerillte Teil {18} über seine ganze länge den gleichen Durchmesser hat und die Tiefe und länge der Schälrille oder der Schälrillen so bemessen sind, dass die Körner die Maschine völlig geschält verlassen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schälwalze (18) konzentrisch zu dem sie vollständig umgebenden Mantel (23) angeordnet ist und eine sich in einer mehrfach gewundenen Schraubenlinie über ihre ganze länge erstreckende Schälrinae zwischen Rippen (21) auffielst.
3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Rillenboden Ixjcher (20) vorgesehen sind, durch die die Reinigungsluft in die schraubenlinienföriaige Sehälrille der Walze (18) eingeblasen wird, und ebenfalls Löcher im Schälmantel (23), durch die die luft aus der Maschine abgeführt wird.
4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet , dass zur Einführung der Körner in die schraubenlinienföriaige Schälrille der V/alze (18) an dieser eine Anzahl nicht gelochter, nach eine ι· Schraubenlinie verlaufender Rillen (22) vorgesehen ist, die durch in ihrem Boden ausgesparte öffnungen (43) mit dem Inneren des sie tragenden Walzenteiles in Verbindung stehen, in welches das zu behandelnde Gut eingeführt wird und das von dem die Schälrille aufweisenden Haupt teil der V.'alze (18) geschieden ist«
5. Maschine nach Anspruch J>, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (39) der 'Valzenwelle (19) zwecks Einblasens der Heinigungsluft hohl ausgebildet und durch in der Celle (19) ausgesparte Kanäle (40) mit dem Inneren des die Schälrille aufweisenden Hauptteiles der Waise verbunden ist.
6. Liaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des Schälmantels (23) eine Öffnung (25) aufweist und einen in diese ausmündenden kastenförmigen Aufsatz (26) tragt, dass ein diesen Aufsatz (26) abschliessender Deckel (27) mit einen in den Aufsatz (26) hineinragenden Körper (28) verbunden ist, der bei Anhäufung von &ut in der Schälrille (21) der üalse (18) anhebbar ist, und dass ein auf dem Deckel (27) aufliegender Hebel (29) mit der Grutaufgabevorrichtung verbunden ist, sodass abhängig von der Gut«- menge Im Arbeitsraum die Zufuhr von Gut zur ',Valze (18) mehr oder weniger verändert wird.

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