DEP0051368DA - Verfahren zur Messung der Öffnungszeit optischer Verschlüsse - Google Patents
Verfahren zur Messung der Öffnungszeit optischer VerschlüsseInfo
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Description
Lubeok-Schlutup, den 1. August
J?a t en t anma1 dung
Die i!irfin,dun$s do trifft; ο ine photöelextrisctiö Anordnung aur jS der üeffaungaseit opi/ischer Veraolilusae, die ea erlaubt 5
das Messer-© oiiis dlroKt abaule-sen· Ba ist be&aiuit, den ätrora einer Hiotozelle, die durcH den Vsrsohluss von einer Liebe quelle beleuchtet
wird, nach Vera tarnung zu öszillogr©.phiör©n und nach Auswertung des öazlllogruinais die ueffnungssei fc dea veraöiiluasea au ermitteln,,
doch la ν dies verfahren sohr umständlich und bedarf üut Jiraialung Miireiciiendfcr UrenauigAeit orheblioUen Aufwands. Die Erfindung gibt
ein© Ißordauag, »aifc der -ia einfacher tfeiad in kuraer &*it; Messungen aifc grosser üenauigkait durchgeiiinrL werden Köanen, die aioh daher
vor allem für die laufend© Aonbrolle der fertigung; optischer V@r~ Schlüsse
der Erfindung wird dia #ani"and der Ütffmmgoseib des χ Elektri-vö1"aCßl'assQS auf die Äiotoaella fallende Xäcätmeagü in eine
iliche S&Pf&aenge umgewandelt:, die einem Kondensator »ugefohrt dessen dadurch bedingt;® Spannungaänderung mitfeels eines noh~
-zur Anaaige gebracht wird. Vncer dar Voraussetzung, dass der iadestrom des Kondensators proportional der Lichtstärice
ISt1 die durch den Verschluss auf die Miataaelle fallt, ist di© Bpan nun^stüiderun^ des aonüenaätibrs proportional dem tteicintogral dor
Llchtscärke» alaa der Mohtiaeujie, dl© während dar üeffnungsaeit durch den verachluas fallt, uei jconatanter üeleuantung des Verschlus
ses ist die Spanriuag,säiadtütx'unü dee AondenSHiiOrs auoh propox*tioual dar üeffiiungssaeifc, wenn die Zeic dea Oeffnun^s-» uwd Bonlieasvor^angs ge~
göAvlber dor ^eiu dar vollen Oeiinun^ des» i/öracaluoees vemaahlüssigt werden Kann. Ua us in der Kajaeracechuiic ablich ist, aur Definition
dex" OefinungszeiLeii einen solcheu idealen verschluss axiaunehmen»kann das Inscruffiünt, daa die dpannungsäudöruiig ä&a ü-ondenoacora aur An—
l it in ZeiceinheLten ^euiont werden.
Zur üurohfuhruiiiS diesos iJesaverxahrene feana. gs
die in der Abbildung aii^e^öbene Jchaltjanordnun^ disaneni Daa Licht einer Lampe 1, die aus einer oatberia d über einen, reßölbaren
Älderstsartd 5 ^espeiat ivird, jcallc durch den au ua D er sue hen den Versehlua®
5 auf die fc*no to zolle o« Uta daa gjasafiite durch die verschlua, ofinimg fallende Licht auf der lichiiöiapfindlichen Schicht der i'hoto~
»eile zu sammeln, isu eine Linao 4 vorgesehen. Her Spannungsabfall, den der Photoaelienatroai. an dew vorzu^aweiße regelbaren ftideretand
hervoreuft» steuert die tilaktronexiroöre 8, deren Anodenatro» aum feil über dia ulelchricntörrohre $ und den widerotsind Io auf den
Messkoudonsaüor 11 flieset, aunt i'eil döer eiuen Äidörstand la leitet wird, iJis üpannuiig des äöSSÄondönsators 11 steuert; die
tronenivhrö 15, vorßgsweise ei»e naumladagicterrahr©, dio einen einer ßracüönaciisilGautS bildet, aie hu 4Drioen aua den ^ideraeänden
l*j, IJ?, Iq gebildet ^ird und in aereu oräclcö das ÄüÄSigoinatraiaent I/ liegt, uiö nicht aeaelchnet^ «leicnsix'om^ueliö der vjesaatanordiiung
speist eiuen üpannun^siiöilör lö» an dam dia einaelnen Te 11 spannungen ab^egrifi'ea d
Anordnung wirkt ia folgender leiset Bei geschlossenem Yer— Schluss 5 sei der Pnotosellenstrosi gleich null· Die Gitterspannung
der Kehre S ist vorzugsweise so eingestellt, dass sie dann em unteren. Knick iiirer Kennlinie arbeitet.-Der entsprechende Aaodeastrom
wird restlos durch d&a ffiders^and 12- abgeleitet, so dass auf den MessÄondeasator 11 nocfa kein Strom flieset* Dies wird ©rfiadungsgemäss
dadurch erreicht, dass der Widerstand 12 an eia®m hoiaeren Potential XLögfc als der Kondensator 11. Dies Potential und der #1-derstaad
XZ sind so besessen* dass der Ladestrom des Uoadensators. 11 su fltSssea beginnu, sobald auf di© Sbatozelle I&eirt durcn den
Verschluss fällt. Bieser lAdestrom ist der Lieht starke w-eitg_ehen& proportional, da die Soar© β im linearen 'Teil itxrsr 3Ui\ieri:en3ili~
nie* arbeitet und die Glsieliriciiterksnalinie der fiob.ro 9 durch, den voraugawelse nocnonmigeii :£i dar stand Io JLine&risiert wi-rd»
Die Messbrü.eK0 ist vors ausweise 30 abgestimmt, düss vor der Aufladung des ^ondensa62?s 11 das InstrxMsent 17 keinen Strom fahrt,
Buren die Aufladung van 11 während der üeffnung des Verschlusses wird die isx-üeke verstjuaait» so dass der Ausschlag von 1? ein 2ass
der Spannungsänderung aa 11 mid dami^ der auf die Fnotozelle S ge— fallenien läehtmeflge ist. Durch passende Auasteuerung a^r-Söhre 13
kann ^e nach Guasch ein. linearer oder beispielsweise oia. annähernd logarithaiseiier verlauf d@s Instrrumentenstroms in abhängigkeit von
der* liiciitaenge erreishi; srerden· Das EackXlieseen der Ladung des Mess—
Kondensators - 11 wird durch dia vorsugsvsreise iiochisolit;reads SÖhre 9 verhindert;s so dass sich der Mesaäondeßsator nur sehr- langsam entlädt
und das Meßsergebnis && des Instrument bequem abgelesen wsrden kann, isach der Ablesung wird der Sless^ondexisator durch aüiiliesssn
des Schalters 19 wieder entladen und vorzugsweise aui" ein Potential gebracht, das sich bei geöffnetem ochalter nach längerer« Seit von
selbst einstellen würde. Durch diese Massnahme wird ve&sie&ea, da,ss ämv 2eiger "des lastrs^fficfets ia der 2eit vom Ausschalten des Schalter
2eiger "des lastrs^fficfets ia der 2eit vom Ausschalten des Schalters 19 bis sum Auslösen dss «Messvorgaji^s vom Jfullpunkt ws^Fandert« Als
Äessjcoiidensator wird vorzugsweise ein Kondensator ai"o hoohisoliersn~ dem und nachwirÄUabSi'reieia liieieÄcriicua verwendet.
Ia weiserer Ausgestaltung der Jsrrinau&g wird zua Ziare^eln. des Ladestroms auf den Sollwert, der den iloxidensator ia ©iner bestimmten
Seit auf eine bestimmte iapannua^ auflädt, bei offenem fersohluss 5 der Schalter 2o gesealossen* J3sri L&desui'om, der durah .iiendera der
lichtstark© aixrcels des Ädörstattdes 3 und durch itndern des -Gitterwiderstiandes
7 ^aregele p;erdös icann, flieset dann über dien Widerstand £2, dsasea Spamun^s&bfall von des Instrument 17 zvlv Änaelge
gebracht wird. 3er widerstand 22 wird so bemessen, dass der Sollwert des xÄdestroms einen bestimmten, ^usachlaä» vorsugswsise den EadauBSchlag
des lastruaantes ergibt« - Zur kontrolle der Messbrücke seiusc wir! aber usa Schalter 21 eine feste Spannung an den Kondensator
gelegt, dia einen besfciumrcen üusaealag, ?orsugswcise ebenfalls a©a Kndausscalag des lastruments, ergeben muss. Segebonenfalla können
durch. Anlesen anderer Spannungen menrere runfcte der Insxrx^amentenska-Ia Kontrolliert werden« Abweiekun^ea von der SolisJcala lcänaen bsispiel
weise dorcii. Aenderang eiaes niont geaeicinieten Yorwidersbandea des In» strumsnts oder durch i.enderuag der- Höizspaxiaxing der R^hre 13 ausgeglichen
werden«
Claims (1)
- IiUbecK-Schiutup, den 1» August 1949Zur Patentanma X dung_ _
Verfahren. ssur Measung .der Qeffnungaaeit^ optischer tJerschlüase.1,) Verfahren aur photoelektrischea Messung der Oofifnungsiaeit optischer Verschluss© aiü direkt ablesbarer Ansaige des Mösser-gebnisses1, dadurch gekennaaichnot, dass eine während d«r Qeffnuiig;dea Verschlusses auf die Phovozelle !"allende Liohtaen^e in ein© verhälcais^leiöhe JsileKtriaiuatemeagß umgewandelt! wird, die einem iUmdensator augei'uhrb wird, dessen dadurch bedingte Span-, nungsandörung mittels einea ßohranvol fame cers aur Ariseige ^ebraoht wird»Z„) Anordnung aur Ausführung de** verfahrene nach. Anspruch 1, dadurch gekeunseichnet, dass die P&oco^eIIe (6) eine Verstarkerra&-ce (8) steuertt deren Änodenatroia bei belichtat«ir F'ho to zelle ganz oder teilweise iib^r eine voraugawdia© hoeliisolierende illöiohrichterstr^cke (9) dem llessicondönsator (11) ^ufliesst, der i® tiitterkreis einer ifessrohre, voraugswoise l!auialad@giti;errohrö (1^) liegt» deren Anodeaatrom als Hass der Spannung dee aessliondensaDora 2ur Anaeig® gebracht wird,3«) Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daas an der Anode der Verstärkerröhre (S) ein Widersfcand (12) liegt und eo bemessen ist, dass der Anodenstrom der Rohre g8) bei lsenea verschluss vollständig aber ilia ableitbar ist»Inordnung nsen Anspruch 2, daduxxjh äö^ßi^i2i«iohnetf dass in den Äutladelcreis des Jisössfeondöaaacors (11) ein vorzugsweise- hochhier Widerstand tlo) eia^esoiialcet iab.Anordnung nach Anspruch 2, dadurch uöi£atm<äsäichnet, dass als ld (11) «jIü solcher mit nachwiricungsfreiani undDieleictrikum verwendet; id6») Anordnung nach Anspruch 2, dadurch göicennaeichnet, dass der iifesskondensai-or (11) zwischen den einzelnen Messungen üiittela exn«s Schalters (19) an eino feste iipannun^ legbeir ist, die weni^süens annähernd der entspricht, dl© sich bei ^ Schalter nach langor©r 2öit am Tiondoneaxior von. selbst lea würde.7.) Äfiordnung naah Anapruoh 2, dadurch gekeausölehnet, dass die Heasronra (13) sinaii 2weiu einer Brücüenschaltuns bildet, deren tibi'i^e Zweige aua ohmschea #iderax;änden geoildet worden und in deren. Bruc&e das Änaeigeiastrument liegt.8») Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gaJseüüSöionnet, dass zur Einstellung des richtigen. Ladestroms an Stalle des Mösskondenaa-* tors oder parallel zu ihm aiii wj.a0r3t.and (21) schaltbar ist, der so bemessen ist, dass iier richtig eingestellte Ladestrom an ihm ©inen Spannungsabfall araeu^t, der einen vorbestimmten Aussohlag des ünaeigeinsbrumeiiteiä ergibt.9«) iLaordauag nach Anspruch 2, daaureü geseiuizeiaiinei;» d&ss zur Kontrolle der Uessrahre bzw. Messbrücke das Gitter" der fiessroiire aa aiii© Ss^e8 vorgegebene Spannung lesbar ist*
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