DEP0049906DA - Entnahmevorrichtung für Schüttgut mit Vibrations- oder Schütteleinrichtung - Google Patents
Entnahmevorrichtung für Schüttgut mit Vibrations- oder SchütteleinrichtungInfo
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Description
Beim Vermahlen oder bei sonstiger Bearbeitung von Schüttgütern verschiedenster Art, z.B. Haferspelzen, ist es erforderlich, das Schüttgut aus einem Vorratsbehälter oder einer Bearbeitungsmaschine zu entnehmen. Es ist üblich, das Gut der Entnahmestelle mittels eines Trichters zuzuleiten. Das gleichmässige Entnehmen bietet oft Schwierigkeiten, die man nach der seitherigen Erfahrung durch Anwendung von Vibration zu überwinden versucht hat. Beispielsweise ordnet man unter dem Trichter eine Vibrationsrinne oder eine Schüttelrinne an. Es zeigte sich jedoch, dass bei manchen Gütern, z.B. bei Haferspelzen, eine aus Zuführungstrichter und vibrierender Entnahmevorrichtung bestehende Vorrichtung nicht zufriedenstellend arbeitet.
Erfindungsgemäß werden zwischen dem Trichter und der vibrierenden Entnahmevorrichtung senkrechte Wände eingeschaltet, was maschinell auf die verschiedenste Art verwirklicht werden kann. Die Wirkung tritt auch ein, wenn an Stelle von senkrechten Wänden schräg verlaufende Wände vorgesehen werden, die jedoch im Gegensatz zu der Richtung der Trichterwände nach der vibrierenden Entnahmevorrichtung hin divergieren. Verwendet man eine einseitig fördernde Vibrationseinrichtung, wie beispielsweise eine Vibrationsrinne, so lässt man vorzugsweise zwei der oberhalb der Vibrationsrinne
liegenden Wandungen, z.B. die beiden Seitenwandungen oder eine Seitenwand und die in Förderrichtung vorn liegende Wand, senkrecht oder schräg nach aussen verlaufen. Unter Umständen kann auch bereits eine derart verlaufende Wand genügen. Die Einrichtung kann aber auch vorteilhaft so getroffen werden, dass sämtliche unmittelbar oberhalb der Vibrationsrinne liegenden Wandungen der Zufuhreinrichtung senkrecht oder schräg nach aussen verlaufen. Anstelle der senkrechten Ausbildung der Trichterwände selbst können solche senkrecht verlaufende Wände auch vorgebaut werden.
Für die Wirkung der Erfindung reicht es nicht aus, den Trichter in einem schmalen, senkrecht verlaufenden Kragen auslaufen zu lassen, wie dies aus konstruktiven Gründen gelegentlich geschieht. Als vorteilhafte Abmessung für die Höhe der senkrechten Wandungen hat es sich erwiesen, wenn die senkrechte Wandhöhe grössenordnungsmäßig etwa der Abmessung der unteren Oeffnung des Zuführtrichters entspricht.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
Figur 1 und 2 stellen in Vorder- und Seitenansicht eine Ausführungsform der Erfindung dar, Fig. 3 und 4 zeigen in gleicher Darstellungsart eine abgeänderte Ausführungsform.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist unterhalb des das Gut zuführenden Entnahmetrichters 1 eine Vibrationsrinne 2 angeordnet, die das Gut in Richtung des Pfeiles R austrägt. Der Vibrationsmechanismus mittels Nocken 4 ist nur schematisch angedeutet. Die in Förderrichtung vorn liegende Trichterwand ist teilweise ausgeschnitten und durch eine senkrecht vorgebaute Wand 5 ersetzt. Die vorge-
baute Wand ist durch entsprechende senkrechte seitliche Wandteile 6 abgedeckt.
In der bevorzugten Ausführungsform wird der senkrechte Vorbau 5, 6 in Vertikalrichtung verstellbar angeordnet, um den Abstand von der Fläche der Vibrationsrinne regulieren zu können.
Es hat sich herausgestellt, dass der senkrechte Verlauf der abdeckenden Seitenwände 6 die störungsfreie Entnahme besonders begünstigt.
In der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist der Zufuhrtrichter 11 in dem unteren Teil seiner Seitenwandungen senkrecht ausgebildet, wie bei 15 ersichtlich.
Wenn die räumlichen Verhältnisse und sonstigen Bedingungen es ermöglichen, kann man in Fortführung des Erfindungsgedankens auf die Verwendung von trichterförmigen Zufuhrwänden überhaupt verzichten und nur senkrechte oder nach aussen verlaufende Wandungen oberhalb der Vibrationseinrichtung vorsehen.
Claims (4)
1.) Entnahmevorrichtung für Schüttgut mit Vibrations- oder Schütteleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass an die Vibrationseinrichtung angrenzende Wandungen der Zufuhreinrichtung ganz oder teilweise senkrecht verlaufen.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der trichterförmig schräg verlaufenden Zufuhrwandungen ausgeschnitten und die Oeffnung durch einen Vorbau mit senkrechten Wandungen (5, 6) überdeckt ist.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der senkrechten Wandteile von der Vibrationsfläche verstellbar ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle senkrechter Wandteile schräg nach aussen verlaufende Wandteile vorgesehen sind.
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