DEP0049764DA - Elektrisch beheizter Tunnelofen - Google Patents

Elektrisch beheizter Tunnelofen

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DEP0049764DA
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DE
Germany
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heating
iet
dar
des
electrically heated
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Otto Nußbaumen Morger
Original Assignee
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden
Publication date

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Description

PV228E82
ορ/τ.
Aktiengesellschaft Brovraj Boreri & Qie., BADEN (Sohweiz) Elektrisch beheizter Tunnelofen.
Elektrisch beheizte Tunnelöfen für das Brennen von keramischem Gut und dergleichen, werden bekanntlich meistens mit rechteckigen iadeprofilen ausgebildet und zwar eo, dass die Höhe des Profils grösser als die Breite ist. Mit solchen Profilen müssen aber für das Setzen des Brqnngutes meistens Kapseln oder Gestelletagen vorgesehen werden» die die Unterbringung des Gutes erschweren und ausserdem den Brand verteuern. Bei dieser Art Oefen erfolgt meistens die Heizung7 mittels in dien Seitenwänden des Ofens untergebrachten Heizelementen.
0m die erwähnten Naohteile des hohen Ladeprofile
zu vermeiden, 1st man dazu übergegangen, flache Ladeprofile zu verwenden, d.h. solche, wo die Breite grösser ist als die Höhe, Bei solchen flachen Profilen ist ee aber schwierig» die nötige elektrische Heizleietung in üblicher Weise in den
22· p- ¥ η
Seitenwänden des Ofens unterzubringen und infolgedessen müssen andere Heizungsanordnungen zur Anwendung kommen.
Zwteck der vorliegenden Erfindung ist noömehr eine Heizungsarten schaffen die besonders für elektrisch beheizte Tunnelöfen mitr^la^em^Ejaaeprofil sehr geeignet ist. Gemäss der Erf in djun^wi rabies dadurch erreicht, dass 'eine Deckenheizung^ln der Heizzone des Offers, sowie Heizelemen te^aolf den durch den Ofen wandernden Förderwagen vor ge&ehen werden.
Anhand der Zeichnung sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert und zwar zeigt die Figur ein Schaltungsschema für die praktische Verwirklichung dieser kombinierten Ofenheizung.
Der Tunnelofen, der beispielsweise für das Brennen von keramischem Gut bestimmt ist, wird in der Heizzone mit einer Deckenheizung versehen. Diese Deckenheizung bestehend aus in der Decke eingebauten elektrischen Heizelementen ist in Abschnitte unterteilt, sodass beispielsweise di« gesamte Heizzone vier Heizabschnitte bezw. Gruppen von Heizelementen umfasst, wobei jede Gruppe für sich geregelt wird, um den für die Heizzone des Ofens gewünschten Temperaturvorlauf zu erhalten. Gleichzeitig werden sämtliche für die Beförderung des Brenngutes durch den Ofen hindurch dienende Förderwagen mit Heizelementen ausgerüstet. Diese Wagenheizung kann in eine an sich bekannte leise ausgeführt werden, wobei die Heizelemente in der Wagen-Plattform unter-
gebracht werden und die Stromzufuhr über Kontaktschienen im Ofen und am Wagen angeordneten Stromabnehmern erfolgt.
Bei der einfachsten Art dieser kombinierten Heizung wird nur die Deckenheizung stufenweise reguliert, während die Bodenheizung gleichmässig über die ganze Heizzorie des Ofens wirkt, bezw. eingeschaltet bleibt, iiur beim Üeberschreiten einer maximalen im voraus zu bestimmenden Temperatur wird dann auch die Plattformheizung der Yfegen ausgeschaltet. In solchen Fällen aber wo grössere Anforderungen bezüglich der Temperaturregelung gestellt werden, genügt diese Segelungsart nicht und es kann die nachfolgend beschriebene Schaltung zur Anwendung kommen, wie sie in der Figur veranschaulicht ist.
Anstelle einer Wagenheizung die nur über die ganze Heizzone eingeschaltet werden kann, wird nunmehr diese Heizung auch in Abschnitte unterteilt, und zwar in gleich viel Abschnitte wie die Deckenheizung. Die Stromzufuhr zu den Wagenelementen erfolgt über Kontaktschienen, die entsprechend der gewünschten Anzahl Heizabschnitte ebenfalls in Abschnitte unterteilt sind. Sowohl die Heizelemente in der Ofendecke, als auch diejenigen an den Förderwagen, werden von einem Dreiphasennetz 1 aus über eine Dreieckschaltung gespeist. Die Deckenheizelemente 2 jedes Heizabschnittes werden an zwei Phasen und die zugehörigen Wagenheizelemente 5 an die dritte Phase angeschlossen.
In der Figur sind nur zwei Heizabschnitte a, b, bezw. Gruppen von Heizelementen der beispielsweise aus total vier genau gleichen Abschnitten bestehenden Ofenheizzone veranschaulicht.
Jeder Abschnitt der Heizzone soll automatisch auf eine bestimmte Temperatur geregelt werden und zu diesem Zweck werden die einzelnen Abschnitte a, b, .... mit je einem zweistufigen Temperaturregler versehen. Dieser in der Zeichnung nicht dargestellte Eegler betätigt die Schütze 4 und 5 und zwar so, dass zunächst bei der ersten Eegelstufe die eine Phase mittels eines durch den Schütz 5 gesteuerten Schalters unterbrochen wird, während die Betätigung des andern Schützes 4 erst beim Erreichen der zweiten E^glerstufe erfolgt. Die Stromzufuhr zu den Wagen-Heizelementen 2 erfolgt, wie bereits erwähnt, über an den Wagen angebrachte mechanisch gesteuerte Stromabnehmer die auf unterteilte Kontaktschienen im Ofen gleiten. Da die Bewegung der Förderwagen durch den Ofen hindurch relativ langsam vor sioh geht, müssen noch Massnahmen getroffen werden, um ein stromloses Auf- und Ablaufen der Stromabnehmer der Wagenheizung an den Unterbrechungsstellen der Kontaktschienen zu gewährleisten. Dies wird dadurch erreicht, dass beim Erreichen eines Heizabschnittes ein Steuerelement 9 über den Kontakten 7 und dem Schütz 6 di« Stromzufuhr zu den Wagenelementen 3 kurzzeitig
•atoter^bj^eh'ti- d,h. bis der' Iagen·*·?tromabnehmer eich über die UaterbrechtuagBatelIsi in der Kontaktechiene vorbei bewegt hat» Ferner beim Verlaseen des Heizabaehnittes ><Bjnr» der entsprechenden Schienenlänge, erfolgt wieder •iiber das Steuerelement 9 und den Kontakten 8 eine kurzzeitige Unterbreqhung des Heizstromkreises durch das Schütz
Bei der beschriebenen Anordnung wird in jedem Abschnitt der Heizzone, beim Anstieg der Temperatur über den für diesen, Abschnitt bestimmten Sollwert, zuerst die Leistung der Deckenheizgruppe auf, einen Teil ihres Wertes reduziert, die Wagenheizung jedoch nicht vermindert, und bei der zweiten Segeistufe wird dann für den betreffenden Abachnitt die ,ganze Deoken- und Iagenheizung aage schaltet;. Es ist selbst-?- yers^^dlich aüch ohne weiteres möglich, bei der zweiten tBegeJistuf,e nur die Tl?agenbeizung gänzli ch aus zuschalten und «Qim, |!ite*enhe^znng auf den halben Wert -zu belassen. Jn diesem J1Siizwerdea erst bei. einer dritten Regel stufe .die .Heizelemente der^eo^ gana ausgeschaltet.
Um eine gewisse Yorheizung zu erhalten bevor das' ^ Gut die eigentliche .Heizzone erreicht, kann die ffagenheizung bereite vox Erreichung der Deckenhei-ezone automatisch oder v2 von .Hand eingeschaltet werden, (-galle -g^ia j 4ie .Eegulierung sowohl die Deckenhei^amg^als die lagenheiaung Jdaan Jedes für sich gerjgeürf wird. EdUae solche Ssaidregulierung .fcomai nur da in-irage, wo die Betriebsverhaltniese sehr ein f&o%Jßij$äf und keinen grossen Wert auf sehr genaue Beselung
Heue feststelle
Ersetzen auf Seite 2.
Ib ist daher bereite vorgeschlagen worden bei Plachprofilöfen eine Deckenheizung in der Eeizzoae des Ofensf sowie Heizeleiaente auf den durch den Gfen wandernden Förderwagen vorzusehen, wobei die stationären und die bewegten Heiselemente von getrennten Stromquellen aus gespeist werden. Bei den bisher bekannten kombinierten Heizungen dieser Art ist aber keine sehr genaue 2)emperaturregelun£ möglich und der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nunmehr eine Verbesserung, in dieser Beziehung zu erKielen.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Heizelemente des Ofens von einem im Dreieck geschalteten Dreiphasensystem aus gespeiet werden, wobei jeder Abschnitt der in mehrere Abschnitte unterteilte Deckenheizung zwei Phasen und der dazugehörige V?agenhei2&bschnitt die dritte Phase des Systems bildet.
Aktiengesellschaft BEOM, BOTSRI & CIE.
Neue Texiietelie Ersetgea auf Seite 5
Falls es erwünscht ist, kann die Hegulierung sowohl der Deckenheizung ala der lagenheizung getrennt erfolgen. In diesem Falle wird eine Eandregulierung Vorgeeehen9 die e.ber nur in Frage korant* wo die Betriebsverhältnisse sehr einfach Bindj und keinen grossen Wert auf eehr genaue Hegelung gelegt wird*
Aktiengesellschaft BBOWKs BOYEHI & CIE.

Claims (1)

  1. £Λ 329930*19.5.50
    1) EleJc ti-iecla totol*te;r fvamw,l®fmf insbesondere ait eines Ladeprofil0 d«ee«n Breite grösser let ale die MMs 'bei weletum für Sie BefeelKimg öess oi«a» «lslrferi»i» Κ«1μ1*)μβϊ· »evohl in ie Of«t©ö&® «CLe euch «ttf äea für Ii© B«fördertuoe des? sä Itefesaielsi«» üntm dienenden ^agen ro^^mk»u eladt Wnni 4'8fcesepeisi»etg da»» tie i®i«&®s«te de« Ofen* von ©iaea* in Dreieck geeotoltete» ^*iptoe.©ei»j»tesi im® gereist wwe-den, wefeei Jeöei» ßtocnnltt Sey in mtiawcm* Atootnttt· Wfcerteilt® Stoem« teisoag »ei Ites« m.ä 4«r &uwg9h&A& %ft$«»4^totoQb8ltt die da&tt* JPfeace dee ßfst«« teilöet*
    2) Suaneloiea aacia iuo®f«©& Iy ^rfwreli gefce&nselefeaet, da*« J#a«r Ateoimitt dar 'Bmketifcetmm fö* aieh» nlttalat eiaas S«p€3?&tw»gl«® «feasatatisofe regelöar ist«
    5) funnelofen nach Aasprueii If dadurch gekennzeichnet»
    im®© Sie Vienatoisaog «« gescüeit-et HilvAv daes attwUiefee la Ser Beekesteiiassw das Ofen» eich b«fia41i«te#a ^a£ento£aaXejB&nte gLedefeaattlg ei»· temw, aiuieaeetoltet
    &m® aie $8£etttoiana$ *Λ ^eiafairiel Ätee&oitt© wie 4® J>«Äta* heizung unterteilt ietf wobei die fexqper etaxTegler der einzelnen PeÄeöhfiM&feeeliaitte gleichseitig ssr legeliaag dar cattpreelwa* d«n «agaatoitotoe&aitte dienen«
    5) fiasaelefeit ®mH AMBprmk 49 dadurch ggetonimeielanet,
    ömes jeder $eatoi&e££&&eehaitt mit dem da£u$f&ttri£en i®geab®i&* atoafenitt «Ittelet ein« ge»®ia®eata gwislftigen f eag>eratur-* ρ 49764 V/80C D
    16. Mai 1950.
    regle» ümr% m^mUms? Ietjr ias«s iaf A«]farst«a Ee^ttligttaft mt ti« Xm&mtwag, im £ecteer&«i»abecbnitt«e rmrutaäwet wirä, WÜST«! «Bf 4«r »weites Iageletwf· δ le raliagierte D@Ä«afeti^8aag IMfKiv W* Mmlmmg Se® βΜ«βα*Ατ&β*α f>©gesteeiss%seMitt«s &l«g#**
    6#) Ssaatlof«a jmus& iaeproli i&cmrsfa gÄe«««ietoBett
    te» Begsletttfe äee Temperaturregler« eia eimallgm Behüte eteoert, »leite® tieer eines £?ot»lter eine Kheee öer dreieofcgeeefaalteteu Syst«» materbriebt«
    T*) !Eanselefe» m@h AmmpTmh I9 iaätareii gekeimaeiefcaet,
    &*«· la 4« Ü@ iM^gevdMlee&eaeat« g?p«i$i«len Pteesesleitang ,Jedes iieijsafeso&nittee ein beteSt» TörgesÄaa Ietit «elefees iiöer mmhmtmh Iwtfitigt· ^timvxkmtekt· feel© jggf« «1 Alftenfea der Strom&taehiier 4cr i*e*9*tolann& des StartefeIweMeveM 41© Stroffisuführ kureeeltifc uatertsriefet.
    AktieogeeeU eob*ft
    SStQm9 BOTSfii & en,

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