DEP0049677DA - Stromwandler - Google Patents
StromwandlerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Stromwandler mit einem einteiligen, von einem außen die Primärwicklung tragenden Querdurchgang für die Aufnahme der Sekundärwicklung und des Eisenkerns durchsetzten Isolierkörper. Zu den bekannten Stromwandlern dieser Art gehört insbesondere die Ausführung mit einem einseitig offenen Isolierkörper, wobei die Wände des Querdurchgangs über die beiden Seitenwände des Isolierkörpers herausgeführt sind unter Freilassung je eines Ausschnitts auf jeder Seite, in welchen die senkrecht zum Querdurchgang gehenden beiden Schenkel des Eisenkerns hineinpassen.
Die Erfindung will Stromwandler der letztgenannten Bauart verbessern, um eine erhöhte Durchschlagfestigkeit zu erzielen, und den Stromwandler für höhere Spannungsreihen verwendbar zu machen.
Die Besonderheit des erfindungsgemässen Stromwandlers besteht darin, dass der Isolierkörper als seitlich geschlossene, quer zum Sockel verlaufende Durchführung ausgebildet ist, und dass die Seitenwände des Querdurchgangs in Flansche auslaufen, die den Eisenkern abschirmen. Zweckmässigerweise sind die Flansche um den ganzen Umfang des Isolierkörpers herumgeführt. Die Flanschhöhe braucht dabei nicht gleichmässig gross zu sein. Es kommt im wesentlichen darauf an, dass die Flanschhöhe im Bereich des Eisenkerns letzteren überragt.
Zur Erhöhung der Sicherheit gegen Überschläge empfiehlt es sich, den Isolierkörper mit als Schirm wirkenden Endflanschen auszustatten.
Zur bequemen Befestigung des Stromwandlers und zu seiner Abstützung in ausreichendem Abstande von Erde empfiehlt sich seine Ergänzung durch einen Sockel, der auf bzw. in die den Eisenkern abschirmenden Flansche passt und mit denselben bereits bei der Fertigung fest verbunden werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht; es zeigt
Abb. 1) zur Hälfte einen Längsschnitt und zur Hälfte eine Seitenansicht des für die Aufnahme der Wicklungen bestimmten Isolierkörpers;
Abb. 2) einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. 1).
Der für die Aufnahme der Hochspannungswicklung bestimmte Isolierkörper 1 hat die Form einer Durchführung und ist mit einem Querdurchgang 2 versehen. Die Wandung des Querdurchgangs 2 dient als Wicklungskern für die nicht dargestellte Hochspannungswicklung, deren Anschlussfahnen an den Enden des Körpers 1, das heisst also in grossem Abstand voneinander liegen, woraus sich eine grosse dynamische Festigkeit für die Wicklung ergibt. Die Seitenwände 2a und 2b des Querdurchgangs 2 laufen in die um den Körper 1 herumgeführten Flansche 3 aus, die eine geschlossene, ringförmige Rinne bilden, welche den Eisenkern 4 abschirmt, der mit durch den Querdurchgang 2 hindurchgeführt ist und innerhalb des Querdurchgangs 2 die Niederspannungswicklung (nicht dargestellt) trägt. Die Flansche 3 sind beiderseits und unterhalb des Körpers 1 besonders weit ausladend, so dass der Eisenkern 4 besonders wirkungsvoll abgeschirmt ist. An den beiden Enden trägt der Isolierkörper 1 als Schirm wirkende Endflansche 5, welche im Verein mit den Flanschen 3 Überschläge von der Hochspannungs- zur Niederspannungswicklung verhindern. Zwischen den nach unten weisenden Teilen der Flansche 3 ist ein Sockel 6 befestigt, dessen Höhe sich nach dem gewünschten Abstand der Hochspannungswicklung von Erde richtet.
Claims (4)
1) Stromwandler mit einteiligem, von einem außen die Primärwicklung tragenden Querdurchgang für die Aufnahme der Sekundärwicklung und des Eisenkern durchsetzten Isolierkörper, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper als seitlich geschlossene, quer zum Sockel verlaufende Durchführung ausgebildet ist, und die Seitenwände des Querdurchgangs in den Eisenkern abschirmende Flansche auslaufen.
2) Stromwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche um den ganzen Umfang des Isolierkörpers herumgeführt sind.
3) Stromwandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper als Schirm wirkende Endflansche aufweist.
4) Stromwandler nach Anspruch 1 - 3, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen auf bzw. in die den Eisenkern abschirmenden Flansche passenden Sockel.
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