DEP0048832DA - Vergaser für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Vergaser für Brennkraftmaschinen

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Publication number
DEP0048832DA
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DE
Germany
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air
carburetor
slide
piston
carburetor according
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Nürnberg Jäckel
Original Assignee
Triumph Werke Nürnberg AG, Nürnberg
Publication date

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Description

den 12 ^Juli 1949
ρ 48 8J2 Ia/l/4bc2
Triumph Werke Dürnberg A*G·* in Dürnberg. i.
Vergaser für Brenhkraftmaschinena ' ■
Vergaser für Brennkraftmaeehinen weisen bekanntlieh einen" mit der Düsennadel verbundenen KolbenschiebEr auf» der die luft e inst römöffnung mehr oder weniger abschliesst, und dadurch die Menge des EraffcstGffluftgemisches bestimmte Bei den bisher, bekannten Vergasern wird nun .der Eolbensehieber senkrecht zu seiner Achsrichtung von der den Vergaser durchströmenden Luft beaufschlagt · Diese Anordnung hat den iiachteil, dass der Kolbenschieber nach einer Verhältnismässig kurzen Betriebsdauer infolge der in der Ansaugleitung auftretenden Schwingungen ausschlägt, was nicht nur zu unliebsamen Geräuschen Anlass gibt, sondern ihn auch seine Punlrtion nicht mehr einwandfrei erfüllen lässt.
Gemäss der Erfindung wird dieser Hachteil dadurch vermieden, dass der Kolbenschieber in Achsrichtung von der Verbrennungs- luft durchströmt wird. Damit entfallen die durch die oben erwähnten. Schwingungen hervorgerufenen seitlichen .Beanspruchungen des Schiebers vollständig, sodass ein Auswechseln der-
selben praktisch nicht mehr in Präge kommt, Jn das Yergaserge«» häuse strömt dabei die Luft durch Bohrungen ein, die senkrecht zur Vergaseraohse Iiegens wobei es zweckmässig ist, die Lufteintritts bohrungen in übereinanderliegenden Gruppen anzuordnen, die nacheinander vom Kolbenschieber geöffnet werden. Die Lufteinfülirungsöffnungen können somit im Vergasergeliause selbst angebracht'werden, sodass dieses vom Luftfilter unmittelbar umgeben werden kann.
Die erfindungsgemäeee Ausbildung des Schiebers hat zudem den Vorteil, dass die Zerstäubung des Kraftstoffes durch eine Schlitzdüse erfolgen kann, deren Schlitz senkrecht zur Strömungsrichtung des Brennstoffes und der Luft liegt. Eine solche Düse ermöglicht eine ausserordentlich feine Iropfchenbildungit sodass die Vergaßerwirkung eine vorzügliche ist. Um dabei die ϊ-enge des gebildeten Brennstof f luft gemisches beeinflussen zu können, ist der Schieber in seinem Jnneren hohlkegelförmig ausgebildet, sodass zwischen dem Urafang der Ringdüse und dem des Hohlkegels ein ^e nach der Stellung des Schiebers grösserer oder kleinerer 2Viisehenraum verbleibt. Die Eintrittsöffnung für die Luft in den Ko lb e ns c hieb er wird vorteilhaft trichterförmig ausgebildet, sodass die Geeamtbohrung des Shhiebers eine Düse darstellt, die der Luft nur einen geringen Strömungswiderstand entgegensetzt. Dieser kann noch dadurch weitgehend vermindert werden, dass der Düsenkörper
stromlinienförmig ausgebildet wird. Die erfindungsgemässe ÄtiBgestaltung des Vergasers ermöglicht weiterhin eine äusseret vorteilhafte und neue Konstruktion insofern, als der Vergaser als DoppelstroiBvergaser ausgebildet werden kann, d» h. also, dass er mit einer Düse zwei Auslasskanäle vors orgen kann, von denen der eine erst bei höheren Drehzahlen freigegeben wird, Zu diesem Zweok ist der Schieber in seinem unteren Ieil als Vers'öhlußst&ck ausgebildet, das in einer bestimmten. Höhenstellung des Sdhiebers den zweiten Auslasskanal freigibt. Zweckmässig ist es,gegebenenfalls die beiden Auslasskanäle mit ihren Achsen parallel zueinander·zu legen, sodass sie leicht zu einem Zylinder oder Kurbelgehäuse geführt werden können»
Jii den Figuren ist die Erfindung an mehreren AusführungB-beiepielen erläutert* Es zeigen:
Figur 1 den Schnitt durch einen Einstromvergaser gemäss der
BrtIndungt -wobei sich der Schieber in der tiefsten Stellung befindet §
Pigur 2 eine Aus führung wie Figur 1 mit hochgezogenen Sohiebert
Figur 3 einen Längsschnitt durch einen Doppelstronreergaser, bei den sich der Schieber in der tiefsten Stellung befindet,
Figur 4 einen Schnitt wie Figur 5 mit einer Stellung des Schiebers, in der gerade der zweite Auslasskanal freigegeben wird,
Figur β eine» Schnitt wie Figur 3 in d er höchsten Stellung des Schiebers,
Figur 6 eine andere Ausführungsf oria des Doppelstramver* gasers und
Figur ? 'einen Schnitt nach der Linie YII- VlI der Figur
Dap Vergasergelläuse ist mit 1 bezeichnet. Es beertet den aufschraubbarea Deckel 2 und die beiden Gruppen von Luftguführungsöffnungen 5 und 4» die von dem Luftfilter 3 umgeben sind. Jm Jnneren des Gehäuses 1 ist der Luft schieber 6 ge führt, der eine Längsbohrung 7 aufweist. Diese ist an ihrem oberen Ende 8 trichterförmig erweitert und in ihrem Teil 9 als Hohlkegel ausgebildet, sodass sich durch die Ztisasmeawirkung dieser beiden Teile eine Düse ergibt, sodass der Strömungswiderstand im Jnneren des Kolbenschiebers ein geringer ist»
T>ie Zuführung des Brennstoffes' erfolgt vom nicht dargestellten Sehwimmergehause aus über die Leitung 10, von der aus der Brennstoff, in bekannter Weise der Düse 11 zugeführt wird* Jn diese ragt die Düsennadel 12, die je nach ihrer Stellung bei 1? einen kleinen oder grösseren Querschnitt freigibt «Diese Kadel ist, wie üblich, bei 14 einstellbar mit dem. Schieber 6 verbunden» Der aus der Elngdüse 13 fliessende * Brennstoff gelangt über den Kanal 15 sau einer ringförmig ausgestalteten Schlitzdüse 16, wo er durch die in Achsrichtung
den Seiiieber β durchströmende Luft zerstäubt wird« Wie Figur zeigt, kann der Düsenkörper 24 stromlinienförmig ausgebildet sein, um seinen Widerstand gegenübe? der Verbrennungsluft möglichst klein zu- halten«
Der Schieber 6 steht unter der Wirkung der Feder 1? und wird entgegen der Wirkung derselben durch den Bowdenzug 18 eingestellt··Je nach seiner Stellung gibt der Hohlkegel 9 einen mehr oder weniger grossen Querschnitt zwisohen sich und der Ringdüse 16 frei, wie ein Tergleich der Figuren 1 und 2 deutlich zeigt» Jn den höheren Lagen des Schiebers 6 wird dabei die zweite Gruppe 4 der Luftöffnungen, geöffnete Das Brennet off luft gemisch strömt durch e'en Ansaugstutzen 19 dfea ' Verbrauchsortj also beispielsweise einem Kurbelgehäuse„ zu·
Die erfingungsgemäase Ausbildung des Vergasers ermöglicht es nun in ihrer«· weiteren Ausgestaltung einen Tergaseie zu schaffen, öer zwei AuslassLanale aufweist, von denen der eine später als der andere,also bei höheren Drehzahlen des EotojfSf geöffnet wird, bekanntlich ist es erforderlich, Mo*» toren hoher spezifischer Leistung in den hüheren Drehsahlbereiohen mehr Brennstoffluftgemiseh zuzuführen, als sie ein Vergaser, der für den normalen Bereich dimensioniert ist, liefern kann«- Eine Vergrösserung des Vergasers würde ein unwirtεohaf11iches Arbeiten desselben bedingen. Deshalb werden
in einem solchen falle bisher stete zwei Vergaser vorgesehen.
Durch die Erfindung wird nun die Möglichkeit gegeben, mit einem einzigen Vergaser auszukommen . derartige Vergaser sind in den Figuren 3 bis 6 dargestellt«
Bei diesen Vergasern ist öer zweite Ansaugkanal mit 20 bezeichnet. Jm Jnneren des Vergasers mündet der Kanal 19 in einem zylinderförmigen Ansatz 21» in den sich der untere ^eil 22 des Kolbe ns chieb ers 6 in seiner tiefsten Stellung dichtend einlegt und damit den Kanal 20 abschliesst. Nach einer gewissen Anhebung des Schiebers 6 wird, wie Figur 4 erkennen lässt, der Ringschieber 21,22 geöffnet, sodass der Ansaugkanal 20 freigegeben Wirdf' bis schliesslich«» Figur 5— unter Freigabe, der Luft öffnungen 4 mehr, und mehr Brennst of f luft gemisch in diesen einströmen kann* Es ist dabei zweckmässig, im Schieber 6 Kanäle 23 vorzusehen, die beim Öffnen des zweiten Kanals 20 die Zerstäubung fördern»
Die Atisfiihrungsform der Figur 6 zeigt im Verein mit Figur 7 , die parallele Anordnung der b'eiden Kanäle 19 und 20» sodass das Brennst offIuftgemisch leicht einem Zylinder oder Kurbelgehäuse zugeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patentansprüche s
    Ie) Vergaser für BrennkraftmaBChineng bei dem die Segelung des Brennstoff* Luft=- Gemiaches durch einen Kolbenschieber er«* folgt ι dadurch gekennzeichnet,dasa der Kolbenschieber ( 6) in Achsrichtung von der Luft durchströmt wird.
    2a) Vergaser nach Anspruch Is dadurch gekennzeichnet# dass die Luft durch senkrecht zur A.chse des Luft Schiebers ( 6) im Vergasergehäuse ( 1) angeordnete Bohrungen (3 , 4) einströmt.
    3. ) Vergaser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Gruppen von Luftbohrungen (3,4) im Vergasergehäuse ( 1) vorgesehen sind, von denen die eine (4) bis zur Freigabe des zweiten Kanals (20) durch den Kolbenschieber ( 6) durch diesen verschlossen ist.
    4. ) Vergaser nach Anspruch 2 und 3 ,dadurch gekennzeichnetf dass die Lufteintrittsbohrungen (3,4) von einem Luftfilter
    (5) unmittelbar umgeben sind·
    5. ) Vergaser naoh Anspruch 1 bis 4 « dadurch gekennzeichnet , dass die Zerstäubung des Kraftstoffes durch eine Schlitzdüse (16) erfolgt, deren Schlitz senkrecht zur Strömungsrichtung des Kraftstoffes und der Luft liegt»
    6. ) Vergaser nach Anspruch 1 bis 5t dadurch gekennzeichnet» dass der Kolbenschieber (6) in seinem Jnneren als Hohlkegel (9) ausgebildet ist.
    7. ) Vergaser nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenschieberbohrung (7) an ihrem dem Lufteintritt zugewandten Ende (8) trichterförmig erweitert ist.
    8. ) Vergaser nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlkegel (9) und die trichterförmige Erweiterung (8) zusammen die Porm einer Düse ergeben.
    9. ) Vergaser nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzdüse( 16) stromlinienförmig ausgebildet ist.
    10. ) Vergaser nach Anspruch 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenschieber (6) in seinem unteren Teil (22) als Verschlußstück ausgebildet ist, das in einer bestimmten Höhenstellung des Schiebers ( 6) einen zweiten Ausflusskanal ( 20 freigibt.
    Pa ι η ^ ft 3 ί
    11.) Yargaser nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
    Aua
    dass die Achse der beiden Joilasskanäle ( 19» 20) von der Stellung parallel bis au einem beliebigen Winkel verdreht liegen.
    12·) Vergaser nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Rand ( 22) des Kolbenschiebelrs( 6) Bohrungen ( 23) vorgesehen sind, die von dem einen Anlasskanal ( 19) in den anderen (20) führen.
    Der Patentanwalt:

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