DEP0048264DA - Dampferzeuger - Google Patents
DampferzeugerInfo
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- steam generator
- descending
- generator according
- combustion chamber
- gas
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- Expired
Links
Description
j ürittäua fertigung
Babcock & Wilcox Limited
_. . , j. London
Patentanwalt
Patentanwalt
Dr. J del
JSssen, Steeler Str.65
(am Raupibahnhoi)
Telefon 25802
Beschreibung
zur Patentanmeldung, betreffend
"Dampferz euger".
Die Erfindung betrifft einen Dampferzeuger mit lotrechter Brennkammer mit aufsteigender Gasströmung, einem waagerechten
Verbindungszug, in welchem sich eine oder mehrere Rohrgruppen des Dampfüberhitzers befinden, und einem Berührungszug
mit absteigender Gasströmung, in welchem eine oder mehrere Rohrgruppen des Dampfüberhitzers und des Speisewasser-Vorwärmers oder
Vorverdampfers angeordnet sind. Bei dieser Bauform geht die der Gasumlenkung dienende Ecke für die Ausnutzung verloren, weil die
Gasströmung sich an· die innere Umkehrstelle anlegt und den äußeren Teil nicht genügend bestreicht.
Gemäß der Erfindung wird dieser Raum dadurch nutzbar gemacht, daß der absteigende Gaszug durch eine parallel zur
Brennkammer-Rückwand angeordnete Zwischenwand, welche annähernd bis zur halben Höhe des waagerechten Verbinäungszuges reicht,
in zwei parallele Gaszüge unterteilt ist, wobei in dem außenliegenden Teile des absteigenden Gaszuges die Heizflächen bis
zur Oberkante dieser Zwischenwand und in dem innenliegenden Teile bis zur Unterkante des waagerechten Verbindungszuges reichen.
Durch diese Zwischenwand wird der Gasstrom in zwei Teilströme zerlegt und wird dadurch gezwungen, auch die außenliegende
Umkehrecke besser zu bestreichen. Es ist daher möglich, dtee auszunutzen, indem dort die Heizfläche bis zur Oberkante
der Zwischenkante hochgezogen wird.
Es ist bekannt, in einem absteigenden Gaszug eine zur Außenwand parallele Zwischenwand einzuziehen, um zwei getrennte
Gaszüge zu schaffen, in deren jedem die Gasströmung mit Hilfe von Drosselklappen am Austritt der Züge gedrosselt werden kann.
Diese Maßnahme wurde getroffen in der Absicht, einen Teil der Uberhitzerheizflache mehr oder weniger stark zu beheizen, um die
Dampf temperatur zu regeln; sie hatte jedoch nicht die Aufgabe, die Raumausnutzung der Gasumkehr zu verbessern.
Die Anordnung der Zwischenwand gemäß der Erfindung kann jedoch auch zur Regelung ddr Dampftemperatur mitbenutzt werden.
Dies kann in einfacher Weise dadurch geschehen, daß im oberen außenliegenden Teile des absteigenden Gaszuges der Dampfüberhitzer
angeordnet wird. Es wird deshalb der außenliegende Teil des
absteigenden Gaszuges einen größeren Querschnitt erhalten als der innenliegende, der diesbezüglich als Umführungszug anzusprechen ist. Damit jedoch auch in dem innenliegenden Teilgaszug eine gute Wärmeausnutzung gegeben ist, wird der Speisewasservorwärmer oder Vorverdampfer in beiden Teilgaszügen angeordnet. Am Austritt dieser beiden Teilgaszüge sind in bekannter Weise unabhängig voneinander einstellbare Drosselklappen angeordnet.
absteigenden Gaszuges einen größeren Querschnitt erhalten als der innenliegende, der diesbezüglich als Umführungszug anzusprechen ist. Damit jedoch auch in dem innenliegenden Teilgaszug eine gute Wärmeausnutzung gegeben ist, wird der Speisewasservorwärmer oder Vorverdampfer in beiden Teilgaszügen angeordnet. Am Austritt dieser beiden Teilgaszüge sind in bekannter Weise unabhängig voneinander einstellbare Drosselklappen angeordnet.
Die Raumausnutzung kann dadurch weiter verbessert
werden, daß der waagerechte Verbindungszug in die Brennkammer vorspringt, nach unten durch einen von Kühlrohren geschützten Vorbau von trapezförmigem Querschnitt begrenzt ist und rückwärts mit der Brennkammer-Rückwand abschneidet. Durch diese in ähnlichen Lösungen bekannte Maßnahme wird es möglich, den absteigenden Gaszug unmittelbar an die Brennkammer anzuschließen, sodaß beide eine gemeinsame Wand haben.
werden, daß der waagerechte Verbindungszug in die Brennkammer vorspringt, nach unten durch einen von Kühlrohren geschützten Vorbau von trapezförmigem Querschnitt begrenzt ist und rückwärts mit der Brennkammer-Rückwand abschneidet. Durch diese in ähnlichen Lösungen bekannte Maßnahme wird es möglich, den absteigenden Gaszug unmittelbar an die Brennkammer anzuschließen, sodaß beide eine gemeinsame Wand haben.
Weiter ist es vorteilhaft, die Gasströmung bereits vor und in dem Verbindungszug derart zu lenken, daß sie richtig in
die Umkehr einströmt. Zu diesem Zweck steigt die untere Begrenzung
des Verbindungszuges nach hinten an, während die obere, besser noch auch die Decke der Brennkammer und des absteigenden Gaszuges
nach hinten abfällt.
In der Abbildung ist ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Dampferzeuger in einem vereinfachten Längsschnitt dargestellt,
Die Brennkammer 1 mit aufwärts gerichteter Gasströmung wird von den Kühlrohrwänden begrenzt, von denen nur die vordere und die
rückwärtige dargestellt sind, besidiend aus Verteilern 2 und 3, von denen die Kühlrohre 4 und 5 aufs\eigen und in die Kesseltrommel
6 münden. Von der Seiten-Kühlrohrwand ist nur der obere Sammler 7 dargestellt, welche durch Rohre S mit der Kesseltrommel
6 verbunden ist.
Die Rückwand-Kühlrohre 5 verlaufen in ihrem oberen Teil in verschiedener Form, indem ein Teil lotrecht weitergeht, dann
schräg nach vorne abbiegt und längs der Brennkammerdecke 9 verläuft, während ein anderer Teil 5a den in die Brennkammer
vorspringenden feuerfesten Einbau 10 umfaßt und hinter den Rohren 5 lotrecht aufsteigt und dann neben ihnen längs der
Brennkammerdecke verläuft. Eine dritte Gruppe 5t> steigt von dem feuerfesten Einbau 10 lotrecht auf und verläuft ebenfalls längs
der Brennkammerdecke 9·
Durch diese Rohrführung ist ein in die Brennkammer 1 vorspringender Rohrkäfig 11 geschaffen worden, in welchem zwei
Rohrgruppen 12 und 13 des DampfÜberhitzers angeordnet sind. An diesen waagerechten Verbindungszug 11 schließt der absteigende
Gaszug 14 mit der schräg nach hinten abfallenden Decke 15 an. Er wird durch die Zwischenwand 15 in zwei parallele Teilzüge 14a
und 14b zerlegt. Die Zwischenwand steigt bis zur halben Höhe des waagerechten Verbindungszuges 11 an und zwingt dadurch den
Gasstrom zur Teilung.
In dem Räume des Teilgaszuges 14b ist im oberen Teil der aus zwei Rohrgruppen 17, 1Ö bestehende zweite Teil des Dampfüberhitzers
angebracht. Der darunterliegende Speisewasservorwärmer oder Vorverdampfer durchbricht mit den Rohren seiner Rohrgruppen
19 und 20 die Zwischenwand 16 und erfüllt beide Teilgaszüge. Die Wand 16 setzt si&h als Schräge 21 in den Abgaskanal "22 fort
und reicht bis zu dem mit Drosselklappen 23 und 24 erfüllten Querschnitt. In die untere Begrenzungswand 25 des Teilgaszuges 14a
ist ein Aschentrichter 26 eingelassen.
Die Zwischenwand 16 teilt bereits die Feuergase in zwei Ströme auf. Durch Drosseln der Klappen 23 kann die Gasströmung
durch den Teilgaszug 14b verstärkt werden. Dies kann geschehen zur gleichmäßigen Strömungsverteilung oder auch zum Zwecke der
Dampftemperaturregelung. Je geringer die anteilige Gasmenge ist, welche durch den Teilgaszug 14a strömt, desto höher wird die
Dampftemper^tur werden. Diese Regelung ist auch wärmewirtschaftlich günstig, denn bei steigender Belastung wird durch Öffnen
der Drosselklappen 23 einerseits Heizfläche zugeschaltet und durch verstärkte Speisewasseraufwärmung mehr Sattdampf erzeugt,
wodurch die Dampftemperatur sinkt, andererseits durch die geringere anteilige Beheizung der Überhitzerrohrgruppen 17 und 1Ö
ebenfalls die Dampftemperatur gesenkt.
Claims (9)
1.) Dampferzeuger mit lotrechter Brennkammer mit aufsteigender Gasströmung, einem waagerechten Verbindungszug, in
welchem sich eine oder mehrere Rohrgruppen des DampfÜberhitzers befinden, und einem Berührungszug mit absteigender Gasströmung,
in welchem eine oder mehrere Rohrgruppen des Dampfüberhitzers und des Speisewasser-Vorwärmers oder Vorverdampfes angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß der absteigende Gaszug durch eine parallel zur Brennkammer-Rückwand angeordnete Zwischenvand,
welche annähernd bis zur halben Höhe des waagerechten Verbindungszuges reicht, in zwei parallele Gaszüge unterteilt ist,
und daß in dem außenliegenden Teile des absteigenden Zuges die Heizflächen bis zur Oberkante dieser "Zwischenwand und
in dem innenliegenden Teile bis zur Unterkante des waagerechten Verbindungszuges reichen.
2.) Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberen außenliegenden Teil des absteigenden Gaszuges
vorzugsweise der Dampfüberhitzer angeordnet ist.
3.) Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der, außenliegende Teil,, des -absteigenden Gaszuges größeren
Querschnitt hat als der innenliegende.
4·) Dampferzeuger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur der Speisewasser-Vorwärmer oder
Vorverdampfer in beiden parallelen absteigenden Teilgaszügen angeordnet ist.
5.) Dampferzeuger nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Austritt der beiden parallel^Teilgaszüge
unabhängig voneinander einstellbare Drosselklappen oder dergL angeordnet sind.
6.) Dampferzeuger nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem inneren absteigenden Teilgaszug
und vor den Drosselklappen ein Aschentrichter angeordnet ist.
7.) Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte Verbindungszug in die Brennkammer vorspringt,
nach unten durch einen von Kühlrohren geschützten Vorbau von trapezförmigem Querschnitt begrenzt ist und rückwärts
mit der Brennkammer-Rückwand abschneidet.
Ö») Dampferzeuger nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzung des waagerechten
Verbindungszuges nach hinten ansteigt, während die obere nach links abfällt.
9.) Dampferzeuger nach den Ansprüchen 1 und S, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Decke der Brennkammer, des
waagerechten Verbindungszuges und des absteigenden Gaszuges nach hinten abfällt.
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