DEP0047543DA - Verfahren zum Regeln des Trockenluftzustandes beim Holztrocknen - Google Patents

Verfahren zum Regeln des Trockenluftzustandes beim Holztrocknen

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DEP0047543DA
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drying
wood
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English (en)
Inventor
Otto Dipl. oec. Kiefer
Original Assignee
Maschinenfabrik Gg. Kiefer, Stuttgart
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Regeln des Trockenluftzustandes beim Trocknen von Holz, bei Atmosphärendruck und Temperatur von 100°C und darüber.
Seither war es üblich, Holz bei ca. 65°C und fallender relativer Feuchtigkeit oder bei gleichbleibender Feuchtigkeit und fallender Temperatur zu trocknen, wobei sich letztere unter 100°C bewegte.
Es wird in der Literatur der letzten Jahre auch die Trocknung mit Temperaturen über 100°C erwähnt, wobei jedoch kein bestimmtes Verfahren erkennbar ist, das wesentlich von der alten Lehre abweicht, es müsse die dem Holz entzogene Feuchtigkeit durch Zugabe vorgewärmter Frischluft aufgenommen und als gesättigte Abluft dem Trockner entnommen werden.
Demgegenüber sollen obengenannte Verfahren gemäss der Erfindung derart durchgeführt werden, dass zur Erzielung eines Regelverfahrens mit einer Regelstufe in einer mit einem bei Atmosphärendruck öffnenden Ueberströmventil ausgestatteten Kammer der Dampfpartialdruck der Trockenluft über den ganzen Trockenvorgang derart eingestellt bleibt, dass er mit dem der gewünschten Fertigholzfeuchtigkeit, entsprechend der Holz-Hygroskopie im Fertigzustand, im Gleichgewicht steht dadurch, dass ohne weiteren Luftdurchsatz durch die Kammer die Trockentemperatur von Anfang an so eingestellt wird, dass der bei ihr maximal erreichbare Dampfpartialdruck diesem Gleichgewicht entspricht, wobei das aus dem Holz austretende Wasser teils an den Kammerwänden kondensiert, teils durch das Ueberströmventil mit der Abluft abgeführt wird.
Ein weiteres Verfahren wird erfindungsgemäss derart geführt, dass zur Endtrocknung anschliessend in einer zweiten Regelstufe des Trockenvorgangs der Dampfpartialdruck der Trockenluft durch entsprechende Temperaturerhöhung derart abgesenkt wird, dass er dem hygroskopischen Gleichgewicht der Holzfeuchtigkeit im gewünschten Endzustand entspricht.

Claims (2)

1) Verfahren zum Regeln des Trockenluftzustandes beim Trocknen von Holz bei Atmosphärendruck und Temperaturen von 100°C und darüber, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines Regelverfahrens mit einer Regelstufe in einer mit einem bei Atmosphärendruck öffnenden Ueberströmventil ausgestatteten Kammer der Dampfpartialdruck der Trockenluft über den ganzen Trockenvorgang derart eingestellt bleibt, dass er mit dem der gewünschten Fertigholzfeuchtigkeit, entsprechend der Holzhygroskopie im Fertigzustand, im Gleichgewicht steht dadurch, dass ohne weiteren Luftdurchsatz durch die Kammer die Trockentemperatur von Anfang an so eingestellt wird, dass der bei ihr maximal erreichbare Dampfpartialdruck diesem Gleichgewicht entspricht, wobei das aus dem Holz austretende Wasser teils an den Kammerwänden kondensiert, teils durch das Ueberströmventil mit der Abluft abgeführt wird.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Endtrocknung anschliessend in einer zweiten Regelstufe des Trockenvorgangs der Dampfpartialdruck der Trockenluft durch entsprechende Temperaturerhöhung derart abgesenkt wird, dass er dem hygroskopischen Gleichgewicht der Holzfeuchtigkeit im gewünschten Endzustand entspricht.

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