DEP0047442DA - - Google Patents

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DEP0047442DA
DEP0047442DA DEP0047442DA DE P0047442D A DEP0047442D A DE P0047442DA DE P0047442D A DEP0047442D A DE P0047442DA
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papain
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cysteine
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15.6.1Q49
Heinrich Kack Naohf·, Illertissen/Bayern
Verfahren zur Herstellung eines 7ii\irmmittels,
Bekanntlich besteht die Hülle (Cuticula) des Spulwurms (Ascaris) wie überhaupt aller Fadenwürmer (Nematoden) vorwiegend aus Keratin. Diese chemisch schwer angreifbaren Eiweiss körper sind auch sehr widerstandsfähig gegenüber den gewöhnlichen proteolytischen -
Es wurde nun gefunden, dass auf der Basis von Papain, einem im Saft des tropischen ILelonenbaumes (Carica papaya) vorkommenden p;roteolytiscnen , ein sehr virksemes Wurmmittel hergestellt werden kann, wenn dieses - in bestimmter Weise aktiviert wird. Zu dieser Aktivierung sind solche Stoffe geeignet, welche imstande sind, die Disulfidgruppe des Papains in die Merkaptan-Gruppe überzuführen. Hierfür können z.1"5,. riausäure und Schwefelwasserstoff verwendet werden, besonders geeignet erweist sich jedoch hierzu das Cystein und andere Thiole bezw. deren reaktionsfähige Verbindungen. Die in dieser Teise entstehende verbindung besitzt ein sehr hohes Abtötungsvermögen fe^en lie Asce^iden und andere NeTietoden. Die Reaktion zwischen den beiden Stoffen verläuft bereits bei i?ewxhrlicher Temperatur, besser ,ledoch bei gelindeT Erwärmen un-? führt zu einem Produkt von unerwartet starker
ker Wirkung auf Nematoden. Seine genaue chemische Zusammensetzung konnte noch nicht ermittelt werden.
Nachdem zuerst in Reagenzglas-Versuchen die eindeutige Zerstörung der Keratinhaut des Ascaris durch das rieakt ions produkt ermittelt worden war, bestätigten klinische Versuche die Dünstige IVirkung in vollem Umfange. Durch das Reaktionsprodukt findet auch im Magen-Darm-Kanäl des Xirts eine volle Vernichtung der Spulwiirner in kürzester Zeit statt.
Das Kittel kenn in Form von Pillen, Dragees, Pulver und öergl. peroral angewendet werden.
An Stelle von Pspain können ähnliche proteolytische s« verwendet werden.
Eine l$ige wässrige Lösung von Papain wird auf loo Teile mit 5o mg Cysteinhydrochlorid versetzt. Die gewünschte Umsetzung verläuft fast augenscheinlich.
Wurden lebende Asca.iden in eine solche Lösun^ -^,creben, so wird nach kurzer 7eit - sehr deutlich nach 45 Kinuten - die Eeretinhülle der Türmer engedsut. Der ^urm zerfallt darauf und bildet bald eine formlose I.'esse.
Lesseite Ergebnis yrird erhalten, wenn das fieektionsprodukt in 7orm von Drag'-es oder ^iner Lösung1 mit TTilfe der Duodenalsonde einem von Iiematoden befallenen iüensc1 en einverleibt ^ird. Die Dragees ertholten "·,?'. pro ",tüclc 25o mg Papain und Io mg CysteinhySrochlorid.
PstentRnsprüche^

Claims (2)

Patentansprüche:
1.) Verfahren zur Herstellung eines Wurmmittels, dadurch gekennzeichnet, dess Papain oder ein ähnliches durch Umwandlung der Disulfid^Gcuppe in die Sierkaptan-Gruppe aktiviert wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierung mittels Cystein oder Cysteinverbindungpn erfolgt.

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