DEP0047375DA - Gerät für Mikromassage mittels Ultraschallschwingungen - Google Patents

Gerät für Mikromassage mittels Ultraschallschwingungen

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DEP0047375DA
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ultrasonic
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Expired
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English (en)
Inventor
Maximilian KRAMER
Original Assignee
Kramer, Maximilian, Stuttgart
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Description

Die Erfindung betrifft ein Gerät für Mikromassage mittels Ultraschallschwingungen. Bei den in der Medizin bisher gebräuchlichen Geräten dieser Art, die zur Heilung u.a. auch von Zahnfleischschwund und Zahngranulomen verwendet werden können, wird die kranke Stelle von aussen her behandelt, indem die Wangen mit dem Massagegerät bestrichen werden und so im Fleisch eine Tiefenwirkung erzielt wird. Es war aber bisher nicht möglich, die Schwingungen auf den Zahn, Kiefer, Gaumen usw. selbst zu übertragen, da die Schwingungen, nachdem sie das Backenfleisch durchdrungen haben, am Kiefer oder Zahn zurückgestrahlt werden. Auch müssten sie so stark genommen werden, dass eine Schädigung des Fleisches und anderer Organe zu befürchten ist. Die bisher bekannten Ultraschallgeräte konnten z.B. nicht für eine innere Behandlung im Mund oder eine unmittelbare Uebertragung beispielsweise auf die Zähne verwendet werden, da der Schallerzeuger die Schwingungen über eine Membrane abstrahlte und kein Uebertragungsmittel hatte, das sich an die runde oder eckige Körperform anschmiegte.
Diese Mängel werden gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass der Ultraschallerzeuger aus einem zwischen zwei Platten aus Metall, Kunstharz o.dgl. liegenden Kristall, z.B. Quarz, besteht und so in einem mit einem Handgriff versehenen Hal- ter angeordnet ist, dass die Schall abstrahlende Fläche der einen Platte oder beider Platten freiliegt. Dabei kann diese Fläche vorteilhaft mit einem Uebertragungskissen versehen sein, das gegebenenfalls mit einer Flüssigkeit, z.B. Oel, Quecksilber o.dgl., gefüllt sein kann.
Bei der Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei der die Schall abstrahlende Fläche beider Platten freiliegt, kann der Ultraschallerzeuger in neuartiger und vorteilhafter Weise zwischen Ober- und Unterkiefer eingeklemmt werden, sodass jeweils zwei gegenüberliegende Zähne gleichzeitig und besonders wirkungsvoll beschallt werden können.
Gemäss der Erfindung können die Ultraschallschwingungen auch mittelbar ausschliesslich auf den zu beschallenden Körperteil übertragen werden, und zwar kann dies dadurch erreicht werden, dass auf der Schall abstrahlenden Fläche des Schallerzeugers eine Krücke mit verschiedenartigem Kopf auswechselbar angebracht ist, wobei einer dieser Köpfe wiederum mit einem Uebertragungskissen versehen sein kann. Bei dieser Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes kann auch ein magnetostriktiver Ultraschallerzeuger verwendet werden.
Das neue Massagegerät kann gemäss der Erfindung dadurch eine besonders handliche, einer Zahnbürste ähnliche Gestalt erhalten, dass der Ultraschallerzeuger einen länglich rechteckigen Grundriss hat. Dabei kann dieses Gerät zweckmässig so ausgebildet sein, dass der Ultraschallerzeuger lose in einem auf einer Seite mit einer Oeffnung versehenen Gehäuse angeordnet und gegen diese Gehäusewand durch eine Feder o.dgl. angedrückt ist.
Die Erfindung hat den Vorteil, dass der Ultraschall unmittelbar an dem zu beschallenden Körperteil wie z.B. Gaumen, Zahn, Kiefer, Zahnfleisch usw. erzeugt oder aber so auf diese Körperteile übertragen wird, dass eine Beschallung anderer Organe sowie eine Totalreflexion vermieden wird. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine ultraschallerzeugende piezoelektrische Einrichtung die aus einem Kristall a besteht, der zwischen zwei Platten b aus Metall, Kunststoff o.dgl. liegt und die Schwingungen durch die mitschwingende Platte weiterleitet. Durch den hohlen Handgriff e werden die zur Erregung des Kristalls a benötigten Hochfrequenzströme in isolierten Leitungen hindurchgeführt, ebenso die zur Kristallkühlung benötigte Kühlflüssigkeit.
Fig. 2 zeigt die Lage des Ultraschallerzeugers zwischen Ober- und Unterzahn.
Fig. 3 veranschaulicht die Anwendung eines mit einem Uebertragungskissen d umgebenen Schallerzeugers auf die Zahnseite, wobei e die Wange oder Lippe und f das Zahnfleisch darstellt.
Fig. 4 zeigt einen magnetostriktiven Ultraschallerzeuger und
Fig. 5 einen piezoelektrischen Schallerzeuger im Handgriff oder diesem vorgebaut.
Hierbei bezeichnet g den mit Rillen versehenen Schwingungsstab mit auswechselbarer Krücke h, die an den abgebildeten Zahn angesetzt wird, mit i sind die Hochfrequenzspulen be- zeichnet und k ist die zur Erzeugung eines konstanten Magnetfeldes benötigte Spule. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 liegen die Schwingungskristalle 1 zwischen den Platten m. Eine weitere Ausführungsform der auswechselbaren Krücke, z.B. mit einer Fläche und einem auf dieser angebrachten, mit einer Flüssigkeit gefüllten Uebertragungskissen zeigt, Fig. 6, und eine andere Krücke mit kugelartigem Ende ist in Fig. 7 dargestellt.
Um eine grössere Fläche auch im Mundinnern zu bestrahlen bzw. zu beschallen ist bei der in Fig. 8 und 9 dargestellten Ausführungsform ein Schwinungskristall n in einen Rahmen o eingebettet. Durch eine Feder p wird er nach oben gedrückt und durch Arretierstifte q festgehalten. Darüber befindet sich zur schmiegsamen Anlehnung an den Körper ein mit einer Flüssigkeit gefülltes Uebertragungskissen r. Der Rahmen o wird durch einen Handgriff s gehalten, durch den die Hochfrequenzleitungen und das Kühlmittel zugeführt werden.

Claims (8)

1. Gerät für Mikromassage mittels Ultraschallschwingungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Ultraschallerzeuger aus einem zwischen zwei Platten aus Metall, Kunstharz o.dgl. liegenden Kristall, z.B. Quarz, besteht und so in einem mit einem Handgriff versehenen Halter angeordnet ist, dass die Schall abstrahlende Fläche der einen Platte oder beider Platten freiliegt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallabstrahlende Fläche, bzw. Flächen des Ultraschallerzeugers mit einem Uebertragungskissen versehen sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen mit einer Flüssigkeit, z.B. Oel, Quecksilber o.dgl. gefüllt ist.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schall abstrahlenden Fläche des Schallerzeugers eine Krücke mit verschiedenartigem Kopf auswechselbar angebracht ist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf der Krücke mit einem Uebertragungskissen versehen ist.
6. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Ultraschallerzeuger und Handgriff ein Zwischenstück angeordnet ist.
7. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ultraschallerzeuger einen länglich rechteckigen Grundriss hat.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, das der Ultraschallerzeuger lose in einem auf einer Seite mit einer Oeffnung versehenen Gehäuse angeordnet und gegen diese Gehäusewand durch eine Feder o.dgl. angedrückt ist.

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