DEP0047294DA - Mehrganggetriebe, insbesondere für Motorräder. - Google Patents
Mehrganggetriebe, insbesondere für Motorräder.Info
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Description
Dr. Fritz Zumsteln
Patentanwalt
München 2,Nymphenbgrs«4l.
München 2,Nymphenbgrs«4l.
Walter Siegrist«, St, Imier (Bern, Schweiz)
leerganggetriebe ?
Gegenstand der Erfindung ist ein Mehrganggetriebe, bei welchem nur dann von einem Gang auf den andern geschaltet
werden kann, wenn eine entsprechende, für die Einschaltung des gewünschten Ganges ange Touren-ZBhI)erreicht
ist.
Das Mehrganggetriebe ist zu diesem Zwecke erfindun?;sgernäss
mit einer Zentrifugalteraft-Stufensclialtvorrichtung
und einer durch die Kupplungsstange betätigbaren Auslösevorrichtung for eine Stufen^rretierung
versehen, derart, dass eine Einschaltung des nächst
schnelleren oder langsameren Ganges mittels der Kupplungsstange nur bei Erreichung der für die Einschaltung des
du /M4» t^0^
gewünschten Ganges vorausgesetzten Tourenzahl/srtattfinden
kann, indem nur dann der erforderliche, durch die Zentrifuiralkraft-Stufenschaltvorrichtung)
bewirtete/Schaltweg ausgeführt werden.kann»
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt» Es
zeigen;
Pig. 1 einen axialen Schnitt durch das Mehrganggetriebe,
Flg. 2 eine Einzelheit des Getriebes und
Fig. 3 einen Teilschnitt nach Linie I-I in Fig* I.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft ein Vierganggetriebe, insbesondere für Motorräder, welches
mit einer halbautomatischen Gangwechselvorrichtung versehen
ist. Das Getriebegehäuse besteht aus der Gehäusehälfte I5
in welcher das Vierganggetriebe untergebracht ist und aus
der Gehäusehälfte S9 in welcher der Zentrifugalkraft-Stufenschalter
untergebracht ist. 3 ist die antreibende und 4 die angetriebene We'Ie des Vierganggetriebes. Die
antreibende Welle 3 ist in der stirnseitig^n Wand I1 des
Gehäuseteiles 1 in einem mit Büchse 5 versehenen Lager 6
mittels Walzenlager 7 gelagert. Auf ihreTi äusseren Ende
sitzt die Kupplungsscheibe 8fest t welche durch eine
federnd gegen sie angepresste Friktionsscheibe 9 des
Antriebskettenrades 10 angetrieben wird* Letzteres ist
mittels Kugellager 11 auf der Nabe 1er Kupplungsscheibe
gelagert. In der Lagernabe ler Kupplungsscheibe 8 ist
mittels eines Walzenlagers 12 und in der als Hohlwelle
ausgebildeten antreibenden Welle 3 mittels der Kugellager 15 und 14 das eine Ende der als Hohlwelle ausgebildeten
angetriebenen Welle 4 gelagert. Das andere Ende lieser Welle 1st in einem Walzenlager 15 der stirnseitigen Wand 2«
gelagert«, In der stirnseitigen Gehäusewand Is und in der
dieser gegenüberliegenden Zwischenwand 16 ist in Walzenlagern 17 und 18 eine Hilfswelle 19 und in Waisenlagern
20 und 21 eine Hilfswelle 22 gelagert, welche beide zur angetriebenen Welle 4 parallel sind« Die
Hilfswelle 19 ist mit zwei Zahnkränzen 23 und 24 versehen und die Hilfswelle 22 trägt eineulttels Keil befestigte
Nabe 25, welche mit 7,WeI Zahnkränzen 26 und 2? versehen
ist. Die antreiben-!e Welle 5 ist mit einem Zahnkranz 28
versehen, welcher einerseits im Eingriff steht mit einem auf der Hilfswelle 19 aufgeteilten Zahnrad 29 und andererseits
über zwei Zwischenzahnräder SO, 31 ein auf der Hilfswelle 22 aufgeteiltes Zahnrad 32 antreibt. Auf der
X angetriebenen Welle 4 1st ein Schaltzylinder 33 a«teial
verschiebbar gelagert und durch einen Keil 34 gegen Drehung gesichert. Der Schaltzylinder trägt zwei Zahnkränze 35 und
„ 4 -
56? von welchen der Zahnkranz 35 durch Aefesialverschiebung
des Sehaltzylinders SS mit dem Zahnkranz S3 oder mit dem
Zahnkranz 26 in Eingriff bringbar ist9 während der Zahnkranz
56 mit den Zahnkränzen 24 oder 27 in Singriff fef4sgba»-4e*-B
In PIg8 1 ist der 'S ehalt zylinder 55 auf den
ersten Gang eingestellt, welcher durch Eingriff des Zahnkranzes
55 in den Zahnkranz 23 hergestellt ist. Der Eingriff des Zahkranzes 35 in den Zahnkranz EB bildet den
zweiten Gang* Bei Eingriff des Zahnkranzes 36 in den Zahnkranz 24 ist ler dritte Gang und bei Eingriff des
Zahnkranzes 36 In den Zahnkranz 27 der vierte Gang eingestellt.
Die für die verschiedenen Gangwechsel erforderliche Längsverschiebung des Schaltzylinders 53 wird durch
eine nsch Art eines Zentrifugalregulators gabaute Zentri»
fugalkraft-Stufensehaltvorric-htung 37 bewirkt, dereff\@e~
wichte 37s bei zunehmender Tourenzahl nach aussen zu drängen bestrebt sind und eine der Druckfeder 38 entgegengesetste
aefeslale Schiebewirkung auf den Schaltzylinder
33 ausüben,, Die Schenkel der Gewichte 37 s sind
zu diesem Zwecke einerseits an Lageraugen 39 des Schaltzylinders
53 und andererseits an Lageraugen 40 eines auf der Welle 4 festgelegten Widerlagers 41 angelenkt.
Zwischen äe^r Wiierlager 41 und dem Schaltzylinier 33 wirkt
die Druckfeier 38. In der A^teialoohrung der angetriebenen
Welle A ist eine Kupplungsstange 42 schiebbar gelagert,
welche durch len Kupplungshebel 43 b-«Äs?#i«esbar ist. Die
Kupplungsstange 42 wirkt ";ber eine Waage 44 auf eine Aus-
löseschelbe 45 ein,» welche durch Verbindungsbolzen 46 mit
der Friktionsscheibe 9 verbunden ist» Das Kettenrad 1O9
welches unter der Wirkung des Friktionsdruckes der Kupplung
steht, 1st durGh ein Kugellager 47 regen einen fiiderlagerring
48 abgestützt, weicher auf der Lagernabe der Kupplungsscheibe
8 befestigt ist. Zur Feststellung des Schaltzylinders in den vier Stufenschaltstellungen dienen Inwendig
im Scheltzylinder ausgedrehte Rastenrillen 49-53, welche mit einem in einer R'sdialbohrung der Welle 4 gelagerten
Blockierungsbolzen 54 nacheinander In Eingriff
bringbar sind. Der Blockierunsrsbolzen 54 wird durch die Kupplungsstange 42 in der Singriffsstellung arretiert.
Die Kupplungsstange ist mit einer Ringrille 55 versehen* welche zum Auslösen der Blocklenmffsbolzen dient» Zu
diesem Zwecke ist eine so grosse axiale Verschiebung der Kupplungsstange notwendig, dass deren Ri'"'grille 55 in die
Stellung des Blockierungsbolzens gelangt und letzterer in die Ringrille zurückweichen kann* Bei der Leerlaufstellung
befindet sich der Zahnkranz 35 des Schaltzvlinders zwischen dem Zahnkranz SS und IeTi Zahnrad 29„ Zum Schalten
des Schflltzylinders 55 νο*η Leerlauf auf den 1. G-nng dient,
wie ein Teilschnitt in Pig. 2 zeigte ein auf den Zahnkranz
35 einwirkender Sehalthebel 56t welcher in einen
Schlitz 57 an Lageraugen 58 ies Gehäuses 1 /reihert ist und
von aussen bedienbar ist. Die Wirkungsweise des Getriebes
ist lie folgende:
Durch Betätigung des Hebels 56 und gleichzeitigen
kurzen Druck auf den Kupplungshebel 43 kann der Schalt»
zylinder in die Stellung nach FIg* 1 gebracht werden, womit
der 1* Gang des Getriebes eingeschaltet ist» Hat die
Welle 4 eine f'r den I8 Gang maximale Tourenzahl beispielsweise
von 300 Touren erreicht, so ist lie vom Fliehkraft-Stufenschalter
auf äen Sehaltzylinder 55 ausgeübte Kraft
gerade so gross, um den Schaltzylinder 33 bis zur Uebereinstimmung
des Zahnkranzes 35 mit dem Zahnkranz 26 au ziehen. Nun kann durch eine kurze kräftige Betätigung des
Kupplungshebels 45 der BlocKierungsbolzen 54 ausgelöst werden, sodass unter der Wirkung des Zentrifugalkraft-Stufenschalters
ier zweite Gang eingeschaltet wird. Da währen der Schaltbewegung des Stufensehalters der Kup«
ky
plungshebel/oereits wieder entlastet wurde, wird durch die
Federwirkung der Auslösescheibe 45 auf die Kupplungsstange 42 der Blockierungsbolzen 54 in die den zweiten
Gang festlegende Rastenrille 51 aurUckgedrückt und durch
die 'Verschiebung der Kupplungsstange^gespirerrt. In gleicher
Weise wird nach Erreichung einer f'r den zweiten Gang maximalen Tourenzahl von beisrdslfweise 600 Touren durch
kurze kräftige Betätigung des Kupplungshebels 43 der
dritte Gang eingeschaltet* Ueberprhreit^t die Welle 4 im
dritten Gang 3ie Tourenzahl von ca, 900 Touren, so kann
abermals durch kurze kräftige Betätigung des Kupplungshebels 43 auf den vierten G-ang geschaltet werden, auf
welchem dann eine maximale Tourenzahl von über 1400 Touren erreichbar ist.
Ein Zurückschalten auf den 3e Gang ist erst
wieder nach Unterschreitung einer Tourenzahl von ca« 900 Touren möglich, und zwar wiederum durch kurze kräftige
Betätigung des Kupplungshebels 45. In gleicher Welse kann
auch wieder auf den S8 und 1* Gang Je n^eh Unterschreitung
einer Tourenzahl von 600 bzw. 500 Touren geschaltet werden* In der Leerlaufstellung ist der Schaltzylinder 33 durch
Eingriff oes Blocklerungsbolzens 54 in die Rastenrille 49
block!erts
Claims (1)
1. Mehrganggetriebe, insbesondere f*5r Motorräder,
dadurch gekennzeichnet9 lass es mit einer Zentrlfugalkraft-Stufenschaltvorrichtung
und einer durch die Kupplungsstange betätigöaren Auslösevorrichtung versehen ist, derart,
dass eine Einschaltung les nächst schnelleren oder langsameren Ganges mittels der Kupplungsstange nur bei Erreichung
der für die Einschaltung les gewünschten Ganges vorausgesetzten
Tourenzahl ^tattfinöen k;ann, xivlem nur dann
der erforderliche, durch iie Zentrifu^alkraft-Stu^enschaltvorrichtungfbewiriffie/Schaltweg
ausgeführt werden k
Zm Mehrgansrgetriebe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der die Schalträder des Getriebes trafende Schaltzylinder/auf 1er angetriebenen Welle/axial
verschiebbar und inwendig rait Rasten^ersehen ist und dass
in einer radialen Bohrung der angetriebenen Welle ein Bloekierungsbolzen^elagert ist» welcher durch sine die
(kl,
(HZh
angetriebene Welle/axial durchsetzende Kupplungsstange^ el«
ne der Rasten gedrückt wird und durch Verschieben der mit einer Vertiefung versehenen Kupplungsstange^ η diese
Vertiefung zurückweichen kann, um dadurch die Stufenschaltbewegung
des Schaltzylinders zu gestatten«
3S Mehrganggetriebe nach Ansprüchen 1 & 2, dadurch
gekennzeichnet, dass der Schabzylinder/als Rasten sum
Pesthalten der gewählten Uebersetzungsstufe Ringrillen aufweist und dass auch die ein Zurückweichen des Blockierungs
bolssns/gestattende Vertiefung in der Kupplungsstange/als
e/a
ι '3Jy
Ringrille/ausgebildet ist.
Ringrille/ausgebildet ist.
Für Walter Siegrist,
der Patentanwalts
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