DEP0046852DA - Trägerstromnachrichten-Übertragungssystem - Google Patents

Trägerstromnachrichten-Übertragungssystem

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Publication number
DEP0046852DA
DEP0046852DA DEP0046852DA DE P0046852D A DEP0046852D A DE P0046852DA DE P0046852D A DEP0046852D A DE P0046852DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
modulation
frequency
group
transmission
transmission system
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ludwig Dipl.-Ing. Percha Graf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Siemens'-& Halske 1Il^--—^ ^^-ohen, den 17·β·1949;
Akti e&ges ellsohaf t
angemeldet 1 Dieters tr. 15 2 3. JUi 1943 I Patentabteilung
JMM
2räg©rstromnaohriohtenttb ert r&gun.gs sys t em.
Bei Tragerstropnaoh^iohteimbertiagiingasystemen wird öfters von der sogenannten inversion Gebrauch. gemacht, wenn zwei . oder mehrere Systeme auf versohl ed ©non, parallel lauf enden leitungen im gleichen Frequenzbereich betrieben werden sollen und die Nebenspreohdämpfungen zwischen den Leitungen niciat gross-genug sind, insbesondere gilt das für Ereileitungssysferne· Hierbei werden die im gleichen !Frequenzbereich arbeitenden system© mit entgegengesetzter Prequenzfolge betrieben; dabei wiri etwa auftretendes Nebensprechen unverständlich, und •ist daher nur als Geräusch zu werten.
Eine inversion Jfc&nn man auf verschiede**© Weise erreichen. Bei einer gegebenen xage des oder der Kanalfilter känum bei dom einen system die Trägerfrequenzen unterhalb, beim anderen System oberhalb des Kanals angeordnet und entsprechend einmal das obere und im anderen Fall das untere Seitenband benutzt werden. Hierbei werden aber Kanalfilter benötigt, die symmetrisch gebaut sind, also beiderseits scharfe Anforderungen zur srennuhg der beiden s'eitenbänder erfüllen müsseni Das bedeutet im allgemeinen einen um etwa 1 bis 2 Kreise höheren Aufwand je Filter gegenüber einor Ausführung, die nur auf einer Seite diese Anforderungen, zu erfüllen braucht. Da von einer bestimmten Anzahl zu bauender Systeme nur wenige eine inversion benötigen, bedeuten die symmetrischen Kanalfilter einen -unwirtschaftlichen Mehraufwand, der alle Systeme belastet β
Bei Mehrkanalsystemen, insbesondere den modernen mit mehrfacher Modulation, besteht die weitere Möglichkeit, eine In-
17.6,49
PA 9/43G/167
version für je eine Gruppe- von mehren?^n Kanälen (seB» drei Kanälen, der sogenannten. Torgruppe be:Lia. "Vorgruppensystem) odgr für alle Kanäle einer uebertrag-uuigsriohtung gemeinsam (also in der «Gruppe11) vorzunehmen, Di© symmetrisch© Ausbildung der Vorgruppenfilter bezw. dea? Gruppenfilter bedeutet bei systemen mit mehrfacher Modulation keine Schwierigkeit und ist gewöhnlich ohne Mehraufwand durchführbar. Ein etwa erforderlioher geringfügiger Mefcxicaufwand von a .B. einem Schwingkreis verteilt sich dann auf mehrere Kanäle^ Di© Inversion geschieht dabei So8 dass nur bei dem au invertierenden System ein sogenannter inversionsjsusatz eingebaut wird, der die betreffende Gruppe von KanäXen in einer ersten Umsetzung ;?aoh oben verlagert und in einer ansohliessenden zweiten umsetzung wieder zurück in. das ursprüngliche Frequenzband versetzt,·aber in umgekehrt!er Froquenzfolgi, was duroh passende Yfahl der für die I*re^ia.eja&umsetzung benutzten Trägerfrequenzen erreicht wird.
Bs ist bekannt, bei derartigen Systemen z»ü9 die obere Gruppe· duroh eine Gruppenumsetzung aus der unteren Gruppe zu erzeugen. Man würde dann also eine &eib.Q&s<jh&ltuö.g von drei Umsetzerstufen erhalten, wenn diese obere Gruppe invertiert v/erden soll. Duroh die Erfindung kan*x eine beträohtliehe Aufv/ar.dsminderußg erreicht werfen*
der Erfindung wird duroh eine -wahlweise einsch&ltbare zusätzliche Modulatioiisstufe ein Zwisohenfrequenzbahd erzeugt, dessen Frequenzlage und -folg© so gewühlt wird, dass aus ihm duroh Modulation mit der für die Umsetzung in den Uobertragungsbereioh vorgesehenen 2rä.gerfrequ@na ebenfalls das uebertragungsband, jedoch in umgekehrter Prequengfolge entsteht.
Die Erfindung sieht weiterhin vor, dia zusätzliche Modulo.« tionastufe vor dor für die umsetzung in den Frequenzbereich der oberan uebertragungsgruppe vorgesehenen Modulations stufe anzuordnen. Auf der. Empfangsseita ist die zusätzliche Modulationsstufe entsprechend hinter der Gruppenumsetzerstufe vorzusehen. Duroh diese Reihenfolge «3-©*" Umsetzungen wird der woitoro Vorteil erreicht, dass in. beiden Pvi.ob.tuo.ceia., also sowohl sende- wie empfojngsseitig, di© bei der Modulation auftretenden störenden lobenprodukte der Gattung 2h - n, 2 h * .2 n, 3 h - η grösstenteils nicht in die erzeugten Protuenzbander, sondern daneben fl
Die Erfindung wird anhand der Figuren 1 bis 3 noch näher erläut ort.
Ϊ.Λ 9/450/3.67
in der Figur 1 ist das Frequenzschema eines $us einer oberon und einer unteren He-ohrichtenbandgrup-pe bestellenden 2rägerstromnadhriohtanübertragungssysteäms dargestellt. Piß untere (!■ruppe A reicht von 4 bis 16 JsHs und <äie ober© Gruppe B von 2o bis 3S kHz« Beide bestehen'aus je «3.r©i Hewkrichtenksnälon. Dio Bildung der Nachrichtenbandgruppeia erfolgt in der FrequenslGge der unteren Gruppe Λ und zwar duroh Aneinanderreihung der einzelnen Nachricht enkanäle m α er ersten Modulationsstufe» Die" dort duroh Verwendung der Trägerfrequenzen 8, 12 und 16 kHz gebildete Vorgruppe VG wird unmittelbar als iraohriohtenbandgruppe Λ benutzt, während aus dieser Lage heraus die obere Gruppe B durch Modulation mit der !Trägerfrequenz tQ »,56 IsHz gebildet wird. Die. Naohrichtenbandgrupp§ B hat dabei die natürliche Fre<iu0n,s£ olge, während die Naohriohtenbandgruppe Λ eine umgekehrt; © Prequensfolge aufweist, wie duroh die Riohtung der Pfeile angedeutet.
u eine inversion der Bandgrupps B zu. erreiohen, sieht die Erfindung ©ine zusätzliche Modulatiofisstufe JZ vor, die wahlweise eihsoJhöltbar ist, mit der Iräg©2?freq,uenz f-,« in der Figur 2 ist dies schem&tisch gezeigt. -Die zusätzliche Modulationsstuf θ wird insbesondere zwischen den ."Vorgruppenumsetzerteil κυ^, :o2,~]E^-^h£^m^Gr4a^p^m^ G^1-«!-^ der Trag©rfrequenz fQ geschaltet. Mit G-V und XV sind Verstärker bezeichnet. Das sich ergebend© Prequenzschema zeigt die Figur 3, Die obere Uaohriohtenbandgruppe wird zunächst in der Iiag© Ä im Bereich 4 bis 16 KH8 du2?oh den Vorgruppenumeetzerteil KÜT j KUg» "KUg erseugt. la der zusätzlichen Modulationsstufe J2 wird mix der Frequenz f ·, = 52 KHz moduliert. D&s entstehende obere Seitenband 56 bis 68 iffla nimmt nach der Modulation im Gruppenumsetzer mit der Trägorfre^uens f0 = 36 1<ez als unteres seitenband wieder die !Lage 20 bis 32 kHz ein, jedooh mit einer gegenüber dem Uormalfall umgekehrten Fre<£ixenzfalge. Der zusätslich© Mod>ul^tor JZ braucht keine Filtermittel zu enthalten, da das entstehende untere Seitenband von 36 bis 48 kHz in der Modulationsstufe Gu in die Lage 0 bis 12 kHz fällt und durch das Bandfilter des Gruppenutnsetzers GU nicht durchgelassen wird* Der Mehraufwander Inversion bedeutet also nur eine tttasetzerstufe. £u£ der Empfangsseite ist entsprechend vorzugehen, d.h„ die ankommende obero irachrichtenbandgruppö B von 20 bis 32 kHz ist zunächst duroh Modulation mit f0 in den Bereich 56 bis 68 kHz zu verschieben und dann duroh erneute Modulation mit f, im Inversionszusatz JZ in die Lage Λ umzusetzen. Aas dieser Lage heraus erfolgt dann im Vorgruppenums et zerteil die Umwandlung in niederfrequente Nachrichtenbänd'er.
3 Ansprüche
3 Figuren,

Claims (1)

  1. 9/430A67
    patohtanspr ü ο h © .
    1. irägeretromhechriehtenübertragungssystem, bei dom wenigstens eine Gruppe von Nachricht ehb Modern durch ein- oder mehrstufige Modulation in ihre UQb^rtragungslag© gebracht wird 9, mit Mitteln zur wahlweisen tttakehr dor Frequenzfolge innerhalb der Nachrichtenbandgruppo, gekennzeichnet durch, eine wahlweise eihschaltbare zusätzliche Modulationsstufo, durch welche" ein zwischenfrequenzband erzeugt wird, dessen Frequenzlage und rfolge derart gewählt ist/ dass aus ihm duroh Modulation mit der für di© Umsetzung in, den uebertragungsbereioh vorgesehenen TyägorfroquOnz ebenfalls aas uebertragungsband, jedooh -in umgekehrter EraquensfolgQ, entsteht.
    2. A"w.s einer oberen und einer.unteren Uaonrichtenbandgruppe bestehendes [CragerS/tromnaohriohteixUbertragungssystem nach Anspruch 1, bei dom beide laohrichtonbandgruppen in den Frequenz band bereich der untoren Naohriohtenbahdgruppe gebracht, insbesondere durch Aneinanderreihung der einzelnen Haohrichtonkahäle in der ersten Modul at ions stuf Q9 und die obere Nachrichtenbandgruppe auis diesem Bereich durch weitere Modulation mit einer oberhalb des Uebertragungsböreiohs der oboren Gruppe liegenden Trägerfrequenz in ihren ■Qrobertragungsberoioh gebracht wird, mit wahlweiser Umkohr dor Froquenzfolge innerhalb dor obGronNaohriohtenbandgrup pe, dadurch gekennzeichnet, dö3s die Trägerfrequenz der wahlv/oise einschaltbaren ausätzlioiieji Modulationsstufe glQich ist der Suramo aus höchster Uebertragungsfrequons dor unteren Nachrichtonbandgruppe und dor für die umsetzung in die oboro Nachrichtenbandgruppo benutzton Iräcorfroquenz,
    5. TrägerstromnachriQhtenübortragungssystem nach Anspruch 1, oder 2, dadurch gekennzeichnet, dö,ss^ die zusätzliche Modulatiohsstufe vor dor für die TJmsetzung in den Uebertragungsberoioh vorgesehenen Modulationsstufe angeordnet ist.

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