DEP0046547DA - Kombinierter Personen- und Gepäckkraftwagen - Google Patents
Kombinierter Personen- und GepäckkraftwagenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kraftwagen, bei denen durch Erweiterung des vorgesehenen Gepäckraumes das Fahrzeug den jeweiligen Gebrauchsansprüchen angepasst werden kann.
Die Erfindung betrifft besondere Anordnung und Ausbildungen der Einrichtungsteile für diesen Zweck, die baulich und in der Handhabung einfach sind und eine leichte Herrichtung des Wagens für den jeweiligen Verwendungszweck ermöglichen. Diese Anordnungen nach der Erfindung gewährleisten daneben ausser einer praktisch wesentlichen Vergrösserung der Ladefläche auch eine besonders vorteilhafte Ausnutzung des Leerraumes.
Es ist an sich bekannt, bei Personenkraftwagen den vorhandenen Gepäckraum durch Entfernen der hinteren Sitze zu vergrössern. Dem Vorteil des Raumgewinnes steht dabei aber der Nachteil gegenüber, die ausgebauten Sitze am Ladeort zurücklassen zu müssen, auch ist der Ausbau mitunter umständlich und wiederholtes Auswechseln führt zu frühzeitigem Verschleiss. Die Umlegung der Sitzlehnen, die häufig als Klapplehnen ausgebildet sind, um hierdurch sperrige Güter auflagern zu können, stellt eine Behelfslösung dar, bei der die Gefahr einer Beschädigung der Güter oder eines Zerstörens der Sitzbezüge u.dgl. besteht.
Durch die erfindungsgemässe Verwendung vorhandener Vorrichtungsteile zur Bildung einer vergrößerten Ladefläche dagegen derart, dass deren veränderte Stellung sich der einen
oder anderen Wagenausrüstung anpasst, fallen diese Nachteile fort. Wenn die Rückenflächen der Rückenlehnen beispielsweise zu einer geschlossenen Fläche vereinigt sind und diese Fläche für die Auflagerung und Verschiebung von Gütern geeignet ausgebildet und an die vorhandene Ladefläche im hinteren Teile des Wagens mittels Scharnieren o.dgl. angelenkt ist, so bildet sie nach dem Umklappen der Rücksitze nach vorn bei bündigem Verschluss eine wesentliche Vergrösserung der Ladefläche, die sehr schnell bewerkstelligt werden kann und ebenso schnell die Wiederherstellung des alten Zustandes erlaubt.
Gemäss der Erfindung wird vorteilhaft auch die Ladefläche selbst höher verlegt, so dass sie etwa in der Höhe der Sitze bzw. der umklappbaren Rückenlehnen zu liegen kommt und sich ein vorteilhaft ausnutzbarer Leerraum unter der Ladefläche und dem Boden des Wagenaufbaues bildet. Um die Ladefläche besonders wirksam zu vergrössern, kann man aber auch an den rückwärtigen Sitzlehnen noch weitere Flächenelemente oder flächenbildende Elemente anbringen, z.B. abklappbare oder aus der Ebene des Sitzes oder der Lehne in Form von Rolljalousien o.dgl. entwickelbare Flächenelemente vorsehen. Durch geeignete Führungen kann man dabei gemäss Erfindung nicht nur die Ladefläche vergrössern und diese hierdurch auch über den vorderen Fussraum zwischen Vordersitzen und Rücksitzen erstrecken, sondern gegebenenfalls auch in der Form verändern. Beispielsweise lassen sich auf diese Weise Rückenpolsterflächen für Betten, Führungsflächen für Tragbahren u.dgl. bilden.
Der Leerraum unter dem Sitz kann nach einer besonderen Ausführungsform zur Aufnahme derartiger Stabjalousien ausgenutzt werden, die sich über Führungen ausziehen lassen und unter Überdeckung der Sitzfläche mit darüber geklappter Lehne oder nach Entfernung der Lehne in Form einer Auflage mit Kopfpolster ergeben. Die Rückenlehnen können auch umgesteckt den Fussraum vor den Hintersitzen oder gleichzeitig mit den Sitzflächen abdecken.
In allen Fällen wird eine Anordnung erzielt, die einen leicht zugänglichen, verhältnismässig grossen Laderaum für Gepäckstücke und sperrige Güter ergibt, dessen Umwandlung
durch ein paar Handgriffe durchgeführt werden kann.
Die Ausnützung der vorhandenen Einrichtungsteile, insbesondere der Sitzlehnen-Rückenflächen, die, wie erwähnt, zur Bildung von Leerräumen unterhalb der Ladefläche führt, gestattet eine vorteilhafte Unterbringung des Reserve-Rades, von Werkzeugen und anderen Teilen, die bisher eine sehr merkliche Verringerung der nutzbaren Ladefläche verursachten und häufig im Bedarfsfalle ein sehr umständliches Umpacken und ein Entleeren des Laderaumes nötig machten. Diese Teile, vor allem das Reserve-Rad, können leicht, von aussen zugänglich, in diesen Leerräumen untergebracht und längsverschieblich, z.B. auf Trägern oder in einer Schiebelade gehalten und besonders einfach und handlich in Arbeitsbereitschaft gebracht werden. Ihre Auflagerung, z.B. in Schiebeladen, kann dabei gleichzeitig Montagefläche bilden.
Die zur Öffnung des Gepäckraumes umlegbare Klappe oder die Türe wird dabei vorteilhaft durch Scharniere, durch Lagerstützen und dergleichen als weitere Arbeitsfläche ausgenutzt; die Verschlussklappe kann z.B. als Tisch verwendet werden oder als Verlängerung der Ladefläche durch Gelenke und dergleichen verstellbar sein und dabei gegebenenfalls mit den Führungselementen, wie Schiebeladen und dergleichen, zusammenwirken.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 den Querschnitt eines kombinierten Personen- und Gepäckkraftwagens gemäss der Erfindung, wobei die rückwärtigen Sitze hochgeklappt und der Gepäckraum geschlossen ist;
Fig. 2 den gleichen Kraftwagen mit umgeklappten Rückenlehnen der rückwärtigen Sitze und geöffnetem Gepäckraum;
Fig. 3 einen Teilschnitt eines Kraftwagens gemäß Erfindung im Bereich der hinteren Sitze, wobei an der Rückenlehne eine zusätzliche Klappe angebracht ist;
Fig. 4 die Anordnung gemäß Fig. 3 in umgeklapptem Zustand;
Fig. 5 eine ähnliche Anordnung wie Fig. 3 und 4, wobei das zusätzliche, einen Teil der Ladefläche bildende Element verschiebbar an der Rückenlehne der hinteren Sitze angebracht ist;
Fig. 6 eine verschiebbare Spannvorrichtung zur Aufnahme des Reserverades;
Fig. 7 einen Teillängsschnitt durch den Bodenteil der Vorrichtung gemäß Fig. 6.
Die Vorderseite 1 mit den Rückenlehnen 2 des kombinierten Personen- und Gepäckkraftwagens sind in an sich bekannter Weise angeordnet. Das gleiche gilt für die rückwärtigen Sitze 3 mit den Rückenlehnen 4, die um die Achse 4' klappbar angeordnet sind und in diesem Falle aufrecht stehen. Der hinter den rückwärtigen Sitzen befindliche Gepäckraum ist nach unten hin durch die Ladefläche 5 abgeschlossen. Unter der Ladefläche befindet sich in einer Schublade 6 das Reserverad 7. Durch die obere Klappe 8 und die untere Klappe 9 an der Hinterseite des Wagens ist der Gepäckraum nach hinten verschließbar. Die Umwandlung bzw. die Vergrösserung des Laderaumes ist aus Fig. 3 ersichtlich, wobei die Rückenlehne 4 des hinteres Sitzes um die Achse 4' nach vorne umgeklappt ist. Die Rückseite der Rückenlehne 4 bzw. ein damit verbundenes Element, wie ein Riffelblech, Schienen o.dgl. bilden einen Teil der Ladefläche, d.h. die bisherige Fläche 5 wird nach vorne um die Sitzbreite verlängert.
Wie aus Fig. 3 bis 5 zu ersehen ist, kann auch der Raum vor den rückwärtigen Sitzen mit zur Vergrößerung des Laderaumes herangezogen werden, indem an der Rückenlehne 4 ein zusätzlich klappbarer Teil 10 angelenkt ist, der beim Umklappen der Rückenlehne 4 nach vorne geklappt wird und sich auf einen Anschlag 11 an der Zwischenwand 12 oder an dem vorderen Sitz 1, 2 auflegt. Gemäß Fig. 5 kann der Teil 10' auch verschiebbar mit der Rückenlehne 4 verbunden sein. In diesem Falle ist
die Ladefläche leicht stufenförmig, da sie nach vorn um die Stärke des Teiles 10' ansteigt. Es liegt noch durchaus im Rahmen der Erfindung, auch den Raum unmittelbar vor den hinteren Sitzen mit zum Aufbewahren von Gepäckstücken heranzuziehen, indem der klappbare Teil 10 etwa winkelig, wie in gestrichelten Linien in Fig. 4 angedeutet, ausgebildet wird.
Andererseits kann der Raum vor den rückwärtigen Sitzen auch durch eine an der Zwischenwand 12 oder an den Seitenwänden des Wagens angebrachte Klappe in geeigneter Weise überbrückt werden.
Wie schon anhand der Fig. 1 beschrieben, ist das Reserverad unterhalb der Ladefläche in deren hinterem Bereich verschiebbar angeordnet, und zwar befindet sich das Rad in dem gezeigten Beisp8iel in einer Schublade 6. Zur besseren Raumausnutzung dieses Wagenteiles unterhalb der Ladefläche 5 kann auch eine verschiebbare Spannvorrichtung, wie sie in Fig. 6 dargestellt ist, verwendet werden, so daß man gegebenenfalls noch zu beiden Seiten des Reserverades andere Geräte, wie Werkzeugkästen o.dgl. unterbringen kann. Die erwähnte Spannvorrichtung besteht aus einem etwa brettförmigen Bodenteil 13, das am Ende mit einem gebogenen Backen 14 versehen ist. Im vorderen Teil ist ein entsprechend ausgebildeter Backen 15 verschiebbar angeordnet und durch eine Klemmvorrichtung, beispielsweise eine Flügelmutter 16, in einer Kulisse oder in einzelnen Bohrungen 17 feststellbar. Zwischen den Backen 14 und 15 können beliebig große Reserveräder festgeklemmt werden. Wie aus Fig. 7 noch zu ersehen ist, befindet sich an der unteren Seite des Bodnestückes 13 Kugeln oder Rollen 18, um ein leichtes Gleiten der Spannvorrichtung in dem Raum unterhalb der Ladefläche 5 zu bewerkstelligen. Es ist noch zu erwähnen, daß die evtl. mit der Rückenlehne der Sitze verbundenen, an deren Rückseite angebrachten Elemente, die im umgeklappten Zustand einen Teil der Ladefläche bilden, in Querrichtung des Wagens sich von einer bis zur anderen Seite erstrecken, so daß bei geteilter Ausbildung von Sitzen auch der Zwischenraum zwischen den beiden Rückenlehnen überbrückt ist.
Claims (7)
1.- Kombinierter Personen- und Gepäckkraftwagen mit erweiterbarem Gepäckraum, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnung und Ausbildung vorhandener Einrichtungsteile, beispielsweise durch Anlenkung umklappbarer Rückenlehnen mit geeignet ausgebildeten Rückenflächen, die Ladefläche nach Grösse und Form veränderbar ausgebildet ist.
2.- Kombinierter Personen- und Gepäckkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch an den Hintersitzen, z.B. an deren Rückenlehnen angeordnete Flächenelemente zusätzliche Ladefläche gebildet wird.
3.- Kombinierter Personen- und Gepäckkraftwagen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergrösserung der Ladefläche durch die Rückenlehne der Hinterseite gebildete oder an diesen befestigte klapp- oder verschiebbare Elemente vorgesehen sind, die in ihrer den Laderaum vergrössernden Stellung festlegbar sind.
4.- Kombinierter Personen- und Gepäckkraftwagen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dne Laderaum vergrössernden Elemente, gegebenenfalls im Zusammenwirken mit anderen Ausstattungsteilen, Sonderladeflächen, wie Tragbahren, Bettenlager o.dgl. bilden.
5.- Kombinierter Personen- und Gepäckkraftwagen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Ladefläche vorhandener Leerraum mit in diesem längsverschieblichen Auflagern, wie Schubladen, ausgerüstet ist.
6.- Kombinierter Personen- und Gepäckkraftwagen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Stellungsänderung von Einrichtungsteilen vergrösserbare und in ihrer Form veränderbare Ladefläche die Abdeckung eine zur Aufnahme für das Reserverad dienenden Gehäuses mit Einrichtungen zur Festlegung und Längsverschieblichkeit des Rades bildet.
7.- Kombinierter Personen- und Gepäckkraftwagen nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Verschlussteile des Gepäckraumes, wie Türen, Klappen u.dgl. durch Stützen oder Führungen als Auflager für die längsverschieblichen Teile, z.B. Schubladen, und als zusätzliche Arbeitsfläche verwendbar ausgebildet sind.
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