DEP0046335DA - Kolben für Explosionsmotoren - Google Patents

Kolben für Explosionsmotoren

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DEP0046335DA
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Germany
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piston
piston according
jacket
spring clip
flat spring
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Expired
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English (en)
Inventor
Walter Liechti
Original Assignee
Liechi, Walter
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kolben für Explosionsmotoren, der sich dadurch kennzeichnet, dass der zylindrische Kolbenmantel mindestens eine Oeffnung aufweist, in der ein entsprechendes Mantelstück eingepasst ist, das beim eingebauten Kolben unter der Wirkung einer Federkraft gegen die Innenwandung des betreffenden Zylinders gedrückt wird, um so eine spielfreie Führung des Kolbens im Zylinder zu erzielen.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungdgegenstandes veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein Motorkolben nach der ersten Ausführungsform, zum Teil in Ansicht und zum Teil in Schnitt;
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie I-II in Fig. 1;
Fig. 3 ist ein ähnlicher Querschnitt, aber durch einen Motorkolben nach der zweiten Ausführungsform, und
Fig. 4 zeigt eine gewisse Einzelheit.
Im zylindrischen Mantel 10 des Kolbens nach den Fig. 1 und 2 ist eine rechteckige Oeffnung 11 vorgesehen, in die ein entsprechendes Mantelstück 12 mit Passitz eingesetzt ist. Am unteren Rand dieser Oeffnung ist die Kolbenwandung mit einer Verstärkungsrippe 10a versehen und ist auch oberhalb dieser Oeffnung verstärkt. Das Mantelstück 12 ist seinerseits oben und unten ebenfalls mit je einem inneren Verstärkungsflansch 12a versehen, wodurch eine gute Führung an der Oeffnung 11 erzielt wird. Auf den zur Aufnahme des hier nicht gezeigten Kolbenbolzens dienenden Nabenteilen 33 des Kolbens ist ein Flachfaserbügel 14 abgestützt, der mit seinem Mittelteil zwischen den beiden Flanschen 12a liegt und auf dem eine Flachfeder 14a mittels einer Niete befestigt ist. Unter dem Druck dieser Feder wird das Mantelstück 12 nach aussen gedrückt, d.h. beim eingebauten Kolben gegen die Innenwandung des betreffenden Zylinders. Dadurch erhält der Kolben eine spielfreie Führung im Zylinder. Gewünschtenfalls können auf der Aussenseite des Mantelstückes 12 in Querebenen liegende Schmiernuten 12c vorgesehen sein, wie in Fig. 1 angedeutet ist.
Im Ausführungsbeispiel gemäss der Fig. 3 ist dem Mantelstück 12 ein etwas anders gearteter Flachfederbügel 15 zugeordnet. Dieser Federbügel 15 ist in seinem Mittelteil gewellt. Ferner stützt er sich mit seinen Endkanten nicht direkt auf die Nabenteile 13 des Kolbens, sondern zur Schonung des Kolbenmaterials auf im Querschnitt abgebogene. gewünschtenfalls eingegossene Einlagen 16. Gegebenenfalls könnten aber auch die Endteile des Federbügels 15 abgebogen sein, wie in Fig. 4 gezeigt ist.
Die oben beschriebenen Kolben werden so eingebaut, dass das unter Federdruck stehende Mantelstück auf der dem grösseren Kompressionsdruck ausgesetzten Kolbenseite zu liegen kommt. Der Hauptvorteil dieser Kolben liegt darin, dass sie dank des in ihre seitliche Oeffnung eingesetzten, federbeeinflussten Mantelstückes eine spielfreie Führung im Zylinder haben. Dadurch wird das Vibrieren des Kolbens verhindert und auch das sog. Klopfen desselben. Anderseits wird auch eine übermässige Abnützung von Kolben und Zylinder vermieden, die auf die sonst stattfindende Vibration des Kolbens im Zylinder zurückzuführen ist. Ferner ist auch der Nutzeffekt eines solchen Kolbens besser als bei einem Kolben üblicher Art. Alle diese Tatsachen führen zu einem erhöhten Wirkungsgrad des Motors.
Statt nur einer Oeffnung, wie auf der Zeichnung gezeigt, könnte der Kolben in seinem Mantelteil auch zwei Oeffnungen mit darin eingesetzten Mantelstücken aufweisen, wobei diese Oeffnungen neben- oder untereinander angeordnet sein könnten.

Claims (10)

1) Kolben für Explosionsmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Kolbenmantel mindestens eine Oeffnung (11) aufweist, in der ein entsprechendes Mantelstück (12) eingespannt ist, das beim eingebauten Kolben unter der Wirkung einer Federkraft gegen die Innenwandung des betreffenden Zylinders gedrückt wird, um so eine spielfreie Führung des Kolbens im Zylinder zu erzielen.
2) Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das eingesetzte Mantelstück (12) einwirkende Federkraft von einem mit seinen beiden Enden auf die zur Aufnahme des Kolbenbolzens dienenden Nabenteile (13) des Kolbens sich abstützenden Flachfederbügel (14 bezw. 15) ausgeübt wird.
3) Kolben nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Federbügel (14) durch Vermittlung einer an ihm befestigten Flachfeder (14a) auf das genannte Mantelstück (12) einwirkt.
4) Kolben nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachfederbügel (15) in seinem Mittelteil gewellt ist.
5) Kolben nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachfederbügel (15) sich durch Vermittlung von Einlagen (16) auf die Nabenteile (13) des Kolbens abstützt.
6) Kolben nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachfederbügel (15) an seinen beiden Enden umgebogen ist.
7) Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eingesetzte Mantelstück (12) auf seiner Aussenseite mit Schmiernuten versehen ist.
8) Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenwandung ober- und unterhalb der in ihr vorgesehenen Oeffnung verstärkt ist.
9) Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eingesetzte Mantelstück (12) oben und unten mit je einem inneren Verstärkungsflansch (12a) versehen ist.
10) Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Kolbenmantel zwei Oeffnungen mit darin passenden eingesetzten Mantelstücken vorgesehen sind, wobei diese Oeffnungen über oder nebeneinander angeordnet sein können.

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