DEP0045638DA - Senktor für Schleusen - Google Patents

Senktor für Schleusen

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DEP0045638DA
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retaining wall
gap
sensor
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Expired
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English (en)
Inventor
Max Dr.-Ing. Laufer
Original Assignee
Fried. Krupp Stahlbau, Rheinhausen
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Description

Den Gegenstand des Hauptpatents bildet ein Senktor zum Abschließen von Kammern von umlauflosen Schleusen, die mittels eines vom Oberwasser durchschießenden Wasserstrahles gefüllt werden. Die der Oberwasserseite zugekehrte Stauwand dieses Senktores ist eingebuchtet. Beim Absenken derselben bildet sich alsbald ein Spalt zwischen der Stauwand und der Drempelkante, durch den das Wasser in den Kammervorraum einströmen kann. Wenn die Einbuchtung der Stauwand so ausgebildet ist, dass der Spalt beim fortschreitenden Absenken des Senktores wieder enger wird, so ist es nötig, das Senktor in der Stellung grösster Durchflußmenge solange festzuhalten, bis die Schleusenkammer gefüllt ist. Dadurch entsteht nicht nur ein unnötiger Aufenthalt im Schleusenbetrieb, sondern es ist auch ein mehrfaches Schalten des Windenantriebes erforderlich.
Die angegebenen Nachteile werden nach der Erfindung vermieden, indem man die Einbuchtung der Stauwand so ausbildet, dass beim fortschreitenden Absenken des Senktores keine Verengung des Spaltes, durch den das Wasser einströmt, eintritt. Das ist auch aus dem Grunde von Vorteil, weil die störende Wirkung des in die Schleusenkammer einströmenden Wassers mit steigendem Wasserstand in dieser Kammer abnimmt und daher ein allmählich immer stärker werdender Zufluss des Wassers ohne Nachteil möglich ist.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Senktor in drei verschiedenen Öffnungsstellungen im Schnitt dargestellt. Figur 1 zeigt das Senktor kurz nach Beginn des Absenkens, und die Fig. 2 und 3 nach fortschreitendem Absenken.
Der Oberwasserkanal a ist durch das Senktor b gegen die Schleusenkammer c mit der Vorkammer d abgeschlossen. Sobald das Senktor b abgesenkt wird und die Dichtung l die Drempelkante h nicht mehr berührt, bildet sich zwischen der Stauwand f des Senktores b und der Drempelkante h ein Spalt i, durch den das Oberwasser in die Vorkammer d einströmt. Der Spalt i, dessen Bildung auf die Einbuchtung g der Stauwand f zurückzuführen ist, wird mit fortschreitendem Absenken des Senktores b, wie Fig. 2 und 3 zeigen, immer grösser, weil die Stauwand f eine sich oberhalb der Einbuchtung g nach oben fortsetzende Neigung nach der Schleusenkammerseite aufweist. Selbstverständlich kann ein Beschleunigung des Füllens der Schleusenkammer c durch Vergrössern des Spaltes i nur solange erreicht werden, wie der die Vorkammer d mit der Schleusenkammer c verbindende Spalt e grösser ist als der Spalt i.

Claims (2)

1. Senktor für Schleusen, dessen der Oberwasserseite zugekehrte Stauwand eingebuchtet ist, nach Patent ... (Anmeldung p 5767), dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtung (g) der Stauwand (f) so ausgebildet ist, dass beim fortschreitenden Absenken des Senktores (b) keine Verengung des Spaltes (i) eintritt, durch den das Wasser einströmt.
2. Senktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauwand (f) des Senktores (b) eine sich oberhalb der Einbuchtung (g) nach oben fortsetzende Neigung nach der Schleusenkammerseite aufweist.

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