DEP0045591DA - Blockförmiger Mehrfachwerkzeugträger für Drehbänke - Google Patents
Blockförmiger Mehrfachwerkzeugträger für DrehbänkeInfo
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Description
Jngolstadt/Do 2, den 23.9.50
lilhelia Hammer, Oberingenieur Ingolstadt, Mnchenerstr. 157 ρ 45 591 lb/49 a D
Blockförmiger ftehrfachgfcjfrerk2eugträger für Drehbänke.
Die Erfindung bezieht sich auf blockförmige |Jeh rf a ctyfjte rk ζ eugtrager
für Drehbänke mit in auswechselbaren Schwalbenschwanzführungen einsetzbaren Stahlhaltern, welche durch eine zentrale
Exenterspanneinrichtung über Druckstifte an ihre Führungen angepresst werden.
Bei dieser bekannten Ausführung liegt nur je ein Druckstift in einer der die Schwalbenschwanzführungen bildenden Diagonalnuten.
Hierdurch werden die Stahlhalter schräg gespannt und nicht korrekt an ihre Führungen angepresst Dadurch kommen die
Stahlhalter und Bit ihnen die Drehstähle selbst nach jedem Wechsel in eine andere Lage, wodurch die heute erforderliche
Genauigkeit beim Drehen nicht mehr gewährleistet ist. Ein weiterer lachteil der bekannten Ausführung ist der, daB die
dort benutzte* Exenterbüchse auf einem nur la Fuß des Trägers befestigtem ZentraIbölζen gelagert ist, welcher Durchbiegungen
beim Spannen ausgesetzt ist, die ihrerseits wiederum Spannfehler beim mehr oder weniger starkem Anspannen der Exenterbüchse
hervorrufen.
Der Gegenstand der Erfindung behebt diese Mängel.
Erfindungsgemäß weAn die Druckstifte so angeordnet, daß sie die Stahlhalter in der Mitte zwischen den beiden Führungen des
Schwalbenschwanzes treffen und diese symmetrisch an den Werkzeugträger anpressen, wodurch eine korrekte und präzise Flächenanlage
an ihre Schwalbenschwanzführaiigen erreicht wird. Demselben Vorteil dient die konzentrische Lagerung des den
Hubexenter tragenden hohlzylindrischen SpannXa/Jfeus im Werkzeugträger selbst, wodurch Durchbiegungen und Spannfehler
ebenfalls vermieden werden.
IJia den Spannrapfen axial zu sichern und gleichzeitig eine zentrale und in jedem Winkel verdrehbare Festspannung des Werkzeugträgers
auf dem Oberschieber der Drehbank mittels eines zentralen Schraubenbolzens zu erreichen ist eine in der Achse
des Werkzeugträgers liegende und in seinem Fuß befestigte zylindrische Büchse vorgesehen.
Der Werkzeugträger zeichnet sich aus durch große Einfachheit, hohe Genauigkeit und lange Lebensdauer. Ble mit ihm in der
Dreherei erreichten Vorteile sind so groß, daß jede damit ausgerüstete Drehbank erheblich an Wert gewinnt.
Die Abbildungen zeigen ein Ausftihrungsbeispiel und zwar*
Abb. 1 einen Längsschnitt durch einen Werkzeugträger mit eingesetztem Stahlhalter
Abb. 2 einen Querschnitt durch einen Werkzeugträger mit eingesetztem Stahlhalter nach der Linie A-A der Abb. 1
Abb. 3 eine Draufsicht
Abb. 4-9 Schnitte durch Stahlhalter zur Aufnahme verschiedener Dreh- und Bohrwerkzeuge.
Der Werkzeugträger besteht aus dem Träger a und einem Satz Werkzeughalter b, c, d, e, f und g.
Der Träger a wird vermittels eines nicht gezeichneten Schraubenbolzens üoer die Büchse j fest mit dem Oberschieber der Drehbank verschraubt. Dadurch kann der Träger in alle gewünschten Gradstellungen verdreht werden. Der zweckmäßig quadratische Träger trägt mmmtmmm an seinen vier Ecken Diagonalnuten h, durch welche Schwalbenschwanzführungen gebildet werden. In diese werden die gleichförmig ausgebildeten Stahlhalter b-g in beliebiger Reihenfolge eingesetzt.
Der Träger a wird vermittels eines nicht gezeichneten Schraubenbolzens üoer die Büchse j fest mit dem Oberschieber der Drehbank verschraubt. Dadurch kann der Träger in alle gewünschten Gradstellungen verdreht werden. Der zweckmäßig quadratische Träger trägt mmmtmmm an seinen vier Ecken Diagonalnuten h, durch welche Schwalbenschwanzführungen gebildet werden. In diese werden die gleichförmig ausgebildeten Stahlhalter b-g in beliebiger Reihenfolge eingesetzt.
In der Achse des Trägers a liegt dl* hohlzylindrische Spannraffe a k, der von der Büchse j in achsialer Richtung gesichert
wird. Der Zapfen k trägt eine exentrische Laufbahn i, welche aulr Druckstifte m wirkt. Durch Verdrehen des Zapfens k vermittels
eines in entsprechende Querlöcher seines Kopfes eingesteckten Handgriffes "£ werden die Stahlhalter über die Druclcstifte m an
ihre SchwalbensctaAfefgführungen von innen her angepresst. Dadurch, daß diese Schwalbenschwanzführungen große Flächen
bilden, die an den Ecken des Trägers am weitesten von dessen Mittelpunkt entfernt liegen, wird in Verbindung mit der keilförmigen
Anpressrirkung eine gute Befestigung bei hoher Genauigkeit erreicht.
Diese Genauigkeit wird insbesondere dadurch hervorgerufen, daß die Druckstifte m in den senkrechten Mittelschnittebeößn des
Trägers liegen und die Stahlhalter in ihrer Längsraitte treffen, wodurch sich beide Ecken gleichfest und syaisetrisch an die
Fristen anlegen.
Beim Gebrauch wird der Werkzeugträger anstelle des normalen Spannherzes oder anstelle des Revolverkopfes auf den Oberschieber
der Drehbank aufgesetzt und mit einem durch die Büchse j gestecktem Schraubenbolzen fest verschraubt.
Die in die Stahlhalter eingesetzten Stähle werden durch die Höhenverstellschrauben ο in anbich bekannter Weise auf die
richtige Höhe eingestellt und !darauf die Schraube ο gesichert. Durch die Betätigung des Sxenters i mittels des Handgriffes
werden die in den Träger a eingesetzten Stahlhalter schnell gespannt oder gelöst.
Die Höhen«erstellschraube gewährleistet in Verbindung alt der dargelegten präzisen Spannweise der Stahlhalter nach jedem
Wechsel das sichere Zurückkehren des einmal eingestellten Werkzeuges an seinen Ort.
Claims (3)
1. Blockföraiger llehrfachgf Jferkzeugt räger für Drehbänke mit m auswechselbaren, in Schwalbenschwanzführungen einsetzbaren Stahlhaltern, die durch eine zentrale Kanter spanneinrichtung über Druckstifte an ihre Führungen angepresst
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstifte (a) die Stahlhalter {b bis g) in der Mitte zwischen den beiden
Führungen des Schwalbenschwanzes treffen.
2. Mehrfach£fj?erkzeugträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in seiner Achse ein drehbarer, in der Ebene
der Druckstifte (m)mit einer in der Umfangsflache eingedrehten Exenterkurve (i) versehener
hohlzylindrischer Spannzapfen (k) gelagert ist.
3. Mehrfach^j^erkzeugträger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannzapfen (k) durch eine
ihn gleichachsig durchdringende zylindrische Büchse (Jr) im Werkzeugträger axial gesichert ist.
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