DEP0044885DA - Drehstabfeder für Kraftmessung - Google Patents
Drehstabfeder für KraftmessungInfo
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Description
3. Exemplar der Beschreibung
Georg Reicherter , Spezialfabrik für Messgeräte und Prüfmaschinen, Esslingen a.N.
ΐatent-Anine 1 dung Esslingen a.S. , den 1. Juni 194-9
Drehstabfeder für Kraftmeseung.
Zur Kraftmessung benützt man vielfach Messfedern irgendwelcher Art. Dabei werden die federnden Formänderungen, die von den zu
messenden 'Kräften an den lessfedern hervorgerufen werden, mit irgendwelchen dazu geeigneten Einrichtungen, z.B. mit Messuhren
festgestellt und an Skalen abgelesen, die als ICräfteskalen"geteilt sein können.
Es ist bekannt, daß auf Verdrehung beanspruchte Federn bei gleichen nutzbaren Formänderungen eich im allgemeinen kleiner bauen
lassen als Federn, die auf Biegung oder gar nur auf Zug oder Druck beansprucht sind. Trotz dieses physikalisch bedingten Vorteiles
wurden auf Verdrehung beanspruchte Federn zur Kraftmessung bisher fast nur in der Form von schraubenförmig gewundenen Druckoder
Zugfedern benützt. Es gab bisher aber keine gerade Drehstabfeder, die für die Messung von Einzelkräften so geeignet gewesen
wäre, wie die den Gegenstand, der vorliegenden Erfindung bildende.
In den Abb. 1 und 2 ist die neue Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. In diesen Abbildungen ist durch die
Pfeile P die zu messende Kraft angedeutet. Diese wird über die Schneiden 1 , die an zwei achsenparallel zusammengebauten Drehstäben
angebracht sind, durch die aus diesen beiden Drehstäben gebildete Feder hindurchgeleitet. Für jeden der beiden Drehstäbe
bildet die kraft P zusammen mit der gleich großen aber entgegengesetzt gerichteten Kraft P1, mit der die beiden Drehstäbe längs
verdrehungssteifer und bei Belastung aufeinander sich abwälzender Stabteile 2 aneinander gedrückt werden, ein Kräftepaar, das die
verdrehungselaetischen an die verdrehungssteifen Stabteile sich anschließenden Stabteile 3 nur auf Verdrehung beansprucht.
Wenn sich an jedem der beiden Drehstäbe an den verörehungaabeifen Stabteil beiderseits verörehnngselastische Stabtejle anschließen,
so verteilt sich das auf 6en verdrehungseteifen Etabteil wirkende von der zu messenden Krait herrührende Kräftepaar auf die
verdrehungselastischen Stabteile im Verhältnis von deren Formänderungswiderstand,
bei beiderseits gleichem Formänderungswiderstand also hälftig. Die zu beiden Seiten der verdrehungseteif en
Stabteile in die anschließenden verdrehungselastischen Stabteile eingeleiteten ^räftepaare werden an den äußeren korrespondierenden
Stabenden 4, die starr miteinander verbanden sind, rückgescnlossen.
Bei der hier beschriebenen und in den Abb. 1 und 2 dargestellten Anordnung gehen von den verdrehungasbeifen Teilen beider Drehstäbe
beiderseits verdrehungselastiche Stabteile ab . Liese Anordnung hat gegenüber der an sich ebenfalls möglichen Anordnung,
bei der von den verdrehungssteifen Teilen nur je ein verdrehungselaftjsDher Stabteil abgeht, den Vorteil besseren Gewichtsausgleiches.
Dies ist zum Beispiel dann von Bedeutung, wenn die beschriebene Messfeder als tragbares Eichgerät zur Buchprüfung
von Werkstoffprüfmaschinen benützt werden soll. Kennzeichnend für beide Anordnungen ist die praktisch reibungsfreie Umformung der
zu messenden Einzelkraft in reine Kräftepaare, die die verdrehungselastichen Stabteile nur auf Verdrehung beanspruchen.
Zur 3'Iessung der Formänderungen kann gemäß Abb. i eine Messuhr 5 oder sonet irgend eine der bekannten dazu geeigneten Einrichtungen,
zum 3eispiel ein Zeigerwerk oder dergleichen benützt werden.
Γ.
Claims (1)
- 3. Exemplar des Patentanspruches.Georg Reicherter , Spezialfabrik für Hessgeräte and PrüfmaschinenT Eselinnen a.N«Patent - Anmeldung Esslingen a.ltf., den 1. Juni 1949B. 467. D/Pr'Patentansprach.Drehstabfeder für kraftmessung gekennzeichnet d-urch zwei in Zwillingsanordnung achsenparallel zusammengebaute Stäbe, die beide einen verärehungssteifen zylindrischen Teil aufweisen, mit dem sie sich bei Belastung aufeinander ab??älzen und an den sich einseitig oder beiderseits verdrehungselastische zweck-r mäßig gerade Ltabteile anschließen, deren, äußere Enöen paarweise starr miteinander verbunden sind.■g ι;:,-....'.:. lui\'aS.·/./-ALlU '.'isiingcm
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