DEP0043941DA - Fahrzeugantrieb durch Getriebeturbinen, insbesondere für Schienenfahrzeuge - Google Patents
Fahrzeugantrieb durch Getriebeturbinen, insbesondere für SchienenfahrzeugeInfo
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Description
„ f „ r , Β(Μ PÄ.318616*13.5.bQ
Prof. Dr. Karl fiöder
•mir led
Rottendorf b.Iürzbure
"O
Fahrzeuaa&trieb durch
pie ifirisehafxliehkeit der »Fahrzeugantriebe ist davoti abhängig', idass das in aen Antriebsturbicen verfügbare Warsegefälle
auch bei daß weit tob der vollen Drehzahl und eier vollen Leistung abliegendes Betriebssuständen siit gutem tirkungsgred in mechanisch?
Arbeit abgesetzt wird. Verwendet isan zum Antrieb Turboe&schirisn, so liegt es nah® - ähnlich wie bei den bekannten Antrieben durch
Kolbenmaschine!! - die volle Leistung dex Antriebeturbinen über Wechselgetriebe an die angetriebenen Teile «reiter zu leiten.
. lsi soll nun von der Tatsache Gebrauch eemseht werden, dass beisf febfrgsng auf feillast die G-efälleye-rteilung auf die einsel&s-i
Stufen einer vielstufigen turbine sich in des Sinne ändert, dass daa Gefälle sich vor allem in dsa liederdruckstufen vsr sandertβ
Ist die erst« Stuf©, wie üblich als rlegelstufe mit Büsenzu- und -abschaltung ausgebildet, so steigt das von ihr zu verarbeitende
Gefälle und damit ihr Lelsttmgsanteil ußiso stärker an, je kleiner die Dampfmenge ist, mit der die Turbine betrisb&n wird. Auch beeinflusst
der firkungsgrad dieser Stufe den Gesamtwirkungsgrad bei Teillest entscheidend* Deshalb wird vorgeschlagen bei Antrieben,
die bei kleiner Geschwindigkeit nur einen feil der Leistung verlangen,—wie 25.B« Schilfe - oder zulassen- wie s„B*
Schienenfahrzeuge ( wegen des durch die Heibungsgren&s festgelegten HöchstdrehiBomentesi-oder die F/ahrend eines grossen Teiles
ihrer Batriebszeit mit geringer Öeschwinaigkeit und kleiner Leistung arbeiten, nur die Leistung der Begelstufen über Getriebe
für veränderliche 0ntersetzunp,sv6rEältniBS0f sog. iechselg©triebe, zu übertragen, während die Leistung der übrigen Stufen durch Getriebe
Bit gleichbleibendem Untersetzungsvernältnis an das Fahrzeug weitergessben wird, Dabei werden axe Segelstufen als
selbständige fiegelturbiuen ausgebildet, die entweder unmittelbar auf das iiechselgetriebe arbeiten, odar pber ein einfsoheaTurboeiTteibßgUm
das Wechselgetriebe in derjenigen Porm u&d mit den Drehzahlen betreiben zu können, in aar es sieb im Lestwagenbotrieb
bewährt hat« Da das iechselgetriebe nur einen kleinen Teil der Gesaiatleistuiig zu übertragen hat, kann ©8 in dem bewrährten Aufbau
und mit den erprobten Abmessungen auch für Schienenfahrzeuge verwendet werden« Die Bewegurigsumkehr erfolgt hierbei ebenfalls in
der bei Wechselgetrieben üblichen Form, wenn für Bücki/ärtsfahrt keine besonders hohen Anforderungen gestellt werden, ,z„B. für
Schnellzugmaschinen. In diesen Fallen reicht die Leistung der Regelstufen fur Rückwärtsfahrt aus, da aies© Stufen bei kleinen
Leistungen und Daspfsengen den Hauptteil des ganzen Gefälles übertragen. Die Bewegiifigsuffikahr ~k&n& auch aus d«m Wechselgetriebe
heraus in das vorgeschaltete ühiurbögelriebe oder bei hohen Anforderungen an di© Bückwärtsfahrt in aas Hauptbetriebe verlegt
werden» Da das Hauptgetriebe meistens zweistufig ausgeführt wird, gibt #as Wechselgetriebe die Leistung der Vorsehaltstufen an die
langsamer laufende Stufe des Hauptgetriebes weiter. Beim Ü9bsrßang auf Bückwärtsfahrt wird die Hauptturbine vom freibadttelzuiluss
abgesperrt und ausgekuppelt, wenn die Leistung der
Bagelstufesi als EüekwartsleistuBg genügt.jl)as iechselgetriebe wird halb oder ^oll automatisch ausgeführt, unter Verwendung der
bekannten Regler, die bei Erreichung einer aicht zu überschreiten den 0©sehwiBdig]£sit dsr Regelturbi&e einen Siiigrlff in die
Düsenregelung in dem Sins© herbeiführen, dass sie anstelle des gerade äurobströsten Düse&B&t&we Torübergeh@ad einen, der bsi der
Begelstuf© für diesen %w$0k Yorgesebe&en Breslaus©ssätse einschaltet
. 'Die deB Bremsdtissnssts durefaetrömeßda Dampf senge arbeitet in der »aofegesekalt-eten Haoptturbine weiter,sq issa die
Zugkraft feai der Stuf«jsscfealtang d«s iöolasslgetriebss öar geringe a erfährt» Beiait die Bremswirkung der daroh den Brems«·
in di© I*aöf£räE.se eintreteadea Dampf Stenge jQicht-dureb
Ib der Laufsohstifeluag fermindert »ird^ sind die aexart ©ingericiitet, dass aia aas ußm Bresisöüsejisats
Dssipfffl@«ge in Äiehtnug 4©r Laafeohaafelii radial a'bka&n. Bis tFsecx&altung *uf «ten Jr«ssöiis@Bsats und aurück
auf am srb€it©iüd©a Bis-easst2 wi5r4 selbsttätig cUarc& den Begier mittels ©iü«8 götlastetöB üolfeassciiitbers
Ia #er Ät>fe* 1 1st
Sie laBfttur^iae a treibt Ui>er Ale
ß as· öle EegelturMme Ii auf das B&icel
Bei Äiqlsmrtsialirt wird darofe äie Espölmig e die Haupttaarfciae a kupjpelt*
2 gÄt Mtter y«rw@Bi»ss d©r gXeicfesa ^©ejii&liäßii^^a for
^ auf
ait de» Bäder g\$ g£ zwischen beide feile eingeschaltet ist* Das Wechselgetriebe arbeitet la diesem Falle nicht auf das Getrieberad
txmsittelbar auf das Getrieberad άχβ auf dessea felle auch die
c si2Sä Auskoppeln der Eauptturblne s bei Rüe&wärtBfahrt angeordnet let.
In Α1Λ* 3 ©lud die Elarichtans«& siar vorüber gehendem tfcaschaltttag
vos den Arbeitsdüseasätsea xj.9 X2 ^33^ ^3 au^ ^is Ereiasdilseasätse
el* ®2 lxa^ ®5 beispielsweise dargestellte In der ge^elßhueten Lage der
Stsuaruagsteile läest der üsschaltsehieber ψ9 öer im Gehäuse der Hegelturbise
f gelagert sein kaim9 den la Pfeilrichtxmg In aas Steuergehamsa ^
der nicht geseichsäeten Eegelt^irbiae eiatretenden Dampf su den ArbeitsäüBen ^^X2 ^1^ π5 Se-ailTeni>
Irreicht die nicht dargestellt© fiegelturbi&e die vorgesehene Böehstdrehsalilg
b© verschiebt &er ausschlagend© Hegler i über äea fljikelhebel k den Steuerschieber h^aue ä©r ^eseictoeten Lage nach rechts* Dadurch
wird der Hilfskolben g iaad damit aueh der ümschaltschieber ^r nach links
versöhobeni so daB der Dasp Äireg nach άβη Arbeit ©düsen ^fXgfi:- abge«
sperrtg aöch dem Bremsdüsensätzea ei>@2s®3 sber geöffnet ist» Der
Hilfskolben g verschiebt gleichseitig die Schaltetaiige 1 mach linl£eg so
daß durch die Federn m. imä, m. 1iber die Schaltgabel ρ die Abweiserklaue q
aue dem Eingriff alt dem Zahnrad r gebracht tpid an die Klaue s angelegt wird» Ba die Bremsdilsea else«9@^ ein Abfalles der Drehzahl der Eegelttirbiae
bewirlcea.s entsteht bald Gleichlauf der Hauea s alt den Abweiserklauen
tb se daS diese lauter weiterer !LiaksTersehiebung ei33sreifea# ?/obei
die Sehaitgabel ρ über das Gestänge t den Steuerschieber h^wieder In die
Endlage briagt* Dies hat sur Folge t üa9 äer
sehleber ^ dl© Bremsdüseasätse e1Pe2#e^ absperrt und die Arbeitsdiisea
xljX2 u»r3 für &&n Dampfsutritt wieSer^frei glbte So wird wä&reM des
Betriebe© durch Sea liafl-uss dee Drehsahlreglers i der übsr^aag aue übt Setriebe^tufe r ta die ö@trl@b@itufe 5 erreicht«»
Die FUll\iagsregeluns ©elbst erfolgt durch den Handhebel w$ der den entlasteten Steuerkolben 01,02 ist*c5 verschiebt«
Claims (1)
- Patentsaspriiolie.2*) Fahrzeugantrieb durch Getriebeturbinen, insbesondere für Schlenenfahrseui?©* daüureh gekennzeichnet, daß die Leistung der Regel stuf en (fj der Antriebe turbinen Über Getriebe mit veränderlichem Übersetzungsverhältnis ( Wechselgetriebe h) die leistung der Stufen der Haupt turbine (a) durch Getriebe ( b^gbggd., gdL,} mit unveränderlicher übersetsung weitergeleitet wird«,2*5 Fahrzeugantrieb nach Anspruch 1, dadurch gelcemgeiehiietj, daß die über Wechselgetriebe (h) treibendes Hegelstufen(f) der Antriebeturbinen als selbständige !Oeilturbinsa ( Regelturbinen) ausgebildet sind«3»} Fahrzeugantrieb nach Anspruch 1 u»2> äadarch getennselchnetf daß swischen Eegelturbiae (f) und Wechselgetriebe (h) Bueätalieii ein Tutbögetriebe/si»^2jöing&echaltet 1st· Abbe2o4e) Fahrzeugantrieb Jinch Anspruch 1, dadurch gekenaseletciets daß das lechselgetriebe (h.) öle Leist-ang der Hese^stufe (f) unmittelbar auf die langsamer laufende Stufe ( tljda) äes mehr stuf igen Hauptbetriebes (b,, \>2»% ν ^2 j^er^r"Cfc ·5.) Fahrzeugantrieb nach Anspruch 1, Sadtircli geJtennseichnet, daß die Haupt turbine (a) beiic übergass saa£ Bäiek^irts fahrt vom Treibmittel abgesperrt und von der Kraftfibertra^ung abgekuppelt wird (beS Cj^wenn das Weshselgetriebe (h) die Bewecungsusikkehr bewirkt*IS e) Fahraeusantrieb n&ch iinspruch 1, dadurch gekennaeiehnet, daß miMeetens ein Mseaeats(e^f ®2?e5^ ^er 2-egjelturbiae (f) el® Bremsest a ausgebildet ist, der während des Gasgwechsels von der eingestellten Da/rip fmenge durchströxat irird,7·) Fahrzeugantrieb nach Anspruch 1 uaä S8 dadurch gekea&seiehnet, da£ die durch die Brsmsdüs ensat se ( e-, geg*©-?) strömende laamptmsnge sindest8BS bei normaler Fahrtrichtung in der nachgesehalteten Hauptturbine (a) weiter entspanat wird.EA.318616*13.5.bBPateataasprüelie·ö.) iTahrsou^antrieb neeh Anspruch 1 und 6S dadiarch gekennzeichnetj daB der Dampf ans den von BremsdüsenöätEen(e^9eg,©e) beaufschlagten Brems&anälen in Biclitung eier Schaufellänge frei abströmen kann«@e) Fahrzeugantrieb nach Anspruch I5, dadurch gekezmseiclmet # äaS die vorübergehende "ümschaltmig auf äen Bremsclüsemsatsf äurcfe. einen Kolbenschieber (V) oder ein Umschaltventil erfοIgt $10β) JaJargeagaatrieb nach Anspruch I5 dadurch daß der Kolbenschieber (v) oder das Umschaltventil unter der Herrschaft eines Drehzahlreglers (i) steht„lie) Fahraewgantrieb nach Aü-sprußh 1 τω.ά 10, dadixrch g seichnet, daß das Aussohln»'ön des Drehaahlregler© (1) den Gsngwechsel selbsttätig bewirbt, no bei da© Verstellen des liolbes:- Schiebers (v) oder "öaschalt^entileg das Vorwählen des nächsten Ganges des Weehsel^etriebee Ch) besorgt^ während nach erfolgtem Drehsahlabfall der Segalturbine (f) das Einrücken der SchaltHame (o) die Eüctetellang des Kelbezieöhiebere (y) oäer Iftaechaltventllee12») FahrseussH"ri©^ nach Ansprach 1 land 9g dadurch gekenaeeichnetj daß Kolbenschieber (v) oder Umschaltventile is der Eeeelturbine { f) selbst untergebracht
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