DEP0043705DA - Vorrichtung zur Entfernung von Sand und groben Verunreinigungen aus Abwasser und Wasser - Google Patents
Vorrichtung zur Entfernung von Sand und groben Verunreinigungen aus Abwasser und WasserInfo
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Description
In Regenanlagen stellen sich bei der Verregnung von Abwasser oder Wasser, welches aus offenen Gewässern gepumpt wird, Störungen besonders an Regnern kleinerer Leistung ein. Die Störungen werden durch Sand, Schlamm, Faserstoffe und sonstige Verunreinigungen, welche das Wasser mit sich führt, verursacht.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Anwendung und Bauart eines Wasserreinigers, durch welchen das zu verregnende Wasser hindurchfließt, wobei nur solche Bestandteile aus dem Wasser abgeschieden werden, welche Störungen an Regnern und Ventilen verursachen können.
In den beiden Wasserreinigern gemäß den Abb. 1-4 findet sowohl eine Sandabscheidung als auch eine Abscheidung der leichteren faserigen oder schleimigen Bestandteile statt.
Die Abb. 1 und 2 zeigen einen Wasserreiniger in waagerechter, Abb. 3 und 4 einen solchen in senkrechter Anordnung. Der letztere ist besonders für die Reinigung größerer Wassermengen geeignet.
Die Sandabscheidung erfolgt bei beiden dadurch, dass das Wasser tangential durch das Rohr 1 bzw. 2 in den runden Behälter 3 bzw. 4 eingeführt wird, sodass es darin schnell kreist. Dabei wird der schwere Sand durch die Fliehkraft nach außen an die Wandung des Behälters gedrängt. Der tangentiale Eintritt des Wassers liegt an einem Ende des Behälters. Dadurch entsteht im Behälter ein Wirbel, der sich in Richtung auf den Ausflussstutzen 5 bzw. 6 fortbewegt.
An der tiefsten Stelle 7 bzw. 8 ist eine Öffnung im Mantel oder Boden des Behälters vorgesehen, und darunter ein Sammelbehälter 9 bzw 10, in welchen der Sand hineinsinkt. Dort liegt er in einem Raum, in welchem keine Strömung herrscht, sodass er nicht weiter aufgewirbelt wird.
Unter dem Sammelbehälter ist eine Verschlusskappe 1 bzw. 12 angebracht. Diese sitzt an einem Hebel 13 bzw. 14 der mit einem Gewicht 15 bzw. 16 belastet ist, sodass die Verschlusskappe gegen dem im Reiniger herrschenden Druck dicht gehalten wird.
Durch den Behälter hindurch geht in ganzer Länge ein Siebrohr 17 bzw. 18 hindurch. Dieses wird vom durchfließenden Wasser umkreist. Es liegt im Kern des Wasserwirbels, dort, wo das Wasser kaum noch Sand enthält.
Das Rohr ist wie ein Brunnenfilter gelocht und mit einem Siebgeflecht umgeben, dessen Maschenweite so groß ist, dass welche, schwimmende Teile, welche keine Verstopfung am Regner verursachen können, hindurchgehen, alle gröberen Verunreinigungen aber zurückgehalten werden. Sie bleiben am Siebgeflecht haften und können nach Herausnehmen des Rohres abgespült werden.
Bevor das Siebrohr 17 bzw. 18 herausgenommen wird, hebt man das Gewicht 15 bzw. 16 etwas an. Dann rieselt der Sand heraus und das Wasser fließt aus dem ganzen Apparat ab. Man löst dann die Schraube 19 bzw. 20, legt den Bügel 21 bzw. 22 zurück und zieht dann das Siebrohr heraus.
Das Rohr wird von oben bzw. von der Seite wieder eingeführt. Damit dieses schnell möglich ist, ist der Behälter gemäß Abb. 1 zum Stutzen 5 hin in der Art kegelförmig gestaltet, dass das Rohr 17 mit seinem offenen Ende 23 durch den Kegel 25 aufgefangen wird und in den Stutzen 5 glatt hineinrutscht.
Beim Behälter gemäß Abb. 3 sind Fangarmen 26 angebracht, welche das Rohrende 24 in den Stutzen hineinführen.
Die Siebrohre 17 bzw. 18 sind am anderen Ende durch einen Deckel 27 bzw. 28 fest verschlossen. Unter dem Deckel liegt ein Gummi-Dichtungsring 29 bzw. 30. Der Rohrzapfen 23 bzw. 24 ist mit geringem Spielraum in den Stutzen 5 bzw. 6 geführt.
Mit Apparaten gemäß dieser Beschreibung wird eine Wasserreinigung erreicht, die selbst bei Regnern mit verhältnismäßig engen Düsen ausreicht, um Störungen zu vermeiden. Außerdem ist die Wartung dieser Apparate außerordentlich einfach.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Entfernung von Sand und groben Verunreinigungen aus Abwasser oder Wasser in Regenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zuflussleitung zur Regenanlage ein geschlossener Behälter (3) eingeschaltet wird, in den das zu reinigende Wasser tangential eingeführt und aus dem es durch ein in der Längsachse des Behälters eingebautes Siebrohr (17) entnommen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebrohr (17) durch einen Deckel (27) und einen kegelförmigen oder mit Fangarmen (26) verbundenen Ablassstutzen (5), unter gleichzeitigem Abschluss des Behälters (3) gehalten wird.
3. Anspruch 3: Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Sandfang im Behälter (3) ein Ansatz (9) der durch ein gewichts- oder federbelastetes Ventil (11) verschlossen wird, angeordnet ist.
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